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Berichte doch bitte auch über Deine Experimente.
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Bei mir ist jedes Essen ein Experiment.
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der frühling kommt unsere majas fliegen
Hallo "Judasohren-Jägerin",
ich freue mich auch schon auf den Frühling wenn alles wieder so richtig los geht und die Pflanzen und Pilze sprießen und die Insekten fliegen. Ich kann es kaum noch erwarten und hier bei mir, in Mittelfranken
, fangen auch die ersten Blüten an hervorzukommen, aber noch sehr wenige. Bist Du Imkerin? Bzw. hast Du eigene Bienenstöcke?
Du lebst im Landkreis Barnim in Brandenburg wenn ich Deine Texte richtig verstanden habe. Übrigens fand ich Deine Fische die Du uns im letzten Jahr gezeigt hast eine Wucht! Unglaublich und dann auch noch zwei!
Ich freue mich schon auf weitere Fotos und kurze Texte von Dir. (Auch wenn ich in Bayern wohne lese ich doch was in den anderen Bundesländern so los ist und freue mich oder bin auch einmal neidisch
über die jeweiligen Fundberichte)
Liebe Grüße
Maria
Als Zimtliebhaber hast du mich jetzt natürlich scharf gemacht auch mal in dieser Richtung etwas zu brutzeln.
Wohl nicht das gleiche aber derart schon. Könntest du dir vorstellen daß evtl. Koriandersamen noch gefehlt haben ?
Danke für deine Inspiration.
Mir hat gestern geschmacklich nichts gefehlt, aber Koriandersamen kann ich mir schon auch gut dazu vorstellen. Einfach einmal ausprobieren!
Letztendlich geht es ja auch darum einmal etwas Neues auszuprobieren - also Pilze nicht immer auf die gleiche Art und Weise mit der immer gleichen Würzung zuzubereiten. Das Zimt und Pute oder Hähnchen hervorragend zusammen passen ist ja bekannt, aber mit Pilzen .... Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, das Zimt und Pilze wirklich gut zusammen passen, dann hätte ich mir dies ehrlich gesagt nicht vorstellen können.
Berichte doch bitte auch über Deine Experimente.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Ihr Lieben,
im letzten Jahr hatte ich beim Kochen einer Putenkeule mit einer Pilzsoße versehentlich beim Würzen Zimt erwischt und war angenehm über den hervorragenden Geschmack überrascht. Gestern nun würzte ich bewusst ein Gericht mit Pilzen mit Zimt und ich kann nur sagen:
Wow! Das war vielleicht lecker ==Pilz27==Pilz27
Putenfilet mit Zimt-Pilz-Panade, Kartoffelpüree und Pilz-Sahne-Soße
Für die Panade habe ich getrocknete gemischte Pilze mit Knoblauch, frischen Kräutern (ich hatte Thymian, Bohnenkraut und etwas Petersilie zur Hand) sowie getrockneten Kräutern (ich nahm Dost und Beifuß), Salz, Pfeffer und Zimt (durchaus reichlich!) mit dem Zauberstab püriert. Die bröselige Paste dick auf beide Seiten der Putenfilets geben und ca. zwei Stunden einziehen lassen.
Die marinierten Filets mit der Panade in einer höheren Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten scharf anbraten aber nicht ganz fertig braten. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen. In der Pfanne in der die Filets gebraten wurden gleich sehr fein gehackte Zwiebeln andünsten, getrocknete Pilze zugeben und mit etwas Weißwein ablöschen. Sahne zufügen und auf kleiner Flamme köcheln lassen (da die Pilze vorher nicht eingeweicht wurden braucht man etwas mehr Flüssigkeit, dies kann auch etwas Wasser sein). In der Zwischenzeit das Kartoffelpüree herstellen. Soße abschmecken und in den letzten Minuten die Putenfilets samt dem ausgetretenen Fleischsaft auflegen und noch etwas mitziehen lassen bis das Fleisch komplett durch ist.
Ich kann Euch nur sagen - es war sowas von lecker! Das mache ich wieder!
Falls Ihr dieses oder ein ähnliches Pilz-Zimt-Gericht ausprobiert, dann freue ich mich auf Eure Berichte.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Nobi,
oh ja, unbedingt sind die Wildpflanzen eine ungeheure Bereicherung für jede Küche! Und stelle Dir jetzt einmal einen Pilzsalat vor ... auf Blattsalat ... garniert mit Wildkräutern der Vorfrühlings-Saison .... :yumyum: Parasitische Pilze braucht es jedenfalls nicht unbedingt um eine Verbindung herzustellen ![]()
Wobei der Link zu den parasitischen Pilzen von Jule wirklich Klasse ist! Gesehen habe ich diverse Pilze an den Blättern natürlich schon, und diese selbstredend dann natürlich nicht gesammelt, aber diese Informationen sind schon sehr interessant. Der Scharbockskraut-Sklerotienbecherling hingegen ist mir noch nie aufgefallen und nachdem ich bei meiner Suche im Internet nach einer Beschreibung oder Fotos nicht besonders fündig geworden bin, scheint es da wohl nicht nur mir so zu gehen
Wobei wir da bei einer weiteren Pilz-Kräuter-Verbindung wären: bei der Suche nach dem Einen stößt man zwangsläufig auf das Andere ![]()
Liebe Grüße und berichte doch bitte wie Dir das Scharbockskraut gemundet hat ![]()
Maria
[hr]
Hallo Beate,
Deinem Profil konnte ich entnehmen, dass Du im letzten Jahr das Thema Pilze für Dich entdeckt und mit Begeisterung aufgegriffen hast. Nun scheinst Du das Thema Kräuter entdeckt zu haben und greifst es mit Begeisterung auf. Beides ist sehr zu begrüßen und beides lässt sich sehr gut miteinander verbinden! Beides braucht aber auch Zeit um zu wachsen.
