Hallo,
ich frage mich gerade, wie wir das früher alles hingekriegt haben, uns die Prüfungstermine zu besorgen.
Und das alles ganz ohne Internet und so
....
Gruß
Peter
Hallo,
ich frage mich gerade, wie wir das früher alles hingekriegt haben, uns die Prüfungstermine zu besorgen.
Und das alles ganz ohne Internet und so
....
Gruß
Peter
Hallo,
ich finde es gerade schön, dass die hier gezeigten Pilzfotos so unterschiedlich sind. Jeder kann den Wert auf das legen, was er für wichtig hält.
Natürlich habe auch ich meine Favoriten bei den Bildern. Einige finde ich nachlässig aufgenommen, manche sogar richtig schlecht, andere dafür hervorragend bis Spitzenklasse. Und wenn ich sehe, dass sich jemand Mühe gibt beim Erstellen der Bilder ist das auf jeden Fall schon mal honorierwürdig.
Aber "meine Maßstäbe" sind nicht der Nabel der Pilz-Foto-Welt, sondern rein subjektives Empfinden.
Gruß
Peter
Hallo Oehrling,
es gibt immer Möglichkeiten, das Mikroskopieren zu erlernen. In Internetzeiten ist es doch ein Leichtes, sich mit entsprechenden Informationen und Angeboten zu versorgen.
Es gibt z. B. in Wien außer der ÖMG die Mikroskopische Gesellschaft,
oder dieses https://bildungsschloesser.at/events/workshop-mikroskopie/,
oder Pilzverine in Vorarlberg, Tirol,... etc.
Private Treffen,..
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. ![]()
Gruß
Peter
Hallo,
das muss nicht unbedingt der Zoll sein: https://www.stern.de/genuss/pi…trafe-zahlen-8355142.html Die Herren haben (vielleicht) etwas daraus gelernt.
Es gibt noch ein paar solcher Fälle. Fast jedes Jahr sind welche in der Presse. Seit vielen Jahren wird in unserer Gegend (Baden-Württemberg) die 1 kg Regel pro Person als "Norm" angesehen.
Gruß
Peter
....... Zudem gibt es ja noch den in der anderen Diskussion erwähnten juristischen Kommentar, wonach bis zu 8 kg als Eigenbedarf gewertet werden können. Für mich als Pilzsammler sehe ich da gar kein Problem.
Nach einer Kontrolle im grenznahen Gebiet des Schwarzwaldes zur Schweiz wirst du vielleicht deine Einstellung anpassen (müssen). ![]()
Gruß
Peter
Und für ein Seminar muss i nach Deutschland ist so.
Das ist doch kein Problem. Die Deutschen nehmen auch Österreicher in ihren Kursen auf. ![]()
Egal ob in Hornberg, Goslar, Rupertshofen oder auch anderswo, es sind in fast jedem Pilz-Kurs dieser Standorte auch Schweizer oder Österreicher mit dabei.
Im Urlaub fährt man für ein paar Tage hunderte Kilometer weit. Wieso sollte das bei einem Hobby anders sein?
Gruß
Peter
Hallo "CO",
dir macht das Mikroskopieren Freude, das merkt man. Und einiges von dem was du zeigst ist schon richtig.
Damit die Lust an der Mikroskopie erhalten bleibt und vielleicht sogar noch gesteigert wird, empfehle ich unbedingt die Teilnahme an einem (oder mehreren) Mikroskopieseminar(en). Da lernt man im praktischen Tun zusammen mit anderen in kurzer Zeit verdammt viel (und hoffentlich richtiges
). Ganz autodidaktisch geht eigenrtlich nicht.
Es gibt bei den Pilzlern verdammt viele Leute mit Mikroskop, die das Ding gar nicht richtig bedienen können - leider. Das kann man auf Tagungen live erleben. Pilzler, die jahrelang mikroskopieren und weder die Kondensorblende noch Kondensorhöhe verstellen sind nicht selten. Sie wissen einfach nicht, was man damit machen kann.
Weiteres will ich lieber nicht erzählen.
Freundliche Grüße
Peter
PS: Egal welches Präparat du machst (Sporenabwurf, Lamellenfragment, Huthaut, etc.), immer muss ein Medium (Wasser, Kongorot, Melzers oder anderes) dazu und ein Deckglas drauf.
Hallo,
Timm hat bereits die besten Ratschläge gegeben. Dem möchte ich mich anschließen!
Kaufe, was dir am besten "liegt" und gefällt. Wenn du vorher nur mit Handy fotografiert hast, wirst du einiges lernen müssen, was Fotografie angeht, bis du gute Bilder erhältst.
Und ob deine Ausrüstung ein paar Hunderter oder ein paar Tausender gekostet hat, das sieht man an den Fotos (im Normalfall) nicht.
An einem guten Foto ist zu 90% der Fotograf schuld und nicht die Kamera.
Freundliche Grüße
Peter
PS: Ich bevorzuge ein 70mm Makroobjektiv, aber das kann bei anderen Leuten ganz anders sein.
