Beiträge von Oliver

    Hallo Raphael,


    deine Methode funktioniert auch super. Der Schnitt, den ich mikroskopiert habe, war bis jetzt der beste. Danke dir

    Ich werde euch das letzte mal noch mit Bildern nerven:S

    160x

    720x


    LG

    Oliver

    Hallo Martin,


    es werden sich bestimmt noch Menschen melden, die dir sicher sagen können, in welche Richtung es geht, aber ich wäre da eher bei Leucoagaricus. Besonders das Velum partiale macht mich stutzig. Was Bild 3 ist, kann ich aber gar nicht erkennen.


    LG

    Oliver

    Hallo Großstadtpilz,


    ich bin selbst noch Neuling und besitze dieses Buch nicht. Das besondere an diesem Buch werden wohl die angeblich echt guten Aquarelle sein. Solche Aquarelle sind oft nützlicher als Fotos mMn.

    Aber der Preis ist mMn unverschämt und sollte auf keinen Fall bezahlt werden. So viel besser als der Kosmos Pilzführer oder den Führer von blv wird er bestimmt nicht sein.

    Wenn du jedoch ein Bestimmungsbuch mit Aquarellen besitzen willst, dann sind die neuen Bücher von Geoffrey Kibby zu empfehlen. Dieses ist jedoch in Englisch!

    3 von 4 Bänden sind schon raus und verglichen zu den oben genannten, ist es auch nicht günstig. Aber die sollten vollständiger und aktueller als der Parey sein. Angaben zur Essbarkeit macht er aber nicht. Ist eben nicht für Speisepilzsammler ausgelegt.


    Das nächste Mal, wenn ich so viel Geld übrig haben sollte, dann lege ich mir den ersten Band des Pilzkompendiums zu...:D


    LG

    Oliver

    Hier noch ein Foto (720x). Die Färbung zeigt schön, dass das Präparat in der richtigen Lage ist, aber ich weiß nicht, ob ich bei dieser dicke des Präparates gescheit das Trama beurteilen können werde. Hier weiß ich ja, was zu erwarten ist.

    LG

    Hallo Stefan,


    vielen Dank dir. Ich glaube, ich habe es auf Anhieb geschafft - Anfängerglück.

    Das Foto hab ich mit meinem Handy bei einer Vergrößerung von 100x gemacht. Das untere Stück scheint sich über den Längsschnitt geschoben zu haben.

    Ich habe es mit Melzers Reagenz eingefärbt und ich denke mal, dass die helle Mitte ein - für Russula typisch - untermischtes Lamellentrama zeigt.


    LG

    Oliver

    Hallo zusammen,


    wie schon von vielen prophezeit, kommt ein Mikroskop meist schneller als gedacht. So schnell hätte ich es mir aber nicht vorgestellt. Durch Hilfe und Ermutigung meines ehemaligen Biologielehrers, gehöre ich jetzt wohl auch zu den Mikroskopikern.


    Ich bin zur Zeit fleißig am Üben. Pileocystidien, Basidien und Sporen finde ich schon. (übe hauptsächlich an Russula zur Zeit)


    Bei den Basidien - also dem Betrachten der Lamellen - sind Quetschpräparate ziemlich hilfreich. Jedoch würde ich gerne den Lamellenschnitt üben, um die Lamellen im Querschnitt zu beobachten.


    Habt ihr da Tipps oder Anleitungen, wie ich das gescheit anstellen könnte?


    LG

    Oliver

    Hallo Uwe,


    vielen Dank. Ja, die Lamellen waren gepunktet, das sollte man auf den Bildern sehen können. Der Hut war ebenfalls gebuckelt und silbergrau, probiert habe ich ihn jedoch nicht.


    Ich danke dir sehr.


    LG Oliver

    Hallo,


    der schwarze ist ein Schwarztäubling. Diese Täublinge kennzeichnen sich dadurch, dass sie Lamelletten haben (Lamellen, die nicht vollständig vom Hutrand zum Stiel reichen, mittendrinn aufhören) und bei Verletzung schwärzen, oft davor auch röten. Kannst du das bestätigen?

    Ich denke mal, dass das ein dickblättriger Schwarztäubling sein wird (Russula nigricans), aber ich habe in einem Post gesehen, dass die Schwarztäublinge taxonomisch bearbeitet wurden und ich weiß nicht, ob man den ohne Mikroskop bestimmen kann.


    Beim zweiten kann ich dir nicht helfen, aber damit die Profis den zumindest besser einordnen können ist der Geschmack wichtig. Huthaut abziehen und das Fleisch darunter probieren; pikant, scharf, brennend scharf, bitter oder mild?

    Wo hast du ihn gefunden. Bitte auch zum schwarzen angeben. Welche Bäume kommen als Symbiosepartner in Frage?

