Beiträge von Corinne
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Lieber Thiemo, lieber Marcel
Danke euch erneut für eure Erläuterungen.
Ich glaube, den Graugrünen Milchling /Lactarius blennius, hatte ich ausgeschlossen, da ich, sofern ich mich erinnere, das SP nicht als weiss in Erinnerung habe. Bei Tintling ist es als weiss angegeben, obschon ich soeben bemerkt habe dass diese Aussage nicht überall identisch ist. Somit ist Lactarius blennius eine für mich sehr wahrscheinliche Lösung.
Ich hatte bei Vorfinden des Fundes nicht in Betracht gezogen, diesen genauer zu bestimmen, versuchte es im Nachhinein dann doch so gut es ging. Eure Inputs haben mir jedenfalls sehr geholfen und bei hoffentlich erneuten Funde nächstes Jahr kann ich mich darauf konzentrieren.
Herzliche Grüsse und danke erneut
Corinne
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Lieber Marcel
Danke herzlich für deine hilfreichen Erläuterungen.
Geschlüsselt habe ich auch FN und in Fungi of Temperate Europe noch nachgeschaut.
Ich wäre eigentlich anfangs auch bei L. albocarneus gewesen, habe mich dann durch weitere Recherchen verwirren lassen, unter Anderem bei Tintling‘s Aussage:
„Er ist der klebrigste aller Milchlinge, was sich leicht eindrucksvoll testen lässt, indem man die Hand auf den Hut legt. Der Pilz bleibt nämlich daran hängen und man kann ihn mit der geöffneten Hand hochheben„
Ich konnte dies, obschon kurz nach starkem Regen gefunden, nicht feststellen, Die FK waren weder klebrig noch schleimig. Zudem wusste ich nicht wie stark das Gilben des Fleisches sich ausprägt und dazu soll L. albocarneus sehr selten sein.
Aber dankend für deine Aussage behalte ich somit L. albocarneus im Fokus und hoffe, einmal beide Arten life zu finden, damit ich die Merkmale dann genauer vergleichen kann.
Erneut herzlichen Dank und auch einen frohen 2. Advent
Beste Grüsse
Corinne
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Liebe Interessierte
Mitte November fand ich diesen Lactarius bei Laub- Kiefer, Tannen und Fichtenbäumen. Leider habe ich nur diese Aufnahmen und hatte keine Chemikalien zur Bestimmung angewendet. Graublaue Lactarius sind für mich schwierig respektive ich habe mich noch nicht öfters mit der Bestimmung befasst. Vielleicht kann dennoch jemand von euch Experten einen Ratschlag erteilen.
Mit der makroskopischen Bestimmung des Vorhandenen tendiere ich am ehesten zu Lactarius Trivialis. Er soll an feuchten Standorten unter Fichten oder Birken wachsen. Die weisse Milch war üppig und sehr scharf. Eine mittelbare Verfärbung konnte ich nicht feststellen, jedoch erschien sie nach Eintrocknen der FK am nächsten Tag blaugrün.
Andere in Frage kommende schmierig-hütigen Milchlinge wäre der Kuhrote Milchling/Lactarius hysginus, er soll an vergleichbaren Standorten vorkommen, soll aber einen orangebraunen, oft schwach gezonten Hut und kleinere, rundliche Sporen aufweisen. Der Graublasse/Lactarius albocarneus könne auch sehr ähnlich sein, soll aber dunkler gefärbt sein. Die Milch soll sich aber an der Luft gelb verfärben und ausschliesslich bei Tannen vorkommen. Ebenfalls in Frage käme der Bleiche Milchling/ Lactarius utilis. Dieser soll einen schmierigeren Hut und einen zylindrischen oder zur Basis hin verschmälerten Stiel aufweisen. Der ähnliche Graufleckende Milchling/ Lactarius vietus soll kleiner sein und hat eine blassere Stielspitze, die nicht zusammengezogen ist. Zudem wären seine Sporen kleiner und stärker netzig ornamentiert.
Fundort
FK
FK nach einigen Stunden
FK am Folgetag
Die Sporen erscheinen mir elliptisch bis breit elliptisch. Das Sporenornament besteht aus gratigen Rippen sowie aus isoliert stehenden, gratig verlängerten Warzen, die nur spärlich netzartig verbunden sind.
