Hallo zusammen,
ich nutze Mykis selber nicht direkt. Ich habe von unserem Landeskoordinator eine Excel-Tabelle bekommen (die auch mit LibreOffice problemlos bearbeitet werden kann), in die ich meine Funde eintrage. Er kann die dann problemlos nach Mykis importieren und gut ist.
Zur Kartierung im Feld nutze ich den guten alten Notizblock.
Insgesamt denke ich auch, daß Mykis sicherlich aus der Zeit gefallen ist (und in den aktuellen Zeiten ist es sicherlich auch nicht sinnvoll sich in irgendwelche Abhängigkeiten von amerikanischen Tech-Konzernen zu begeben). Wer nichts anderes kennt, wird das eventuell für die beste aller möglichen Welten halten, aber wer etwas von der Welt gesehen hat, wird das ggfs. anders sehen. Nicht umsonst hat die DGfM ja jetzt auch ein Portal mit moderner Haptik für die Pilzkartierung geschaffen. Das ruckelt zwar hier und da noch, aber das läßt sich bei einem derart großen Projekt wohl nicht vermeiden und man sieht ja, daß es dort Fortschritte gibt.
Ansonsten würde ich in leicht abgewandelter Form Uwes Frage aber schon stellen. Es gibt ja bereits mit dem DGfM-Tool, Obsidentify und iNaturalist mehrere Plattformen, die eine unkomplizierte Funderfassung bieten. Klar schadet es nicht, wenn es noch weitere Tools gibt, mit denen man als Einzelperson dann vllt. noch etwas besser klarkommt. Ich sehe aber die große Gefahr bei solchen Ein-Personen-Projekten, daß die Entwickler:in sich dann nach 2 Jahren überlegt, daß sie doch keinen Spaß mehr daran hat und dann steht man mit einem im schlimmsten Fall nicht mehr funktionierenden Tool da oder aber zumindest mit einem, daß im Laufe der Jahre vor offenden Sicherheitslücken nur so klaffen wird. Bei den drei oben genannten Tools stehen hingegegen große Gruppen dahinter, d.h. selbst wenn dort eine Person ausfällt, wird das aufgefangen.
Björn