Beiträge von Mushroom Martin

    Hallo Martin

    Wie lange hast du die FK schon in Besitz? Die Milch kommt meistens bei der Entnahme zum Vorschein. Meiner sah ähnlich aus und haben den mikroskopiert plus bestimmt. Sonst halt Sporen ausmessen und Cheilozystiden anschauen und vergleichen. BG Andy

    Hallo Andy,


    die Fruchtkörper sind von gestern Nachmittag. Auch gestern konnte ich im Feld keine Milch feststellen. Hier mal noch die Schnitte von der Lamellenschneide und die Sporen dazu.









    Die Sporen (30 vermessen) messen:
    Länge: 8,4 µm - 11,9 µm (MW: 9,7 µm)
    Breite: 4,7 µm - 8,8 µm (MW: 6,9 µm)





    LG Martin

    Hallo

    Die 2 ist ein Birken-Blättling -> Lenzites betulina

    Und die 6 sollte der Weißmilchender Helmling -> Mycena galopus

    Sein. BG Andy

    Hallo Andy,


    Lenzites betulina passt sehr gut. Bei dem Mycena bin ich mir aber dennoch nicht sicher, kein Exemplar hat eine Milch abgesondert, hab es auch gerade nochmal überprüft. Außerdem sind die Lamellen "leicht rosa gefleckt".


    LG Martin

    Hallo,


    bezüglich Deiner Cortinarie kannst Du mal mit einem der blaustieligen Schleimfüße vergleichen.

    Hallo Thomas,


    Dann kämen in Frage:

    C. elatior, soll nach Honig riechen, hab dran gerochen und es ist zumindest ein leichter-süßlicher Geruch erkennbar, aber ob das ausreicht, bezweifle ich. Die Art würde aber von der Ökologie gut passen (Luzulo-Fagetum). Sporengröße würde hier gut passen. Für Sachsen gar nicht mal so selten nachgewiesen. Allerdings kein Nachweis für das Saarland.


    C. collinitus wurde fürs Saarland nachgewiesen, kommt aber eher in Nadelwäldern vor. Es waren auch 3 Fichten in der Nähe, würde also auch passen. Die Sporenmaße sind bei meiner Kollektion vielleicht etwas kleiner.


    Finde ich schwierig zu trennen. Durch die Autoren GOMEZ UND CADINANOS (2018) sind C.elatior und C.collinitus allerdings ein homotypisches Synoynm.

    LG Martin

    Hallo an alle!


    Gestern war ich im Raum Saarwellingen auf Pilzexkursion und hab folgende Funde gemacht. Manche Arten konnte ich nicht sicher bestimmen. Die Funde ereigneten sich alle in einem Buchendwald mit wenigen, eingestreuten Fichten auf saurem Boden. Vielleicht kann ja jemand helfen.

    Exkursionsgebiet


    1. Cortinarius spec.

    Folgende Cortinariusart konnte ich in großen Mengen dort finden.
    Geruch: leicht(!) würzig, ansonsten nicht auffällig, Geschmack: neutral

    Sporen: Länge 8,6-15,5 (MW: 12,7) Breite 8,7-9,8 (MW: 8,5)
    20-%ige KOH-Reaktion: keine








    2. Trametes gibbosa?




    3. Calycina spec.






    4. Mycena spec. Vermutlich galericulata?





    5. Russula emetica?
    Geschmack: sehr scharf





    6. Mycena spec.


    Lamellenschneide


    7. Craterellus tubaeformis

    7.


    8. Xylaria hypoxylon



    9. Laccaria spec. ?


    10. Mycena capillaris




    11. ?



    LG Martin

    Hallo Thorben,


    Image J/ Fiji ist der Vorläufer aller modernen "Messoftware"-Programme, hat mal einer meiner damaligen Professoren gesagt.


