Beiträge von BernhardM

    Hallo zusammen,


    herzlichen Dank für eure Anmerkungen! Das hilft schon sehr.


    Bzgl. Unterforum hatte ich das dann wohl falsch verstanden. Ich selbst kann das nicht korrigieren, richtig? Kann das Thema vielleicht dann bitte ein Moderator, z.B. Climbingfreak, ins richtige Unterforum verschieben?


    Gruß,

    Bernhard

    Hallo zusammen,


    Anfang August fand ich am Salober bei Warth im Bregenzerwald auf ca. 1600 m im Rahmen der ÖMG-Exkursion mehrere Rostpilze, die ich gerne mit euch teilen möchte.


    Alpenrosen-Goldrost, Chrysomyxa rhododendri

    Beim ersten Rostpilz besteht wohl wenig Zweifel, da diese Art bereits im Feld entsprechend angesprochen wurde. Nach meiner Einschätzung sieht man hier auf Fichtenadeln die Aecien des Peridermium-Typs. Bei den Aeciosporen messe ich 23.2-28.1 x 19.1-24.8 um groß, (Q = 1.1-1.2, N = 16). Alpenrosen waren in der Umgebung präsent.




    Vogelbeer-Gitterrost, Gymnosporangium cornutum
    Beim Wirt des zweiten Fundes handelt es sich meiner Ansicht nach um Vogelbeere (Sorbus). Ich vermute, dass es sich darauf blattunterseits um die röhrenförmigen Aecien des Roestellia-Typs handelt, die bei meinem Fund noch nicht ganz so voll ausgeprägt sind, wie man sie sonst so auf diversen Bildern im Internet sieht. Dass sich die Aecien nur wenig vom Scheitel her öffnen und nicht bis zum Grund längs zerschlitzt sind, scheint für mich hier zu passen. Die Aeciosporen sind bei mir 25.5-26.0 x 23.8-25.2 um groß (Q = 1.0-1.1, N = 8). Die Art wechselt den Wirt zu Wacholder (Juniperus communis), der in der Umgebung auch reichlich vorhanden war.








    Greiskraut-Blasenrost, Coleosporium senecionis
    Die größten Zweifel habe ich beim dritten Fund. Ich denke, dass es sich beim Wirt um ein Greiskraut, evtl. um das Fuchs-Greiskraut (Senecio ovatus) handeln könnte. Die Sori auf der Blattunterseite sind gelb-orange, polsterförmig, pulverig, zumindest nicht eindeutig becherförmig. Im Klenke/Scholler lande ich recht direkt bei C. senecionis. Die Art wechselt auf Kiefer und die konnten wir in der Umgebung auch ausmachen. Was mich etwas irritiert sind jedoch die Sporen aufgrund deren länglichen Form.






    Sofern ich mich bei den Bestimmungen geirrt haben sollte, wäre ich für entsprechende Korrekturen wie immer sehr dankbar!


    Liebe Grüße,

    Bernhard



    Lieber Frank,


    herzlichen Dank fürs Ansehen und deine Hilfe. Da ist mir ein blöder Fehler passiert! Ich dachte, ich nehme zur Bestimmung die ein paar Meter entfernte Pflanze mit den weniger verwelkten Blüten. Da muss ich zukünftig wohl besser aufpassen.


    Gruß,

    Bernhard


    Hallo zusammen,


    ich habe gestern bei Bad Laterns einen Rostpilz auf Hasenlattich (Prenanthes purpurea) dem Schmalblättrigen Weidenröschen (Epilobium angustifolium) (korr. 15:45) am Rand eines Fichtenwalds gefunden. Blattoberseits sind gelbe Flecken erkennbar.




    Bei den Strukturen blattunterseits bin ich mir aber unsicher. Zuerst dachte ich an sich gerade öffnende Aecien. Es könnte sich aber vielleicht eher um die pustelförmigen Uredien von Pucciniastrum epilobii handeln, die sich durch einen Porus öffnen sollen.





    Zu P. epilobii würden auch die farblosen, stacheligen Uredosporen passen. Ich messe diese 20.8-22.8 x 19.7-21.5 um groß (Q = 1.0-1.1).




    Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Rostpilz? Für eure Meinung wäre ich euch sehr dankbar.


