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Hallo, Bernd!
Für mich sind diese Pilze normalerweise der "Beifang" beim Beobachten von Porlingen und Rindenpilzen. Solche Besiedelungen von abgestorbenen Porlingsfruchtkörpern fallen dann natürlich auf, aber auch Fruchtkörper an Holz in der Nachbarschaft zu irgendwelchen Krustenpilzen. Hypocrea nehme ich ab und an mit, weil sich etliche Arten mit den Schlüsseln von Walter Jaklitsch ganz gut bestimmen lassen. Natürlich gibt es in einer so großen Gattung wie Hypocrea auch etliche sehr schwierige Bereiche und einige Artengruppen, wo die Abgrenzungen morphologisch kaum funktionieren. So konnte ich da auch nicht alle Funde bestimmen, oder manche nur näherungsweise.
An Hypocrea auffällig finde ich die Form der Fruchtkörper entweder als ausgebreitete oder kissenförmige Stromata, oft in schicken Farben und meist schon am Fundort (wenn reif) spätestens durch die Lupe mit kleinen, pickeligen Pünktchen drauf, was die Ostiolen, also die Mündungen der in den Stromata eingesenkten Perithecien wären.
Was mir an denen auch gefällt, ist daß die oft weniger krümelig und etwas weicher sind, als ähnlich aufgebaute Pyrenos von zB Hypoxylon und Diatrype und Eutypa usw. Heißt also: Sie sind einfacher zu präparieren (finde ich jedenfalls, müsste aber Geschmackssache sein).
LG; Pablo.
Hallo Pablo,
toller Hinweis, danke dir! ![]()
Schade, dass die Pyreno-Portraits im Forum ein bisschen versteckt angeordnet sind, Pyrenomyceten sind doch eine sehr interessante Pilzgruppe! ![]()
L.G. - Bernd