Ich finde es toll, dass Du z. B. Kurse über die VHS besuchst um Dir Wissen anzueignen. Und ein "Pflanzen-Nicht-Wissen" braucht einem da überhaupt nicht peinlich zu sein! Einen kleinen (ungefragten
) Rat gebe ich Dir allerdings mit auf den Weg: Gehe es langsam an! In meinen zahllosen Wildkräuterführungen habe ich immer gesagt, dass man sich pro Führung maximal 5 neue Pflanzen wirklich so einprägen kann, dass man sie danach sicher bestimmen und auch noch verwenden kann! Welche Pflanzen dies sind entscheiden normalerweise die Pflanzen selbst - sie werden auf Dich zukommen
(Mir geht dies übrigens bei den Pilzen ebenso: die Pilze kommen nach und nach auf mich zu, also drängen sich nach und nach in mein "Bewusstsein", obwohl sie natürlich schon immer da waren).
Viel Spaß mit den Pilzen und mit den Pflanzen und wenn Du Fragen hast dann stelle sie einfach und wenn Du neue Erkenntnisse und/oder tolle Erlebnisse hast, dann erzähle sie.
Liebe Grüße
Maria
Ach so - Finger weg im Anfängerstadium von den weißen Doldenblütlern (dazu gehört auch die Wilde Möhre) - darunter befinden sich tödlich giftige Pflanzen und nur "Kenner der Materie" sollten sich damit "beschäftigen"
Dost und Quendel sind dagegen wunderbare Pflanzen die (eigentlich) unverwechselbar sind!
Hallo Safran,
es wäre super wenn Du Fotos machen könntest ![]()
Liebe Grüße
Maria
Ach so - die obigen Fotos stammen aus meinem ehemaligen Garten und Du hast die Lage perfekt beschrieben ![]()
[hr]
Hallo Tuppie,
bei dem Gedicht muss ich jedes Mal schmunzeln. Mir gefällt es auch unheimlich gut.
Liebe Grüße
Maria
Vielleicht doch noch ein paar allgemeine Worte zur Bekömmlichkeit bzw. Giftigkeit ![]()
Das Scharbockskraut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Alle Hahnenfußgewächse enthalten in unterschiedlich hoher Konzentration Protoanemonin. Protoanemonin kann bei Menschen zu Vergiftungserscheinungen führen wie z. B. Brennen im Mund oder Magen- und Darmbeschwerden oder kann Reaktionen der Haut bzw. Schleimhäute hervorrufen um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Im Scharbockskraut ist, obwohl es zu den Hahnenfußgewächsen zählt, nur sehr, sehr wenig Protoanemonin enthalten und dieses noch dazu vor allem in der Wurzel und in den Brutknollen. Vor der Blüte findet sich so gut wie kein Protoanemonin in den Blättern, mit der Blüte bildet sich das Protoanemonin in sehr geringer Menge dann auch in den Blättern. Dies erklärt auch, warum man auch bei Verzehr während der Blüte in der Regel keinerlei Beschwerden hat - die Konzentration der Giftstoffe ist dazu einfach viel zu gering.
Die allgemein gültige bzw. offizielle Empfehlung beim Scharbockskraut, und nur diese kann ich hier wiedergeben, lautet: Die Blätter kann man vor der Blüte, in Maßen genossen, bedenkenlos essen, nach der Blüte sollte man sie aufgrund der dann geringfügig vorhandenen Protoanemonine nicht mehr essen.
[hr]
Safran
So ein Feld auf dem man das Scharbockskraut mit der Sense mähen kann würde ich auch gerne einmal finden
Auch wir hatten nie Probleme, ganz im Gegenteil! Und dies, obwohl wir wochenlang täglich Scharbockskraut (auch noch während die "ersten" Blüten erschienen
), gegessen haben. Allerdings mangels Masse täglich "nur" eine Handvoll.
