Hallo, bei den Trameten ist das mit diesen länglichen Poren eher T. gibbosa als T. hirsutum,
LG, Bernd
Hallo, bei den Trameten ist das mit diesen länglichen Poren eher T. gibbosa als T. hirsutum,
LG, Bernd
Hallo Aretah, dass es da Andeutungen von Ornament gibt, habe ich übersehen. Eigentlich war ja Ascobolus mein erster Gedanke (eine der wenigen Gattungen, von denen ich schon mal gehört habe
), aber die Schlüssel verlangten kategorisch ornamentierte Sporen. Bei den Temperaturen sollte die Reifung schnell gehen, muss ich morgen mal Nachschub holen.
Danke und LG,
Bernd
N'abend miteinander,
bei dem haarigem Mist relativ großer Abmessungen (die Klinge ist 9 cm lang), mit größeren Knochenstücken, vermute ich Wolf - die Haare könnten zu Dachs gehört haben, von dem sind zwei Burgen in der Nähe.
Daran wächst ein fleischiger Becher in Clustern, so bis 2 mm groß.
Die Mikrobilder stammen sämtlich von eingetrockneten und rehydrierten Exemplaren. Asci 120-170 µm lang, 8 Sporen in einer Reihe, Sporen 15-18 * 7-8 µm groß, mit dicker Schale, die hyalin bleibt, glatt, jedenfalls kann ich keine Ornamente erkennen. Wenige freie Sporen, die meisten sind noch nicht reif und teils deutlich kleiner.
in Wasser, lange, dünne pigmentierte Paraphysen
etwas BWB dazu, wohl zu wenig?
mit Jod, J-
LG, Bernd
N'abend allerseits,
bei sommerlichen Temperaturen hab ich mir mal ein Stündchen im Moor gegönnt, die Torfgränke sollte ja jetzt in voller Blüte sein.
Hochmooriges
Am Moorsee
Torfgränke
Wollgras in Blüte
Monilinia oxycocci auf dem Schwingrasen
Mikros
Asci 8-sporig
Die Sporen sind 11-12 * 4-4,5 µm groß
Dann habe ich an einer Stelle das Gehölz des Heidekrauts angeschaut, da sollte Godronia callunigena dran wachsen. Vereinzelte sehr winzige Becher waren zu erkennen, bis 0,6 mm groß, nicht im Büschel wie Godronia ribis.
Keine Ahnung, ob es diese Art ist, aber so viel was anderes kommt da wohl nicht in Frage.
Unterm 10er
Paraphysen
Das könnte ein Ascus sein mit länglichen Sporen drin, oder auch nicht. Freie Sporen waren nicht zu sehen
Gartenschläuche oder so ...
LG, Bernd
Hallo allerseits,
wie lange halten sich Pilze aus fremdem Klima in dem Tropenhaus? Das Tropenhaus ist ja eher auf die Bedürfnisse von Tieren und ggf. noch Pflanzen ausgerichtet, oder? Wie oft kommt da Nachschub an Pflanzen (mit Boden) und woher? Oder kann man ausschließen, dass sagen wir mal in den letzten 24 Monaten Zufuhr aus China/Vietnam/Malaysia etc. pp. kam?
LG, Bernd
Hallo Felli, ich habe von der Materie ja nun gar keine Ahnung, aber da ich gerade auf der Suche nach einer ähnlichen Art (stelle ich vielleicht zum Abend ein), habe ich sowohl die Tiefen des Forums und einige Schlüssel durchgeschaut. Sollten die Sporen von Thecoteus nicht deutlich apikulat sein? Dann wäre vielleicht als Gattung eher in Iodophanus zu suchen?
Es wird schwer werden in dieser Rubrik ohne den Großmeister.
LG, Bernd
In diesem Jahr ist der Pilz an Johannisbeere wieder reichlich vertreten, allerdings nicht mehr an dem eingangs gezeigten Strauch - der ist hinüber.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen mit noch unreifen Pilzen, hatte ich in den letzten Tagen auch freie Sporen (30-35 µm lang), die zu Godronia ribis passen.
Danke an Anna für den Wegweiser.
LG, Bernd
Hallo Frank,
ich hab die Sporen nochmal nachgemessen. Von gut erkennbaren ~30 Stück erreicht eine knapp 5,5 µm, die anderen sind unter 5 µm. Mein Meßergebnis bleibt bei 4,5 * 2 µm. Schnallen sind vereinzelt zu sehen, in diesem Ausschnitt mittig sogar ganz gut. Sichtbar sind auch Basidien, z.B. oben links
Danke und Gruß,
Bernd
Hallo Anna, danke für den Vorschlag. Das ist zumindest erstmal ein passabler Arbeitsname.
LG, Bernd
Hallo Stefan, danke für den Hinweis. Die Sporengröße (Angaben bei Pilzflora-Ehingen) würde aber trotzdem eher auf P. cinerea hindeuten. Ich belasse es einstweilen bei cf.
