Beiträge von Suku

    Schade, dass du so viele Fruchtkörper entnommen hast, bei denen du die nicht sicher bist, was es ist. Jetzt stehen die dem Ökosystem nicht mehr zur Verfügung. Vielleicht wäre es günstig, dann zunächst ein bis zwei Exemplare mitzunehmen, diese sicher zu bestimmen, und die ggf. erst dann zu sammeln, wenn du sie sicher kennst. Oder du gehst zum Pilzsachverständigen, der sie sicher bestimmt. Alte Schlappen kannst du direkt im Wald lassen. Ich habe diesen Fehler zu Beginn auch mal gemacht, also nimm es bitte als Anregung und nicht als doofe Schimpfe :gwinken: .


    LG Michael

    Die auf dem ersten Foto halte ich ausnahmslos für Steinpilze, wahrscheinlich Boletus edulis. Ansonsten kannst du dich hier im Forum mal umschauen, es gibt einige Hinweise, die zeigen was für eine Pilzbestimmung wichtig ist.


    LG Michael

    Hi,


    es handelt sich um viele Pilze, um z.T. sehr alte Pilze, um unzureichend beschriebene Pilze und um wild durcheinander gewürfelte Pilze. Das lässt sich anhand der Fotos sicher sagen.


    Um mehr zu sagen ist mir persönlich die Anfrage zu lieblos gestaltet. Warum sollte ich mir mehr Arbeit machen als du?


    LG Michael

    Sorry Stefan,


    ich hatte bei den vielen Posts momentan zu schlampig gelesen. Sonst hätte ich dir den Knobelspaß nicht verdorben :grotwerd: .


    Nochmal neu: vielleicht träuscht du dich und der Pilz ist doch bestimmbar?


    Ja ich weiß, zuerst die Pointe, dann der Witz... das will doch niemand :gklimper:


    LG Michael

    Hi Andi,


    mir gefällt deine Präsentation, du hast dir wirklich Mühe gegeben! So macht Bestimmungshilfe hier in Forum Spaß. Den Tipp mit Fotos bei Tageslicht hast du ja bereits bekommen.


    Dein Pilz weist überhaupt keine Merkmale auf, die an einen Täubling erinnern. Täublinge gehören zu den Sprödblättern. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Lamellen spröde, brechen beim Drüberstreichen ähnlich wie gehobelte Mandelblättchen. Auch der Stiel von Täublingen bringt ein charakteristisches Merkmal mit. Wenn du diesen durchbrichst, findest du niemals irgendwelche faserigen Strukturen. Die Bruchstelle ist eher so, als ob Käse zerbricht. Außerdem sind die Stiele nicht so lebhaft gefärbt, eher gleichmäßiger in einem Ton.


    Es lohnt sich, die Merkmale von Täublingen zu erkunden. Exemplare der Gattung gibt es wirklich sehr häufig und es dauert nicht lange, dann läufst du durch den Wald und kannst sie oft schon als Täublinge identifizieren, ohne dich zu bücken. Deutlich schwieriger wird es aber, wenn du bis zur Art vordringen möchtest.


    LG Michael


    Edit: Meck Pilz war schneller

    Hi Thomas Chorknabe,


    danke für das Bild, die Erläuterungen und den Link. Ich finde Deine Bilder im Panorama-Format z.T. echt klasse. Mir gefallen besonders die 3 vom See, auf denen das Gewirr von Stegen, Stangen und Schnüren ein spannendes Muster bilden. Ein tolles Auge für die Perspektive und schön choreographiert. Die laden zum länger hinschauen ein, weil eine vielleicht gar nicht so ungewöhnliches Situation erst einmal verstanden sein will. :daumen:

    LG Michael

    Hallo Thomas,


    ich habe mich über das Rätsel gefreut ( gutes Training für's APR). Leider hatte ich null Idee und habe deshalb nix geschrieben. Beschäftigt habe ich mich damit aber schon, war ohne Überzeugung bei irgendwelchen Flechten oder Amanitas


