Beiträge von Pilz-Freund
-
-
Alles anzeigen
Glückwunsch an alle Morchelfinder!
Wenn ich mir die Suchfotos von Pilzfreund anschaue, brauche ich mich gar nicht erst auf die Suche machen, da werde ich im Zweifel eher rauftrampeln, als was zu finden.
Lieber Pilz-Freund,
ich habe schlechte Augen. Konnte heute um 19:30 nach Feierabend und kurz vor Sonnenuntergang trotzdem wieder ca. 50 Stück ernten. Und habe an anderer Stelle viele kleine entdeckt, die in ca. 4 Tagen soweit sind.
Das funktioniert nämlich oft gar nicht mit "sehen", sondern so, dass Du Dir das Muster einprägst, und die Augen dann beim umherschweifen dort hängen bleiben. Auf dieses Muster musst Du dein Hirn erstmal trainieren.
Ich weiß also zuerst unbewusst, dass ich eine Morchel gesehen habe, und versuche dann, sie bewusst wieder zu finden …
Und in die Hocke gehen. Ganz langsam gehen. Und natürlich vorher wissen, dass sie da sein müssen, weil sie immer genau da sind
Das geht, indem man jetzt sucht, wenn sie überständig (und somit sichtbar) werden … und im nächsten Jahr früher an derselben Stelle sucht.Bis jetzt ein super Morchel-Jahr!
Herzliche Grüße
Pilzfreund77
Vielen Dank Pilzfreund77!
Weißt du, ob der Grunewald Morchel-Habitate bietet? Mir fällt da nur die völlig überlaufene Kiesgrube und vielleicht noch das Gelände um den Pechsee und Teufelssee ein. Oder liege ich da falsch? -
Glückwunsch an alle Morchelfinder!
Wenn ich mir die Suchfotos von Pilzfreund anschaue, brauche ich mich gar nicht erst auf die Suche machen, da werde ich im Zweifel eher rauftrampeln, als was zu finden.
-
Heute ist der 03.01. im neuen Jahr und bisher hat niemand diese schöne Tradition fortgeführt.
Deshalb erlaube ich mir das jetzt und wünsche allen Pilzverrückten: Ein gutes neues Jahr mit vollen Körben!
Henrik
Hallo! Ich befürchte der Thread ist im "falschen" Ordner gelandet. Ich habe ihn gemeldet mit der Bitte um Verschiebung zu "Hot Spots", dort befinden sich auch all die anderen alten Threads.
-
Vielen Dank für die Antworten. Ich habe als Kind durch die Urlaube mit meinen Eltern in Österreich und auch bei Waldtouren in Berlin zu den Pilzen gefunden. Damals habe ich das Pilzbuch quasi auswendig gelernt und damit die Bewunderung meiner Eltern hervorgerufen, die auch nur die üblichen Verdächtigen (Röhrlinge, Pfifferlinge) kannten und mitnahmen. Gegessen habe ich die als Kind allerdings nicht, fand ich eklig.

Inzwischen ziehe ich gern allein durch den Wald und erweitere mein Wissen im sehr bescheidenen Bereich, traue mich auch nach und nach an "neue" Arten ran, wie dieses Jahr erstmals an den Perlpilz.
Meine Güte, was war man (ich) in den Jahren vor diesem Internet doch leichtsinnig, weil man (ich) es nicht besser wusste.
Damals war jeder Schirmpilz natürlich ein Parasol und jeder weiße Pilz mit dunklen Lamellen auf einer Wiese ein Champignon. Und ein Pilz war erst dann zu alt, wenn er auseinander fiel oder gestunken hat. Schimmel wurde einfach abgeschnitten. Ein Wunder dass ich nie in der Notaufnahme gelandet bin.
Ich habe jetzt natürlich auch nicht den Anspruch, zum Pilzexperten zu werden. Aber vielleicht kann ich mein bescheidenes Laienwissen insbesondere zu Speisepilzen noch ein wenig erweitern.
Leider bin ich relativ ortsgebunden an den Grunewald und habe aus früheren Ausflügen (Bereich Bernau und KW) den Eindruck, dass es im Umland deutlich mehr zu finden gibt. Freue mich diesbezüglich speziell über Grunewald-Tipps und bedanke mich bei all den Helfern hier im Forum.
-
Eine Frage in die Runde: Ist dieses Forum für Pilz-Profis gedacht? Also sind hier Laien-Kommentare eher unerwünscht?
-
Alles anzeigen
Ist das hier möglicherweise der fastberingte Ritterling? Davon standen einige als Gruppe im Kiefernwald.
Hallo,
nein, ist er nicht. Das ist ziemlich sicher Tricholoma albobrunneum.
GR Ingo
Vielen Dank! Darf ich bitte auch erfahren, welche Merkmale gegen den Fastberingten Ritterling (Tricholoma fracticum) und für den (laut 123 sehr seltenen!) Weißbraunen Ritterling (Tricholoma albobrunneum) sprechen?
Ich habe mich ausgiebig durch 123 geklickt. Die beiden sehen sich ja wirklich für mich als Laien sehr ähnlich. Interessanterweise wurde aber bei dem Punkt "Verwechslungsgefahr" NICHT auf den jeweils anderen verwiesen.
PS: Haber ich da tatsächlich einen sehr seltenen Pilz entdeckt? Dann bin ich ja ein bisschen stolz auf mich

