Hallo nochmal,
auf Ulme scheint es einige Tetraneura-Arten zu geben, die passen könnten: T. ulmi, T. caerulescens und T. nigriabdominalis.
Björn
Hallo nochmal,
auf Ulme scheint es einige Tetraneura-Arten zu geben, die passen könnten: T. ulmi, T. caerulescens und T. nigriabdominalis.
Björn
Hallo Malone,
ist der Baum mit den Gallen auch der Baum mit den roten Früchten auf Bild 1? Dann haben wir es hier mit einer Mehlbeere zu tun.
Björn
Hallo zusammen,
ich wäre mit den Farben (so das Foto denn halbwegs farbecht ist) eher beim Schwefelporling. Der verfärbt sich bei Berührung im Gegensatz zum RIesenporling nicht schwarz.
Björn
Hallo zusammen,
ich würde hier auch zu Amanita rubescens tendieren. Schau dir doch auch mal die Fraßgänge im Pilz genauer an (die sind auf dem Foto leider etwas überbelichtet). Beim Perlpilz sind die rötlich.
Björn
Hallo Raphael,
wieder mal ein sehr schöner Beitrag von dir! Den Tintenfischpilz habe ich mangels eigener, aktueller Funde zwar noch nicht unter dem Mikroskop gehabt, aber die Problematik ist ja bei der Stinkmorchel sehr ähnlich. Und da gibt es einen einfachen Trick: Man nimmt ein Hexenei mit und mikroskopiert das bevor es aufschirmt. Das hat auch den Vorteil, daß dann noch Basidien vorhanden sind und man nicht nur die Sporen vorfindet.
Björn
Hallo Wastl,
beim letzten Bild sehe ich eher einen Breitblattrübling. Bei den übrigen Bildern gehe ich mit Xerula radicata mit.
Björn
Hallo Thorben,
wenn ich mit dem Gröger schlüssel, lande ich bei Pluteus pallescens oder aber bei Pluteus phlebophorus bzw. Pluteus nanus. Da fehlt mir aber bei allen Arten die Funderfahrung.
Björn
Hallo Bernd,
das steht in dem Artikel auf Seite 524, im Abschnitt über "Material and Methods". Karl ist Karl Wehr.
Björn
Hallo Bernd,
eine verbindliche Antwort kann ich zwar nicht geben, Lannoy und Estades schweigen sich ja darüber aus. Aber im Paper von den Bakker und Noordeloos von 2005 steht, daß sie jeweils eine Schuppe aus der Mitte des Stiels untersucht haben. Ich meine mich auch dunkel zu erinnern, daß Karl mir auch mal sagte, ich solle Stielschuppen anschauen.
Jetzt wäre es natürlich interessant zu schauen, ob an den anderen Stellen des Stiels ebenfalls Caulozystiden zu finden sind und ob diese ggfs. anders aussehen. Leider gibt es hier wegen Trockenheit gerade keine Leccinums.
Björn
Hallo Philipp,
vergleiche deinen Fund doch mal mit Sepultariella.
Björn
Hallo zusammen,
am Samstag war ich in Essen auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein, das jetzt ein Industriedenkmal darstellt, unterwegs und habe nach Pilzen geschaut.. Großpilze waren ob der Trockenheit keine zu finden, aber es gab jede Menge Phytoparasiten.
1. Erysiphe pseudoregularis ex Salix caprea. Sporen bis 31x19 µm, damit ist E. capreae raus. Anhängsel zählen mag jemand anderes ![]()
2. Microstroma album ex Quercus robur
3. Puccinia punctata ex Galium mollugo agg.
4. Uromyces euphorbiae-corniculati ex Lotus corniculatus
5. Uromyces striatus ex Medicago lupulina
6. Uromyces striatus ex Medicago x varia
7. Puccinia malvacearum ex Malva moschata
8. Wahrscheinlich Melampsora allii-populina auf Populus balsamifera oder Populus trichocarpa. Das Einzige, was stört sind die Paraphysen, die eine Wanddicke von 5-6 µm haben.