(Leider sind die Aufnahmen erscheinen hier nicht sehr repräsentativ, da ich erste mikroskopische Versuche unternommen habe und diese mit dem Handy aufnehmen muss und die Wiedergabe nicht sehr scharf gelingt). HH hatte ich leider nicht mikroskopiert.
Herzlichen Dank für eure Begutachtung und allfällige Ratschläge.
Beste Grüsse und ein frohes Wochenende
Corinne
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Lieber Rainer
Ich schicke dir eine PN, danke dir.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Urs-Peter
Ich würde deine Funde auch als fuchsige Röteltrichterlinge benennen. Diese erscheinen im Moment sehr häufig. Sofern keinerlei blumiger, obstartiger Geruch erkennbar ist, ansonsten müsste Vorsicht geboten werden um Verwechslungen mit dem wohlriechenden Trichterling zu vermeiden obschon dieser in unseren Breitengraden (noch) nicht oft erscheint.
Mal sehen, was die Experten meinen.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Frank
Ich kann Stephan‘s Aussage zum Sandröhrling nur bestätigen. Ich trockne sie auch und sie sind für mich von den Röhrlingen (abgesehen von Steinpilzen und Hexen) die kulinarisch am Besten abschneidenden Arten.
Ich wünsche dir somit Erfolg für weitere Funde.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Rainhard
Hast die die Funde auch schon mit Lactarius sphagneti verglichen? Falls noch Milch vorhanden, könntest du untersuchen, ob sie gilbt.
Beste Grüsse
Corinne
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Hallo Corinne,
Das würde ich schon so sehen. Eine deutlich körnig-bereifte Huthaut ist immer ein starkes Indiz für inkrustierte Primordialhyphen. Und das bedeutet wiederum, dass der Täubling mild schmeckt, da allen Täublinge mit Primordialhyphen jegliche Schärfe fehlt.
Aber Achtung, der Umkehrschluss funktioniert nicht (nicht-bereifte Hüte schließen keine Inkrustationen aus)!
VG Thiemo
Lieber Thiemo
Super. Danke dir herzlich für deine Hilfe.
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber Urs-Peter
Die sehen sehr schön aus. Ich konnte bei uns noch keine entdecken.
Liebe Grüsse
Corinne
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Hallo Luca,
ich gehe bei deinen Bestimmungen mit.
Beim Täubling kann man bei der deutlich bereiften Huthaut (-> inkrustierte Primoridalhyphen) von einer milden Art ausgehen. Ich würde allerdings ein Russula turci agg. daraus machen. Meiner Erfahrung nach könnte es sich auch um R.amethystina handeln, da dieser bei mir schon öfters nur schwachen Jodoform-Geruch und IVer Sporenpulver hatte. So einen rosa getönten Stiel hatte ich wiederum noch nicht, aber das kann selten bei allen Täublingen mal vorkommen. Marxmüller zeichnet sogar zwei Fruchtkörper mit rosa larvierten Stiel. Genaueres geht dann aber nur mit Mikroskop. Und scheinbar gibt es noch eine dritte unbeschrieben Art.
VG Thiemo
Lieber Thiemo
Danke herzlich für deinem hilfreichen Ratschlag. Darf ich in dem Fall daraus schliessen, dass man bei einer makroskopisch ersichtlichen bereiften Huthaut davon ausgehen kann, dass die Primoridalhyphen inkrustiert sein müssen?
(zudem habe ich soeben begriffen, dass alle Arten der Sektion Incrustatula und Subsektionen Inkrustationen aufweisen, die Namensgebung ist somit wieder intelligent festgesetzt worden von Romagnesi)
Vielen Dank und beste Grüsse
Corinne
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Liebe Ulla
Dürfte ich
-Gröger, F. Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa; Teil1 2006 20
und
- Flammer, R. & Horak. E. Giftpilze und Pilzgifte 1983, Kosmos
erwerben?
Liebe Grüsse
Corinne
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Liebe Rika, lieber Malone
Hier wäre noch ein möglicher gespenstischer Compagnon..