Liebe Grüße
Maria
Ich freue mich über diesen interessanten Thread, toll daß Du ihn einstellst. Könntest Du evtl. auch noch etwas zu Verwechslungsarten schreiben? Im Netz las ich, daß auch andere und deutlich giftigere Hahnenfußarten mit dem Scharbockskraut verwechselt werden können. Würden Dir da weitere spezielle Arten einfallen? Und wie erkenne ich die Unterschiede zu der wohl besonders ähnlichen Haselwurz?
Schon mal Dankeschön und LG, Beate.
Hallo Beate,
gute Frage die in einem Forum leider eher schwer zu beantworten ist. Ich persönlich finde ja, dass man das Scharbockskraut eigentlich nicht verwechseln kann (und nur bei wirklich mehr als oberflächlicher Betrachtung mit der Haselwurz), aber ich beschäftige mich auch seit ziemlich genau 40 Jahren mit Pflanzen. Der wohl augenfälligste erste Unterschied von vielen zur Haselwurz ist im übrigen die Behaarung und der Geruch.
Wenn man das Scharbockskraut nicht kennt und/oder sicher bestimmen kann gibt es meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten: man lässt sich die Pflanze vor Ort von einem Experten zeigen und die Bestimmungsmerkmale auch ohne Blüte erklären oder man wartet die Blüte ab (dann sollte eigentlich jeder die Pflanze mittels eines Bestimmungsbuches erkennen und bestimmen können), merkt sich die Stelle (und prägt sich das Aussehen bzw. die genauen Bestimmungsmerkmale der Blätter ein) und kann dann im nächsten Jahr dort sammeln ![]()
Es tut mir leid, dass ich Dir hier in einem Pilz-Forum erst einmal nicht mehr dazu sagen kann, hoffe aber, Dir dennoch etwas weitergeholfen zu haben.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Stefan,
ich freue mich doch unheimlich über Antworten, Beiträge, Ergänzungen, Fragen, etc. in diesem Thread - also insofern ![]()
Ja, es ist richtig, wie ich oben schon erwähnte, dass man ab der Blüte und vor allem nach der Blüte das Scharbockskraut nicht mehr essen sollte, da sich eben Giftstoffe bilden. Vor der Blüte ist der Verzehr dagegen unbedenklich! Um welche Giftstoffe es sich nun genau handelt müsste ich selbst erst nachlesen. Aber auch während der Blüte müsste man schon eine erhebliche Menge an Blättern zu sich nehmen um ernsthafte Beschwerden zu bekommen und diese Menge beim Scharbockskraut zu erreichen ist schon ziemlich aufwändig
. Trotzdem sollte man das Scharbockskraut nur vor der Blüte, also ab jetzt bis ungefähr Mitte März, essen.
Liebe Grüße
Maria
Wildpflanzen beim Pilze suchen im Januar, Februar, März
Die Tage werden länger, man spürt wie die Natur langsam zu neuem Leben erwacht, und so liegt es nahe das im letzten Jahr begonnene Thema wieder aufzugreifen.
Hier noch einmal für Interessierte die zwei Threads vom letzten Jahr die hoffentlich in diesem Jahr mit weiteren Pflanzen und Informationen erweitert werden:
Wildpflanzen beim Pilze suchen im Juli, August, September
Wildkraeuter
Man kann das ganze Jahr über Pflanzen finden und sammeln, genau so wie eben Pilze. Bereits jetzt in diesen Tagen, also Mitte Februar, kann man, um nur einige wenige Pflanzen zu nennen, Vogelmiere, Brunnenkresse, Gänseblümchenblätter (und bald die ersten Blüten), Löwenzahn, Barbarakraut oder die ersten jungen Brennnesselblätter ernten. Allen voran aber sollte man die ersten Blätter vom Scharbockskraut genießen und in den nächsten Tagen sind die ersten leckeren und heilkräftigen Huflattichblüten zu erwarten.
Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)
Gott schuf das Scharbockskraut.
Indessen,
den Bock dazu hat er vergessen,
weshalb das Kraut zwar grünt
und sprießt,
jedoch vergebens,
weil niemand kommt,
der es genießt.
(Ein Inbegriff verfehlten Lebens)
K.H. Waggerl
Das Scharbockskraut ist eine der ersten Pflanzen die man gut ernten kann, denn an geschützten Stellen findet man die Blätter bereits ab Anfang Februar. Es wächst gerne an Bachrändern und in Laubwäldern aber auch an feuchteren Stellen in Parks und in Gärten. Die Blätter sind rund, leicht herzförmig und glänzen in der Sonne wie lackiert. Es bildet normalerweise größere Bestände, wie ein Teppich, und hat später gelbe Blüten mit zahlreichen Blütenblättern.
Mehr Fotos und natürlich weitere Informationen findet man problemlos im Netz (z.B. bei Wikipedia)
Man erntet die Blätter vor der Blüte. Ab und nach der Blüte werden die Blätter bitterer und es bilden sich Giftstoffe –“ aber keine Sorge –“ damit es für uns gefährlich werden würde, müssten wir schon ungeheure Mengen essen. Vor der Blüte ist der Verzehr in geringeren Mengen unbedenklich und wer schon einmal die Blätter vom Scharbockskraut gesammelt hat, der weiß, dass man nur schwer eine wirklich große und bedenkliche Menge zusammenbekommt ;-). Im Sommer vergilben die Blätter und die Pflanze zieht sich vollständig zurück.
