Hallo!
Hat jemand schonmal überprüft, welche Pilzarten an Menschen-Dung vorkommen? Hab dazu auch nichts im Internet oder in der Literatur gefunden. Wäre aber mal interessant zu wissen, ob und welche Arten darauf vorkommen können!
LG Martin
Beiträge von Mushroom Martin
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Hallo Katrin,
die Stielschüppchen sind gut zu erkennen und passt damit gut zum Stocksckwämmchen.
LG Martin
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Hi,
wie genau prüft man denn die Daldinien mit KOH?
LG Martin -
Hallo Bernd,
das waren tatsächlich heute meine ersten Versuche bzgl. der mikroskopischen Holzbestimmung. Ich habe dafür eine Rasierklinge verwendet. Ein Mikrotom habe ich nicht. Ich habe das Holz vorher kurz weichgekocht und dadurch ließ es sich besser schneiden.
Es freut mich zu hören, dass das so gut geklappt hat. Dein Buch finde ich sehr gut gelungen und ermöglicht einen prima Einstieg in die Materie!Viele Grüße
Martin -
Hallo Peter,
ich habe mich an die Angaben von Bernds Buch- Mikroskopische Holzbestimmung gehalten. Auch wurde die Färbung in Etzolds FCA durchgeführt. Bei den Bildern handelt es sich jedoch nur um einen Querschnitt.
VG Martin
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Hallo Björn,
mal wieder tolle Dokumentationen und Bilder! Welchen Kamera-Adapter verwendest du aktuell für dein Panthera C ? Kannst du mir da vielleicht mal einen Link dazu senden? Ich frage mich, mit welchem Adapter man "näher" herankommt.
VG Martin -
vielen Dank euch!
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Hallo,
kann jemand vielleicht ergänzen oder Hilfestellungen geben, ob ich mit der Bestimmung korrekt liege?
Astschwindling (Collybiopsis ramealis) ? Vermutlich an Fagus sylvaticaWelche Gallertträne könnte das sein?
Folgende Art: Vielleicht Pholiota? Fruchtkörper nur wenige mm groß und an Laubholz
LG Martin
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Hallo,
ja, das passt sehr gut!
Bezüglich der Eisensulfatreaktion: Wohlmöglich dass ich mich dabei auch geirrt habe. Beim nächsten Mal mache ich dazu noch ein Foto.
LG Martin -
Hallo zusammen,
vielleicht kann von euch jemand bei der Bestimmung helfen. Ich bin mir nicht sicher, um welchen Täubling es sich hierbei handelt.
Funddaten: MTB 6709/122 (Kirkel, Saarland), unter Fagus sylvatica und Pinus sylvestris, Buntstandstein, 04.08.2024
Makr. Merkmale: Fleisch typisch brüchig, Lamellen deutlich splitternd, Geruch neutral, Geschmack mild, Sporenpulverfarbe weiß - minimal cremefarben (sehr dezent), Guajak-Reaktion nach 20-30 Sek. siehe Bild, Eisensulfat negativ
Mikro. Merkmale: Siehe TabelleLG Martin
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Hallo Martin,
vielen Dank für den sehr hilfreichen Beitrag.
Dann spare ich beim Messokular und werde mir wohl ein Mikroskop der mittleren Preisklasse mit Trinokular anlegen, um eine Kamera an den PC anschließen zu können bzw. Fotos von den Sporen machen zu können. Die Kameras der Serie MikrOkular Full HD sind bereits ab 61 Euro erhältlich.
Viele Grüße,
Cornelius
Das MikrOkular Full HD wird ins Okular gesteckt und nicht in den eigentlichen Kamera-Trinokularausgang. Damit habe ich allerdings noch keine Erfahrung gemacht und kann daher auch nicht beurteilen, ob das etwas taugt!
LG Martin -
Was wird an Zusatzausrüstung benötigt um Sporengrößen messen zu können?
Hallo Cornelius,
Sporengrößenmessungen kannst du auf mehreren Wegen durchführen. Zum Beispiel mit einem Okularmikrometer und einem Objektmikrometer und entsprechender Umrechnung. Dafür gibt es genug Literatur in der das ausführlich erklärt ist (zum Beispiel in Pilzmikroskopie von Bruno Erb und Walter Matheis). Alternativ kannst du aber auch mit Hilfe einer Kamera (Systemkamera, Spiegelreflexkamera, Mikroskopkamera, etc.) entsprechende Bilder erstellen und diese mit Hilfe einer Software messen. Ich persönlich arbeite gerne mit einer Systemkamera oder Spiegelreflexkamera und dem kostenfreien Programm Image J. Dafür macht man zur Kalibration für jedes Objektiv bzw. Vergrößerung ein Bild eines definierten Objektes (zum Beispiel Aufnahme eines Objektmikrometers) und gibt diese bekannte Längenskala in der Software an.
LG Martin -
Hallo Ingo,
ich hab keine rhomboide Inkrustierung wahrgenommen und weiß auch nicht genau, was der Autor damit wirklich meint. Rhomboid bezeichnet doch erstmal eine Form. Hast du vielleicht eine Ahnung, was damit genau gemeint sein soll?
Das mit der Nadel werde ich beim nächsten Mal ausprobieren, danke für den praktischen Tipp. Wenn man die Art zum ersten Mal bewusst wahrnimmt bzw. entdeckt, könnte man denken, es sein zuerst ein Ascomycet. Wirklich sehr interessant, was es da alles an Basidiomyceten mit "becherförmiger" Struktur alles gibt.
LG Martin -
Hallo Nobi,
danke für den Tipp, das mit dem Nachreifen werde ich mal ausprobieren. Ich finde die Art aktuell ziemlich häufig und nicht nur an abgestorbenen Rainfarn-Ästen. Auch an Brombeere (vermutlich).