Björn
Hallo zusammen,
hier ein kleiner Mix von verschiedenen Funden vom letzten Sonntag. Zum Teil sind ein paar Arten aus dem Bottroper Rotbachtal dabei, zum Teil sind es Phytoparasiten aus Gelsenkirchen.
1. Stemonitis sp. Muß ich noch mikroskopieren.
2. Erysiphe euonymicola ex Euonymus japonicus
3. Erysiphe sp. ex Viburnum tinus
4. Pseudoidium hortensiae ex Hydrangea sp. Außerdem Ampelomyces quisqualis als Hyperparasit auf dem Mehltau.
5. Puccinia convolvuli ex Calystegia sepium agg.
6. Ustilago trichophora ex Echinochloa crus-galli
7. Ein Ascomycet aus dem Rotbachtal. Vor Ort war es leider etwas duster, deshalb wurden nachträglich Fotos zu Hause gemacht. Der ziemlich fleischige Geselle wuchs an einem Stamm, der schon länger im Rotbach liegt und u.a. auch Crepidotus crocophyllus hervorbringt. Bei FB wurde Peziza subisabellina ins Spiel gebracht. Paßt soweit auch alles, nur die Reaktion der Asci mit Lugol ist entweder sehr schwach oder gar nicht vorhanden.
Björn
Hallo Tom,
falls du selber kein Mikroskop hast, kannst Du mir auch gerne ein Exemplar zuschicken und ich schaue dann rein. Vielleicht kriegt das Dingen dann auch einen artgenauen Namen.
Björn
Hallo Philipp,
die Verbreitungskarten für Deutschland findest du unter pilze-deutschland.de
Björn
Hallo Werner,
das ist ein schöner Fund! Der fehlt mir leider noch. In der Z. Mykol 84 (1) wird der Pilz auch vorgestellt. Neben zahlreichen schweizer Funden wird dort ein Fund aus Weilheim-Schongau in Bayern und einer aus Alsfeld in Hessen erwähnt.
Björn
Hallo zusammen,
ich denke auch, daß das ein Rötling sein wird. Aber dann wird es ohne Mikroskop meistens schwierig bis unmöglich. Die Entoloma-Monografien von Noordeloos hast du?
Björn
Hallo zusammen,
am Sonntag war ich auf einer Tour im Rotbachtal an der Stadtgrenze Oberhausen/Bottrop unterwegs. So langsam nimmt auch dort das Pilzwachstum trotz ausbleibendem Regen fahrt auf.
1. Moesziomyces bullatus ex Echinochloa crus-galli
2. Vor Ort dachte ich: Oh ein blauer Pilz, das muß ein Amaurodon sein. Das hat sich dann aber mikroskopisch nicht bestätigt. Die wenigen Sporen, die ich finden konnte, waren in KOH braun. Leider gab es insgesamt nur sehr wenige Sporen, so daß ich mich da bei der Beurteilung schwer tue. Es scheint aber Zystiden zu geben. Diese sind aber zumindest in KOH nicht inkrustiert. Bei der Beurteilung der Form tue ich mich schwer. Einige sind eher zylindrisch, andere leicht kopfig. Also schwanke ich zwischen T. galzinii und T. viridula mit leichter Tendenz zu letzterer. Was meinst Tomentella?
3. Amanita rubescens
Ring
Sporen
Sporen in Melzer
Lamelle
Hutflocken
4. Boletus edulis
5. Amanita muscaria
6. Wenn ich groß bin, will ich ein Steinpilz werden, dachte sich dieser Chalciporus piperatus und wuchs neben dem Zeigerpilz seines großen Bruders.
7. Russula sp. Vor Ort hab ich den Geruch irgendwo bei Blattwanze-fruchtig eingeordnet. Begleitbäume Fagus und Quercus. Mit Guajak in 3 Sekunden dunkelblau. Mit Eisensulfat grün! Also ein Heringstäubling. Sporenpulver IIIa-b. Die Huthaut der Hutmitte ließ sich leider nur sehr bescheiden mikroskopieren, ich konnte aber keine blasig verdickten Zellen entdecken, was gegen Russula faginea spricht. Dann lande ich bei R. graveolens agg.