Das Besondere am Scharbockskraut ist der extrem hohe Vitamin-C-Gehalt. Dies spiegelt sich auch im Namen Scharbock wieder.
Skorbut ist eine Erkrankung aufgrund eines Vitamin-C-Mangels. Die Holländer nannten diese Krankheit –žScheurbut–œ. Das Scharbockskraut wurde aufgrund seines Vitamin-C-Gehaltes u.a. von den Holländern gegen Skorbut eingesetzt. Aus dem holländischen Scheurbut entwickelten sich im deutschen Sprachraum die Wörter Skorbut für die Krankheit und Scharbock für die Heilpflanze.
Scharbockskraut enthält in 100 g frischen Blättern bis zu 200 mg Vitamin C. Der Mindestbedarf eines durchschnittlichen Erwachsenen liegt bei etwa 60 mg pro Tag. Und, um einen Vergleich zu haben, Kopfsalat hat ca. 13 mg auf 100 g frische Pflanze.
Die Blätter isst man am Besten frisch - beim Kochen werden die Blätter etwas bitterer und getrocknet verlieren sie weitgehend ihre Inhaltsstoffe. Die säuerlich schmeckenden Blätter passen in jeden Salat, in den Quark oder einfach aufs Brot oder man nascht sie einfach so. Sie sehen übrigens sehr dekorativ aus!
Der Vollständigkeit halber möchte ich noch die "Barbie-Kartöffelchen" erwähnen. Das Scharbockskraut hat kleine Wurzelknöllchen die an und für sich gekocht recht lecker schmecken - wenn sie nur nicht so klein wären! Und aus den Blütenknospen kann man Kapern herstellen - ob sich der Aufwand lohnt muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
Es versteht sich von selbst, dass man Pflanzen, genau wie Pilze auch, nur dann sammelt und verwendet, wenn man sich mit der Bestimmung dieser Pflanzen zu hundert Prozent sicher ist.
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Hallo Miteinander,
spannende Geschichte das! Merkwürdig, dass die Seite jetzt erst irgendwem auffällt. So wie die Seite gestaltet ist, scheint sie (gefühlt) aus den 20-er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu stammen. Allein die wissenschaftlichen Namen der präsentierten Arten sprechen schon für sich.
Nach eigener Auskunft, ich hatte inzwischen etwas Zeit für Web-Recherche, betreibt die Firma das Geschäft auch schon seit 1920! Die Pilze scheinen allesamt aus Rumänien zu stammen, wo sie auch verarbeitet werden. Damit handelt es sich also um Produkte made in EU, wofür dann auch selbiges Recht gelten sollte. Das dürfte somit nicht mehr allein in den Bereich der lokalen oder bundesrepublikanischen Rechtssprechung fallen.
Allein der Werbetext offenbart schon einen Widerspruch. So werden die Grünlinge allein als eingelegt verarbeitet präsentiert. Am Ende des Textes findet sich der Hinweis, dass es sich um getrocknete Pilze handeln soll. Für den Fall, dass die Grünlinge in EU Länder ausgeführt werden, in denen diese noch nicht gebannt sind, dürfte es ohnehin kaum Handhabe gegen das Geschäft geben.
Vielleicht genügt ja eine kurze Nachfrage beim Verursacher, wie das tatsächlich gemeint ist. Könnte ja gut sein, dass es gut für's Geschäft ist, je mehr Angebote präsentiert werden.
p.s.
Der Thread ist mal wieder ein tolles Beispiel für Legendenbildung aufgrund von Halbwissen. Erst wird darüber gefachsimpelt, dass Erdritterlinge in Fernost großen Kummer bereitet hätten. Tatsache ist, dass aus jener Gegend die aktuellen Forschungsergebnisse stammen, bei denen auch bei der Terreum- Gruppe jener Wirkstoff entdeckt wurde. Die angeblichen Todesfälle mit den Grünlingen wurden für Frankreich und Polen angegeben. In Polen gab es genau zwei Vergiftungsfälle mit Laubwaldgrünlingen, die restlos geheilt werden konnten. Die dokumentierten Todesfälle stammen einzig aus Frankreich. Wer aktuellere Daten kennt, möge sich bitte melden.
Ich hoffe, mein Statement kommt nicht zu derbe rüber, aber manchmal sollte man die Kirche auch im Dorf lassen. Die Grünlinge blieben auf dieser Seite ziemlich lange unentdeckt. Vielleicht bestelle ich mir jetzt mal ein Kilo getrocknete Bischofsmützen. Sauer eingelegte Grünlinge schmecken bestimmt eher wie Gewürzgurken.
