Beiträge von stuggi

    Hi Sebastian,


    Fachman bin ich zwar nicht, aber die beiden Pilze, die du genauer zeigst, sind Steinpilze.

    Erkennbar am schönen weißen Netz auf dem Stiel, direkt unter dem Hut.


    Die anderen erkennbaren sind zumindest teilweise Maronen.


    VG Stuggi

    Hi Squadir,


    ich kann dir empfehlen es mal mit google lens zu probieren, das funktioniert erstaunlich gut, da die Software auf die gesammelten Bildbestände von Google zurückgreifen kann. Natürlich ist es bei komplizierteren Arten meist die falsche, aber es gibt einem recht einfach die Richtung vor in die man suchen muss.


    Die neue 123Pilze-App habe ich auch, finde sie ungefähr gleich gut wie google lens, kostet aber ~30€. Sie ist trotzdem lohnenswert (nicht unbedingt wegen der Pilzerkennung), sondern weil man das Wissen von 123pilze offline und ganz gut strukturiert dabei hat.


    Viele Grüße

    Stuggi

    Danke, die Portraits sind schon sehr hilfreich, dort finde ich die Bilder auch meistens recht eindeutig, ganz im Gegensatz zu den echten Funden, was an mangelnder Erfahrung meinerseits liegt und ich die Variationsbreite nicht gut einschätzen kann.


    Allerdings lese ich bspw. beim Edelreizkerportrait erst: Milch: Erst orange nach längere Zeit grünlich.

    und weiter unten dann: Orange Milch erst nach einiger Zeit (15-30 Min.) Rot


    Dann noch wikipedia zum spangrünen Kiefernreizker : Weiterhin kann er mit dem Edel-Reizker verwechselt werden, dessen Milch jedoch karottenrot bleibt.


    Zudem frage ich mich, woher ihr wisst, das es zweimal die gleiche Reizkerart ist (abgesehen von der Milchverfärbung). Für mich sehen die beiden gezeigten Pilze ziemlich unterschiedlich aus. Der erste ältere kaum grünlich (vermutlich nur Druckstellen) und mit schön geflecktem Hut wäre für mich eher ein Edelreizker und der zweite kleine sehr grün an den Lamellen und Hut was nicht auf Druckverfärbungen hindeutetet, eher spangrüner Kiefernreizker


    Danke und viele Grüße

    Stuggi

    Hi zusammen,


    ist der Schlüssel eurer Meinung nach korrekt?`Ich hatte kürzlich Lachsreizker gefunde und hier gepostet, die Verfärbung wird in dem Schlüssel als nach Stunden eintretend beschrieben, was hier im Forum als nicht korrekt beschrieben wurde. Ich bin da mittlerweile unsicher, ob man dem Schlüssel vertrauen kann.


    Alle vermeintlichen Edelreizker, die ich auf unterschiedlichen Märkten gesehen habe, hatten insbesondere an den Lamellen, wo sie gedrückt wurden grüne Flecken und eine sehr starke fleckige Zonierung auf dem Hut.


    Meine Frage wäre nun, welchen Schlüssel man denn heranziehen könnte? Für mich erscheint das alles so ein bisschen "willkürlich" und wenn ich unterschiedliche Beiträge hier zum Thema Reizker lese, komme ich immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen.


    Danke und viele Grüße

    Stuggi

    Hi Barney,


    ich sehe die Reizker hier im Süden recht häufig (Fichten/Lachsreizker), ich glaube nicht, dass ihre Zeit schon vorbei ist. Was Begeleitpflanzen angeht, bin ich wahrlich kein Experte, aber auf deinen Bildern sieht man Farn und sowas wie Brombeeren? Das sind ja beides eher stickstoffliebende Pflanzen und der Farn wächst denke ich auch eher auf kalkarmen Böden. Reizker wachsend aber m.E. eher auf kalkigen Böden. Ich meine, dass die Reizker, die ich hier sehe auch auf eher mageren Böden wachsen.

    Viele Grüße

    Stuggi

    Danke, Macrolepiota mastoidea sollte hinkommen, ich habe mir die Fruchtkörper nochmal angesehen.


    Bei den Reizkern bin ich mir mittlerweile unsicher, ob es tatsächlich Lachsreizker waren oder doch vorwiegend Fichtenreizker. Die ersten beiden Reizker haben lecker geschmeckt, aber eigentlich alle Anderen hatten einen extrem obstartigen Geruch und auch Geschmack, eher unangenehm für mich. Evtl. spielt dabei aber auch nur die Ökologie des Fundortes eine Rolle.


    Danke für die Hilfe!

