Beiträge von Mushroom Martin
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Hallo miteinander.
Auch 2024 gibt es bei den Kollgen der ÖMG wieder sehr interessante Vorträge mit einigen bekannten Pilzfreunden:
Viele Grüße
Marcel
Hallo Marcel,
danke für die Information. Werden die Vorträge auch wieder im Nachhinein auf dem Youtube-Kanal der ÖMG hochgeladen?
Viele Grüße,
Martin -
Hallo,
welches Dateiformat (vermutlich JPEG?) wird üblicherweise in Fachzeitschriften (ZMykol, Boletus, Mycological Progress, etc.) verwendet?
Viele Grüße,
Martin
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Hallo Peter,
hast eine PN. Würde gerne A World-monograph of the Genus Pseudombrophila dir abkaufen.
Viele Grüße,Martin
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Herzlich Willkommen und Grüße aus dem Saarland!
LG Martin -
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Hallo zusammen,
zum Blaustieligen Schleimfuss kann ich folgendes sagen
Die drei möglichen Kandidaten sind
C.collinitus ( Syn. C.muscigenus)
C.elatior (Syn. C.livido-ochraceus)
C.stillatitius (C. integerrimus)
wobei ich alle für gute Arten halte und über irgendwelche Namensunklarheiten will ich mich hier nicht auslassen, das wäre ein anderes , weitaus komplexeres Thema
Ich orientiere mich zur Zeit am Kibby "The genus Cortinarius in Britain" er hat die Schleimfüsse meiner Ansicht nach gut bearbeitet
C.collinitus ist durch eher rotbraune Farben und mandelförmige Sporen gekennzeichnet.
Gezeigt werden deutlich zitriformé Sporen und eine Hutfrabe in braun ohne Rottöne.
C.elatior hat einen meist deutlich runzligen, kegelförmiger Hut und öfters mal einen im unteren Teil aufgrissenen, zugespitzten Stiel, Sporen sind zitriform bis mandelförmig, Honiggeruch
Die ganz typischen Merkmale von C.elatior kann ich auf den Bildern nicht erkennen, aber komplett ausschliessen kann ich die Art nicht.
C.stillatitius hat einen eher glatten Hut und glatten schleimigen Stiel, Sporen sind deutlich zitriform, HoniggeruchBei dieser Art passt recht viel.
Kibby nennt noch einen C.mucifluoides mit kleineren Sporen und bei Eiche/Buche wachsend , dazu habe ich aber keinerlei Funderfahrung
Also ausschliessen lässt sich eigentlich nur C.collinitus.
Ich persönlich würde am ehesten zu C.stillatitius tendieren.
Gruss
Uwe
Hallo Uwe,
C.stillatitius wurde nach der Gesamtartenliste des Saarlandes ziemlich häufig nachgewiesen. Daher könnte das gut passen. Falls mal die Möglichkeit zur Sequenzierung besteht, hebe ich mal das Exemplar auf.
Gruß Martin
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Hallo Martin
Wie lange hast du die FK schon in Besitz? Die Milch kommt meistens bei der Entnahme zum Vorschein. Meiner sah ähnlich aus und haben den mikroskopiert plus bestimmt. Sonst halt Sporen ausmessen und Cheilozystiden anschauen und vergleichen. BG Andy
Hallo Andy,
die Fruchtkörper sind von gestern Nachmittag. Auch gestern konnte ich im Feld keine Milch feststellen. Hier mal noch die Schnitte von der Lamellenschneide und die Sporen dazu.
Die Sporen (30 vermessen) messen:
Länge: 8,4 µm - 11,9 µm (MW: 9,7 µm)
Breite: 4,7 µm - 8,8 µm (MW: 6,9 µm)Hallo Martin
Alles klar dann muss man von vorne anfangen und schlüsseln -> https://mycena.no/key1.htm
BG Andy
Edit ich habe kurz versucht und dieser hier gefällt mir sehr gut -> https://mycena.no/ustalis.htm
Hallo Andy,
ich werde mal schauen, was ich rausbekomme. Danke dir!