Grüßlis Ingo
Hallo Miteinander,
auch ich finde dies ein interessantes Thema. Nur schade, dass es nicht schon vor einer Woche auftauchte. Die Firma Danner war bei der Bio-Fach in Nürnberg, die am Wochenende zu Ende ging, vertreten und da hätte ich mich ja direkt vor Ort einmal insgesamt und ganz speziell kundig machen können. So aber habe ich deren Angebot nur ziemlich oberflächlich registriert - schade!
Ansonsten schließe ich mich Ingo an - man sollte vielleicht wirklich die "Kirche im Dorf" lassen. Alleine die Web-Seite spricht für sich und scheint mir ehrlich gesagt nicht laufend gepflegt zu werden. Wer weiß schon, von wann die eingepflegten Daten stammen und was bei einer tatsächlichen Bestellung/Nachfrage geschehen würde? Gut finde ich daher, dass die Firma von DGfM-Mitgliedern angeschrieben wurde und auf eine (evtl.) Problematik hingewiesen wurde.
Das eigentliche Thema "Handel mit Grünlingen" wurde in diesem Thread ja mit einigen anderen Aspekten bzw. Themen vermischt. Nur mal so nebenbei: Egal um welche Produkte es sich handelt, also ob um Lebensmittel, Kosmetik-Artikel, Putzmittel, usw., usw., usw., beinahe überall finden sich gesundheitsbedenkliche oder gesundheitsgefährliche Inhaltsstoffe und falls dies einmal nicht der Fall sein sollte, dann findet man häufig genug umweltbedenkliche Stoffe. Ein Wirr-Warr aus Erlaubtem, Obergrenzen, Richtwerten, Verbotenem, ... Der erwähnte, sicher zu begrüßende, Codex Alimentarius schafft manchmal eine Erleichterung, manchmal aber auch noch mehr Verwirrung. Auch wurden in den letzten Jahren z. B. nicht wenige Pflanzen, nachdem sie Jahrtausende lang problemlos genutzt wurden, als gesundheitsgefährlich verboten (und manchmal danach auch wieder rehabilitiert
). Als Verbraucher steht man dem oft macht-, hilf- oder ratlos gegenüber, gelegentlich hat man aber auch den Eindruck, dass bei einigen Produkten bzw. Inhaltsstoffen mit "Kanonen auf Spatzen" geschossen wird. Ich will damit nicht sagen, dass der Grünling harmlos ist oder gar gehandelt werden sollte, aber im Vergleich mit so manch anderen Inhaltsstoffen in unseren Lebensmitteln bzw. Konsumgütern doch wohl eher als nicht ganz so schwergewichtig einzustufen, vor allem bei einem üblichen, normalen Konsumverhalten! (Bei einem EU-weit arbeitendem Unternehmen würde vielleicht schon ein Hinweis auf der Webseite, dass der Grünling in einigen Ländern "zumindest umstritten" ist, genügen.)
Es gibt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Leitsätze für Pilze und Pilzerzeugnisse. Darin sind viele verschiedene Pilze aufgeführt - Grünlinge finden sich dort nicht! Doch selbst wenn diese verarbeitet werden sollten, so müssen sie nach diesen Leitsätzen wohl jeweils deklariert werden!
Wie schon gesagt schließe ich mich Ingo an und beende diesen Text daher auch mit den selben Worten: Ich hoffe, mein Statement kommt nicht zu derb rüber, aber manchmal sollte man die Kirche auch im Dorf lassen. ![]()
Liebe Grüße
Maria
Hallo ihr Lieben,
erst einmal Nobi .... die Fotos sind einfach toll - vielen Dank auch von meiner Seite aus dafür.
Statistiken, auch in Verbindung mit persönlichen Wahrnehmungen, sind ja bekanntlich manchmal eine ganz spezielle Sache
. Hier (Ergebnisse der Stunde der Wintervögel 2016) kann man heute z.B. folgendes nachlesen: "... Pro Zählstelle wurden damit im Schnitt knapp über 41 Vögel erfasst. Das ist weniger als in den ersten Jahren der Aktion, aber die höchste Zahl seit 2014. ..."
Ich bin ehrlich gesagt gespannt, was die nächste Zählung, vor allem im Vergleich zu den persönlichen Wahrnehmungen, ergibt ![]()
Liebe Grüße
Maria
Ach so, in meinem bisherigen Garten mit vielen heimischen Sträuchern und sonstigen Gewächsen habe ich bisher im Herbst einfach nicht "aufgeräumt" - eine Winterfütterung hat sich damit erübrigt, denn die vielen, vielen Vögel und weiteren Tiere konnten sich an den stehen und liegen gelassenen Samenständen, Früchten etc. vortrefflich ernähren. Dies entsprach zwar nicht den deutschen "ordentlichen" Gartengepflogenheiten, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und im zeitigen Frühjahr konnten die Reste dann ja immer noch entfernt werden bzw. etwas später dann gejätet
werden. Außerdem sehen die stehen gelassenen Samenstände etc. im Winter meistens sehr schön aus.