Liebe Grüße, Bernd
Hallo allerseits,
an einem Lindenzweig in der Laubstreu habe ich diesen Rindenpilz mit ~3 mm langen Stacheln gefunden. Nur resupinat, über etwa 30 cm, kaum fleckig. Farblich und stachelig hat mich der an Gloidon strigosus erinnert, aber die Hutbildung fehlt und das Wachstum im Dunkeln ist auch nicht so passend. Die alten Stacheln sind schwarz.
bei Kunstlicht und offensichtlich auch etwas getrocknet
Zuwachskante kaum ausgeprägt
Präparat von einem größeren Stachel, da konnte ich nichts sinnvolles erkennen
von der Spitze eines ganz kleinen Stachels am Rand
Die Sporen sind etwa 4,5*2 µm groß, ganz vereinzelt sind Basidien als solche zu erkennen, mit 4 Sterigmata. Schnallen habe ich keine gesehen.
In manchen Bereichen sind viele Kristalle angelagert
Ich habe keinen Arbeitstitel.
Danke für's Anschauen und ggf. Vorschläge.
LG, Bernd
Ruhe in Frieden. Herzliches Beileid den Hinterbliebenen,
erschrocken und fassungslos,
Bernd G.
Hallo Marcel, die Sonne scheint doch aber in jeder Höhe dafür aber nicht von allen Seiten. Und warum es in so einer Plantage zu einer plötzlichen Freistellung kommen sollte, ist auch nicht ersichtlich, da die auf einem Forstacker (aka Kahlschlag) gleichzeitig gepflanzt wurden.
Auffällig scheint zu sein, dass es nirgends zu Bruch oder Zwieselbildung gekommen ist (oder die wurden schon geräumt).
Wie wäre es denn mit Schneebruch der obersten seitlichen Triebe? Oder Bruch nach Eisregen?
LG, Bernd
Hallo, das könnten schon Spuren von Wild sein, als die Bäume deutlich jünger waren, so 3-5 m Höhe. In der Höhe bringt man bei jungen Bäumen die Repellenten auf, damit das Wild die Spitzen nicht abfrisst. Könnte das ein ungeeigneter, schadhafter Repellent gewesen sein? Das würde eher erklären, warum wirklich jeder Baum betroffen ist - Wild ist da nicht so gründlich.
Harz abzapfen ist das nicht, das macht(e) man nur bei Kiefern, und auch da eher bei älteren Bäumen. Das wäre nicht allseitig und würde klare Ablassrinnen zeigen.
An solchen schorfigen Stellen sollte das Lachnellula resinaria sein.
LG, Bernd
Hallo Ingo, danke für den Link und die mehr oder weniger implizite Bestätigung, dass Arachnopeziza sp. richtig oder zumindest plausibel ist. Also zur Wiedervorlage ...
LG, Bernd
Hallo allerseits und frohe Ostern,
an liegender Eiche, +/- unterseits wächst ein winziger haariger und versponnener weißer Becher. Die Becher sind bis 0,4 mm groß und, wie fast alles was ich an Bechern unterm Glas hatte, unreif. Fand ich sehr schwer zu präparieren ohne gleich morsches Holz mit einzubringen.
in situ
"Lupe"
Hellfeld
keine Ahnung, was das für Teile sind, vielleicht die Haare vom Rand?
J+, leicht violett gefärbte Ascus-Spitze, Ascus ~85 µm lang
Der Schlauch lässt sogar schon Sporen erahnen
LG, Bernd
Dann habe ich noch einen recht neuen Artikel aus Indien gefunden, die C. candida mit kleinen (2,5 * 3,5 µm) eierförmigen Sporen zeigt und etliche weitere Arten listet
https://www.creamjournal.org/pdf/CREAM_10_1_11.pdf
LG, Bernd
Hallo beli,
danke für den Vorschlag. Die Art ist in dem litauischen Buch zu Gasteromyceta gelistet - leider fehlt mir die Seite mit der Artbeschreibung. Wenn Dein Fund so ähnliche Sporenmaße hatte, dann kann das gut hinkommen - denn ansonsten hatte ich den Artikel "Species Diversity of Lycoperdaceae (Agaricales) in Israel ..." von 2023 als Referenz genutzt und die geben dort deutlich größere Sporenmaße an
ZitatAlles anzeigenDescription: Gasterocarps subglobose, (2) 4–4.5 cm in width, (2) 2.5 (3) cm in height.
Color 52 (Buff) at the base, tending to become 17 (Snuff brown) to 18 (Umber) towards
the top with a reddish tint. Mature gleba olivaceous-yellow. Under light microscopy,
spores globose to slightly subglobose, (4) 4.9–6.1 (6.5) µm in diam. (n = 35) including
ornamentation, finely warted, hyaline to light green or light yellow, with a thick wall
(≈0.7–1 µm), and a central oil droplet. Some spores with a short apiculus. Capillitium
hyphae (2.5) 3–5 (up to 6) µm in diam. (walls ≈ 0.7–1 µm), yellow to hyaline, with pores.