8. Noch ein Täubling, wieder mit Fagus und Quercus als Begleitern, auch Carpinus ist nicht auszuschließen. Mit Guajak nach 5 Sekunden blaugrün, mit Eisensulfat zügig orange, Sporenpulver IIa. Aus dem Bauch raus hätte ich R. vesca gesagt, aber die Huthaut ist am Rand nicht zurückgezogen und das Sporenpulver etwas zu dunkel. Ich würde aber auf jeden Fall zur Untergattung Heterophyllidia tendieren
9. Oudemansiella mucida
10. Passend zum Seuchenjahr: Puccinia coronata ex Arrhenatherum elatius
Björn
Hallo Pimpinelle,
wie reagiert die Huttrama denn mit Sulfovanillin?
Björn
Hallo Frank,
jetzt wo ich weiß in welche Richtung ich schlüsseln muß, bin ich tatsächlich auch bei T. umbrinospora gelandet. Das war ein Teilbereich des Schlüssels, den ich bei meinen vorherigen Tomentella-Funden noch nicht erkundet hatte ![]()
Wo du gerade makroskopische Erscheinungen ansprichst: Du hast auf deiner Seite ja einerseits die Beschreibungen der Arten und andererseits auch Fotos einiger Arten. Aus meiner Sicht als Benutzer wäre es praktisch, wenn die Fotos bei den Beschreibungen eingebunden oder wenigstens verlinkt wären, damit man nicht jedes Mal separat zum Bild navigieren muß. Mir ist bewußt, daß man bei den Tomentellas makroskopisch nicht wirklich weit kommt, aber manchmal hilft es ja auch, wenn man sieht, daß das so gar nicht paßt - und ein Bild wirkt zumindest für mich zugänglicher als die Beschreibung.
Björn
Hallo Frank,
vielen Dank für die Bestätigung der Tomentella ellisii. Würde es bei den anderen Funden helfen, wenn ich sie Dir zuschicke damit du sie selber mal in der Hand bzw. unter dem Mikro hast oder sind die eher aus der Kategorie: Warten auf den Taschensequenzierer?
Björn
Hallo zusammen,
am Samstag war ich mal wieder in der Gruga unterwegs und anschließend noch im Gehölzgarten Ripshorst auf Tour. Dabei gab es neben einigen Großpilzen auch wieder viele spannende Phytoparasiten zu entdecken.
1. Uromyces phaseoli ex Phaseolus vulgaris
2. Leucoagaricus leucothites
3. Ein Rötling auf der Wiese, der nächste Mykorrhiza-Partner mindestens 10 m entfernt (Fagus und Prunus). Geruch frisch mehlartig, zu Hause dann eher geruchslos. Basidien 4-sporig mit Basalschnalle, das Pigment der Huthaut würde ich für intrazellulär halten, keine Cheilo- und Caulozystiden gefunden. Sporen (10,6+-0,6) x (7,6+-0,4) µm, Q=1.4+-0.1 bzw. (9,4-12,0) x (6,7-8,3) µm, Q=1,2-1,6. Ich hatte auf FB schon mit Karls Hilfe etwas geschlüsselt, bin aber nie bei einer vernünftigen Option gelandet.
Huthaut
Lamelle
Sporen
Stiel
4. Gymnosporangium sabinae ex Pyrus communis
5. Boletus edulis
6. Leratiomyces ceres
Huthaut
Lamelle in KOH
Lamelle in Kongorot
Stiel
Sporen
7. Microstroma album ex Quercus robur
8. Microbotryum scabiosae ex Knautia arvensis
9. Marssonina juglandis/Ophiognomonia leptostyle ex Juglans regia
10. Podosphaera fugax ex Geranium pratense
Björn
Hallo zusammen,
ich habe gerade mal im Atlas des Cortinaires XV nachgeschlagen. Dort steht, daß C. psittacinus mit KOH "rose terne ou orangé puis brunâtre (rouge vermillon ou carmin sur le chapeau)" reagiert.
Björn
Hallo zusammen,
im Zweifelsfall kann man hier mit dem Geschmackstest der Milch auch sehr schnell einen Reizker ausschließen. Die sind nämlich alle mild, während der Fund hier scharf ist.
Björn