Hallo,
ich kann schon nachvollziehen, dass man die Überlegung eines Versandes nach Deutschland hat, zumal gerade jetzt die Pilz-Hochsaison in Portugal ist. Zu den gesetzlichen Bestimmungen wurde ja schon viel geschrieben. Und über den Zustand vieler hier in Deutschland angebotener Pilze hat Rada vortrefflich gesprochen.
Du fragtest auch nach den Preisen. Nun, wie ebenfalls bereits geschrieben, musst Du dazu doch ebenfalls nur ganz kurz googeln!!!
Die meisten der potentiellen Käufer werden normalerweise wahrscheinlich in der Metro oder bei SelGros etc. ihre Waren beziehen. Google danach und Du findest sofort das aktuelle Angebot mit den aktuellen Preisen.
Liebe Grüße
Maria
[hr]
Du kannst Dir das hier mal anschauen.
http://www1.wdr.de/mediathek/v…ermarkt-erkennen-100.html
Da habe ich letztes Jahr ein bisschen zu Pilzen im Supermarkt erklärt und worauf man achten soll, bzw. was Du vermeiden solltest. Grundsätzlich sollten Pilze trocken und kühl transporteirt werden. Der Weg zum Supermarkt sollte nicht länger als 12 Stunden dauern, dann hat der Kunde frische Ware. Nicht zu verachten ist auch Dein Risiko, wenn bei den Wildpilzen mal was giftiges dabei ist. Da bist Du auf die Sorgfalt der Sammelnden angewiesen. Zu Preisen kann ich nicht sagen, ich kaufe keine Pilze. Aber Google wird Dir sicher Auskunft geben.
Hallo Ralf,
ein wirklich sehr guter Beitrag!!!==Pilz25==Pilz23
Viele liebe Grüße
Maria
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich Euch allen!
(Und hoffe, dass bei dem nachfolgenden Clip mit einem der bekanntesten Weihnachtslieder auch wirklich für jeden etwas zum (Er-)Freuen
und Schmunzeln dabei ist)
Maria
Hallo,
meines Wissens nach wurde das Thema hier noch nicht eindringlich behandelt, interessant wäre es sicher. War es nicht eine Mykologin oder PSV aus dem norddeutschen Raum, die sagte: "Warum soll ich den (Fliegen)pilz schlechter machen als er ist". Ich weiß den Namen nicht mehr, aber sie spielte auf die (mutmaßliche) Tatsache an, daß die Inhaltsstoffe des Fliegenpilzes regional stark schwanken und der Pilz in ihrer Region nach entsprechender Zubereitung einfach eßbar ist, auch ohne Sehstörungen und Schwindel. Ich frage beim nächsten Pilztreff mal nach dem Namen, der läßt sich denke ich in Erfahrung bringen. Vielleicht stößt man da irgendwie auf mehr Infos. Ich will aber den Fliegenpilz Gott bewahre nicht in die Liga der Speisepilze pushen, nur weil er irgendwo in deutschen Landen den Weg in die Pfanne findet, denke aber daß diese Kiste durchaus eine tiefergehende objektive Betrachtung verdient hat.
Hallo Holger,
dies finde ich auch, auch auf die Gefahr hin, mich jetzt "unbeliebt" zu machen ![]()
Ich fände es eine sehr gute Idee eine rein wissenschaftliche, sachliche Seite über den Fliegenpilz mit seriösen Informationen, die diesen mythenbeladenen Pilz umfassend behandeln, auch in diesem Forum zu haben.
Im übrigen habe ich, da ich mich zurzeit ja nur auf mein etwas mangelhaftes Gedächtnis verlassen kann, ein wenig gegoogelt. Meine Aussage zum Fliegenpilz als Speisepilz ziehe ich hiermit zurück - er scheint in anderen Regionen der Welt, auch in Deutschland!, als Speisepilz Verwendung zu finden oder Verwendung gefunden zu haben!!!
Allerdings wird auch überall vor dem Genuss gewarnt, da es immer wieder einmal zu Vergiftungsfällen gekommen ist, die man sich wohl, so zumindest habe ich dies verstanden, nicht so richtig erklären kann - man vermutet daher, dass es regionale Unterschiede in der Konzentration der giftigen Substanzen gibt.
Nachfolgend einmal zwei Links mit vor allem kurzen aber dennoch gut verständlichen Texten (im Internet kann man übrigens eine Vielzahl von wissenschaftlichen oder fachlich guten Informationen finden, aber es ist wie immer etwas mühsam diese herauszufiltern)
Planet Wissen - Gift- und Speisepilze - Der Fliegenpilz
Passion Pilze sammeln - Kann oder darf man Fliegenpilze essen?
Liebe Grüße
Maria
... brauchst den Glenlivet Nadurra ...
Sag einmal - kennst du mich vielleicht?
