Beiträge von Schrumz

    Hallo,

    Frauentäublinge hatte ich noch nie auch nur ansatzweise so dunkel, aber wenn das in die Variationsbreite passt macht das vom Geruch und Geschmack her durchaus Sinn. Ich liefere gerne Bilder nach, ich kann halt nur im Ausgangspost keine 100 Bilder posten (dafür erwarte ich natürlich auch nicht, dass ihr mir alles bestimmt). Das ist die Unterseite des unter Birken gewachsenen Täublings. Ich würde mich da sehr gern selbst mehr damit beschäftigen, aber woher die Zeit nehmen…

    Viele Grüße

    Hallo,

    Schön wenns euch gefällt. Das ist schon ein edulis, er wuchs halt unter Eiche. ich wollte ihn nicht beschädigen und musste mich deshalb komisch am Straßengraben positionieren fürs foto :D

    Und bei den Milchlingen kannst du gut recht haben, bei denen kenn ich mich echt nicht gut aus. Die Milch war pfeffrig scharf, vielleicht schau ich mir die morgen noch mal an.

    Die Frauentäublinge können auch gut sein, normalerweise kann ich die schon unterscheiden aber ich bin mir recht sicher, recht dunkle Speise- und Frauentäublinge ziemlich nah beieinander gefunden zu haben und musste schnell weiter, deshalb wusste ich nicht mehr genau, was ich fotografiert hab.

    Viele Grüße

    Ne, bin bei dem nicht wirklich auf einen grünen Zweig gekommen. Könnte eventuell der nordische sein, bin mir da aber überhaupt nicht sicher.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Habe heute in York ein neues Habitat entdeckt. Ein Golfplatz, der am Rand ein sehr schönes, Parkähnliches Biom, mit sehr schönen alten Eichen und Kiefern hat. Und es gab so viel zu finden, ich kam mit dem fotografieren gar nicht mehr hinterher.

    1. Es gibt atemberaubend viele Netzhexen, die hier eine nicht von der Hand zu weisende Vorliebe für Hainbuche haben. Ich finde under Buche absolut nichts, unter Eiche sehr viel, aber keine Netzhexen und unter Linde und Birke ab und zu welche. Dafür steht unter jeder zweiten Hainbuche der Boden voll mit Netzhexen. Teilweise sind da auch echte Giganten dabei (der eine hatte 25cm+)

    2. Unter Eiche finde ich eher Wurzelnde Bitterröhrlinge, auch die werden massiv.

    3. Ebenfalls unter Eiche recht stämmige Maronen

    4. Und auch Hortiboletus rubellus.

    5. Sowie den ersten (Eichen-)Fichtensteinpilz der Saison

    6. Weiter gehts mit Eichenfunden. Lactarius c.f. acerrimus

    7. Amanita franchetii

    8. Amanita fulva

    9. Passt hier gut rein, wuchs aber unter Hainbuche, Amanita phalloides

    10. Absolut nicht auf Eiche beschränkt: Amanita rubescens. M A S S E N P I L Z.


    11. Ein öhrling, auch unter Eiche

    12. Sowie verschieden eichenbegleitende Täublinge. Hier gibts sehr viel aus der Stink-/Kammtäublingsecke, mit Gerüchen von angenehm bis unangenehm


    13. Ein jung sehr dunkler, dann aufhellender Täubling mit mildem, sehr angenehmem Geruch und Geschmack, kennt den jemand?

    14. Vielleicht Speisetäublinge (da hatte ich es eilig)

    15. Weiter gehts mit hübschen, milden Birkenbegleitern

    16. Einem fahlen Röhrling, den ich bei den Eichenbegleitern vergessen hab

    17. Zurück zu einem milden Täubling unter Eiche

    18. Rüber zu den Kiefernbegleitern. Lactarius deliciosus

    19. Und Lactarius semisanguifluus (Milch schnell weinrot werdend).

    20. Eines der größten Massenvorkommen eines Mykorrhizapilzes unter einem einzigen Baum, das ich je gesehen habe. Pfeffermilchlinge unter einer gewaltigen Pappel. Auf dem Bild ist nur kanpp die Hälfte zu sehen, den Rest hab ich einfach nicht draufbekommen.