Beste Grüsse
Corinne
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Ohh jetzt wird es kompliziert. Aber wir mit unseren bescheidenen 26 Kantonen und somit 26 Dialekten können da auch ein Liedchen singen…
Liebe Corinne,
das kommt mir auch bei uns bekannt vor, manchmal reichen ein paar Kilometer und im Nachbarort wird es schon anders benannt. Mir gefällt die Vielfallt und so wäre die Sprache deutlich ärmer,
liebe Grüsse
Matthias
Lieber Matthias
Da stimme ich dir vollkommen zu. Und bei uns reichen ein paar wenige Stunden Fahrtweg um all die verschiedenen Charaktere und ihren Eigenarten abzuklappern. Das ist schon sehr spannend und bereichernd.
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber Matthias
Ja wir haben schon eine seltsame Sprache. Jedenfalls stehe auch ich gerne für Übersetzungshilfen zur Verfügung.☺️
Liebe Grüsse
Corinne
Liebe Corinne,
es gibt eben im deutschrachigen Raum für vieles unterschiedliche regionale Begriffe, hier mal ein einfaches Beispiel:
https://www.atlas-alltagssprache.de/brotchen/
liebe Grüsse
Matthías
Lieber Matthias
Ohh jetzt wird es kompliziert. Aber wir mit unseren bescheidenen 26 Kantonen und somit 26 Dialekten können da auch ein Liedchen singen…
Liebe Grüsse
Corinne
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Haha alles klar, danke dir, wieder was gelernt als „fremdsprachige Schweizerin“.
Liebe Corinne,
so können auch "fremdsprachige Deutsche" Begriffe wie "zügeln" zu lernen wie hier zu lesen ist: http://www.pilzepilze.de/cgi-b…rchive2006.pl?read=104835
viele Grüsse
Matthias
Lieber Matthias
Ja wir haben schon eine seltsame Sprache. Jedenfalls stehe auch ich gerne für Übersetzungshilfen zur Verfügung.☺️
Liebe Grüsse
Corinne
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Was in aller Welt sind Schafsknuddel?
Hallo Corinne,
Schafsknuddel sehen so aus: https://www.google.com/search?…w=1920&client=firefox-b-d
viele Grüsse
Matthias
Lieber Matthias
Haha alles klar, danke dir, wieder was gelernt als „fremdsprachige Schweizerin“.
Beste Grüsse
Corinne
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Hallo Zusammen
Was in aller Welt sind Schafsknuddel?
Entschuldigt und vielen Dank fürs Aufklären.
Beste Grüsse
Corinne
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Liebe Interessierte
Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt und ich nicht aufgeben möchte frage ich an ob es vielleicht jemanden gibt der mir den SARNARI Genere Russula in Europa, Band 1 verkaufen würde?
Für allfällige Rückmeldungen danke ich bereits herzlich.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Enno
Danke für deine weiteren Recherchen und Angaben. Ich werde dein Fund auch als R. anatina ablegen.
Ich habe betreffend cutefracte Huthaut noch in Einhellinger nachgeschlagen, wurde aber auch nicht fündig. Vielleicht weiss auch hier Thiemo noch Rat.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Enno
Ich denke hier stark an R. Grisea, bin aber nur Laie und auch sehr gespannt, was die Experten meinen.
Beste Grüsse und danke fürs Zeigen und Dokumentieren
Corinne
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Liebe Ulla, Hatte dir PN gesandt..
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber Jörg
Danke einmal mehr vielmals fürs Mitnehmen auf diesen (hoffentlich nur vorübergehenden) fulminanten Abschied deiner diesjährigen Parkbesuche. Ich werde für das detaillierte Studium wohl Zeit brauchen, bis du bereits wieder losziehen wirst. 😊
Beste Grüsse
Corinne
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Nur, wenn irgendwo noch eine Eiche herumgestanden hätte. R. atropurpurea bildet Mykorrhiza (ausschließlich?) mit Eiche. Das Saurer-Nadelwald-Pendant wäre Russula atrorubens. Wie gesagt, bei diesem Bestimmungsproblem bin ich raus.
FG
Oehrling
Vielen lieben Dank Stephan!
