Hallo Chorknabe,
ja da hast du recht. Unter Umständen doch tödlich, aber ich hoffe doch, dass man sich in diesem Fall Hilfe sucht!
LG
Hallo Chorknabe,
ja da hast du recht. Unter Umständen doch tödlich, aber ich hoffe doch, dass man sich in diesem Fall Hilfe sucht!
LG
Hallo Martin,
es werden sich bestimmt noch Menschen melden, die dir sicher sagen können, in welche Richtung es geht, aber ich wäre da eher bei Leucoagaricus. Besonders das Velum partiale macht mich stutzig. Was Bild 3 ist, kann ich aber gar nicht erkennen.
LG
Oliver
Hallo Großstadtpilz,
ich bin selbst noch Neuling und besitze dieses Buch nicht. Das besondere an diesem Buch werden wohl die angeblich echt guten Aquarelle sein. Solche Aquarelle sind oft nützlicher als Fotos mMn.
Aber der Preis ist mMn unverschämt und sollte auf keinen Fall bezahlt werden. So viel besser als der Kosmos Pilzführer oder den Führer von blv wird er bestimmt nicht sein.
Wenn du jedoch ein Bestimmungsbuch mit Aquarellen besitzen willst, dann sind die neuen Bücher von Geoffrey Kibby zu empfehlen. Dieses ist jedoch in Englisch!
3 von 4 Bänden sind schon raus und verglichen zu den oben genannten, ist es auch nicht günstig. Aber die sollten vollständiger und aktueller als der Parey sein. Angaben zur Essbarkeit macht er aber nicht. Ist eben nicht für Speisepilzsammler ausgelegt.
Das nächste Mal, wenn ich so viel Geld übrig haben sollte, dann lege ich mir den ersten Band des Pilzkompendiums zu...![]()
LG
Oliver
Hallo Raphael,
deine Methode hört sich auch interessant und vielversprechend an! Ich werde dich auch mal ausprobieren.
LG
Oliver
Hallo Stefan,
vielen Dank dir. Ich glaube, ich habe es auf Anhieb geschafft - Anfängerglück.
Das Foto hab ich mit meinem Handy bei einer Vergrößerung von 100x gemacht. Das untere Stück scheint sich über den Längsschnitt geschoben zu haben.
Ich habe es mit Melzers Reagenz eingefärbt und ich denke mal, dass die helle Mitte ein - für Russula typisch - untermischtes Lamellentrama zeigt.
LG
Oliver
Hallo zusammen,
wie schon von vielen prophezeit, kommt ein Mikroskop meist schneller als gedacht. So schnell hätte ich es mir aber nicht vorgestellt. Durch Hilfe und Ermutigung meines ehemaligen Biologielehrers, gehöre ich jetzt wohl auch zu den Mikroskopikern.
Ich bin zur Zeit fleißig am Üben. Pileocystidien, Basidien und Sporen finde ich schon. (übe hauptsächlich an Russula zur Zeit)
Bei den Basidien - also dem Betrachten der Lamellen - sind Quetschpräparate ziemlich hilfreich. Jedoch würde ich gerne den Lamellenschnitt üben, um die Lamellen im Querschnitt zu beobachten.
Habt ihr da Tipps oder Anleitungen, wie ich das gescheit anstellen könnte?
LG
Oliver
Hallo Uwe,
vielen Dank. Ja, die Lamellen waren gepunktet, das sollte man auf den Bildern sehen können. Der Hut war ebenfalls gebuckelt und silbergrau, probiert habe ich ihn jedoch nicht.
Ich danke dir sehr.
LG Oliver
Hallo,
der schwarze ist ein Schwarztäubling. Diese Täublinge kennzeichnen sich dadurch, dass sie Lamelletten haben (Lamellen, die nicht vollständig vom Hutrand zum Stiel reichen, mittendrinn aufhören) und bei Verletzung schwärzen, oft davor auch röten. Kannst du das bestätigen?
Ich denke mal, dass das ein dickblättriger Schwarztäubling sein wird (Russula nigricans), aber ich habe in einem Post gesehen, dass die Schwarztäublinge taxonomisch bearbeitet wurden und ich weiß nicht, ob man den ohne Mikroskop bestimmen kann.
Beim zweiten kann ich dir nicht helfen, aber damit die Profis den zumindest besser einordnen können ist der Geschmack wichtig. Huthaut abziehen und das Fleisch darunter probieren; pikant, scharf, brennend scharf, bitter oder mild?
Wo hast du ihn gefunden. Bitte auch zum schwarzen angeben. Welche Bäume kommen als Symbiosepartner in Frage?
Ansonsten wäre noch die Sporenpulverfarbe wichtig.
LG
Oliver
Hallo,
soweit ich weiß, haben wir in Deutschland keine tödlichen oder organschädigenden Röhrlinge. Deshalb werden diese auch für Anfänger empfohlen. Die giftigsten Vertreter, wie z.B. der Satanspilz, lösen "nur" ein starkes gastrointestinales Syndrom aus, also Erbrechen, Durchfälle etc.