    21. Noch ein paar Saprobionten. Gewaltige Riesenchampis

    22. Waldchampis

    23. Nelkenschwindlinge

    24. Schopftintlinge

    25. Und Büschelraslinge

    26. Sowie Parasole

    Ich komm jetzt mal zum Schluss aber es gab noch sooo viel mehr, mir unbekannte Täublinge und Milchlinge, Rotfüße, Holzbewohner, die Liste ist schier endlos. So macht das einfach nur Spaß. Hoffe euch gefällt mein Bericht, wenn wer Ergänzungen/Korrekturen hat, immer her damit.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich habe heute *hier ergänzen in welcher Gegend* diese Röhrlinge im Eichen/Kiefernwald gefunden und vermute, dass es sich hierbei um Anhängselröhrlinge handelt. Könntet ihr mir das bitte bestätigen oder mich korrigieren?

    Viele Grüße



    Das sind zwei Minuten Tippaufwand und alle sind glücklich. Dann gleich die Bilder aus dem zweiten Post mitschicken und alle freuen sich, einen schicken, nicht ganz so häufigen Pilz zu sehen und dir bei deiner Anfrage helfen zu können.

    Naja, vielleicht rede ich hier auch gegen die Wand.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Warum schneidest du den ganzen Stiel ab, wenn du einen Pilz bestimmen willst? Schnittbild gibts auch keins. Ich meine, ein gelbes Netz an der Stielspitze zu sehen, und halte daher Butyriboletus für nicht unwahrscheinlich, weiter geh ich aber nicht.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Hier in York pilzt und pilzt es immer weiter. Wer auch immer hier alle Netzhexen absammelt, die größer als 3 cm sind, hat keine Chance, die wachsen einfach sofort wieder nach. Habe heute eine Stelle unter zwei großen Hainbuchen gefunden, die etwas abgelegen ist, da sieht man, was wächst wenn nicht gesammelt wird. Das sind 3 verschiedene Wellen, einmal die ganz alten:

    Die mittelalten:

    Und die ganz jungen:

    Und da wuchsen noch mehr, einfach der Hammer.

    Außerdem gabs schicke, große Anischampignons:

    Nach Karbol riechende (Perlhuhn?)Champingons

    Amanita franchetii:

    Schicke Perlpilze

    Und auch den ersten Grünen Knolli des Jahres

    Außerdem noch hunderte Stadtchampis, verschiedene Erdritterlinge, haufenweise Täublinge, es ist einfach herrlich. Ich muss die nicht mal suchen, die laufen mir einfach auf dem Campus über den Weg.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Fand heute diesen Wulstling unter alten Zerreichen in York auf Lehmboden. Wahrscheinlich ist der Boden kalkig, da auch Wubis und Netzhexen in der Nähe. Ich weiß die Knolle wäre wichtig gewesen, aber die ist im harten Lehm einfach zerbröselt. Ring deutlich gerieft, Geruch angenehm, ich sehe keinerlei Rötung im Fleisch. Kann das so weit im Norden überhaupt A. franchettii sein? Schnittbild kann ich noch machen sobald ich ein Messer habe.


    Viele Grüße

    Hallo,

    Die sehen für mich schon ganz gewaltig wie meine fahlen Rörlinge von gestern aus. Ich war auch recht überrascht von deren angenehmem Geruch und musste die Stielbasis besonders bei so jungen Exemplaren eine Weile bearbeiten um den jod geruch zu riechen.

    Viele grüße

    Hallo zusammen,

    Wollte mir hier mal einen Röhrlingsfund bestätigen lassen, der zwar vielleicht für Süddeutschland, aber keinesfalls für Nordengland trivial ist. Fundort in Vollsonne neben einer großen Alleeeiche, dort drückten sich bestimmt 15 graue Knubbel aus der Erde. Dachte da natürlich sofort an Wubi, aber die Farbe passte nicht ganz und ein durchgeschnittenes Exemplar blaute nicht und hatte kein Netz. Geruch meines Empfindens nach sehr nah am Karboli in der Stielbasis. Das sollte doch der Fahle Röhrling sein, der gilt in England und erst recht im Norden als ziemlich selten. Einer färbte außen am Stiel blaugrün, das habe ich auf äußere Einflüsse geschoben.