    Ansonsten wäre noch die Sporenpulverfarbe wichtig.


    LG

    Oliver

    Hallo,


    soweit ich weiß, haben wir in Deutschland keine tödlichen oder organschädigenden Röhrlinge. Deshalb werden diese auch für Anfänger empfohlen. Die giftigsten Vertreter, wie z.B. der Satanspilz, lösen "nur" ein starkes gastrointestinales Syndrom aus, also Erbrechen, Durchfälle etc.

    Wenn ich also nicht falsch liege - man möge mich sonst verbessern - dann wirst du das schon überleben :S


    LG Oliver

    Hallo Pablo,

    leider gab es da keine Pilze im guten Alter. Nächstes Mal vielleicht. Ich hab noch so viele Arten vor mir, die ich nicht kenne. Ich bin erstmal ganz froh die Gattung auf anhieb richtig bestimmt zu haben. Mit den Cortinarien werde ich noch warten, bevor ich mich mit denen befasse. Ich wüsste auch gar nicht, wie ich da einsteigen sollte. Ich danke euch trotzdem sehr!


    LG

    Oliver

    Hallo Claus,

    ich werde die trocknen und dann diese Merkmale wenn möglich nachgucken bzw direkt mit denen üben. Danke dir

    LG Oliver

    Hallo Thiemo, Hallo Claus,

    die Lamellen der Nummer 4 gilbten schon über Nacht, obwohl das Sporenpulver weiß ist.

    Bei 3 und 4 kam ich ebenfalls zu Emeticinae und Atropurpurinae, bei der Nummer zwei kam ich mit MM zwar auch zu den Griseinae, war mir aber nicht so sicher. Beim nächsten mal schreibe ich das dazu. Es ist nämlich nicht so, dass ich mir nicht die Mühe gemacht habe :S

    Als ich im Schlüssel bei den Atropurpurinae rumgeisterte, habe ich das mit der Fichte übersehen. Das war ein reiner Buchenbestand und die waren ziemlich nah an einer Buche.

    LG

    Hallo zusammen,

    ich war gestern unterwegs und habe vier schöne Arten gefunden. Ich habe am Abend alles an Russula-Chemie die ich hatte drauf geschmissen und bis heute den Sporenabwurf abgewartet. Jedoch komme ich mit dem allen gar nicht weit. Leider habe ich kein Mikroskop, mit dem ich Mikromerkmale herausarbeiten könnte, die die ganzen Bestimmungsschlüssel abfragen. Könnt ihr mir helfen?


    1. Russula ochroleuca

    Baumpartner: Eiche, Vogelbeere, evtl. Fichte

    Hut: gelb, 5cm d, Hutrand nicht gerieft, Huthaut zu 2/3 abziehbar, schmierig

    Lamellen: brüchig, fast keine Lamelletten, keine Gabelungen

    Stiel: 4cm – 7cm, grauend/bräunend


    Geschmack: pikant

    Geruch: süßlich


    Sporenpulver:


    FeSO4: rosa bis braun

    Guajak: St&L (+++) binnen 5 Sekunden

    Phenol: blutrot

    KOH: Steilbasis weinrot

    Anilin: negativ

    Sulfovanilin: negativ



    2. ?

    Baumpartner: Buchen, evtl. Fichten

    Hut: 6cm d, Rand violett über grün zur Mitte hin gelb, nicht gerieft, Huthaut zu 1/3 abziebar

    Lamellen: eher weich, Hymenium löst sich am Stiel vom Hutfleisch, keine Lamelletten, keine Gabelungen

    Stiel: 4,5cm


    Geschmack: mild

    Geruch: süßlich


    Sporenpulver: IIb


    FeSO4: rosa

    Guajak: St&L (++)

    Phenol: bräunlich

    KOH: negativ

    Anilin: negativ

    Sulfovanilin: leichter rosa Schimmer



    3. ?

    Baumpartner: Fichte, vereinzelnd Eiche

    Hut: 4cm d, rosa bis mittig gelb, Huthaut zu ½ abziehbar

    Lamellen: brechend, keine Lamelletten, keine Gabellungen

    Stiel: 3,5cm


    Geschmack: brennend scharf

    Geruch: obstartig


    Sporenpulver: Ia


    FeSO4: leicht rosa

    Guajak: (+++) Lamellen etwas schneller kräftig

    Phenol: rosa bis blutrot

    KOH: negativ

    Anilin: negativ

    Sulfovanilin: negativ



    4. Russula atrorubens???

    Baumpartner: Buche

    Hut: 4 – 8,5 d, blutrot zur Mitte hin schwärzliches rot, Huthaut zur Hälfte abziehbar,

    Lamellen: brechend, keine Lamelletten, keine Gabellungen

    Stiel: 3 – 4cm,


    Geschmack: scharf

    Geruch: süßlich


    Sporenpulver: Ia


    FeSO4: rosa

    Guajak: sehr stark (+++)

    Phenol: bräunliches rot oder Heidelbeere?