-
Alles anzeigen
graublättrige Schwefelköpfe
Zum Verspeisen war weit und breit nichts zu entdecken.
Du Pilz-Banause!

LG Christopher
sorry vertippt... ich meinte natürlich die GRÜNblättrigen

-
Ist das hier möglicherweise der fastberingte Ritterling? Davon standen einige als Gruppe im Kiefernwald.
-
Heute früh im Grunewald: Kahle Kremplinge, Knollenblätterpilze, Fliegenpilze, edit: GRÜNblättrige Schwefelköpfe, ein paar alte Perlpilze und Täublinge. Zum Verspeisen war weit und breit nichts zu entdecken. Enttäuschend!
-
Alles anzeigen
Hast du vielleicht etwas zu
Viel Bier getrunken
Oder die Huthaut der Butterpilze
Bekommt Dir nicht
Früher wurde immer gesagt
Sie muß abgezogen werden
Ich werde morgen mal schauen
Ob was kommt
Nee, ich trinke zwar gern mal ein Bier, aber an dem Tag hatte ich null Alkohol
Die Huthaut hatte ich abgezogen, weil es a) leicht ging und b) damit der Sand entfernt wurde. -
-
Hallo Pilzfreunde!
Am Freitag, dem Nationalfeiertag, war ich im Berliner Grunewald. Dort besuchte ich zunächst meine Maronen-Ecke, allerdings ohne eine einzige Marone oder überhaupt Pilze zu entdecken. Zwei grüne Knollis und ein paar Holzzersetzer, sonst gähnende Leere.Zwei Kilometer südlich, wo es üblicherweise massenhaft Fliegenpilze und Butterpilze gibt, sah es dann etwas besser aus. Ich konnte eine Portion Butterpilze finden, die aufgrund der langen Trockenheit mal nicht mit Wasser vollgesogen und somit verwertbar waren. Das kannte ich so noch nicht. Die dort im Oktober immer anzutreffenden Fichtenreizker waren zu großen Teilen schon abgesammelt. Zwei junge Perlpilze fand ich noch. Das wars. Letztere habe ich aber diesmal nicht verzehrt, da ich nicht alle Merkmale zweifelsfrei bestimmen konnte.
Ich hoffe der Regen seit Samstag bringt bald einen Schub.
Übrigens bekam ich einen Tag nach dem Verzehr ein wenig Magen-Darm-Probleme. Offenbar vertrage ich Schmierröhrlinge nicht, was ja wohl häufiger vorkommt. Oder könnte dies an einem sog. Trockenschaden liegen? Optisch "alt" waren sie definitiv nicht, fassten sich aber schon teilweise recht trocken an. -
Ich denke, der Wind wird aktuell nur die Oberfläche abtrocknen können. Dort, wo ausreichend Regen runter gekommen ist, dürfte es nich viel ausmachen.
Die Tagestemperaturen und die Sonneneinstrahlung sind nicht mehr ausschlaggebend. Im April / Mai wäre das, bei vergleichbaren Bedingungen, völlig anders. Ausserdem sind die Laubbäume noch gut bestückt und spenden, anders als im Frühjahr, reichlich Schatten. Also, ab in die Prärie!
GR I
Nun, das dürfte regional sehr unterschiedlich sein. In meinem Hauswald in Berlin hat es vor 14 Tagen das letzte mal geregnet, stolze 6 Liter. Dann kam erstmal wieder Hitze, jetzt der Wind - hier siehts aus wie in der Sahara. Der schöne Herbst-Anfang von vergangener Woche ist komplett weggeblasen. Klar, hier ein alter Steinpilz, zwei Kilometer später dann ein einzelner Täubling - irgendwas findet sich schon. Aber es ist kein Vergleich zu September in den Jahren zuvor. Ehrlich gesagt hatte ich so einen besch... September noch nie. Und Regen soll frühestens in 9 Tagen kommen - wenn das stimmt, geht zumindest hier das Wachstum erst Mitte-Ende Oktober wieder los …
Dann kann ich mir einen Besuch im Grunewald wohl derzeit sparen