    Zwischen dieser und der nächsten Eiche gab es nochmal Hortiboletus engelii

    Und dann ein Stück weiter dieses Nest. Hier hoffte ich ein bisschen auf Anhängselröhrlinge, die Versuchung war natürlich groß einen durchzuschneiden, aber ich wollte das Nest nicht beschädigen.

    Noch ein Stuck weiter gabs meinen ersten englischen Flocki, auch unter Eiche, aber mit den zwei mache ich mich jetzt nicht verrückt.

    Könnt ihr da mal kurz drüberschaun?

    Viele Grüße

    Dank dir,

    Hab vergessen klarzustellen, dass das zwei verschiedene Bilder von komplett verschiedenen Standorten sind die ich im Post warum auch immer unter eine Nummer geschrieben habe. Gebe euch völlig recht, das erste kann sehr gut Hortiboletus sein, beim zweiten glaube ich es eher nicht, kann es aber auch nicht ausschließen.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Ich kann bei der Bestimmung nicht direkt weiterhelfen, aber das sieht doch ziemlich interessant aus. Flockis können schon mal nicht blauen, wenn ihnen ein Farbstoff fehlt, aber für einen Flocki ist auch die Hutfarbe zumindest ungewöhnlich. Kannst du Angaben zum Habitat machen?

    Viele Grüße

    Hi Beli,

    Danke fürs aufpassen.

    Das zweite sind recht sicher Rotfüße, die wuchsen neben dem hier:

    Das erste Bild war ehrlich gesagt nur ein Schnappschuss auf dem Weg zur Arbeit, bei denen hatte ich einfach keine Zeit, die näher anzuschauen.

    Dachte die wuchsen unter Pappel, eine große Buche war aber tatsächlich auch so 15 entfernt also kann das schon gut engeii sein.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich habe heute mal eine große Runde durch den Dalby forest nördlich von York gedreht und zwar einiges an Pilzen gefunden, bin aber doch zwiegespalten. An den Stellen an denen Eichen- , Buchen-, Kiefernmischwald ist, ist der Wald echt schön, an vielen Stellen ist dort aber Monokultur mit entweder Lärche oder Picea sitchensis. Diese Wälder sind trist und artenarm, vor allem die dichten Sitkafichtenwälder. Doch auch die Sitka-fichte hat hier ihre Mykorrhizapartner

    Erstmal ein kleines Panoramabild, schick sind die ganzen Sitkas ja schon.

    1.Fichtenreizker können wohl auch mit Picea sitchensis, hier mit Steinreizker als Zugabe.

    2.Pfefferröhrlinge gabs einige, vielleicht kommen da ja auch noch Fliegen- und Steinpilze.

    3. Perlpilze gabs auch unter Sitka

    4. Und auch kahler Krempling und Ockertäubling diskriminieren nicht nach Fichtenherkunft.

    6. Ein Säufernasen Täubling war der letzte Symbiosepilz den ich klar mit Picea sitchensis in Verbindung bringen konnte.

    7. Die Lärchen hatten natürlich ihren Lieblingspartner dabei, mit den Goldröhrlingen hätte ich heute alleine einen Korb vollbekommen.

    8. Aber über die Dottergelben Spatelinge im Lärchennadelstreu hab ich mich tatsächlich sehr gefreut.

    9. Unter Eiche war Amanita fulva Massenpilz mit großem M aber junge junge wurden die von den Schnecken malträtiert. Die standen teilweise frisch geschlüpft schon kopflos da.

    10. Speisetäublinge, ebenfalls unter Eiche.

    11. Dieser hübsche Milchling unter Buche, der war in natura deutlich violetter.

    12. Russula odorata, diesmal mit passendem Geruch, Mann rochen die gut.

    13. Hä, wieso hat der Fichtenreizker Grübchen? Kirz aufgeschaut, da hatte auch eine Kiefer unter die ganzen Sitkas gemogelt und somit ein Edelreizker.