LG Martin -
Hallo Jan,
Glückwunsch zu diesem Fund.
LG Martin -
Hallo,
heute war ich auf Exkursion auf einer feuchten Wiese mit Bachvegetation. Auf dieser standen auch alte Rainfarne (Tanacetum vulgare).
An diesen Ästen wuchsen kleine becherförmige Pilze. Nach mikroskopischer Untersuchung und auch schon makroskopischer Beschreibung durch einen Kollegen, wurde klar, dass es sich um die Gattung Lachnella handelt.
Typisch für die Gattung sind die Außen- und Randhaare mit feiner granulärer, rhombischer und acikulärer Inkrustierung und abgerundeter Spitze (laut H. Lehmann: Cyphelloide Homobasidiomyceten in Schleswig-Holstein und Nachbargebieten)Die genaue Art lässt sich nach R.Agerer nur über die Sporenmaße bestimmen. Sporen konnte ich leider keine finden. Wahrscheinlich könnte es sich um die die nicht seltene Art L. alboviolascens handeln.
LG Martin
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Hallo miteinander.
Auch 2024 gibt es bei den Kollgen der ÖMG wieder sehr interessante Vorträge mit einigen bekannten Pilzfreunden:
Viele Grüße
Marcel
Hallo Marcel,
danke für die Information. Werden die Vorträge auch wieder im Nachhinein auf dem Youtube-Kanal der ÖMG hochgeladen?
Viele Grüße,
Martin -
Hallo,
welches Dateiformat (vermutlich JPEG?) wird üblicherweise in Fachzeitschriften (ZMykol, Boletus, Mycological Progress, etc.) verwendet?
Viele Grüße,
Martin
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Hallo Peter,
hast eine PN. Würde gerne A World-monograph of the Genus Pseudombrophila dir abkaufen.
Viele Grüße,Martin
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Herzlich Willkommen und Grüße aus dem Saarland!
LG Martin -
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Hallo zusammen,
zum Blaustieligen Schleimfuss kann ich folgendes sagen
Die drei möglichen Kandidaten sind
C.collinitus ( Syn. C.muscigenus)
C.elatior (Syn. C.livido-ochraceus)
C.stillatitius (C. integerrimus)
wobei ich alle für gute Arten halte und über irgendwelche Namensunklarheiten will ich mich hier nicht auslassen, das wäre ein anderes , weitaus komplexeres Thema
Ich orientiere mich zur Zeit am Kibby "The genus Cortinarius in Britain" er hat die Schleimfüsse meiner Ansicht nach gut bearbeitet
C.collinitus ist durch eher rotbraune Farben und mandelförmige Sporen gekennzeichnet.
Gezeigt werden deutlich zitriformé Sporen und eine Hutfrabe in braun ohne Rottöne.
C.elatior hat einen meist deutlich runzligen, kegelförmiger Hut und öfters mal einen im unteren Teil aufgrissenen, zugespitzten Stiel, Sporen sind zitriform bis mandelförmig, Honiggeruch
Die ganz typischen Merkmale von C.elatior kann ich auf den Bildern nicht erkennen, aber komplett ausschliessen kann ich die Art nicht.
C.stillatitius hat einen eher glatten Hut und glatten schleimigen Stiel, Sporen sind deutlich zitriform, HoniggeruchBei dieser Art passt recht viel.
Kibby nennt noch einen C.mucifluoides mit kleineren Sporen und bei Eiche/Buche wachsend , dazu habe ich aber keinerlei Funderfahrung
Also ausschliessen lässt sich eigentlich nur C.collinitus.
Ich persönlich würde am ehesten zu C.stillatitius tendieren.
Gruss
Uwe
Hallo Uwe,
C.stillatitius wurde nach der Gesamtartenliste des Saarlandes ziemlich häufig nachgewiesen. Daher könnte das gut passen. Falls mal die Möglichkeit zur Sequenzierung besteht, hebe ich mal das Exemplar auf.
Gruß Martin
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Hallo Martin
Wie lange hast du die FK schon in Besitz? Die Milch kommt meistens bei der Entnahme zum Vorschein. Meiner sah ähnlich aus und haben den mikroskopiert plus bestimmt. Sonst halt Sporen ausmessen und Cheilozystiden anschauen und vergleichen. BG Andy
Hallo Andy,
die Fruchtkörper sind von gestern Nachmittag. Auch gestern konnte ich im Feld keine Milch feststellen. Hier mal noch die Schnitte von der Lamellenschneide und die Sporen dazu.
Die Sporen (30 vermessen) messen:
Länge: 8,4 µm - 11,9 µm (MW: 9,7 µm)
Breite: 4,7 µm - 8,8 µm (MW: 6,9 µm)Hallo Martin
Alles klar dann muss man von vorne anfangen und schlüsseln -> https://mycena.no/key1.htm
BG Andy
Edit ich habe kurz versucht und dieser hier gefällt mir sehr gut -> https://mycena.no/ustalis.htm
Hallo Andy,
ich werde mal schauen, was ich rausbekomme. Danke dir!
LG Martin -
Hallo Martin,
der einfarbig rote Speitäubling im Buchenwald heißt Russula nobilis oder mairei, je nach Literatur, und auf Deutsch Buchen-Speitäubling. Russula emetica ist ein Nadelwaldpilz.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling,
ist die Art durch den scharfen Geschmack, Standort im Buchenwald und die Fruchtkörperfarben eindeutig bestimmt oder gibt es noch mögliche Verwechslungsarten? Kann man emetica und nobilis oder mairei nur per Standort unterscheiden?
LG MArtin