Wenn ich also nicht falsch liege - man möge mich sonst verbessern - dann wirst du das schon überleben ![]()
LG Oliver
Hallo Tuppie,
bei mir gerade in der Nachbarstadt Witten hat es aufgehört zu regen. Wenn es bei euch ebenfalls so aussieht, dann empfehle ich euch den botanischen Garten an der Uni!
LG Oliver
Hallo Pablo,
leider gab es da keine Pilze im guten Alter. Nächstes Mal vielleicht. Ich hab noch so viele Arten vor mir, die ich nicht kenne. Ich bin erstmal ganz froh die Gattung auf anhieb richtig bestimmt zu haben. Mit den Cortinarien werde ich noch warten, bevor ich mich mit denen befasse. Ich wüsste auch gar nicht, wie ich da einsteigen sollte. Ich danke euch trotzdem sehr!
LG
Oliver
Hallo Claus,
ich werde die trocknen und dann diese Merkmale wenn möglich nachgucken bzw direkt mit denen üben. Danke dir
LG Oliver
Hallo Thiemo, Hallo Claus,
die Lamellen der Nummer 4 gilbten schon über Nacht, obwohl das Sporenpulver weiß ist.
Bei 3 und 4 kam ich ebenfalls zu Emeticinae und Atropurpurinae, bei der Nummer zwei kam ich mit MM zwar auch zu den Griseinae, war mir aber nicht so sicher. Beim nächsten mal schreibe ich das dazu. Es ist nämlich nicht so, dass ich mir nicht die Mühe gemacht habe ![]()
Als ich im Schlüssel bei den Atropurpurinae rumgeisterte, habe ich das mit der Fichte übersehen. Das war ein reiner Buchenbestand und die waren ziemlich nah an einer Buche.
LG
Hallo Malone,
danke für deinen Hinweis. Jetzt sollten die Bilder sichtbar sein.
LG Oliver
Hallo zusammen,
ich war gestern unterwegs und habe vier schöne Arten gefunden. Ich habe am Abend alles an Russula-Chemie die ich hatte drauf geschmissen und bis heute den Sporenabwurf abgewartet. Jedoch komme ich mit dem allen gar nicht weit. Leider habe ich kein Mikroskop, mit dem ich Mikromerkmale herausarbeiten könnte, die die ganzen Bestimmungsschlüssel abfragen. Könnt ihr mir helfen?
1. Russula ochroleuca
Baumpartner: Eiche, Vogelbeere, evtl. Fichte
Hut: gelb, 5cm d, Hutrand nicht gerieft, Huthaut zu 2/3 abziehbar, schmierig
Lamellen: brüchig, fast keine Lamelletten, keine Gabelungen
Stiel: 4cm – 7cm, grauend/bräunend
Geschmack: pikant
Geruch: süßlich
Sporenpulver:
FeSO4: rosa bis braun
Guajak: St&L (+++) binnen 5 Sekunden
Phenol: blutrot
KOH: Steilbasis weinrot
Anilin: negativ
Sulfovanilin: negativ
2. ?
Baumpartner: Buchen, evtl. Fichten
Hut: 6cm d, Rand violett über grün zur Mitte hin gelb, nicht gerieft, Huthaut zu 1/3 abziebar
Lamellen: eher weich, Hymenium löst sich am Stiel vom Hutfleisch, keine Lamelletten, keine Gabelungen
Stiel: 4,5cm
Geschmack: mild
Geruch: süßlich
Sporenpulver: IIb
FeSO4: rosa
Guajak: St&L (++)
Phenol: bräunlich
KOH: negativ
Anilin: negativ
Sulfovanilin: leichter rosa Schimmer
3. ?
Baumpartner: Fichte, vereinzelnd Eiche
Hut: 4cm d, rosa bis mittig gelb, Huthaut zu ½ abziehbar
Lamellen: brechend, keine Lamelletten, keine Gabellungen
Stiel: 3,5cm
Geschmack: brennend scharf
Geruch: obstartig
Sporenpulver: Ia
FeSO4: leicht rosa
Guajak: (+++) Lamellen etwas schneller kräftig
Phenol: rosa bis blutrot
KOH: negativ
Anilin: negativ
Sulfovanilin: negativ
4. Russula atrorubens???
Baumpartner: Buche
Hut: 4 – 8,5 d, blutrot zur Mitte hin schwärzliches rot, Huthaut zur Hälfte abziehbar,
Lamellen: brechend, keine Lamelletten, keine Gabellungen
Stiel: 3 – 4cm,
Geschmack: scharf
Geruch: süßlich
Sporenpulver: Ia
FeSO4: rosa
Guajak: sehr stark (+++)
Phenol: bräunliches rot oder Heidelbeere?
KOH: negativ
Anilin: negativ
Sulfovanilin: violett dann grün
Entschuldigt die teils schlechten Fotos. Ich hoffe aber, dass sie gut genug sind. Ich danke kuhmaul für seine Unterstützung und Einleitungen bis hier her.