    KOH: negativ

    Anilin: negativ

    Sulfovanilin: violett dann grün


    Entschuldigt die teils schlechten Fotos. Ich hoffe aber, dass sie gut genug sind. Ich danke kuhmaul für seine Unterstützung und Einleitungen bis hier her.

    Liebe Grüße

    Oliver

    Hallo Andreas,

    bekommt man Schleierlinge makroskopisch überhaupt bestimmt? Dein Vorschlag passt mir aber besser, als Pablos. Auch die "Stropharia" wird ohne Mikromerkmale schwer. Irgendwie passen mir beide eurer Vorschläge nicht richtig, aber ob ich das beurteilen kann...

    Und ja, die Amanita ist sehr überbelichtet. Wie gesagt, gute Kamera, aber ich weiß nicht, wie ich diese einstellen soll.


    Liebe Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,

    ich war heute unterwegs und hab folgende Pilze gefunden. Könnt ihr mir behilflich sein? Ich hoffe, ich habe mich wenigstens bei den Gattungen nicht geirrt. KOH am Cortinarius ist nach Anweisung (Fleisch und Hut?) möglich. Ich habe zwar eine gute Kamer dabei gehabt, nur nützt das nichts, wenn man nicht fotographieren kann. Besonders beim Stropharia sp. sind die Bilder nicht allzu schön. Ein Mikroskop ist leider nicht vorhanden.


    Cortinarius sp. unter Eichen

    Stropharia sp.; überwiegend Eiche, junge Fichten

    Amanita sp. unter Buchen

    Trichterförmig... also Trichterling?;)... nein ich habe keine Ahnung, was das sein könnte

    Das Foto ist nicht am Habitat entstanden. Ich fand den Pilz an einem Hang an einem Buchenwald



    LG Oliver

    Hallo,

    danke euch. Ich werde es mit Druckverschlussbeuteln probieren. Habe sonst immer gelesen, dass Exsikkate nicht komplett luftverschlossen aufbewahrt werden sollen, aber komplett trocken sollte das ja gehen.

    Ich werde das schnell berichtigen Harald.

    LG Oliver

    Hallo zusammen,

    ich habe mein erstes Exsikkat, eines für mich interessanten Fundes, erstellt und versuche jetzt auch eine Sammlung mit richtiger Beschriftung anzulegen. Jedoch habe ich das Problem, dass das Exsikkat es anfing zu schimmeln. Es war leider schon ein sehr alter Pilz und schimmelte wohl schon vor dem Trocknen leicht. Ich hab es jetzt zum zweiten Mal mit einem Dörrautomaten steinhart getrocknet und frage mich, wie ich das lagern soll. Luftdicht mit Silicagel oder Reis?

    Und was ist mit Funden, die nicht per se schimmelgefährdet sind? Sind Papiertüten da wirklich die richtige Wahl?

    LG Oliver

    Hallo zusammen,

    ich wollte euch meinen Ausflug des 13.08.2021 vorstellen. Das meiste hier waren Erstfunde, da ich erst seit kurzem Pilze suche. Ich war am und nicht im NSG Elbschetal unterwegs und somit war das Entnehmen und spätere Kochen legal. Zu den Funden hier habe ich noch Frauentäublinge, den fleischfarbenen Speisetäubling sowie paar Maronenröhrlinge gefunden und mitgenommen.


    Der erste Fund war ein Knollenblätterpilz, den ich aber nicht entfernte, da er komplett von Brombeeren überwuchert war.

    Der nächste Fund ist für mich etwas ganz besonderes. Das ist Russula virescens in seiner gelblich-weißen Form. Bestimmt wurde er hier.

    Der nächste Pilz ist wohl eine Zinnoberrote Tramete (Pycnoporus cinnabarinus)

    Des Weiteren habe ich Russula nigricans gefunden. Hier eine schöne Gruppe:

    Im gleichen Stück unter Fichten, habe ich nicht nur die ersten Pfifferlinge des Jahres gefunden, nein, auch einen Goldröhrling und einen Flockenstieligen Hexenröhrling

    Auf dem Weg zurück fand diesen Bovisten. Ich überlegte lange, ob es nicht Steine seien, bevor ich zu ihnen gegangen bin.

    Ich habe dann noch eine Stinkmorchel, sowie einen scharfen Täubling unter Buchen mit einem Gelben Knollenblätterpilz gefunden

    Das letzte, was ich fand, waren Flaschenstäublinge



    Ich bin mit meinen ganzen Eindrücken und Funden ganz froh nach Hause gefahren. Wenn ihr einen Pilz genauer oder anders bestimmen würdet, dann nur her mit euren Vorschlägen. Ich habe noch viel zu lernen.