    Image J/ Fiji ist tatsächlich manchmal unübersichtlich, da sich gerne viele Fenster öffnen und dann hintereinander "verschwinden" und man schnell die Übersicht verlieren kann. Allerdings ist es vom reinen Nutzen her aus betrachtet sehr gut geeignet um Sporen oder andere pilzliche Strukturen zu vermessen. Ich würde dir den Rat geben, dich einfach reinzubeißen in dieses Programm. Wenn du mal 5-10 verschiedene Pilzarten mit entsprechenden Strukturen vermessen hast, dann wird das für dich irgendwann nur noch reine Routine sein mit diesem Programm zu arbeiten. Am Anfang ist es etwas mühselig, aber um Strukturen zu vermessen ist es wirklich sehr gut geeignet. Man muss zwar für jeden PC-Neustart eine neue Kalibrierung (also dem Programm eine bekannte Länge des Bildausschnitts vorgeben) durchführen, aber das ist eine Sache von ca. 30 Sekunden.

    Hier in diesem Video ist gut dargestellt, wie ein Messvorgang funktioniert:

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    Vielleicht wirst du ja doch noch warm mit diesem Programm, bei mir war es zumindest so gewesen. Ich musste allerdings auch im Studium damit viel arbeiten.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo,

    kann jemand bei der Bestimmung des nachfolgenden Becherlings helfen?


    Funddaten

    Pfälzerwald bei Spirkelbach

    Laubwald mit v.a. Eiche und Rotbuche


    Makroskopische Merkmale

    Wachstum direkt an Holz

    Fleisch brüchig, Geruch unauffällig

    Sporenpulver weiß


    Mikroskopische Merkmale

    Asci 8-sporig, in Melzers Reagenz: Apikalapparat der Asci an der Spitze blauend

    20 Sporen vermessen

    Sporenlänge: Min: 13,3 µm Max: 15,0 µm Durchschnitt: 14,3 µm
    Sporenbreite: Min: 7,3 µm Max: 10,0 µm Durchschnitt: 8,1 µm


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    In Frage käme P. micropus, da diese Art auch an Holz vorkommt.


    LG Martin

    Hallo Steffen,


    danke für den Tipp. Flammulaster passt ganz gut, allerdings scheint mir die Sporenlänge meines Exemplars etwas zu klein zu sein.

    LG Martin

    Hallo zusammen, hat jemand vielleicht eine Idee, um welche Art es sich hier handeln könnte?


    Funddaten

    Höhe: 324 m
    Fundort: Laubmischwald mit Rotbuche, Quercus spec. und Hainbuche, Netzbachtal (Saarland)

    Substrat: direkt an Holz wachsend, vermutlich Fagus Sylvatica, das Holz war allerdings schon stark abgebaut, daher unsichere Bestimmung


    Makroskopische Beschreibung

    Hut: beschuppt, kleiner Buckel in der Hutmitte, knapp 3 cm groß, halbkugelig,
    Lamellen: angewachsen, mit Queradern (?),

    Stiel: beflockt, hohl(!)

    Geschmack: mild (nach ausführlicher Geschmacksrobe)

    Sporenpulverfarbe: braun bis tabakbraun


    Mikroskopische Beschreibung

    30 Sporen vermessen

    Sporenlänge: Min: 6,4 µm Max: 8,1 µm Durchschnitt: 7,1 µm
    Sporenbreite: Min: 3,4 µm Max: 5,2 µm Durchschnitt: 4,3 µm


    Bild 1: Fruchtkörper an Substrat


    Bild 2: Fruchtkörper von oben


    Bild 3: Sporen


    Meine Vermutung wäre eine Art aus der Gattung Gymnopilus (Flämmlinge). Bei Flämmlingen soll in der Regel der Geschmack bitter sein nach Ludwig. Diese Art schmeckte allerdings total mild.

    Würde mich sehr wundern, wenn das nicht gehen würde. Meine alte Sony Alpha 6000 kann das auch, sonst könnte man ja Altglas ohne elektronischen Verbindung auch gar nicht adaptieren.


    Hier steht weiter unten was zur Einstellung: https://cam.start.canon/de/C00…ml/UG-10_Custom_0030.html

    vielen Dank für diesen Tipp. Nachdem ich "ohne Objektiv auslösen" aktiviert habe, hat es funktioniert! Wusste nicht, dass es diese Funktion gibt. Manchmal kann es doch so einfach sein.