    LG Michael

    Hallo Gytaim,


    ich würde die auch so nennen. Die hatten hier in der letzten Woche an mehreren Standorten ebenfalls einen kräftigen Schub. Du beschreibst den starken, aromatischen Geruch, ich finde den auch sehr auffällig angenehm. Leicht fruchtig, ein wenig wie frische Pfifferlinge. Deine gezeigten Fruchtkörper sind überständig. Du scheinst die Problematik der möglichen Verwechslung mit dem tödlich giftigen Gifthäubling zu kennen, der am gleichen Stumpf durchmischt wachsen kann. Beruhigend, dass du betonst die Pilze nicht gegessen zu haben.


    LG Michael

    Hallo Jochen,


    warum bei rein äußerlicher Behandlung penibel auf die Dosis geachtet werden soll erschließt sich mir nicht. Aber das scheint in der Homöopathie ja ähnlich zu sein. Was ich dazu denke? Wer heilt hat Recht. Wenn sich jemand mit einer solchen Anwendung besser fühlt, soll die Person das halt machen. So lange es nicht schädlich ist und/oder eine andere notwendige medizinische Maßnahme nicht verhindert soll doch jede/r tun und lassen, was er/sie will. Solche Diskussionen führen erfahrungsgemäß ins Nirvana, weil sich niemand die eigene Einstellung oder das woran wir glauben wollen verbieten lassen will. Und das ist schließlich auch legitim. Schwierig wird es erst dann, wenn solche Behandlungen solidarisch finanziert werden sollen (Krankenversicherung).


    LG Michael

    Liebe Wissende,


    gestern fand ich unter einer alleinstehenden Eiche im Park mehrere dieser Fruchtkörper. Die Innenseite der becher- bis ohrförmigen Fruchtkörper sind etwas dunkler bräunlich gefärbt, die Oberfläche etwas glatter, als die Außenseite. Diese ist leicht samtig in hellerem Ocker. Das Fruchtfleisch noch einmal etwas heller, vielleicht cremeweiß. Auffällig: ich habe die aus einer gemeinsamen Basis gewachsenen Pilze entnommen und die haben erst mit zeitlicher Verzögerung deutlich gestäubt. Es wirkte, als gebe es einen von direkter Erschütterung autonomen Mechanismus.


    Der Schlüssel aus Winkler/Keller bringt mich makroskopisch zu Lederbrauner Öhrling (Otidea alutacea). Dort ist beschrieben, dass es sich wahrscheinlich um einen Artenkomplexe handelt. Gibt es Einwände oder anderer Ideen?


    Danke für's Drüberschauen.


    LG Michael





    Hallo Sabine,


    vor 4 Tagen gefunden:



    Die von gestern:


    Beide luftgetrocknet, die ältere fast rascheltrocken, die von gestern natürlich noch mit hohem Wassergehalt.


    LG Michael

    Bei der Laubwaldrotkappe (L. quercinum/aurantiacum) stört mich, dass sich das Fleisch dort stark über grau nach schwarz verfärben soll - keine Rede von Rosa

    Hallo Sabine,


    die Rotkappen unter Eichen, die ich meine eindeutig als Laubwaldrotkappe bestimmt zu haben, haben z.T. durchaus den Verfärbungsweg über rosa genommen. Zuletzt diese hier von gestern Abend. Leider habe ich nur dieses eine doofe Foto, die liegt seitdem in Scheiben zum Trocknen aus. Es gab eindeutig zunächst Rosatöne.