Der Dörrautomat zieht aber nicht permanent die volle Leistung. Der heizt ein paar Sekunden und macht dann wieder längere Zeit Pause.
Mein Dörrex wird mit ca. 300 W angegeben.
Sollte das Dingens tatsächlich volle Leistung abgeben wären das:
- bei 10 Stunden 3 kW und bei 0,45 € je kWh genau 1,35 Euro
- bei 24 h 7,2 kW wären es 3,24 Euro
Dadurch dass die Heizung aber immer nur kurz anschaltet (das Knacken hört man) würde ich die abgegebene Leistung mindestens halbieren. Und weil auf niederer Stufe gedörrt wird nochmal.
Dann wären wir bei ca. 1/4 vom angesetzten Preis: ca. 34 Cent (10 h Laufzeit) bzw. ca. 81 Cent (24 h Laufzeit)
Soooo teuer finde ich das Dörren nun wirklich nicht.
Und die ganz Sparfreudigen können bei dem Teil bis zu 10 Etagen auf einmal dörren. ![]()
Gruß
Peter
Der metallene Dörrex würde mir gefallen; schade, dass es den nicht mehr gibt.
Na ja,
das ist genau das richtige für Kleinanzeigen, Flohmärkte, Secondhand-Läden. Da findet man immer (wieder) welche. Die Preise schwanken deutlich.
Meiner sieht genau so aus wie dieser und ist regelbar, was ich sehr wichtig finde: https://www.kleinanzeigen.de/s…oerrex/3157830586-86-8345
Ich bin mit dem Angebot weder verschwägert noch sonstwas.
Gruß
Peter
Wieso max 50°C?
Wie schon weiter oben geschrieben, sollen die Pilze getrocknet und nicht gegart werden.
Seit Jahren ist das Niedrigtemperaturgaren eine hervorragende Methode zart saftiges Fleisch zu erhalten. Dies geschieht bei ca. 80 Grad. Siehe z.B. hier: https://www.chefkoch.de/magazi…lingt-butterzarter-braten
Wer das Niedrigtemperaturverfahren mal probiert hat, wird es immer wieder gerne einsetzen.
Gruß
Peter
Hallo Johanna,
haben wir ganz früher auch gemacht. Es ist genau wie du sagst. Je nach Wetter dauert es länger. Dauert es zu lange, gibt es Schimmel und manchmal muss man nachtrocknen, weil die Pilze nicht "rascheldürr" werden.
Gruß
Peter
Hallo OS,
in der Natur entscheidet der Pilz, ob und wann er Fruchtkörper bildet. Er wartet einfach ab, bis die klimatischen Bedingungen für ihn günstig sind. Das kann auch einige Jahre dauern
Bei einer "Zucht" versucht der Mensch ideale Bedingungen für die Fruktifikation zu schaffen, damit der Pilz Fruchtkörper bildet. Deshalb werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht,... etc. geregelt.
Du kannst es mit Austernseitling probieren. Da gibt es Fertigkulturen, mit denen du einen ersten Versuch wagen kannst. Die dabei gewonnen Erfahrungen werden dich weiter bringen - so oder so.
Gruß
Peter
Hallo Mario,
gute, vorbildliche Darstellung deines Fundes! Ich sehe nichts, was gegen L. zonarius spricht.
Auch die fehlenden Grübchen sind in Ordnung. Man hat früher eine Varietät/Forma scrobipes geschaffen, die sogar zur Art erhoben wurde. Das war dann der zonarius mit Grübchen am Stiel. Die Trennung ist zwischenzeitlich aufgehoben und gilt als synonym.
Freundliche Grüße
Peter
Hallo "osoroz" (Namen habt ihr...),
auf dem Balkon bist du von der Außen-Temperatur abhängig. Das wird das größte Problem sein.
Solltest du das ohne technische Hilfsmittel trotzdem hinkriegen, wird dich jeder beneiden. ![]()
Gruß
Peter
Hallo,
man sollte unterscheiden zwischen "Dörren" und "Garen".
Eigentlich will man Pilze durchs Dörren haltbar machen indem man ihnen bei niedriger Temperatur das Wasser entzieht. Die angegebenen höchstens 50 Grad sind wirklich die absolute Obergrenze. Wer im Backofen dörren will und die Temperatur auf 50 Grad einstellt (Türe etwas geöffnet) wird feststellen, dass der Herd zwischenzeitlich teils deutlich darüber aufheizt. Muss er ja, denn er soll ja die Temperatur eine Weile halten können.
Garen ist erhitzen, um Lebensmittel genießbar zu machen. Ein gutes Steak ist bei einer Kerntemperatur von ca. 50 Grad bereits gar. Das soll bei den Pilzen ja gerade nicht passieren.
Meine Empfehlung ist:
- Temperatur deutlich unter 50 Grad (das Dören kann viele Stunden dauern)
- Pilze "rascheldürr" trocknen
- Aufbewahren in luftdicht verschlossenen Gefäßen
- Dörrapparat nutzen
Meinen metallenen Dörrex habe ich schon über 30 Jahre. Er hat keinen Motor, keinen elektronischen Schnickschnack, nur einen Lüfter ähnlich wie bei einer Weihnachtspyramide, aber eine Temperaturregelung und Edelstahlsiebe. Es war eine Anschaffung für's Leben.