    Mit freundlichem Gruß,

    Bernhard

    Servus Ria,


    herzlichen Dank fürs Teilen und für deine Beschreibung. Ich habe letzten Sonntag in der Gegend Langwies östlich von Dornbirn (Vlbg.) wohl auch Ganoderma resinaceum gefunden. Ein persönlicher Erstfund und auch der einzige Fund an diesem Tag. Bei uns ist es immer noch sehr trocken.


    Merkmale wie die leicht eindrückbare Hutschicht, die gelbe Schicht unter der Harzschicht, die beim Erhitzen mit dem Feuerzeug bruzzelt und eine blasse, hellbraune Trama kann ich bei meinem Fund auch beobachten.


    Gruß,

    Bernhard


    Hallo zusammen,


    auf dem selben Rehdung wie in meinem letzten Beitrag.


    Falls ich das richtig sehe, sind da im oberen Bereich die Gattungs-spezifischen Squamufolien erkennbar. Diese sind zwar nicht sehr prominent, aber - wie ich hier im Forum gelesen habe - können diese auch verkümmert sein.


    Die Sporen sind bei mir 23.1-24.7 x 12.6-13.8 um groß, (Q = 1.7-1.9, N = 15) und mit ausgeprägter Pedicelle. In der Literatur finde ich 23-28 × 13-16 um. Meine sind da eher am unteren Ende, aber das kann sich vielleicht noch ausgehen. Ich meine schon bei jüngeren Sporen eine zweireihige Anordnung (biseriat) erkennen zu können.


    Ich habe mit dieser Art keine Erfahrung, daher wäre ich euch für eine Bestätigung oder Korrektur sehr dankbar.


    Liebe Grüße,

    Bernhard


    Hallo zusammen,


    die Seten sind an der breitesten Stelle 10-12 um breit. Bei Bezerra und Kimbrough (1974) sind für L. caniculi 10-24 um und und für L. ciliatus (12-)20-42 um angegeben. Bzgl. Sporenanordnung bei L. caniculi steht dort "biseriate or obliquely uniseriate". Ich denke, das kommt schon hin.


    Ich habe leider keinen weiteren Fruchtkörper entdeckt und kann leider nicht mehr auf Lugol testen. Werde dies aber beim nächsten Mal machen.


    Danke und Gruß,

    Bernhard

    Servus Felli,


    herzlichen Dank für deine Anmerkungen. Bzgl. Nr. 1 - spannend! Ich war bei der Länge der Seten so deutlich unter 600 um, dass ich da beim Schlüsseln den Alternativen nicht mehr nachgegangen bin. Obwohl bei Bezerra und Kimbrough (1974) die Bandbreite der Setenlänge von L. macrotrichus mit 300-1000(-1380) um schon recht groß ist, bin dabei aber mit einem Mittelwert von rund 350 um immer noch am unteren Ende.


    Ich habe daher noch weitere Fruchtkörper untersucht und komme dabei bei einem auf Längen von 563.3-651.7 um - also deutlich länger. Scheint, als hatte mein erstes Exemplar wirklich außergewöhnlich kurze Seten gehabt.


    Zusammen mit der Sporenform, die mir hier das wichtigere Merkmal zu sein scheint, passt also L. macrotrichus sehr gut.


    Gruß,

    Bernhard


    Liebe Freunde der coprophilen Pilze,


    ich benötige eure Hilfe. Letzten Freitag (05.06.2026) habe ich im Mischwald östlich von Dornbirn zwischen Rickatschwende und Fohramoos Tierkot gefunden. Ich vermute, dass es sich um Kot vom Rehwild handelt. Darauf konnte ich drei Arten entdecken.




    1) Lasiobolus ciliatus

    Beim ersten Fund bin ich mir recht sicher, dass es sich um Lasiobolus ciliatus handelt. Bestimmt mit dem Schlüssel von Bezerra und Kimbrough (1974). Die Asci haben 8 Sporen, welche bei mir 21.5-25.4 x 8.7-10.1 um groß sind (Q = 2.4-2.7, N = 19). Die Seten sind bis zu 403 um lang (im Mittel 352 um) und an der Basis bis zu 43 um breit. Mit diesen Werten lande ich recht klar bei L. ciliatus. Die bauchige Basis der Seten sollten den Fund auch recht gut von L. cuniculi abgrenzen.




