Beiträge von Mushroom Martin

    Hallo Bernd,


    das waren tatsächlich heute meine ersten Versuche bzgl. der mikroskopischen Holzbestimmung. Ich habe dafür eine Rasierklinge verwendet. Ein Mikrotom habe ich nicht. Ich habe das Holz vorher kurz weichgekocht und dadurch ließ es sich besser schneiden.
    Es freut mich zu hören, dass das so gut geklappt hat. Dein Buch finde ich sehr gut gelungen und ermöglicht einen prima Einstieg in die Materie!

    Viele Grüße
    Martin

    Hallo zusammen,

    ich habe heute ein Gehölz mikroskopiert und versucht mit der Literatur zu vergleichen. Bin dabei auf Fagus sylvatica gestoßen. Jedoch ziemlich unsicher. Kann jemand bei der Bestimmung helfen und sagen, an welchen Merkmalen dies erkennbar ist?





    VG Martin

    Hallo Björn,


    mal wieder tolle Dokumentationen und Bilder! Welchen Kamera-Adapter verwendest du aktuell für dein Panthera C ? Kannst du mir da vielleicht mal einen Link dazu senden? Ich frage mich, mit welchem Adapter man "näher" herankommt.

    VG Martin

    Hallo,


    kann jemand vielleicht ergänzen oder Hilfestellungen geben, ob ich mit der Bestimmung korrekt liege?

    Astschwindling (Collybiopsis ramealis) ? Vermutlich an Fagus sylvatica




    Welche Gallertträne könnte das sein?










    Folgende Art: Vielleicht Pholiota? Fruchtkörper nur wenige mm groß und an Laubholz



    LG Martin

    Hallo zusammen,

    vielleicht kann von euch jemand bei der Bestimmung helfen. Ich bin mir nicht sicher, um welchen Täubling es sich hierbei handelt.

    Funddaten: MTB 6709/122 (Kirkel, Saarland), unter Fagus sylvatica und Pinus sylvestris, Buntstandstein, 04.08.2024
    Makr. Merkmale: Fleisch typisch brüchig, Lamellen deutlich splitternd, Geruch neutral, Geschmack mild, Sporenpulverfarbe weiß - minimal cremefarben (sehr dezent), Guajak-Reaktion nach 20-30 Sek. siehe Bild, Eisensulfat negativ
    Mikro. Merkmale: Siehe Tabelle







    LG Martin

    Das MikrOkular Full HD wird ins Okular gesteckt und nicht in den eigentlichen Kamera-Trinokularausgang. Damit habe ich allerdings noch keine Erfahrung gemacht und kann daher auch nicht beurteilen, ob das etwas taugt!

    LG Martin

    Was wird an Zusatzausrüstung benötigt um Sporengrößen messen zu können?

    Hallo Cornelius,


    Sporengrößenmessungen kannst du auf mehreren Wegen durchführen. Zum Beispiel mit einem Okularmikrometer und einem Objektmikrometer und entsprechender Umrechnung. Dafür gibt es genug Literatur in der das ausführlich erklärt ist (zum Beispiel in Pilzmikroskopie von Bruno Erb und Walter Matheis). Alternativ kannst du aber auch mit Hilfe einer Kamera (Systemkamera, Spiegelreflexkamera, Mikroskopkamera, etc.) entsprechende Bilder erstellen und diese mit Hilfe einer Software messen. Ich persönlich arbeite gerne mit einer Systemkamera oder Spiegelreflexkamera und dem kostenfreien Programm Image J. Dafür macht man zur Kalibration für jedes Objektiv bzw. Vergrößerung ein Bild eines definierten Objektes (zum Beispiel Aufnahme eines Objektmikrometers) und gibt diese bekannte Längenskala in der Software an.

    LG Martin

    Hallo Ingo,


    ich hab keine rhomboide Inkrustierung wahrgenommen und weiß auch nicht genau, was der Autor damit wirklich meint. Rhomboid bezeichnet doch erstmal eine Form. Hast du vielleicht eine Ahnung, was damit genau gemeint sein soll?


    Das mit der Nadel werde ich beim nächsten Mal ausprobieren, danke für den praktischen Tipp. Wenn man die Art zum ersten Mal bewusst wahrnimmt bzw. entdeckt, könnte man denken, es sein zuerst ein Ascomycet. Wirklich sehr interessant, was es da alles an Basidiomyceten mit "becherförmiger" Struktur alles gibt.

    LG Martin

    Hallo Nobi,


    danke für den Tipp, das mit dem Nachreifen werde ich mal ausprobieren. Ich finde die Art aktuell ziemlich häufig und nicht nur an abgestorbenen Rainfarn-Ästen. Auch an Brombeere (vermutlich).

    LG Martin

    Hallo,


    heute war ich auf Exkursion auf einer feuchten Wiese mit Bachvegetation. Auf dieser standen auch alte Rainfarne (Tanacetum vulgare).


    An diesen Ästen wuchsen kleine becherförmige Pilze. Nach mikroskopischer Untersuchung und auch schon makroskopischer Beschreibung durch einen Kollegen, wurde klar, dass es sich um die Gattung Lachnella handelt.


    Typisch für die Gattung sind die Außen- und Randhaare mit feiner granulärer, rhombischer und acikulärer Inkrustierung und abgerundeter Spitze (laut H. Lehmann: Cyphelloide Homobasidiomyceten in Schleswig-Holstein und Nachbargebieten)





    Die genaue Art lässt sich nach R.Agerer nur über die Sporenmaße bestimmen. Sporen konnte ich leider keine finden. Wahrscheinlich könnte es sich um die die nicht seltene Art L. alboviolascens handeln.


    LG Martin

    Hallo Uwe,


    C.stillatitius wurde nach der Gesamtartenliste des Saarlandes ziemlich häufig nachgewiesen. Daher könnte das gut passen. Falls mal die Möglichkeit zur Sequenzierung besteht, hebe ich mal das Exemplar auf.


    Gruß Martin

    Hallo Andy,


    ich werde mal schauen, was ich rausbekomme. Danke dir!

    LG Martin

    Hallo Martin,

    der einfarbig rote Speitäubling im Buchenwald heißt Russula nobilis oder mairei, je nach Literatur, und auf Deutsch Buchen-Speitäubling. Russula emetica ist ein Nadelwaldpilz.

    FG

    Oehrling

    Hallo Oehrling,


    ist die Art durch den scharfen Geschmack, Standort im Buchenwald und die Fruchtkörperfarben eindeutig bestimmt oder gibt es noch mögliche Verwechslungsarten? Kann man emetica und nobilis oder mairei nur per Standort unterscheiden?

    LG MArtin