Under SEM, spores are covered with ornamentation of conical to irregularly shaped
warts. Some warts appear sharper, while others have more rounded apices and ridges; also,
some warts are merged together to form irregularly shaped complexes. Apiculus short
≈0.7 µm, with a terminal opening.
Habitat: Xerothermophilous species, preferring dry continental regions, can be found
in forest edges, grasslands and even sand steppe communities.
und deren Sporen sind viel feinwarziger.
LG, Bernd
Hallo, G. striatum möchte ich ausschließen - der ist viel kleiner und hat einen deutlichen Absatz und einen geriffelten Hof am Peristom.
LG, Bernd
Hallo Marcel, das ist auf jeden Fall eine Art, die ich selbst noch nicht gefunden habe. Und kein G. quadrifidum, der ist ziemlich klein und hat weniger Lappen - idealerweise 4 -deswegen "quadri". Ich komme mit den Angaben zu keinem Ergebnis, was aber wohl eher an mir als an den Daten liegt, sehe aber derzeit nichts was gegen oder unbedingt für G. pectinatum sprechen würde.
LG, Bernd
Hallo Carolin, da mir auch kürzlich ein Mikroskop zugelaufen ist (ein sehr schweres, das nicht fliegen kann), stand ich vor ähnlichem Problem. Mit einer Spiegelreflexkamera durch das Okular fotograferen geht nicht, jedenfalls nicht mit den gängigen Objektiven. Die meisten neueren Handys können das aber ganz einfach, da sie viel kleinere Linsen und Sensoren haben. Einstellung auf 1x Vergrößerung mit etwa 1...2 cm Abstand vom Okular. Freihand, oder etwas am Okularrand aufgestützt. Evtl. kann man sich auch einen Ring aus Schaumstoff oder so als Abstandshalter ausschneiden, wenn man den Abstand rausgekriegt hat und freihand eher tattrig ist. Die Größenangaben vom Messokular werden dadurch nicht verändert. Ich selbst nutze einfach die mit Messokular vermessene Breite des Gesichtsfelds der jeweiligen Objektive als Referenz. Bei der Schärfe sieht die Handykamera das so wie das Auge, scharfstellen und dann Bild machen. Nur bei der geringsten Vergrößerung stelle ich da große Abweichungen fest, die von der Handyautomatik nicht mehr ausgeglichen werden.
Wenn Du mehrere Handys zur Verfügung hast, einfach ausprobieren, welches besser geht.
LG
Hallo Tuppie, wo kam der Brand denn her? Brandstiftung? Pilzförderungsnaturschutzbrennen? Abgestürztes Ufo? Rainer Zufall, weil da ein Hotel gebaut werden könnte, wenn es ganz zufällig brennen würde?
LG, Bernd
Hallo beli, nein, leider nicht. Auch die Inventarverzeichnisse der beiden wichtigen Herbare (BILAS und Vilnius Uni - keine Ahnung, was die für ein Kürzel haben, vermutlich VU) gibt es nicht in digital, teilweise wohl noch handschriftlich ... Klassische Karteikästen. Es gibt auch kein Personal, dass sich dezidiert um die Pilzbelege, deren Einsortierung und Erfassung oder gar die Aktualisierung/Digitalisierung der Karteien kümmern würde, das machen die [ganz wenigen] wissenschaftlichen Mitarbeiter mit.
Was die in Frage kommenden Arten angeht, so gehe ich auch nicht davon aus, dass der Jeppson vollständig ist. Nachdem ich ja neulich mit Polyporus ulleungus eine in Korea erstbeschriebene Art auf dem Hof hatte, schaue ich auch gerne in diese Richtung.
LG, Bernd
Hallo allerseits, ich habe nochmal versucht, herauszufinden, ob da nun Poren in den Hyphen sind oder nicht.
Es gibt Stränge verschiedener Stärken und auch langsam ausdünnende Hyphen, aber keine Verzweigungen, wo etwas Dünneres von einem Hauptstrang weggeht. Verzweigungen sind sowieso selten. Die Präparate dieses Exemplars neigen sehr zum Klumpen, diese Hälfte ist schon mehrfach freigepustet, und die gezeigten Stellen sind auch die mit den wenigsten Sporen
in blau Ablagerungen außen am Strang, in rot bewegliche Blasen (Gas in Flüssigkeit) im Inneren (falls es keine Tropfen sind - Flüssigkeit in anderem Medium)
in blau Stellen, die man als Poren (= Löcher in der Hyphenwand) ansehen kann
Allerdings hilft mir das jetzt nicht weiter, da ich keinen Schlüssel habe, in dem nach solchen Poren geschlüsselt wird. Bei den Sporen kann ich nirgends Apikuli erkennen, jedenfalls keine, die über die Warzen hinausragen würden. Auch keine losen Reste der Sterigmata.
Ist der Umstand, dass Gleba und Subgleba in vollreifem Zustand so hell sind, eigentlich ein wesentliches Kriterium beim Schlüsseln? Oder besteht in der Farbe eher große Variabilität?
LG, Bernd