    2) Sporormiella australis

    Beim zweiten Fund handelt es sich um eine Sporormiella. Hier habe ich den Schlüssel von Ahmed und Cain (1971) verwendet. Die Sporen haben vier Zellen und sind biseriat. Auf den Perithecien konnte ich keine Haare entdecken. Sofern ich das richtig interpretiere, sind die Asci abrupt kurzstielig, bin mir bei diesem Merkmal aber nicht sicher. Bei den Sporen messe ich 36.0-40.5 x 6.3-7.3 um (Q = 5.0-6.1, N = 24) und somit für S. australis mit 38-46 x 7-8 um eigentlich zu klein. Für S. minimoides mit 28-36 x 6-7um sind meine Sporen jedoch deutlich zu groß. Zudem sollte diese Art einen stark schrägen Keimspalt haben, den ich bei meinem Fund so nicht beobachten kann. Weiters spricht die Größe der Asci für S. australis. Ich messe bei mir 131.7-142.1 x 16.7-18.5 um (N = 5). Für S. australis passt das mit den angegebenen 120-150 x 17-21 um sehr gut zusammen. Für S. minimoides mit 90-110 x 16-20 sind meine Asci deutlich ausserhalb der angegebenen Werte.


    Alles zusammen tippe ich daher auf S. australis, wäre aber über eure Meinung dazu sehr dankbar.




    Saccobolus verrucisporus

    Bei der dritten Art handelt es sich wohl um einen Saccobolus und um meinen ersten Fund aus dieser Gattung überhaupt. Hierbei habe ich den Schlüssel von J. van Brummelen (1976) verwendet.

    Im Ascus befinden sich je 8 Sporen, die in einem 3-3-2 Muster bzw. Pattern II (Abb. 24. f+g) angeordnet sind. Somit gehört diese Art wohl zu Saccobolus sect. Eriobolus.


    Bei den Sporen messe ich 13.5-14.9 x 7.0-8.2 um (Q = 1.7-2.0, N = 12), bei den Sporenpaketen 34.1-37.1 x 11.0-12.2 um und bei den Asci 60.2-77.2 x 15.2-17.4 um. Dabei hat sich aufgrund der kompakten Cluster die Messung einzelner Sporen als recht schwierig erwiesen und die Werte sind vermutlich nicht ganz korrekt. Auf dem Epispor meine ich Warzen erkennen zu können, zumindest ist dieses nicht glatt. Im Schlüssel lande ich hier bei der Gruppe um S. beckii, S. verrucisporus, S. obscurus und S. thaxteri. Für S. beckii (17.5-23 x 8.5-10 um) sind meine Sporen wohl deutlich zu klein. Bei S. obscurus und S. thaxteri soll die Anordnung der Sporen bei Reife mehr oder weniger unregelmäßig werden. Das beobachte ich bei keinem meiner untersuchten Fruchtkörper. Bleibt dann noch S. verrucisporus, bei dem die Sporen immer nach Muster II angeordnet sind. Meine Sporen sind zwar etwas kleiner als mit 14-16 x 8-9 um angegeben, das kann aber gut an den Schwierigkeiten bei meiner Messung liegen. Für S. verrucisporus spricht zudem Kot vom Rehwild (roe-deer) als Substrat, welches bei den anderen Arten zumindest nicht explizit erwähnt wird.


    Vor allem hier wäre ich an eurer Meinung interessiert, ob sich aufgrund der genannten Merkmale eine eindeutige Bestimmung ausgeht.



    Gruß,

    Bernhard

    Hallo Christoph,


    danke für die Vorstellung dieses Pilzes. Bei meinem heutigen Ausflug habe ich im Wald auch Bärlapp entdeckt und in Erinnerung deines Beitrags nach schwarzen Blütenständen Ausschau gehalten. Ich vermute, dass ich dabei auch Phaeosphaeria lycopodina gefunden habe.


    Die von dir beschriebenen Merkmale, wie die dreifach septierten, bräunlichen Sporen mit der breiten zweiten Zelle, kann ich bei meinem Fund gut erkennen. Bei den Sporen messe ich 22.3-25.0 x 8.0-9.0 um. Sie sind zwar etwas größer als deine Maße, aber ich denke, das sollte sich noch ausgehen.


    Gruß,

    Bernhard


    Hallo zusammen,


    auf einem Stück Dung, das ich am Montag (25.05.2026) aus der Balderschwanger Gegend mit genommen habe, sind jetzt Fruchtkörper gewachsen. Ich denke, es handelt sich dabei um Lasiobolus cuniculi.


    Sie Seten sind im Mittel 170 um lang; die Asci 120 x 30 um groß und biseriat. Bei den Sporen messe ich 18.7-23.8 x 13.2-16.2 um mit einem Q-Wert von 1.4-1.5.