LG Martin -
Hallo Martin,
der einfarbig rote Speitäubling im Buchenwald heißt Russula nobilis oder mairei, je nach Literatur, und auf Deutsch Buchen-Speitäubling. Russula emetica ist ein Nadelwaldpilz.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling,
ist die Art durch den scharfen Geschmack, Standort im Buchenwald und die Fruchtkörperfarben eindeutig bestimmt oder gibt es noch mögliche Verwechslungsarten? Kann man emetica und nobilis oder mairei nur per Standort unterscheiden?
LG MArtin -
Hallo Martin
Wie lange hast du die FK schon in Besitz? Die Milch kommt meistens bei der Entnahme zum Vorschein. Meiner sah ähnlich aus und haben den mikroskopiert plus bestimmt. Sonst halt Sporen ausmessen und Cheilozystiden anschauen und vergleichen. BG Andy
Hallo Andy,
die Fruchtkörper sind von gestern Nachmittag. Auch gestern konnte ich im Feld keine Milch feststellen. Hier mal noch die Schnitte von der Lamellenschneide und die Sporen dazu.
Die Sporen (30 vermessen) messen:
Länge: 8,4 µm - 11,9 µm (MW: 9,7 µm)
Breite: 4,7 µm - 8,8 µm (MW: 6,9 µm) -
Hallo
Die 2 ist ein Birken-Blättling -> Lenzites betulina
Und die 6 sollte der Weißmilchender Helmling -> Mycena galopus
Sein. BG Andy
Hallo Andy,
Lenzites betulina passt sehr gut. Bei dem Mycena bin ich mir aber dennoch nicht sicher, kein Exemplar hat eine Milch abgesondert, hab es auch gerade nochmal überprüft. Außerdem sind die Lamellen "leicht rosa gefleckt".
LG Martin
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Hallo,
bezüglich Deiner Cortinarie kannst Du mal mit einem der blaustieligen Schleimfüße vergleichen.
Hallo Thomas,
Dann kämen in Frage:
C. elatior, soll nach Honig riechen, hab dran gerochen und es ist zumindest ein leichter-süßlicher Geruch erkennbar, aber ob das ausreicht, bezweifle ich. Die Art würde aber von der Ökologie gut passen (Luzulo-Fagetum). Sporengröße würde hier gut passen. Für Sachsen gar nicht mal so selten nachgewiesen. Allerdings kein Nachweis für das Saarland.C. collinitus wurde fürs Saarland nachgewiesen, kommt aber eher in Nadelwäldern vor. Es waren auch 3 Fichten in der Nähe, würde also auch passen. Die Sporenmaße sind bei meiner Kollektion vielleicht etwas kleiner.
Finde ich schwierig zu trennen. Durch die Autoren GOMEZ UND CADINANOS (2018) sind C.elatior und C.collinitus allerdings ein homotypisches Synoynm.
LG Martin -
Hallo an alle!
Gestern war ich im Raum Saarwellingen auf Pilzexkursion und hab folgende Funde gemacht. Manche Arten konnte ich nicht sicher bestimmen. Die Funde ereigneten sich alle in einem Buchendwald mit wenigen, eingestreuten Fichten auf saurem Boden. Vielleicht kann ja jemand helfen.
Exkursionsgebiet1. Cortinarius spec.
Folgende Cortinariusart konnte ich in großen Mengen dort finden.
Geruch: leicht(!) würzig, ansonsten nicht auffällig, Geschmack: neutralSporen: Länge 8,6-15,5 (MW: 12,7) Breite 8,7-9,8 (MW: 8,5)
20-%ige KOH-Reaktion: keine2. Trametes gibbosa?
3. Calycina spec.
4. Mycena spec. Vermutlich galericulata?
5. Russula emetica?
Geschmack: sehr scharf6. Mycena spec.
Lamellenschneide
7. Craterellus tubaeformis
8. Xylaria hypoxylon
9. Laccaria spec. ?
10. Mycena capillaris
11. ?
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Hallo Thorben,
Image J/ Fiji ist der Vorläufer aller modernen "Messoftware"-Programme, hat mal einer meiner damaligen Professoren gesagt.