Ah - ein guter Malt-Whiskey, Abends ganz relaxt daran genippt, das ist tatsächlich eines meiner Lieblingsgetränke. ![]()
Hallo alle miteinander ![]()
Interessantes Thema
und wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch nicht so recht was ich davon halten soll. Gerade mit dem Fliegenpilz habe ich mich aber vor einiger Zeit intensiver beschäftigt, wenn auch aus kulturellen / mythologischen / religions-historischen Gründen.
Im Fliegenpilz wirken ja verschiedene Substanzen. Was wissenschaftlich nachgewiesen wurde ist, dass die psychoaktiven Substanzen durch Kochen oder Braten zerstört werden. Ich glaube dies hat ein Wasser oder Waser oder so ähnlich bei seinen Forschungen herausgefunden (meine Fachliteratur ist leider schon in Umzugs-Kisten verpackt)
Verbleiben also noch die diversen weiteren giftigen Substanzen die beim Erhitzen eben nicht zerstört werden. Und hier ist sich die Wissenschaft ja insgesamt einig, dass der Fliegenpilz zwar giftig ist, bei weitem aber nicht so giftig wie man gemeinhin annimmt.
Aber genau da stellt sich mir in diesem Fall die Frage, warum man giftige Pilze überhaupt verzehrt! Warum tust Du dies Caesar - verstehe ich überhaupt nicht so etwas! Es gibt ja beim Fliegenpilz nicht einmal einen historischen Kontext, Überlieferungen oder ähnliches, dass dieser Pilz als Speisepilz irgendwo auf der Welt verzehrt wurde, also zumindest nicht das ich wüsste.
Dein Vorstellungstext hat mir ansonsten gut gefallen - sehr sympathisch kommst du dabei rüber ![]()
Liebe Grüße
Maria
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a Schnapserl tät ich jetzt vertragen,
so ans mit fufzig Umdrehungen, im Leerlauf
'n Abend in die Stammtischrunde,
bevor ihr das lest, schenkt Euch auch was ein,
"auf die harte Tour" hat's gestern gespielt, "Elternsprechtag" im Gymnasium. Mit 5 Professorinnen & Klassenvorstand.
Über's Internet konnte man eintragen, zu welcher Uhrzeit man welche Prof. belästigen will. z.B. 16:35 - 16:40
Kein Tippfehler, zwei Blöcke waren auch buchbar, 16:40 - 16:45
Max. 10 Minuten für ein Gespräch, super.
In allen Gegenständen liegt sie zwischen sehr gut und gut, in zwei hat sie die Möglichkeit dazu. In welchen? Mathe und Englisch.
Wenn sie Gas gibt.
Ihr Klassenvorstand, a lässiger Typ, den hat's in Biologie, hat den Überblick, warum es nicht optimal läuft. Unsere Schwätzliesel sitzt neben einer gleichwertigen, die setzt er ab kommender Woche auseinander. Das war auch der Wunsch der Professorinnen.
M. & mir geht es schlagartig besser, wir wittern Morgenluft. Der Gymnasiastin auch, die hat TV-Verbot. Unseren M & P-Heilikopter mussten wir in den Hangar schieben, "Helikoptereltern" sind out. Waren wir eh nieeeeee ....
Langer Rede kurzer Sinn, die Odyssee hat vier Stunden gedauert.
Heute stand erstmals eine fachübergreifende Pilztour am Programm, mit Biologen, Geologen, Entomologen, Zoologen usw.
Eiin paar Mathefragen wurden gestellt, die Antworten dazu waren mir wichtiger. Gerne wär ich bei der Exkursion dabei gewesen ....
Jetzt gangat sogar a zweistöckiger runter,
LG
Peter
Hallo Peter,
- ich kringle mich gerade vor Lachen, denn ... dees kenn i nur zu gut ![]()
!!! Bin ich froh, dass ich das hinter mir habe!!!
Diese Lehrer-Rallye im 5- bis 10 Minuten-Takt war für mich immer abartig. Und im Endeffekt bringt es ja auch gar nichts. Und danach war ich immer nicht nur fix und fertig sondern auch noch frustriert, was nicht am Verhalten oder den Leistungen meiner Töchter lag.
Also, dasd an Schnabs brauchd hoasd, des kann i verschdehn, weil i hoab fei a immer an brauchd, naja eigendlich immer zwa, is ja e kloar
Und ich hoab fei gla zwa aufm Gymnasium - no koansder vorschdelln was ich für a Rennerei ghabd hoab
Doa hoasd fei manchmal selber nimmer gwussd um welchs Kind es grad gehd weil die Termine mid die Lehrer sin ja durcheinander ganger - also ich sach der, doa bisd selber ganz narrisch und konfus gworn ![]()
Aber ich sach der a - des geht irgendwann alles vorbei und dann sehnsdi af amol danach ![]()
![]()
Nix für Ungut
Maria mid am Gläsler Rodwein vor sich ![]()
Hallo Ihr Zwei,
ich finde seit Jahren beide Trompetenpfifferlinge, sehr häufig auch zusammen, und kann die normalerweise eigentlich schon unterscheiden. Nur auf dem Foto, auch in der Vergrößerung, kann ich da nicht wirklich viel erkennen, vor allem keine relevanten Farbunterschiede. Kann dies an meinem Laptop liegen?