Das mit den gestochenen Anteilen soll jeder machen wie er will. Der eingefleischte Veganer wird eher etwas genauer hinsehen, der sparsame Schwabe sieht das evtl. ganz anders. ![]()
Gruß
Peter
Hallo Norbert,
ich würde nochmal ein Huthautpräparat empfehlen. Ein Stück Huthaut abziehen und da wo sie dann abreißt, das dünne, winzige Endstückchen (<1 mm2) abschneiden. Dann hast du kein Fleisch dabei.
So sollte es eigentlich aussehen (kein Foto gemacht, aber gezeichnet):
Sollte sich wieder das Bild mit großen blasigen Zellen ergeben, wären auch (untypische) Lactarius tabidus möglich. Da sollten makroskopisch auf den Hüten, zumindest in der Hutmitte faltige Struckturen zu sehen sein.
Man darf aber auch gerne zugeben, dass irgendwie braune Milchlinge nicht immer zu 100% sicher bestimmt werden können. ![]()
Freundliche Grüße
Peter
Hallo Norbert,
ich würde den als erstes mit Lactarius lacunarum abgleichen.
Freundliche Grüße
Peter
Ich könnte jetzt auch noch eine Meinung dazu abgeben, aber das wäre genauso Spekulation wie bei den anderen.
Für den nächsten Fund:
- Bilder draußen machen
- Begleitbäume
- Pilz ausführlich beschreiben
- Längsschnitt
- Auffälliges...
Dann wird die Trefferquote hier auch höher ausfallen. ![]()
Gruß
Peter
Hallo,
du hast die Pilze nun gegart und nicht nur getrocknet. Aus der Entfernung und ohne die Pilze selbst zu sehen wird wohl niemand beurteilen können, ob sie schon hinüber sind.
Gruß
Peter
Hallo Bläiling,
er meint den Halbkugeligen Träuschling. Das könnte gut hinkommen.
Gruß
Peter
Pilzravioli - die Füllung ist schon drin. ![]()
We are the champions.... ![]()
Hallo an alle Aromafetischisten,
interessiert habe ich die ganzen Beiträge zu den verschiedensten Vermutungen über die Erhaltung/Gewinnung von Steinpilzaroma gelesen. Meine Anmerkungen dazu:
- Die bei der Trocknung verwendete Temperatur wird durchaus einen Einfluss auf das spätere Aroma haben. Deshalb ist eine schonende Trocknung wichtig. Ob an der Luft oder im Automat ist egal, Hauptsache geringer als 50 Grad.
- Ich denke nicht, dass man durch das Beschnüffeln der Trockenpilze Rückschlüsse auf das Aroma ziehen kann, lediglich auf den Trocknungsgrad der Ware.
- Das Aroma getrockneter Pilze könnte durch den Reifegrad der Fruchtkörper beeinträchtigt werden. Das könnte man untersuchen, indem man nur kleine oder nur alte Fruchtkörper miteinander vergleicht. Ob wirklich ein Unterschied bei Blindverkostung festgestellt werden kann?
- Ob man tatsächlich einen Unterschied von (evtl. auch getrockneten) Sommersteinpilzen oder Fichtensteinpilzen im fertigen Gericht wahrnehmen kann, halte ich für individuelle Vermutung. Da wäre eine Blindverkostung nötig, dies zu überprüfen.
- Dass Steinpilze der einen Region besser schmecken sollen als die aus einer anderen Region, halte ich für ein geschickt von Vermarktern gestreutes Gerücht. Ich bin überzeugt, dass niemand bei einer Verkostung die Herkunftsregion der Pilze herausschmecken kann.
- Wenn das Einweichwasser von Trockenpilzen mit verwendet wird, ist das Gericht aromatischer. Da bin ich auch sicher.
- Der oben gemachten Aussage, dass das Aroma der Pilze stark von den jeweiligen anderen Zutaten im Gericht abhängt, kann ich voll zustimmen. Nicht umsonst nutzt man sogenannte Geschmacksträger beim Kochen.
An echten Aussagen im direkten Vergleich wäre ich interessiert.
Gruß
Peter
Ich meine, wenn ich die wieder mitbekomme, dann könnte ich sie auch mitessen. Und somit bist Du in der Verantwortung. Als PSV wäre mir das zu heiß. Für mich wäre ein solches Verhalten nicht verantwortungsbewußt als PSV.
Nochmal: Pilzsachverständige sind Berater, keine Kontrolleure.
Es gibt keinerlei gesetzliche Grundlage, dass Pilzsachverständige etwas konfiszieren dürfen oder müssen.
Ganz ängstliche PSV fertigen ein Beratungsprotokoll und lassen sich dieses vom Ratsuchenden unterschreiben. Auch dazu gibt es keinerlei Zwang - für niemanden.
Gruß
Peter
