Beiträge von Erich T

    Hallo Felli,

    bin nach deiner Methode vorgegangen, habe aber wieder nur sehr häufige, mehrzellige Sporen, wie in Bild 9, gefunden. Werde das in ein paar Tagen nochmals wiederholen, vielleicht ändert sich noch was.

    Auf jeden Fall danke,

    lg

    Erich

    Liebes Forum,

    bei meinem neuerlichen Versuch zu einer Bestimmung zu kommen, habe ich ein Perithecium in PEG eingebettet und geschnitten. Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass ihr recht hattet mit der Vermutung, dass es sich bei meinen Bildern um zwei Pilze handelt. Ich konnte allerdings keine Ascien oder Sporen finden. Dass die Pilze unreif sind kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Sie sind jetzt bereits 3 Wochen in der feuchten Kammer und größer als die untersuchten Exemplare werden sie nicht. Soweit ich das beurteilen kann, könnte es in Richtung Echinosphaeria gehen (wie Felli bereits angedeutet hat). werde das also als Vermutungsnamen verwenden, da ich nicht weiß wie ich weiterkäme.


    Liebe Grüße

    Erich

    Hallo Ingo,

    ich glaube, je mehr Exemplare man gesehen hat, desto leichter erkennt man die Unterschiede und die Variationsbreite der beiden Arten. Leider fehlt mir genau diese Erfahrung, werde aber in Zukunft mehr darauf achten.

    Danke für die hilfreichen Tipps.


    LG

    Erich

    Hallo Stefan,

    diese Gebilde in Bild 3 habe ichnicht deuten können. Deshalb habe ich auch mit dazu genommen. In den nächsten Tagen werde ich noch einmal eine Probe nehmen. Mal sehen ob man dann mehr sagen kann.

    Danke vorläufig und

    liebe Grüße

    Erich

    Hallo Felli,

    das kann ich nicht ausschließen. Die Probe stammt wie gesagt aus einer feuchten Kammer. Einen Schleimpilz vom selben Stück Holz hab ich schon vorgestellt. Wer weiß was sonst noch alles drauf wächst. Ich werde nochmal eine Probe nehmen, aber dass das Perithecium noch völlig unreif war glaub ich nicht.


    Auf jeden Fall danke und liebe Grüße

    Erich

    Liebes Forum,

    als erstes: ich weiß nicht, ob die Bitte um Bestimmungshilfe hier in der Kategorie Artenporträts richtig ist, oder ob sie besser im allgemeinen Teil der Bestimmungshilfen untergebracht wäre. Ich starte mal hier, bitte verschiebt den Beitrag, wenn nötig.


    Nun zu meinem Problem. Auf einem Ästchen, ca 2 Wochen in feuchter Kammer fand ich folgenden Pyrenomyceten.

    Perithecium ca 3 µm DM, schwarz

    Seten: septiert, transparent

    Asci: 8 Sporen, 70-100 x 7 µm

    Sporen: bin nicht sicher ob das doppelzellige Sporen sind (Bild 6 und 6) oder in Teilung befindliche?

    Die etwas dünkleren Hyphen in Bild 6 und 7 kann ich auch nicht zuordnen. Die ebenfalls dünkleren Sporen in diesen Bildern sind 1 - 3 -zellig. Sind das Konidien?


    Bild 1: Perithecium schwarz, DM ca 3µm;


    Bild 2: Perithecium gequetscht


    Bild 3:Seten septiert, weiss (transparent)


    Bild 4: Asci in Kongorot H20


    Bild 5:


    Bild 6: Sporen in den Asci


    Bild 7: Hyphen


    Bild 8:


    Ich bin ratlos und finde keinen Anhaltspunkt, der mich zu einer Bestimmung führen könnte. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet


    Liebe Grüße

    Erich

    Hallo Ulla,

    Vielen Dank für deine Bestätigung. Hat mich einige Zeit gekostet zu dieser Bestimmung zu kommen, umso mehr freut es mich, dass ich nicht völlig daneben lag. Ich finde es sehr spannend, was sich allesso entwickelt auf einem willkürlich gesammelten Ästchen.

    Liebe Grüße

    Erich

    Liebes Forum,

    nachdem ich gerade viele Informationen zum Sammeln und Aufbewahren von Schleimpilzen erhalten habe (siehe dieses Forum) möchte ich auch den Grund meiner Anfragen vorstellen.

    Fundort: ein kleiner Laubholzast, seit 2 Wochen in einer feuchten Kammer.


    Bild 1: Höhe der Fruchtkörper bis 1,5mm


    Bild 2: ein einzelner Fruchtkörper


    Bild 3: Sporen (7.32) 7,88 (8,47)µm, Capillitium


    Bild 4: Stiel des Fruchtkörpers


    Würde mich freuen, wenn jemand die Bestimmung bestätigen oder verwerfen kann.


    Liebe Grüße

    Erich

    Hallo Stefan,

    Gott sei Dank ist noch nicht alles auf moderne technische Geräte (z.B.: Feuerzeug) umgestellt. Das gibt Hoffnung. Man sieht welch weite Kreise solche Dinge ziehen können. Weder Streichholzherstellern, noch -benutzern wird jemals klar gewesen, sein welche Konsequenzen eine totae Umstellung haben könnte. Der Zusammenbruch der Schleimpilzforschung!

    ;)

    Spaß beiseite, danke für deinen Hinweis und liebe Grüße

    Erich

    Hallo Ulla,

    Das werde ich wirklich versuchen, mal sehen ob das gelingt. Gibt es überhaupt noch Streichholzschachteln? Werde mich bei rauchenden Kollegen umhören. Ich finde es schon wert, diese Funde zu bewahren, auch aus Vergleichszwecken mit weiteren Funden.