    Spricht hier etwas gegen L. cuniculi?


    Gruß,

    Bernhard



    Hallo zusammen,


    hier noch ein Fund vom Montag (25.05.2026) aus der Balderschwanger Gegend. Im Feld sind mir die schwarzen Flecken am Krautstängel - evtl. ein Wintersteher vom Weißen Germer (Veratrum album) - auf einer Alpweide aufgefallen. Die Untersuchung der Flecken unter dem Mikroskop hat nichts ergeben und so ist der Stängel befeuchtet mit den anderen wieder in der Box gelandet. Recht erstaunt war ich dann am nächsten Tag, als ich die folgenden Strukturen darauf entdeckt habe.


    Befinden wir uns hier in der Gruppe der Hyphomycetes? Hat jemand eine Idee, um was es sich hier handeln könnte? Bei den Konidien messe ich 10.9-15.4 x 7.8-8.8 um mit einem Q-Wert von 1.3-1.8.


    Gruß,

    Bernhard


    Hallo zusammen,


    ich war gestern (26.05.2026) in der Gegend Lappachalpe im Balderschwanger Tal unterwegs und habe dort auf einem Tannenast (Abies alba) folgendes Pilzchen gefunden. Meiner Ansicht nach handelt es sich dabei um Stenocybe major.


    Für die Gattung Stenocybe spricht der milimetergroße, gestielte, schwarze Fruchtkörper mit ei- bis becherförmigen Köpfchen. Die Ascosporen sind 1-3-fach septiert, schmal ellipsoid bis fusiform, zugespitzt und dunkelbraun mit helleren Endzellen. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von calicioider Pilze innerhalb der Eurotiomycetes - keine Flechten.


    Meine Sporen sind 3-fach septiert und 25.4-31.8 x 7.9-9.0 um groß mit einem Q-Wert von 3.0-3.9 (N = 17). In der Literatur finde ich 18-36 x 7-11 um für die Größe der Sporen und das passt eigentlich sehr gut zu meinen Messungen. Zusammen mit dem Substrat (Abies alba) sollte der Fall daher recht eindeutig sein.


    In Ö ist S. major nicht ganz so häufig. In unserer Mykologischen Datenbank sind bisher lediglich 10 Funde dokumentiert, einer davon aus Vorarlberg. Da der Fundort lediglich 100 m vom Lappenbach, der die Grenze zu Bayern bildet, entfernt liegt, sollte dieser auch auf der anderen Seite zu finden sein.


    Gruß,

    Bernhard




    Hallo Björn,


    danke für die Erklärungen. Ich habe wieder einiges gelernt. Die Aecien an den Blattstielen hätte ich auch schon im ersten Anlauf entdecken können, wenn ich mir die Brennnesseln genauer angesehen hätte. Fürs nächste Mal weiß ich jetzt ja, auf was ich bei dieser Art achten muss. Mit der Zeit kommt die Erfahrung.


    Gruß,

    Bernhard

    Hallo zusammen,


    beim heutigen Spaziergang kam mir auch dieser Fund auf Bärlauch im Auwald unter. Ich denke, dass es sich dabei um Puccinia sessilis handeln könnte.


    Auch hier habe ich auf der Webseite von Julia Kruse nachgesehen. Laut der Beschreibung dort sind bei dieser Art die Aecien ringförmig angeordnet, gelborange und becherförmig mit umgebogenem und zerschlitztem Rand. Ich denke, das passt alles sehr gut zu meinem Fund. Sofern ich die Anmerkung bzgl. einer Verwechslung mit P. mixtra richtig verstehe, besteht diese lediglich bei isoliert auftretenden Aecien.


    Liege ich damit richtig? Über eine Bestätigung oder Korrektur würde ich mich freuen.


    Mit freundlichem Gruß,

    Bernhard


    Hallo zusammen,


    danke fürs Teilen eurer Funde und die schöne Beschreibung. Ich denke, Puccinia phragmitis gibt es auch bei mir in der Gegend. Gefunden heute (09.05.2026) auf Ampfer am Rand einer Weide.


    Gruß,

    Bernhard


    Hallo zusammen,


    ich habe mir am Nachmittag die Brennnesseln grad noch einmal genauer angesehen und dabei auch größere Gruppen von Aecien an den Blattstielen gefunden. Sieht das jetzt nicht eher nach P. urticata aus?


    Gruß,

    Bernhard



    Hallo Björn,


    herzlichen Dank für deine Erklärung.