    Guten Morgen liebe Pilzfreunde,


    gestern war ich ganz kurz im Stuttgarter Wald unterwegs um nachzusehen, ob der Regen ein paar Pilze hervorgelockt hat. Meines Erachtens sind die Stadtwälder zwar an den meisten Stellen nicht wirklich ergiebig was Speisepilze betrifft, allerdings kann man trotzdem in der näheren Umgebung schöne Pilze finden.


    Bei den Reizkern wäre ich eigentlich recht sicher gewesen, dass es sich um Lachsreizker handelt. Edelreizker schließe ich aus, die hatte ich kürzlich in Spanien auf dem Markt in der Hand, haben eine viel gefleckteren Hut. Fichtenreizker hätten vermutlich nicht die schönen Grübchen (sieht man etwas schlecht, aber die Stiele sind nicht komplett glatt) und würden auch nicht so hervorragend schmecken. Dennoch habe ich einen Schlüssel von Gerd Fische hier im Forum gefunden der mich eher zum Fichtenreizker leiten würde. Wenn ich dem Schlüssel folge, könnte ich gar nicht beim Lachsreizker landen, da der Schlüssel angibt , dass sich die Milch beim Lachsreizker erst nach Stunden weinrot verfärbt. Meine Beobachtung war, dass die Milch nach ca 10 Minuten anfängt sich langsam von karottenorange zu weinrot zu verfärben und nach vielleicht 30 Minuten komplett weinrot ist (bleibt weinrot auch am nächsten Tag). Mit den Begleitbäumen bin ich leider nicht so fit, es war ein Mischwald in dem ziemlich sicher Fichten und evtl. auch eine Tanne in der Nähe gewesen sein könnten.


    1. Lachsreizker




    2. Ein Riesenschirmling, schlecht fotografiert, sorry. Evtl. ein rußbrauner Prasol oder ein ganz normaler?


    3. Anistrichterling? Geruch war für mich sehr chrakteristisch. Würde es vielleicht aber eher als floralen Parfümgeruch mit Anisnote bezeichnen. Fundort war der Mischwald.


    4. Noch ein Schirmpilz, leider habe ich weder daran gekratzt noch den Ring getestet, werde ich aber noch nachholen, wenn ich die Tage nochmal dort vorbeikomme. Hat trotzdem jemand eine Idee?


    5. Stockschwämmchen denke ich.


    6. Flaschenstäublinge?


    Danke und viele Grüße!

    Interessehalber habe ich heute ein schönes Steinpilzrisotto gekocht. Darin hauptsächlich verünglückte glasige Stücke und dann noch zwei Vergleichsstücke, die man vom Aussehen her gut von den anderen Stücken unterscheiden konnte. Ich muss sagen, dass bei den Pilzen an sich für mich kein direkter Unterschied zu schmecken war. Die Pilze wurden natürlich auch einige Zeit mitgekocht und ob das jetzt mit ausschließlich astrein getrockneten Exemplaren aromatischer geworden wäre ist natürlich schwierig zu beantworten. Geschmeckt hat es auf jeden Fall hervorragend :)

    Ok, danke für den Input. Da bin ich zumindest einigermaßen beruhigt, dass ich nicht der Erste bin, dem das passiert ist.

    Werde dann berichten, ob mir geschmacklich auch ein Unterschied auffällt. Viele Grüße!

    Vielen Dank für die Tipps, werde ich in Zukunft auch so machen. Sind die Pilze durch die Prozedur ungenießbar geworden oder hat das lediglich einen Qualitätsverlust zur Folge?

    Sie riechen eigentlich äußerst appetitlich, aber das mag ja noch nichts heißen.


    Viele Grüße

    Hallo zusammen,


    mir ist beim Trocknen von Steinpilzen aufgefallen, dass sich einige nach dem antrocknen im Backofen (~50-60, Thermometer ist aber leider sehr ungenau)

    recht glasig verfärbt haben. Mein Verdacht war jetzt, dass es durch zu hohe Temperatur passiert ist, da mir das beim Lufttrocknen noch nicht passiert ist.

    Was meint ihr?


    Viele Grüße!

    Stuggi



    Der untere Pilz auf dem Bild ist gemeint. Er ist trocken, sieht aber m.E. recht komisch aus.

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    in den vergangenen Wochen war ich immer mal wieder in Stuttgart und Umgebung unterwegs und ich war recht erstaunt wie viele Pilze derzeit auch in den Parks wachsen.