    Auch dir danke für deb fachlichen Input.


    Liebe Grüße

    Erich

    Hallo Pablo,

    das find ich auch sehr erstaunlich. So wie du das zeigst hatte ich mir das auch vorgestellt, deshalb war ich auch verunsichert. Kaum zu glauben wie veränderlich dieser Pilz ist.


    Liebe Grüße

    Erich

    Hallo Schorsch,

    das hab ich wirklich noch nicht gehört, klingt aber spannend. Es wundert mich, dass diese fragilen Strukturen nicht zerfallen, indem die Sporen einfach "rausrieseln". Dann bleibt ja nicht mehr viel übrig ausser dem Stiel und Reste des Capillitiums. Ich werde es aber mal versuchen.

    Danke jedenfalls für diese Aufklärung,

    liebe Grüße

    Erich

    Liebe Fachleute,

    ich habe gerade einen Schleimpilz in ARbeit, der sich in einer feuchten Kammer auf Totholz entwickelt hat. Vorläufig sehe ich ihn als Arcyria cinerea an, Bilder folgen noch. Im Lauf der Beschäftigung mit diesem Schleimpilz stieß ich in der Literatur auf Verbreitungsdaten und darin den Hinweis "mehrere Herbarbelege aus Entwicklung in Feuchten Kammern". Vielleicht ist es eine dumme Frage, aber ohne Fragen lernt man nichts. Also: sind mit "Herbarbelegen" mikroskopische Präparate gemeint (was ich vermute), oder auch Trockenpräparate wie sie bei Pilzen üblich sind.

    Ich hoffe die Frage ist nicht zu lächerlich,

    liebe Grüße

    Erich

    Hallo Nobi,

    danke für dieses Vergleichfoto. Die Porenform ist wirklich völlig anders. Ich dachte, die von D. confragosa wäre ähnlich. Ich glaube nicht, dass ich die beiden noch verwechseln kann.


    Liebe Grüße

    Erich

    Liebes Forum,

    An einer Salweide fand ich diesen Porling (14x6cm, H=6cm). Bei der Bestimmung komme ich am ehesten zu einem Daedalopsis confragosa. Die Hutoberfläche und das Trama färben sich schwarz mit KOH. Auch die Sporengröße (7,7) 8,6 (10,1) x (1,6) 2,17 (2,47)µm kommt ganz gut hin (Bild 7). Was mir aber nicht dazu passt ist die Porenform, die hier ja daedaloid sei sollte (Bild 3). Vielleicht liege ich aber auch falsch mit meiner Bestimmung.

    Würde mich über Bestimmungshilfe freuen.


    Bild 1:


    Bild 2:


    Bild 3:


    Bild 4:


    Bild 5:


    Bild 6:


    Bild 7:


    Ich freue mich über Rückmeldungen,

    liebe Grüsse

    Erich

    Liebes Forum,

    In einem Auwald fand ich diesen Rindenpilz auf einem am Boden liegenden Ast (DM 2 cm). Um welche Baumart es sich handelt traue ich mich nicht zu sagen z.B.: Hainbuche, Erle, Pappel,...? (Bild 1).

    Das Pilzlager erscheint mir lachsfarben, mit einem schmalen, undeutlichen weißlichen Rand (Bild 2).

    Im Querschnitt erkennt man große, konisch spitz zulaufende Lamprozystidien (36-53x10-12µm) (Bild 3+4).

    Sporen (7,9-8,2x2,2-2,2µm) sind nur sehr vereinzelt zu finden (Bild 5).

    An den Hyphen sind Schnallen zu sehen (Bild 6).

    Gloeozystidien färben sich sehr stark in Sulfovanilin (Bild 7).



    Bild 1:


    Bild 2:


    Bild 3:


    Bild 4:


    Bild 5:


    Bild 6:


    Bild 7:


    Bei der Bestimmung bin ich mir ziemlich unsicher, da ich nicht viel Erfahrung mit diesen Pilzen habe. Ich hoffe jemand kann das überprüfen und mich eventuell korrigieren. Auf jeden Fall finde ich diese Organismen sehr spannend.


    Liebe Grüße

    Erich

    Hier ein kleiner Nachtrag mit einer weiteren Frage: Dem Schlüssel von BARAL entnehme ich, dass ein Merkmal von A. cylichnium eingeschlossene Kristalle in der gesamten Medulla sind. Damit sollte diese Art doch eigentlich bestimmt sein, oder?


    Querschnitt des Pilzes


    Liebe Grüße

    Erich

    Dein Bericht zu dem Kurs ist beeindruckend. Sieht wirklich spannend, aber auch schier unüberschaubar für mich als Laien aus. Die Arten- und Formenfülle ist schon unglaublich. Von den klassischen Schimmelpilzen werde ich mich vorläufig fernhalten, das ist mir derzeit zu aufwendig. Ascos, die ich in der Natur mit freiem Auge finde, werde ich aber versuchen besser zu erkennen und zu verstehen.


    Liebe Grüße

    Erich

    Hallo Felli,

    Sporen mit Abschnürungen von Konidien konnte ich nicht finden. Was dem am Nächsten käme sind diese Sporen, die Septen bilden. Das ist wahrscheinlich nicht mit Konidienabschnürung gemeint, oder? Das Foto ist vergrößert, daher rel. schlecht, aber ich glaube man kann erkennen was ich meine.



    Liebe Grüße

    Erich