Beiträge von martindr846

    Ein Zitronenseitling aus einem Berliner Wald. Wohl ein Kulturflüchtling, denn der Pilz kommt aus Ein Zitronenseitling in einem Berliner Wald. Ein Kulturflüchtling? Kommt eigentlich aus Ostasien.

    Schmeckt nicht.

    Das Siegerbild gewinnt erheblich, wenn man es horizontal spiegelt. Man müsste auch die Tiefen und Lichter anpassen.

    Ich hätte das Mutterkorn zum Sieger gekürt, damit kann man was anfangen, müsste aber auch gespiegelt und vom Kontrast her angepasst werden.

    Navajoa, an trockenen Berghängen der Cordillere in Bolivien und Nordargentinien recht häufig; ich hab allerdings vor allem orange und gelbe Blüten gesehen. Die Pflanzen waren eher so 10 cm im Durchmesser, klumpig, Konglomerate; bestimmt noch in 4200 m Höhe. Es gab auch Frost und Schnee, so dass ich mir vorstelle, dass die Pflanzen vielleicht winterhart sein könnten. Aber das weißt Du bestimmt besser. Die Blüten waren beeindruckend..

    Die Vergiftung durch Ölkäfer ist rein theoretisch; man müsste mehrere Käfer essen, um genügend Cantharidin einzusammeln. 3 mg brauchte man schon.

    Coumarin ist nicht besonders giftig, regelmäßiger Konsum etwa von Cassiazimt (in Backwaren) führt aber zu Leberwerterhöhungen, ohne dass man davon etwas merkt.

    Ich finde es bemerkenswert, mit einer 10-fach-Lupe durch die Wälder zu streifen, um Cosmospora-Arten zu finden. Respekt! Vom Aufwand her verdientest Du den ersten Platz. Ich hätte C. coccinea genommen (aus einer Stammsammlung); der läßt sich etwa auf Hafermehlagar gut züchten und bildet Fruchtkörper aus. Nebenbei, ich bin da nicht sonderlich kompetent, habe nur zufällig neulich einen Artikel von Walter Gams gelesen. Irgendwo ist das für mich auch Ballastwissen.

    Meine Reihenfolge lautet Bild 7, 11, 6; ich hab´ dabei meine eigene Ästhetik zugrunde gelegt und was Stockfood oder Getty wohl nehmen würden. Das zweitplazierte Bild ist technisch interessant, aber vor allem ein Highlight im eigenen Archiv.

    Brummel, Früchte in botanischem Sinn sind es zwar keine, aber ich will gerne verraten, was das ist. das Bild mit dem phallischen Touch ist eine Manioksorte mit besonders großen Speicherknollen. Gehört zu den Euphorbien und ist gar nicht mein Fall. Das zweite ist Taro, wohl ein Sammelbegriff für diverse Aronstäbe, das Du als Colocasia esculenta eingeordnet hast. Die Knolle könnte man in der Tat einpflanzen und es kämen riesige Blätter (müsste immer feucht stehen), die man auch essen könnte. Das Calciumoxalat ist halt ein gewisses Problem.

    Brummel, ich wundere mich ein wenig, dass Du die taxonomischen Namen benutzt statt der umgangssprachlichen Begriffe. Sehr ungewöhnlich. Bei der Colocasia ist das wohl auch umstritten.

    Gruß Martin

    Brummel, zum Geschmack habe ich gar nichts gesagt, aber es stimmt, Taro ist ziemlich fade. Ansonsten, ich bin ein Kartoffel- und Nudelfan. Maniok never, Taro und Süßkartoffeln höchst selten. Vogelspinnen auch nicht (Raubbau). Gabi bedeutet in Tagalog (der Verkehrssprache der Philippinen) Nacht oder Abend aber auch Taro (wohl auch verwandte Arten).

    Es stimmt, Moronisto. die getrockneten Knollen diverser Erdorchideen sind in der Levante wegen ihres Stärkegehalts eine Zutat bei der Herstellung von Speiseeis, eine Art "Verdickungsmittel." Im Mitteralter waren die Knollen zudem ein Potenzmittel. Natürlich nutzlos!

    Gewiss Bea, meine Katze sieht die Zukunft oft richtig...Liegt vielleicht daran, dass es Zeit so vielleicht gar nicht gibt... Spass beiseite, 7 Bilder sind grosso modo in Ordnung und könnten sogar in Pilzbüchern stehen. Ziemlich rar sind dagegen "Innovationen".