Liebe Grüße
Oliver
Hallo Andreas,
bekommt man Schleierlinge makroskopisch überhaupt bestimmt? Dein Vorschlag passt mir aber besser, als Pablos. Auch die "Stropharia" wird ohne Mikromerkmale schwer. Irgendwie passen mir beide eurer Vorschläge nicht richtig, aber ob ich das beurteilen kann...
Und ja, die Amanita ist sehr überbelichtet. Wie gesagt, gute Kamera, aber ich weiß nicht, wie ich diese einstellen soll.
Liebe Grüße
Oliver
Hi Pablo,
A. citrina war grünlich, als ich sie fand. Das adstringieren ist auch mehr ein bitter, jetzt wo du es sagst. Aber nur leicht. auch beim kleinen. Ich weiß nicht ob mir die Täublinge heute die Zunge verbrannt haben, aber sollte nicht sein.
LG
Hi Pablo,
ich hab den Schleierling abgeleckt und würde sagen, er ist leicht adstringierend, schwer zu beschreiben. Flammulaster gucke ich mir mal genauer an. A. citrina dachte ich mir schon, interessant finde ich aber die grüne Hutfarbe.
Danke dir
Oliver
Hallo zusammen,
ich war heute unterwegs und hab folgende Pilze gefunden. Könnt ihr mir behilflich sein? Ich hoffe, ich habe mich wenigstens bei den Gattungen nicht geirrt. KOH am Cortinarius ist nach Anweisung (Fleisch und Hut?) möglich. Ich habe zwar eine gute Kamer dabei gehabt, nur nützt das nichts, wenn man nicht fotographieren kann. Besonders beim Stropharia sp. sind die Bilder nicht allzu schön. Ein Mikroskop ist leider nicht vorhanden.
Cortinarius sp. unter Eichen
Stropharia sp.; überwiegend Eiche, junge Fichten
Amanita sp. unter Buchen
Trichterförmig... also Trichterling?
... nein ich habe keine Ahnung, was das sein könnte
Das Foto ist nicht am Habitat entstanden. Ich fand den Pilz an einem Hang an einem Buchenwald
LG Oliver
Hallo,
danke euch. Ich werde es mit Druckverschlussbeuteln probieren. Habe sonst immer gelesen, dass Exsikkate nicht komplett luftverschlossen aufbewahrt werden sollen, aber komplett trocken sollte das ja gehen.
Ich werde das schnell berichtigen Harald.
LG Oliver
Hallo zusammen,
ich habe mein erstes Exsikkat, eines für mich interessanten Fundes, erstellt und versuche jetzt auch eine Sammlung mit richtiger Beschriftung anzulegen. Jedoch habe ich das Problem, dass das Exsikkat es anfing zu schimmeln. Es war leider schon ein sehr alter Pilz und schimmelte wohl schon vor dem Trocknen leicht. Ich hab es jetzt zum zweiten Mal mit einem Dörrautomaten steinhart getrocknet und frage mich, wie ich das lagern soll. Luftdicht mit Silicagel oder Reis?
Und was ist mit Funden, die nicht per se schimmelgefährdet sind? Sind Papiertüten da wirklich die richtige Wahl?
LG Oliver
Hallo zusammen,
ich wollte euch meinen Ausflug des 13.08.2021 vorstellen. Das meiste hier waren Erstfunde, da ich erst seit kurzem Pilze suche. Ich war am und nicht im NSG Elbschetal unterwegs und somit war das Entnehmen und spätere Kochen legal. Zu den Funden hier habe ich noch Frauentäublinge, den fleischfarbenen Speisetäubling sowie paar Maronenröhrlinge gefunden und mitgenommen.
Der erste Fund war ein Knollenblätterpilz, den ich aber nicht entfernte, da er komplett von Brombeeren überwuchert war.
Der nächste Fund ist für mich etwas ganz besonderes. Das ist Russula virescens in seiner gelblich-weißen Form. Bestimmt wurde er hier.
Der nächste Pilz ist wohl eine Zinnoberrote Tramete (Pycnoporus cinnabarinus)
Des Weiteren habe ich Russula nigricans gefunden. Hier eine schöne Gruppe:
Im gleichen Stück unter Fichten, habe ich nicht nur die ersten Pfifferlinge des Jahres gefunden, nein, auch einen Goldröhrling und einen Flockenstieligen Hexenröhrling
Auf dem Weg zurück fand diesen Bovisten. Ich überlegte lange, ob es nicht Steine seien, bevor ich zu ihnen gegangen bin.
Ich habe dann noch eine Stinkmorchel, sowie einen scharfen Täubling unter Buchen mit einem Gelben Knollenblätterpilz gefunden
Das letzte, was ich fand, waren Flaschenstäublinge
Ich bin mit meinen ganzen Eindrücken und Funden ganz froh nach Hause gefahren. Wenn ihr einen Pilz genauer oder anders bestimmen würdet, dann nur her mit euren Vorschlägen. Ich habe noch viel zu lernen.
