Beiträge von Werner Edelmann

    Servus beinand',

    auf Bild 1 ist zu sehen, dass sie auf keinen Fall frei sind. Ich würd sie, wie Stefan, als angeheftet oder ganz leicht ausgebuchtet, teilweise mit Zahn herablaufend bezeichnen.

    An liabn Gruaß,

    Wermer

    GriasDi Ogni,

    das rötende Stereum ist das mehrjährige S. rugosum. S. gausapatum hat weichere Fk, weil einjährig, stark wellige Hutkanten und ein dunkleres Hymenium, das auch nicht so stark rötet.

    Bei Nr. 3 an Kirsche bin ich bei Bernd.

    Nr.4 schaut sehr nach Coriolopsis trogii aus. Weide würd ds viel besser passen als Eiche.

    Bist Du bei Nr.5 mit Birke als Substrat sicher? Ds ist normal Diatrypella favacea häufig, die aber anders aussieht. Ich könnt mir ds Diatrypella quercina an Eiche vorstellen.

    Nr. 6 wird Kretschmaria deusta, der Brandkrustenpilz sein.

    Nr. 7 kann mann makroskopisch nur als Daldinia spec bezeichnen. Da gibt's jetzt jede Menge Arten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    S. amorpha würd ich ausschließen wollen. Die ist viel feinporiger, schönorange und nicht so resupinat. Am vertikalen Substrat wächst die effusreflex und bildet deutliche Hüte aus.

    Ceriporia purpurea schaut makroskopisch schon so aus, ich weiß aber nicht ob die auch an Fichte kann. An Nadelholz würd ich auch mit Gloeoporus taxicola vergleichen, obwohl der hauptsächlich an Kiefer vorkommt und ein mehr meruloides Hymenium hat.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Frank,

    so schaun alte überwinterte Schwefelporlinge aus. Das Hymenium mag so zerpfleddert vllt stachelig anmuten, wenn Du genau hinschaust, wirst Du aber Poren erkennen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ogni,

    Wurzelschwamm ist schon richtig.

    Recht typische Fruchtkörper sogar.

    Ich hab grad keinen Zugang zur Literatur.

    Im Ryvarden / Melo wird aber das Aggregat in 3 Arten aufgedröselt, wobei H. annosum s.str. wohl fast ausschließlich an Kiefer vorkommt. Die Art an Fichte heißt demnach H. parviporum, die, wie der Name schon sagt, kleinere Poren haben soll. Die dritte Art fällt mir grad ned ein. Zur Unterscheidung wird auch die Hutfarbe herangezogen. Ein Merkmal, dass oft nicht herangezogen werden kann, da Heterobadidion oft resupinat oder fast resupinat angetroffen wird. Ich hab die letzten Jahre oft versucht Fruchtkörper von Kiefer und Fichte zu vergleichen um eindeutige makroskopische Unterschiede auszumachen, was mir aber nicht wirklich gelungen ist. Ich hab zudem auch Funde an Lärche, Douglasie und auch Birke. Ich kartier die Dinger als H. annosum agg natürlich mit Substratangabe.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich bin da anderer Meinung. Geruch hin oder her...für mich ist das ein Orangeseitling.

    Für den Muschelkrempling sind mir bei Ognis Fund die Lamellen zu stark orange und auch regelmäßig.

    Du hast übrigens Recht Beli, der nach Literatur häufige Muschelkrempling ist bei uns in Südbayern recht selten. Meine Funde kann ich an einer Hand abzählen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Andi,

    das sollte Oxyporus populinus sein. Der Treppige Steifporling. Ich finde ihn auch am häufigsten an noch lebendem Ahorn. Sehr enge Poren, mehrere Porenschichten und oft moosbewachsene Hüte sind gute Merkmale.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Nosozia,

    da auf dem letzten Bild liegt zwar ein Eichenblatt, trotzdem glaub ich ned recht an Eiche. Evtl doch Buche? Der mehrjährige Porling schaut interessant aus mit den hellen ockerfarbenen Poren. An einen Feuerschwamm glaub ich da nicht. Evtl ist das Ganoderma pfeifferi. Bei alten Fruchtkörpern sollen sich die Poren da mit Mycel füllen, was Deine Beschreibung des Hymeniums erklären würde. Leider hab ich G. pfeifferi selbst noch nicht gehabt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus,

    bei diesen subglobosen Kohlenbeeren kommt eigentlich nur H. fragiforme und H. howeanum infrage, wobei H. fragiforme fast nur auf Buche vorkommt, wobei ich H. howeanum meist an Eiche, Hainbuche, Hasel und Birke finde. H. howeanum ist leichtbzu erkennen, wenn die auffällige spinnenartige Anamorphe mit vorhanden ist. Mikroskopisch hat H. fragiforme viel größere Ascussporen. Ich hatte H. fragiforme z.B. schon an Salweide und auch H. howeanum schon an Buche. Deshalb sollte man an Buche zumindest immer nach der Anamorphe einer eventuellen H. howeanum schaun und an anderem Laubholz ohne Anamorphe zwingend mikroskopieren.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wutzi,

    auch bei der schönen Gruppe der kleinen grauen Helmlinge hätte Dich der Geruch zur wahrscheinlichen Lösung gebracht. Die herablaufenden Lamellen deuten auf M. cinerella hin. Wenn er dann anständig nach Mehl riecht bleibt eigentlich nichts anderes.

    An liabn Gruaß,

    Werner