Ok,
ohne Rottöne bin ich dann auch beim Grauen Wulstling. Auf jeden Fall ein Bilderbuch- oder -kalenderexemplar auf dem letzten Bild.
VG
Andreas
Ok,
ohne Rottöne bin ich dann auch beim Grauen Wulstling. Auf jeden Fall ein Bilderbuch- oder -kalenderexemplar auf dem letzten Bild.
VG
Andreas
Servus Marcel,
Stockschwämmchen ja. Alle Fk müssen den schuppigen Stiel haben.
Zwei sollte der rotschuppige Raukopf sein.
Bei drei vermute ich den Polsterpilz.
Viele Grüße
Andreas
Diese Stellen meine ich. Bei mir sind die +/- rötlich:
Servus Meandertrüffel, Hannes, Schupfi,
Was macht euch da so sicher?
Der Habitus passt, Knollenform, Knollen- und Stielbekleidung passen, Ring passt, Lamellenfarbe und -ansatz passen, und wir sind uns wohl einig, dass wir es mit einem Wulstling zu tun haben. Was etwas irritiert, sind die eher grauen Hutfarben, die aber womöglich auf dem Foto nicht perfekt dargestellt sind. Eindeutig sind hingegen kleine, rötlich verfärbte Fraßstellen im Bereich der Knolle und auf dem Schnittbild zu sehen. Ein grauer Wulstling würde sich da nicht verfärben. Der Pilz hat in meinen Augen neben der Farbwiedergabe nur einen Makel: er ist fast zu perfekt.
Aber einfach mal die Frage an Helix_2648 hat der Pilz Rottöne im Hut? An den Fraßstellen? Und wie ist der Geruch?
Viele Grüße
Andreas
Servus beinand,
Ich sehe rötliche Fraßstellen und plädiere für Perlpilz.
Viele Grüße
Andreas
Servus Anke,
dann Probier doch mal Folgendes:
Pilze ohne Wasser und Fett, aber gesalzen und zugedeckt bei starker Hitze anbraten, bis Flüssigkeit austritt und der Deckel gut heiß ist. Das Salz entwässert die Pilze, so dass sie anschließend besser gebraten werden können. Dann Deckel abnehmen, Flüssigkeit einkochen, Butter/Öl dazu und bei milder Hitze anbraten. Sehr gut für alle Pilze mit relativ festem Fleisch.
Viele Grüße
Andreas
Servus beinand,
Heute bei Fichte und Buche habe ich habituell sehr untypische Pfifferlinge gefunden. Etwa 20 meist gut entwickelte Fk auf derselben Stelle, also vermutlich vom selben Mycel. Zum einen ist da die ungewöhnliche, glockige Hutform bei allen Altersstufen. Trichterförmige Hüte waren nicht dabei. Zum anderen der schlanke, sich nach unten kaum verjüngende Stiel. Außerdem war der typische Geruch bei dieser Kollektion nur sehr schwach ausgeprägt. Ist das eine eigene Art, eine Varietät, oder fällt das in normale Banbreite? Was meint ihr?
Danke fürs Anschauen
Viele Grüße
Andreas
Servus beinand,
vielen Dank für eure Einschätzungen.
VG
Andreas
Hi Hei,
das sind Boviste. Ungewöhnliches Habitat.
Viele Grüße
Andreas
Im übrigen wird auch die rohe Giftigkeit des Parasol kontrovers diskutiert. Während einige ihn für sogar roh essbar halten, weist Ch. Hahn auf dokumentierte Vergiftungsfälle durch unzureichend gegarte Parasol hin. Besonders der dicke Bereich des Hutbuckels ist hier gefährlich.
VG
Andreas
Servus,
interessant wär auch die Frage, ob nur Dein Mann von den Pilzen gegessen hat, oder auch andere Personen.
Alle anderen Punkte haben die Kollegen schon angesprochen. Individuelle Unverträglichkeit, unzureichende Garzeit oder eine andere Ursache. Und es liegt ein nicht sicher bestimmbares Exemplar mit auf dem Tisch. Alt schauen die Pilze für mich nicht aus.
Viele Grüße und gute Besserung
Andreas
Servus Matthias,
ja, da liegst du richtig. Die Schüppchen am Stiel unterhalb des Ringes sind deutlich zu sehen.
Viele Grüße
Andreas
Servus Sxhneewittchen,
ja, ein Gallenröhrling. Der sollte gscheid bitter schmecken. Aber manche Menschen können das nicht schmecken. Trotzdem nix für den Kochtopf.
Viele Grüße
und

Danke Oehrling,
der passt sehr gut.
VG
Andreas
Hey Norbert,
du hast Recht. Ich bin erst mal über die Lamellen gefahren, sie schienen stabil zu sein. Wenn man bisserl fester drückt, schmieren sie aber, und der Mehrgeruch kommt ganz deutlich.
Danke dir
diese beiden kleinen weißen Trichterlinge hab ich heute auf meiner Friedhofsrunde entdeckt. Hutdurchmesser jeweils ca 4 cm, Geruch bei beiden ähnlich, schon pilzig mit leicht stechender, säuerlicher Komponente. Der erste roch intensiver.
Den ersten würde ich für den Rinnigbereiften halten. Kommt das hin?
Und was könnte der zweite sein, mit dem keulig verdickten Fuß?
X
Servus beli,
ich bezweifle Ritterling. Herablaufende Lamellen!
VG
Andreas
Interessant. Der wächst nicht zufällig an Holz, oder?
Servus beinand,
ich stell die Mikroskopierergebnisse von Wilfgang hier nochmal ein. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee dazu. Danke fürs Mikroskopieren, Wolfgang.
Hallo Andreas,
ich bin Dir noch eine Antwort schuldig.
Ich hab' mir den Pilz angeguckt, die Sporen sind glatt, eiförmig und iod-negativ, 8-10 x 5-6 my, Zystiden gibt es keine, Schnallen häufig.
Insofern ist Leucopaxillus 'raus, ich würde einen Ritterling annehmen. Da es keine prominenten Mikromerkmale gibt,wird es aber auch leider keine sichere Bestimmung geben.
Gruß,
Wolfgang
Servus beinand,
diesen stattlichen meripilus giganteus hab ich gestern im Vorbeiradeln ein paar Meter neben dem Forstweg an einem rund ein Meter dicken, morschen Buchenstamm entdeckt und möcht ihn euch gern zeigen. Er hatte locker 80 cm Durchmesser. Daneben gab es auch noch vier kleinere.
Viele Grüße
