Beiträge von kruenta

    Hallo,

    heute habe ich mal geschaut, wie es den Saftlingen auf der Wiese so geht und dabei noch das eine oder andere Interessante gefunden. Von der Artenvielfalt bin ich jedenfalls positiv überrascht. Wenn auch teils ganz ohne Arbeitstitel. Nur zum Zeigen. Wobei die Pilzdichte insgesamt ziemlich gering ist, immer nur mal so an einigen wenigen Stellen.


    1) Riesenbovist, in jung sind die an mir vorbeigegangen, und das ist schon die zweite Welle

    2) Ein Saftling, den ich da auch voriges Jahr schon hatte - also vermutlich derselbe - nur in größer. Nicht schwärzend, aber bisher ohne Artbestimmung.

    IMGP7515.JPG

    3) Hasenbovist, auch ein besonders großes Exemplar

    4) keine Ahnung, vielleicht irgendwas in Richtung Weichritterling, bis 3 cm groß, älter leicht hygrophan


    5) vielleicht ein Rötling, wobei ich jetzt anhand der Fotos zweifle ob das die selbe Art ist, die standen nebeneinander und sahen von oben aus, als würden sie zusammengehören.

    6) den halte ich für einen Rübling, mit Gummischlauchstiel

    7) irgendwas aus der Ritterlingsecke

    IMGP7573.JPG


    und jetzt beginnt der interessantere Teil

    8) eine Entoloma mit schwarzen Lamellenschneiden (Beleg zum Aussporen abgelegt)

    IMGP7576.JPG


    9) Kann das was anderes sein als Hygrocybe psittacina?


    10) noch eine Entoloma, die zunächst erst mal aussieht, wie Laccaria amethystina, bis man die Lamellen anschaut (Beleg abgelegt)

    LG, Bernd

    Ich habe ja so die Vermutung, dass der Pilz normalerweise viel kleiner ist und hier vielleicht nur wegen des Wachstums im Fladen so groß geworden ist. Haltet Ihr diesen Gedanken für plausibel oder abwegig?

    Also jedenfalls such ich eher so nach Objekten der Größe 20 mm, da habe ich sogar einige Übung, weil die Zwerglibelle etwa in der Größe ist - und die habe ich hier reichlich kartiert. aber die hat sich wenigstens BEWEGT. Trotzdem bedarf es eines Zufallsfunds. Um auch nur einen halben qm gründlich zu durchsuchen brauch man eine halbe Stunde und wird gestört durch weiße und orange Becher, weiße Lamellenpilzchen, diverse winzigste Coprinusse, Grasstengel mir Schleimis, schmucke Spinnen ...


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, gleich am Weg bei Birke wächst diese Amanita. Heute habe ich es endlich mal geschafft die 40 m mit Fotoapparat bis dorthin zu gehen.


    Soweit ich die Forenbeiträge gelesen habe, scheint A. fulva die Hauptverwechslungsart zu sein, die möchte ich ausschließen, die ist sehr häufig in den Moorwäldern (kleinerer Hut, dunkler, schlankerer, glatter Stiel).


    Die Kollektion besteht aus 6 Pilzen unterschiedlichen Alters, je älter desto blasser. Der größte misst 10 cm im Durchmesser. Stiele brüchig, insbesondere am Hutansatz, genattert/beflockt. Die Hülle ist innen hell ocker, also etwa stielfarben.


    LG, Bernd

    Hallo, an den mag ich nicht glauben, der sollte doch viel deutlicher ausgeprägte gewellte Ränder haben und die Lamellen wären eher nicht so weit und schmal herunterlaufend, sondern schneller breiter werdend.

    Dazu finde ich im Archiv diese Fotos, also falls die nicht falsch bestimmt sind

    O. umbellifera bei Cladonia sp. etc

    LG,

    Bernd

    Hallo Raphael, das kann auch was anderes sein als Rickenella, aber doch schon aus der näheren Gegend. Anbei einige Bilder von der Thelephora, wo das eindeutig ist, die war da über mehrere Quadratmeter gut vertreten.

    und der vorher gezeigte größere Schlappen umgedreht


    Wahrscheinlich unterscheidet sich alte Thelephora nicht so sehr von alter Flechte, Flechten waren mit da nicht aufgefallen

    LG

    Hallo, nachdem ich heut nach längerem mal wieder den Kornblumenröhrling gefunden habe, bin ich noch gleich bei den, seit gut 2 Wochen stehenden und nachwachsenden Hasenröhrlingen vorbei.