Image J/ Fiji ist tatsächlich manchmal unübersichtlich, da sich gerne viele Fenster öffnen und dann hintereinander "verschwinden" und man schnell die Übersicht verlieren kann. Allerdings ist es vom reinen Nutzen her aus betrachtet sehr gut geeignet um Sporen oder andere pilzliche Strukturen zu vermessen. Ich würde dir den Rat geben, dich einfach reinzubeißen in dieses Programm. Wenn du mal 5-10 verschiedene Pilzarten mit entsprechenden Strukturen vermessen hast, dann wird das für dich irgendwann nur noch reine Routine sein mit diesem Programm zu arbeiten. Am Anfang ist es etwas mühselig, aber um Strukturen zu vermessen ist es wirklich sehr gut geeignet. Man muss zwar für jeden PC-Neustart eine neue Kalibrierung (also dem Programm eine bekannte Länge des Bildausschnitts vorgeben) durchführen, aber das ist eine Sache von ca. 30 Sekunden.
Hier in diesem Video ist gut dargestellt, wie ein Messvorgang funktioniert:Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Vielleicht wirst du ja doch noch warm mit diesem Programm, bei mir war es zumindest so gewesen. Ich musste allerdings auch im Studium damit viel arbeiten.
Viele Grüße,
Martin -
Hallo,
kann jemand bei der Bestimmung des nachfolgenden Becherlings helfen?
Funddaten
Pfälzerwald bei Spirkelbach
Laubwald mit v.a. Eiche und Rotbuche
Makroskopische Merkmale
Wachstum direkt an Holz
Fleisch brüchig, Geruch unauffällig
Sporenpulver weiß
Mikroskopische Merkmale
Asci 8-sporig, in Melzers Reagenz: Apikalapparat der Asci an der Spitze blauend
20 Sporen vermessen
Sporenlänge: Min: 13,3 µm Max: 15,0 µm Durchschnitt: 14,3 µm
Sporenbreite: Min: 7,3 µm Max: 10,0 µm Durchschnitt: 8,1 µm1
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In Frage käme P. micropus, da diese Art auch an Holz vorkommt.
LG Martin
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Laut Ludwig verfärbt Flammulaster limulatus mit KOH im Hut braun.
Das wäre mal auszuprobieren.
Beste Grüße Harald
Hallo Harald,
hab gerade auf die Hutdeckschicht 20%-ige KOH gegeben. Folgendes Ergebnis kam dabei heraus:
LG Martin
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Hallo,
rein von der Optik her habe ich auch an Flammulaster gedacht.
Grüße,
Steffen
Hallo Steffen,
danke für den Tipp. Flammulaster passt ganz gut, allerdings scheint mir die Sporenlänge meines Exemplars etwas zu klein zu sein.
LG Martin -
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Hallo
Hast du Zystiden gefunden?
Erinnert irgendwie an Flammulaster limulatus.
Gruss Raphael
Hallo Raphael,
Zystiden an den Lamellen sind vorhanden, habe es gerade getestet.
LG Martin
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Hallo zusammen, hat jemand vielleicht eine Idee, um welche Art es sich hier handeln könnte?
FunddatenHöhe: 324 m
Fundort: Laubmischwald mit Rotbuche, Quercus spec. und Hainbuche, Netzbachtal (Saarland)Substrat: direkt an Holz wachsend, vermutlich Fagus Sylvatica, das Holz war allerdings schon stark abgebaut, daher unsichere Bestimmung
Makroskopische Beschreibung
Hut: beschuppt, kleiner Buckel in der Hutmitte, knapp 3 cm groß, halbkugelig,
Lamellen: angewachsen, mit Queradern (?),Stiel: beflockt, hohl(!)
Geschmack: mild (nach ausführlicher Geschmacksrobe)
Sporenpulverfarbe: braun bis tabakbraun
Mikroskopische Beschreibung
30 Sporen vermessen
Sporenlänge: Min: 6,4 µm Max: 8,1 µm Durchschnitt: 7,1 µm
Sporenbreite: Min: 3,4 µm Max: 5,2 µm Durchschnitt: 4,3 µmBild 1: Fruchtkörper an Substrat
Bild 2: Fruchtkörper von oben
Bild 3: Sporen
Meine Vermutung wäre eine Art aus der Gattung Gymnopilus (Flämmlinge). Bei Flämmlingen soll in der Regel der Geschmack bitter sein nach Ludwig. Diese Art schmeckte allerdings total mild.