    1. Sind vermutlich madige Netzhexen, standen massenhaft in einer Grünanlage, bei einer Joggingrunde entdeckt (ein alter Mann prophezeite mir direkt, dass Pilze die sich blau verfärben extrem giftig sind):


    2. Vermutlich Gartenröhrlinge, Hortiboletus engelii?


    3. Erdsterne, diese habe ich stehen lassen, kann man das ohne Schnittbild noch eingrenzen?


    4. Da habe ich keine wirkliche Ahnung, leider schlechtes Bild zum Bestimmen


    Jetzt noch zwei Funde aus den Bergen, viele Fichten teilweise auch Zirben. Insbesondere Zirbenröhrlinge habe ich massenhaft gesehen. Ich fand, dass der Zirbenröhrling extrem gut riecht, hat den schon jemand probiert?


    5. Ein sehr sehr großer Milchling, der sah für mich fast wie ein Reizker aus (insbes. der Stiel), kennt den jemand?


    6. Ich hätte getippt, dass es ein echter Anhängselröhrling ist. Keine Verfärbung auf Druck oder Anschnitt und man sieht dieses Art Anhängsel an der Basis.

    Ansonsten wäre ich evtl. beim wurzelnder Bitterröhrling gelandet.



    7. Ein Goldporiger Röhrling?


    8. Ein Körnchenröhrling oder ein Gold Röhrling?



    Vielen Dank für eure Hilfe,

    Stuggi

    Hallo zusammen,


    ich würde einfach mal eine andere Theorie in den Raum werfen: und zwar, dass es sich um einen Kuhröhrling handelt. Fundort passt dazu, der Hut mit dem Gras oben angetrocknet und die Rotfärbung im Stiel auch.


    Viele Grüße

    Stuggi

    Danke für die schnellen Antworten. Gelbporiger Raufuß macht Sinn, es gab an der Stelle einige davon, leider zu weit von mir entfernt, sonst würde ich sie mir nochmal ansehen.



    Boletus engelii könnnte auch gut sein, der Hut war deutlich rot gefärbt, auf dem Bild sieht es fast etwas bräunlich aus. Die Ziegenlippe passt auch besser als Rotfußröhrling. Vielen Dank!

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    Am Wochenende war ich mit dem Fahrrad in der Gegend um Stromberg in Rhein-Hessen unterwegs. Dabei habe ich diese Pilze gefunden (Mischwald). Bin mir bei einigen nicht sicher, ob ich richtig liege, vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.


    1. Leider ist das Licht schlecht gewesen, der Pilz kam mir eher goldfarben vor. Deswegen wäre ich auch beim Goldröhrling gelandet, Ring war allerdings keiner zu sehen. Die Verfärbung des Stiels kam sofort nach dem Anschnitt.



    2. Evtl ein aprikosenfarbiger oder blutroter Röhrling. Da bin ich mir sehr unsicher, nochmal sorry für die Bildqualität, er ist schon schön rot auf dem Hut, der Rand jedoch gelblich.





    3. Schönfußröhrling




    4. Perlpilze (3 Wochen altes Bild, Landkreis Calw)


    5. Rotfußröhrlinge


    Viele Grüße aus Stuttgart!

    😂 Also ich muss sagen, dass beim Kauen eines etwas größeren Stückes dann doch ein sehr bitterer Geschmack wahrnehmbar war. Vielen Dank euch!

    Liebe Pilzfreunde,


    der angehängte Pilz sieht für mich nach Gallenröhrling aus, allerdings ist er überhaupt nicht bitter beim Zungentest, schwartes Netz ist deutlich sichtbar, leicht rosagefärbte Röhren. Gefunden in Schweden im Fichtenwald, mit Massenaufkommen des Pilzes. Danke für eure Hilfe. LG Stuggi


    OK super, vielen Dank für die Hilfe. Das nächste Mal werde ich die Schnittstellen etwas länger beobachten, ich habe leider nur 5 Minuten gewartet in der Zeit war keine Blaufärbung zu erkennen. Es scheint extrem schwierig zu sein die Arten zu unterscheiden ohne Mikroskop. Xerocomellus sarnari würde ich bspw. nur wegen den Begleitbäumen ausschließen (saurer Boden, reiner Nadelwald im Schwarzwald und keine Eichen in Sicht).


    Das mit dem Einzelfruchtkörper war mir so auch nicht 100% bewusst. Ich habe noch zwei weitere Fruchtkörper mitgenommen aus der Nähe und einer hat die typischen Risse in der Huthaut. Nächstes mal gebe ich mir mehr Mühe, die wichtigen Merkmale festzuhalten. Wie beurteilt ihr generell den Speisewert der Rotfüße? Ich fand, dass sie sehr säuerlich und unangenehm gerochen haben.