    Gyroporus cyanescens (der wurde wohl aufgespalten und braucht jetzt ein s.l.)

    IMGP7213.JPG


    Gyroporus castaneus (im üblichen Haselwald, zudem bei einigen älteren Kiefern, Fichten und Espe)

    auf Bild 1 sind 2 Stück zu sehen, der vordere ist aber aus Altersschwäche umgefallen, es sieht so aus, als wäre der Stiel dabei in separate Ringe zerfallen




    LG, Bernd

    Hallo Thorben, wie lange hast Du denn danach suchen müssen, wie groß ist der Bestand von Winterschachtelhalm? In dem Zeug legt ja auch ein Schmetterling aus der FFH Liste, Xylomoia strix, seine Eier ab und die Larven entwicklen sich. Den habe ich leider noch nicht gefunden, aber immerhin kenne daher ich alle Schachtelhalme in der Gegend :D


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    der gewöhnlich Fliegenpilz ist schon seit ein paar Tagen am Start und heute habe ich auch den Königsfliegenpilz gesehen, in jung vorerst - der ist nicht jedes Jahr da.


    zum Vergleich für die Farbe des Velums mit weißem Messgerät

    LG, Bernd

    Hallo Karl, das ist doch ein schöner Arbeitstitel. So werde ich den eintüten. Vielleicht ergibt sich ja mal eine Möglichkeit, das cf. zu prüfen. pilze-deutschland hat 28 Datensätze. Und in der heimischen Literatur steht der als Lepiota langei mit 2 Funden, hatte ich übersehen, eigentlich passt die Beschreibung da auch ganz gut.


    Danke und Gruß, Bernd

    Hallo Ulla, also ich fand den in der Konsistenz eher ziemlich unschleimig, wie Krokant fast, nicht ganz so knusprig aber deutlich gekörnt mit zwei verschiedenen "Härtegraden". Hängt sicher vom Reifezustand ab. Und dass der komische Wuchsort zu anderen Eigenschaften führen kann, würde mich nicht wundern.


    LG, Bernd

    Hi Schupfi,

    Wenn Du magst, gern. Die wachsen offensichtlich nach. Aber nicht soviel, dass es für eine Mahlzeit reichen würde - das Zeug soll ja, geschält, essbar sein. Ich hatte gekostet, roh, war nichts beeindruckendes, aber auch nicht unangenehm.

    Die Bilder die man so sieht, sind irgendwo im Wald. Dass das Zeug in Kellern wächst, dürfte schon ein Novum sein.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, danke für Eure Hinweise. Mittlerweile kommen die Hallimasche auch hier im Wald.


    Das mit der Sebacina o.ä. klingt sehr interessant, hatte ich noch nie was von gehört.


    Zu Pterula multifida kann ich nun ergänzen, dass der nach 2 Tagen Trocken nun angefangen hat zu muffeln. Komisch, sonst wird der Geruch mit dem Trocknen schwächer.


    LG, Bernd

    Hallo, und ich kann dann noch einige Fotos von heute, 3 Wochen später ergänzen. Der Pilz aus Bild 1 des Eingangsposts war der Belegpilz. Die beiden Pilze aus Bild 2 sehen heute so aus:

    Daneben einige ältere verschimmelte oder vertrocknete und frische Exemplare. Sieht aus, als wächst der aus Wattebällchen.

    LG, Bernd

    Hallo Oehrling, dann habe ich Dich missverstanden und bitte um Entschuldigung. Nein, ich habe dafür keinen Schlüssel genutzt, sondern einfach Merkmale erfasst, ohne dass die in einem konkreten Schlüssel gefragt wurden. Haben mehr Merkmale je geschadet? Selbst bei "hochgradig giftigen" Pilzen wird oft der Geschmack angegeben.

    LG, Bernd