    14. Die Birken an den Wegrändern waren fast die Highlights, da gabs immer mal wieder Birkenpilze

    15. Grasgrüne Täublinge

    16. Birkenspeitäublinge

    17. Ein Rudel Gallier, da habe ich heute zum ersten Mal einen probiert. Die sind ja so bitter, dass sie fast scharf sind.

    18. Ein Mega Täubling, auch unter Birke. Ich tippe hier auf den gelben Graustieltäubling, Boden war sauer, moorig.

    Und zum Schluss gabs noch den ersten Saftling des Jahres.

    Hoffe euch hat meine kleine Tour gefallen, die ganzen Netzhexen und Stinktäublinge erspar ich euch mal.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    In York auf dem Campus sind die Pilze los. Man muss hier echt an den Wegrändern aufpassen, dass man nicht auf A. bitorquis tritt, der steht hier echt überall. Unter den mächtigen Eichen kommen jetzt auch langsam die Pilze, was interessant ist, da der Campus in sauren und etwas kalkigeren Boden unterteilt ist.

    1. Unter einer sehr alt aussehenden Eiche wuchsen diese Täublinge, die waren aber wiiiiinzig, die ausgewachsenen Exemplare brachten es mit viel gutem Willen auf 3cm. Geschmack völlig mild, und auch nach längerem Bearbeiten tatsächlich völlig geruchlos. Kann das trotzdem Russula odorata sein?

    2. Stinktäublinge (scharfer Geschmack, traniger Geruch) auch unter Eiche.


    3. Deutlich scharfe Täublinge unter Birke

    4. Hortiboletus engelii, ein Nest unter Buche, andere unter Eiche

    5.Zuhause finde ich eigentlich auch immer Netzhexen unter Eiche, hier gefühlt unter allem außer Eiche. Am häufigsten unter Hainbuche, aber auch unter Buche, Linde und heute auch eine ganze Menge unter Birke?! Wäre bei den rothütigen eine Eiche in der Nähe gewesen hätte ich auf besseres gehofft aber so bleibt wohl nix anderes.

    6. Hier war der Boden also etwas kalkhaltiger, unter 3 mächtigen Zerreichen dachte ich dann, wenn es hier keine sommer-Boleten gibt, dann nirgends. Und flatsch war auch schon der erste Wubi zertreten. Zum Glück gab es noch ein paar, ich nehm die mal als gutes Omen hier im Norden.

    7.Erzfeind Nummer 1 sind hier auch eher die Schnecken als die Maden, wie man an diesen noch jungen aber schon schwer gebeutelten ringlosen Butterpilzen sehen kann.

    8. Rotfüße gibts auch einige, unter Pappel wahrscheinlich cisalpinus

    9. Und das muss doch eigentlich Lyophyllum decastes sein, die Merkmale passen, aber der stand in Sachen Mehlgeruch einem Maipilz in nichts nach, das hatte ich noch nie bei denen. Hattet ihr schonmal Büschelige Raslinge mit deutlichem Mehlgeruch?

    Naja, macht spaß aktuell hier und es soll auch schön feucht bleiben, vielleicht kommen bei etwas steigenden Temperaturen auch noch ein paar Sommerpilze. Morgen gehts in den Dalby forest, da gibts hoffentlich auch noch interessantes.

    Viele Grüße

    Ich meine mich sogar zu erinnern, dass hier im Forum mal jemand Amanitine mittels Dünnschichtchromatographie in L. subincarnata nachgewiesen hat.

    Viele Grüße

    Huch, ich dachte subincarnata sei mit brunneoincarnata und elaiophylla einer der Schirmlinge in denen Amanitin zweifelsfrei nachgewiesen wurde. In welchen Schirmlingen ist es denn dann enthalten? Nur in den anderen 2?

    Viele Grüße

    Hallo,

    Pusteln sind da schon, nur sehr hell und fein. Diese, sowie das Verfärbungsverhalten (über rosa nach schwarz) zeigen schon richtung raufuß, mit den gelben Röhren im Eichen/Buchenwald ist dann crocipodium fast alles was übrigbleibt (in Deutschland).

    Viele Grüße