    Abfallende Plättchen sind für mich komplettes Neuland. Dennoch beobachte ich Strukturen, welche jenen im Beitrag von Christoph zu Puccinia silvatica recht ähnlich sind. Falls dies tatsächlich die erwähnten Plättchen sind, messe ich im Mittel 2.4 um, was dann wohl eher auf P. urticata hindeuten würde.


    Der Pilz wächst bei mir ganz in der Nähe und ich kann die weitere Entwicklung recht einfach weiter beobachten. Vielleicht entwickeln sich mit der Zeit ja noch die für P. urticata typischen Verkrümmungen und Anschwellungen.


    Noch eine Frage zu den Sporen: handelt es sich bei den unten abgebildeten Sporen um noch junge, die sich dann mit dem Alter sich zu transparent mit gelben Tropfen verändern? Oder ist das doch ganz etwas anderes?


    Gruß,
    Bernhard


    Hallo zusammen,


    ich habe heute auf Brennnessel (Urtica) am Rand einer Weide folgenden Fund gemacht, bei dem es sich meiner Einschätzung nach um Puccinia iridis handeln könnte.


    Laut Beschreibung auf der Webseite von Julia Kruse sind die Aecien bei dieser Art gelborange, becherförmig, haben eine zerschlitzte und umgebogene Pseudoperidie und sind in kleinen Gruppen auf der Blattunterseite verteilt. Diese Merkmale passen gut zu meinem Fund.


    Ebenfalls auf Brennnessel soll P. urticata vorkommen. Diese bildet die Aecien jedoch auf unterschiedlich starken Verkrümmungen aus und die Blattflecken sind aber immer verdickt.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand diesen Fund bestätigen könnte, sofern ich hier richtig liege. Ebenso wäre ich für eine Korrektur dankbar, falls dem nicht so sein sollte.


    Mit freundlichem Gruß,

    Bernhard








    Servus Sabine,


    herzlichen Dank fürs Teilen und die schöne Beschreibung deines Fundes. Ich beschäftige mich auch erst seit kurzem mit Rostpilzen und mir hilft es dabei, nach den "richtigen" Planzen Auschau zu halten. So kam mir dein Beitrag heute (26.04.2026) beim Sonntagsspaziergang in den Dornbirner Achauen in den Sinn, als ich aus dem Augenwinkel fleckige Bärlauchblätter erspäht hatte. Ich denke aufgrund zur Ähnlichkeit mit deinem Fund, stehen die Chancen recht gut, dass es sich dabei auch Caeoma allii-ursini handelt.


    Mit freundlichem Gruß,

    Bernhard



    Blattoberseite:


    Blattunterseite


    Sporen

    Servus Christoph,


    ich habe mir nach deinem Beitrag den Efeu bei uns näher angesehen und kann mir vorstellen, dass ich dabei auch auf Colletotrichum trichellum gestoßen bin. Der Fund stammt von gestern (25.04.2026) aus einem Mischwald bei Schnifis im Walgau. Die Sporen sind bei mir 20.7-25.2 x 3.4-4.5 um groß (Q = 5.0-6.9, N = 13). Die Sporenform und Größe scheinen m.A.n. recht gut zu passen. Was meinst du, geht sich das aus?


    Gruß,

    Bernhard



    Hallo zusammen,


    ich verwende für meine Feldnotizen die App Memento Database. Diese erlaubt die Konfiguration einer eigenen Datenbank durch das Zusammenstellen von Textfeldern, Auswahlfeldern, Foto, Datum, etc. So habe ich mir mein eigenes Template für Pilzfunde erstellt, bei dem ich für Substrat, Ökosystem und Begleitbaum die wichtigsten Einträge in einem Auswahlfeld aufgelistet habe. Für die bessere Zuordnung zu Hause verlinke ich den Fund mit einem Foto. Datum und Ort werden automatisch erfasst. So geht die Aufnahme eines Fundes im Feld recht flott.




    Ich verwende die freie Version und nur lokal am Smartphone. Zu Hause exportiere ich meine Funde als CSV-Datei auf den PC für die weitere Verarbeitung. Falls es jemand ausprobieren möchte, habe ich zum Starten mein Template an diesen Beitrag als ZIP-Datei angehängt. Diese einfach entpacken, die resultierende MLT2-Datei auf dem Smartphone ablegen und gegebenenfalls anpassen.


    Gruß,

    Bernhard