    LG
    Martin

    Hallo Björn,


    ich bin gerade nochmal auf dieses Thema gestoßen, da ich versucht habe eine spiegellose Kamera (Canon EOS R10) an meinem Panthera C2 zu adaptieren. Die Adaption ist dabei kein Problem, da es ja einen speziellen EF-EOS-R Adapter von Canon gibt. Es gibt allerdings Probleme mit dem Auslösen der Kamera. Es funktioniert einfach nicht und ich weiß bis zum aktuellen Zeitpunkt auch nicht woran das liegen könnte. Vielleicht können Spiegellose-Kameras überhaupt nicht ohne Objektiv ausgelöst werden? Vielleicht hast du ja noch eine Idee.
    Mit den Spiegelreflex-Kameras (Canon EOS 600D, 700D, etc.) klappt es jedenfalls sehr gut, das waren ja auch deine Erfahrungen. Bis auf die Vignettierungen am Rand. Diese sind nach meiner Erfahrung nur sehr schwach, zumindest mit dem 1X Adapter am Panthera C2.
    Am SMZ-171 sind diese deutlich stärker zu beobachten. Hier kann man aber auch einen Bildausschnitt machen, da sowieso ein Barcode Muster während des Stacking-Vorgangs entsteht aufgrund der Konstruktion bei Stereo-Greenough Mikroskopen.

    Der Adapter 1X ist ursprünglich für die kleineren Micro Four Thirds Sensoren entwickelt. Für die APS-C Sensoren ist der eigentliche Adapter der 1,6X. Wie du auch schon geschrieben hattest, wäre also mit diesem Adapter das Problem (wenn es denn überhaupt stört) gelöst.

    LG
    Martin

    gibt´s schon einen Zeitpunkt wann das Buch erscheinen soll?

    LG
    Martin

    Hallo Susi,


    da kann ich mich Stefan nur anschließen, die Aufnahmeprüfung war nicht schwierig. Wenn man in den Vorlesungen aufpasst und auch ein wenig nacharbeitet, ist das Bestehen dieser Prüfung kein Problem. Herausfordernd wird wohl vermutlich eher die Abschlussprüfung über alle Module am Ende der Ausbildung.

    LG Martin

    Hallo Noah,


    ich bin mit dem Panthera C2 von Motic sehr zufrieden! Kann es dir nur wärmstens empfehlen. Hier sind mal ein paar Aufnahmen die ich gemacht habe:




    Aufgenommen mit einer Spiegelreflex Kamera der Canon-EOS Serie.

    Viele Grüße

    Martin

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die EOS R7 sich sehr gut eignet für die Makrofotografie. Mit der Bracketing Funktion, einem guten Blitzlicht und Objektiv sollte hier viel rauszuholen sein. Das weiß man leider aber erst auch, wenn man mal richtig damit in der Praxis arbeitet, daher finde ich das Risiko ziemlich hoch, einfach mal solch eine Kamera zu kaufen.
    Das Fokus-Stacking mit Hilfe einer Software und Makro-Schlitten ist hingegen zeitaufwändiger.

    Hat jemand Erfahrung mit der neuen Canon EOSR7 gemacht? Diese soll auch über eine Bracketing Funktion verfügen, ist aber kostengünstiger als beispielsweise die R6 Mark 2. Würde mich mal interessieren, ob die EOSR7 sich eignet für die Pilz-Makrofotografie.

    Hallo Björn,


    wenn ich mich richtig erinnern kann, hattest du vorher eine Canon EOS 600D. Kam es da zu den gleichen Effekten am Randbereich wie mit deiner aktuell verwendeten EOS850D ?
    Ich verwende ein Pantera C2 Mikroskop inklusive einem 1X Kameraadapter und einer Canon EOS 600D. Allerdings frage ich mich, wie sich das genau auf die Bildqualität auswirken würde, wenn ein Adapter 1,6X mit Wechseloptik verwendet wird?


    Grüße,

    Martin Kameraadapter 1X

    Hallo,


    bei diesen Pilzen handelt es sich um die Gattung Pluteus, also Dachpilze. Dachpilze besitzen folgende Merkmale:
    - Substrat ist Holz
    - freie Lamellen
    - rosa Sporenpulverfarbe


    Verwechseln könnte man die Gattung beispielsweise mit Scheidlingen, diese besitzen allerdings noch eine Gesamthülle, d.h. an der Stielbasis befindet sich eine Hauttasche (Velum universale).