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Hallo Nobi,
auch von mir Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zu deinem Geburtstag! Vor allem wünsche ich dir viel Gesundheit.
Liebe Grüße,
Martin
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Würde mich sehr wundern, wenn das nicht gehen würde. Meine alte Sony Alpha 6000 kann das auch, sonst könnte man ja Altglas ohne elektronischen Verbindung auch gar nicht adaptieren.
Hier steht weiter unten was zur Einstellung: https://cam.start.canon/de/C00…ml/UG-10_Custom_0030.html
vielen Dank für diesen Tipp. Nachdem ich "ohne Objektiv auslösen" aktiviert habe, hat es funktioniert! Wusste nicht, dass es diese Funktion gibt. Manchmal kann es doch so einfach sein.
LG
Martin -
Hallo Björn,
das werde ich machen und davon berichten. Wird für die Zukunft wohl interessant werden, falls spiegellose Kameras für die Mikrofotografie taugen.
LG
Martin -
Hallo Björn,
ich bin gerade nochmal auf dieses Thema gestoßen, da ich versucht habe eine spiegellose Kamera (Canon EOS R10) an meinem Panthera C2 zu adaptieren. Die Adaption ist dabei kein Problem, da es ja einen speziellen EF-EOS-R Adapter von Canon gibt. Es gibt allerdings Probleme mit dem Auslösen der Kamera. Es funktioniert einfach nicht und ich weiß bis zum aktuellen Zeitpunkt auch nicht woran das liegen könnte. Vielleicht können Spiegellose-Kameras überhaupt nicht ohne Objektiv ausgelöst werden? Vielleicht hast du ja noch eine Idee.
Mit den Spiegelreflex-Kameras (Canon EOS 600D, 700D, etc.) klappt es jedenfalls sehr gut, das waren ja auch deine Erfahrungen. Bis auf die Vignettierungen am Rand. Diese sind nach meiner Erfahrung nur sehr schwach, zumindest mit dem 1X Adapter am Panthera C2.
Am SMZ-171 sind diese deutlich stärker zu beobachten. Hier kann man aber auch einen Bildausschnitt machen, da sowieso ein Barcode Muster während des Stacking-Vorgangs entsteht aufgrund der Konstruktion bei Stereo-Greenough Mikroskopen.
Der Adapter 1X ist ursprünglich für die kleineren Micro Four Thirds Sensoren entwickelt. Für die APS-C Sensoren ist der eigentliche Adapter der 1,6X. Wie du auch schon geschrieben hattest, wäre also mit diesem Adapter das Problem (wenn es denn überhaupt stört) gelöst.
LG
Martin -
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Wenn du damit Pseudosperma rimosum meinst, passt da nicht. Die Sporen von der Art sind deutlich größer.
Hallo Romana,
bei Pseudosperma wirst du denke ich fündig. Die einzige Art, die ich kenne, mit so kleinen Sporen ist Ps. perlatum. Hat aber nix zu sagen, da bestimmt noch ein paar Arten auf Dittes Seite fehlen, bzw. kann ich mir gut vorstellen, dass da noch unbeschriebene rumgeistern.
Inocyben s.l. machen derzeit keinen Spaß. Das wird erst wieder besser, wenn Ditte endlich ihr Buch rausbringt.
l.g.
Stefan
gibt´s schon einen Zeitpunkt wann das Buch erscheinen soll?
LG
Martin -
Auch von mir noch alles Gute nachträglich zum Geburtstag lieber Stefan,
LG Martin
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Hallo Susi,
da kann ich mich Stefan nur anschließen, die Aufnahmeprüfung war nicht schwierig. Wenn man in den Vorlesungen aufpasst und auch ein wenig nacharbeitet, ist das Bestehen dieser Prüfung kein Problem. Herausfordernd wird wohl vermutlich eher die Abschlussprüfung über alle Module am Ende der Ausbildung.
LG Martin