    LG Michael


    Hallo Jörg,


    ein Rothütiger Sommerbronzesteinpilz wird wohl eine Wortneuschöpfung (Neologismus) sein, die ebenso elegant wie verzweifelt auszudrücken versucht, dass der Schöpfer oder die Schöpferin sich nicht zwischen den benennenden inkludierten Steinpilzarten bei seinem/ihrem Fund entscheiden kann. Dass der rote Hut als herausragendes Kennzeichen dieses Pilzfundes betont sein soll, könnte sich dem/der Konsumierenden dieses mit Bedacht gewählten Titels als Vermutung in nahezu perfider Dringlichkeit anbieten. Gleichzeitig verbirgt sich in diesem Wortungetüm die dezente, aber nichtsdestotrotz inständige Aufforderung des Verfassers oder der Verfasserin an uns Lesende, also auch an dich, lieber Jörg, ihn oder sie mit unserer Meinung, unserer vielleicht vorhandenen Expertise oder möglicherweise auch nur unserer reinen Spekulation zu unterstützen, damit sich dieser Neologismus mit seiner gesamten Ambivalenz auf befriedigende Weise in eine Eindeutigkeit auflösen kann.


    Vielleicht ist das alles aber auch ganz anders.


    Mit dem Versuch, es so einfach wie möglich gehalten zu haben, hoffe ich dir deine Frage ungefragt, stellvertretend für den/die Threadstarter*in in für dich hinlänglicher Klärung beantwortet zu haben.


    LG Michael

    Hallo Jannes,


    für mich zeigst du ein Stockschwämmchen. Aber halt nur dieses eine Exemplar. Es gibt hier im Forum Posts, in dem gezeigt wird, wie Stockschwämmchen und Gifthäublinge durcheinander wachsen. Es muss also jeder einzelne Fruchtkörper überprüft werden. Ein weiteres Problem: du kennst mich und meine Expertise nicht. Vielleicht bin ich mir sicher, kenne mich aber nicht aus. Die größte Sicherheit gibt der Gang zum Pilzsachverständigen. Bei diesen tödlichen Verwechslungspartnern ist es sehr leichtsinnig, sich auf Aussagen aus einem Forum zu verlassen, wenn du die Pilze futtern willst. Stockschwämmchen sind was für sehr erfahrene Pilzsammler, so man sie essen möchte.


    LG Michael

    Hallo Herr der Schirme,


    du schreibst im Titel etwas von Genießbarkeit. Die Antworten zur Bestimmung hier im Forum sind nie absolut gemeint und stets nur Vorschläge. Vieles (Frische, Geruch, Farbverschiebungen durch Kamera oder Monitor...) sind über Bilder nicht zu transportieren. Wenn du dir nicht zu 100 % über die Art sicher bist und du willst die Pilze futtern, suche dir eine fachkundige Person, die die Pilze live anschaut. Sonst gehst du ein hohes Risiko ein.


    LG Michael

    Hi Karle,


    solche Ergebnisse bekommt man gerne, wenn man Apps nutzt. Ohne den Fundort zu berücksichtigen und weitere Parameter (z.B. Geruch, Verfärbungen, Begleitbäume, Schnittbilder...) können diese Apps keine Plausibilitätsprüfung machen. Die untersuchen i.d.R. halt nur das Aussehen. Sich auf die Ergebnisse von Apps zu verlassen kann potentiell tödlich enden, wenn man Speisepilze bestimmen möchte. Ähnliches gilt, wenn man sich nur darauf verlässt, was irgendwelche Forenmitglieder sagen, schließlich kennt man deren Expertise oder Risikobereitschaft nicht. Menschen mit Kenntnissen zu Rate zu ziehen, die die Pilze live und mit allen Sinnen bestimmten können, ist da die zuverlässigste Herangehensweise.


    LG Michael

    Hi Grüni,


    ich habe die Bilder für mein Gedicht mit der Unterstützung von KI erstellt, selber malen war mir dann doch zu aufwändig :saint:. Das Bild von der Schwarzhex habe ich zufällig beim beim Stöbern in pixabay.com gefunden, kann mir also vorstellen, dass sie's daher hat. Es wurde aber bestimmt auch von KI generiert, nehme ich an.


    Damit es keine Missverständnisse gibt: mit dem Gedicht (also den Versen) hat KI nix zu tun. Das ist (und bleibt wahrscheinlich noch lange) zu 100 % Handarbeit, wenn es einigermaßen thematisch sinnvoll und lesbar sein soll.


    LG Michael