Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Schupfi,

    das auf dem dritten Bild von Nr. 1 ist C. sanguineus. Das erste und zweite Bild kann gut C. semisanguineus sein, oder ein anderer Blutblättler.

    Nr. 2 schaut nach V. traganus aus und Nr. 4 mit den hygrophanen Hüten nach C. limonius.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    bei 1 bis 3 bin ich da ganz bei Schupfi und Karl.

    Bei L. grangei gibt's noch eine nicht so stark grüne Verwechslungsart, wo mir aber grad der Name nicht einfällt.

    Nr. 4 schaut recht klein aus. Das könnte gut

    Calocybe obscurissima sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Ja Frank,

    der ist mir auch aufgefallen.

    Da würd mich auch interessieren als was der gesammelt wurde.

    Das kann vieles sein.

    Ansonsten könnt mir auch vorstellen, dass die Pilze einfach nicht ausreichend gegart wurden.

    Kann man das sicher ausschließen, Hel?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Azalee,

    ich denke auch, dass der Bocksdickfuß, C. camphoratus damit klar ist.

    Den Rh. maculata hast Du mMn richtig bestimmt und die Nr. 4 würd ich mit den knallig orangen Farben für C. malicorius halten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    da hat der Jörg recht.

    So hat man nicht mal einen Anhaltspunkt über die Fruchtkörpergrößen.

    Trotzdem mein ich zu erkennen, dass es sich bei Nr. 1 um eine Limacella, bei Nr. 2 um den von Dir vorgeschlagenen Breitblattrübling und bei Nr. 3 um den Brennenden Rübling handelt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand,

    ich hab, wie unser Chorknabe auch, zuerst an T. orirubens / T. atrosquamosum gedacht.

    Wenn der aber scharf war, fällt das aus.

    T. bresadolanum sollte aber doch deutlich schuppig genatterte Stiele haben, aber die Statur käme gut hin.

    Den kenn ich aber nicht aus eigener Anschauung. Und wenn's nicht doch einfach nur ein wenig gebuckelter, dafür üppiger T. sciodes ist?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Grüß euch,


    zum Entolomen nachbearbeiten hatte ich zwar noch keine Zeit, aber heute hab ich mal wieder eine kurze Runde gedreht.

    Phellopilus nigrolimitatus

    GriasDi Florian,

    hast Du dir den Ph. nigrolimitatus näher angschaut? Das Hymenium schaut so weiß aus. Gar ned nach Phellinus.

    Ich hätt da eher an den Wurzelschwamm gedacht. Da würden auch die bräunlichen Ränder recht gut passen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus Wastl, servus Beli,

    M. pelianthina ist schon mal die richtige Ecke. Ohne gefärbte Schneiden muss man ihn aber als eine der vielen Farbvarianten von Mycena pura bestimmen.

    Dein Cortinarius, Beli, ist C. spilomeus, der Kupferschuppige Gürtelfuß. Oft ein Massenpilz in Fichtenschonungen.

    Zu dem zerstückelten Milchling würd mir sogar was einfallen, da sag ich aber aus Prinzip nix, Wastl.:haue:

    An liabn Gruaß,

    Werner


    Edit:

    Der Phillip hat recht...die Schneiden sind gefärbt. M. pelianthina passt schon.

    Servus beinand',

    ich denke, dass sich das Fleisch mit KOH gelblich verfärben würde und es ein Phlegmacium aus den Variecolores ist, vllt C. variicolor selbst. Ganz jung ist der komplett violett.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Stefan,

    bei Nr. 2 wüsst ich keine Alternative zu P. cinnabarinus. Der wird's schon sein.

    Bei Nr. 4 wird sicher mehr zu sagen sein, wenn Du ihn noch ein bisschen wachsen lässt.

    Nr. 3 schaut irgendwie komisch aus. Da hab ich keine gute Idee. Klar...Buche lässt den Zunderschwamm vermuten. Ich seh ihn aber nicht.

    Bei Nr.1 denk ich auch an Phellinus oder Inonotus. An Prunus drängt sich natürlich P. tuberculosus auf. Irgendwas gefällt mir aber ned recht und einen passenden Inonotus hab ich auch nicht auf der Pfanne.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    die Orginalbeschreibung von Besl et al von Sepedonium microspermum ( Anamorphe) ist mit Diskussion und Wirtsspektrum in der ZMykol Bd 64/1 von 1998. Im Netz frei verfügbar.

    Die Arten H. microspermum und H. chrysospermum kommen praktisch nur als Anamorphe vor, die Sepedonium genannt wird.

    Demnach ist H. microspermum auf Rotfußröhrlinge im engeren Sinne beschränkt. Das was man heute Xerocomellus und Hortiboletus bezeichnet.

    Auf Imleria badia und auf Ziegenlippen (Xerocomus s.str) sowie Pseudoboletus parasiticus wurde S. chrysospermus gefunden, ebenso auf allen anderen Boletales.

    Sehr interessant ist, dass die Autoren diese Wirtsspezifigkeit damals 1998 schon dazu verwendeten die Großgattung Xerocomus in verschiedene dem jetzigen Gattungskonzept sehr ähnliche Verwandtschaften aufzuteilen.

    Sehr lesenswerter Artikel.

    Deinen Hypomyces an dem Rotfußröhrling kannst Du demnach getrost auch makroskopisch S. microspermum nennen.

    An liabn Gruaß,

    Werner