Ach so, die Leisten auf dem Bild sind bei mir auch nicht wirklich gut zu erkennen, die Nr. 5 noch am ehesten, bei der Nr. 8 dachte ich eigentlich, dass das Foto unscharf ist ![]()
Jedenfalls ein spannendes Rätsel
Liebe Grüße
Maria
Alles anzeigen
Vollkommen richtig eberhard. War wohl doch zu einfach
Hallo!
Das glaube ich nicht so richtig,daß das einfach war.
Da muß man schon ein richtiger Freund in solchen Herbstpilzen sein,um da Unterschiede zu erkennen.
Ich habe da nur 6 Stück andere erkannt und sehe bei den jetzt markierten auch nicht richtig den Unterschied.
Gruß Jens
Hallo Jens,
mir geht es genau so. Auf diesem Foto erschließt sich mir der Unterschied zwischen den Trompetenpfifferlingen (Craterellus tubaeformis) und den Goldstieligen Trompetenpfifferlingen / Gelben Kantharellen (Cantharellus tubaeformis Var. lutescens) nicht so richtig, also zumindest ich kann dies auf diesem Foto auch nicht wirklich erkennen.
Woran Eberhard hast du dies erkannt / festgemacht?
Ansonsten aber "Grafei" hat es mir viel Spaß gemacht mit zu suchen und mit zu raten. Super Idee!
Liebe Grüße
Maria
Hallo Chris,
ist das ein tolles Album! Vielen, vielen Dank dafür! Ich kann mich gar nicht satt sehen an den vielen unterschiedlichen Faltern, den Vögeln und weiteren Tieren und natürlich an den Pflanzen. Und landschaftlich muss es dort ja sehr schön sein.
Bitte verwechsle doch öfter einmal das Forum
- ich würde mich sehr darüber freuen.
Liebe Grüße
Maria
Was mache ich falsch?
- das selbe wie ich! Das doppelte http!
Liebe Grüße
Maria
Was ist denn hier los?
Nichts ist los
- eigentlich ![]()
Du hast ein wunderbares Rezept mit einer herrlichen Beschreibung hier eingestellt - vielen, vielen Dank dafür und für Deine Mühe auch von meiner Seite.
Einem einzelnen User hat eine einzige verwendete Formulierung nicht so gut gefallen und dies hat er uns mitgeteilt wobei man diese Einzelmeinung sicher nicht auf alle Vegetarier und Veganer übertragen kann. Diese Formulierung hätte ich übrigens genau so verwenden können so wie wahrscheinlich viele andere auch. Die Argumentation von Fredy ist meiner Meinung nach allerdings, wenn man darüber nachdenkt, nicht so ganz von der Hand zu weisen. In diesem Rezept sind die Mönchsköpfe sicher kein Ersatz für Kutteln sondern ein Kuttel-Rezept wurde mit Mönchsköpfen (die wohl sogar ähnlich wie Kutteln aussehen) neu interpretiert und ist damit auch für Vegetarier geeignet. So hattest Du es ja wahrscheinlich auch gemeint und so hatte ich es zumindest verstanden.
Ich denke, man sollte dies alles, nicht nur jedes Wort wie Du schriebst, nicht so sehr auf die Goldwaage legen und zwar keiner! Man kann auch das eine oder andere schlicht überlesen und die Absicht dahinter erkennen. Wenn eine Formulierung wie Fleischersatz gebraucht wird, dann steckt da keine böse Absicht dahinter und man muss nicht gleich dagegen vorgehen. Mir war dies bisher übrigens auch nicht bekannt und bewusst, dass diese Formulierung irgendwie negativ ankommen könnte. Wenn man aber darauf hingewiesen wird, dann kann man ja wirklich darüber nachdenken und gegebenenfalls dies in der Zukunft etwas anders formulieren. Ich werde dies jedenfalls versuchen zu tun - auch wenn ich mit Sicherheit auch in Zukunft denken werden: Ohje, mit was ersetzte ich denn heute wieder einmal den Braten für meine Tochter ![]()
Was die Vegi-Wurst angeht kann ich natürlich nur für uns sprechen. Wir würden sie kaufen aber sie schmeckt meiner Tochter einfach nicht! Als ich diese Wurst das erste Mal kaufte war meine Tochter sogar richtig begeistert (bevor sie probiert hatte) und zwar genau wegen den von Dir angesprochenen kulturell bedingten Gewohnheiten.
Ich habe jetzt einfach nur noch die Bitte an alle, alles etwas lockerer und gelassener zu sehen ![]()
Liebe Grüße und in Vorfreude auf die nächsten Rezeptideen von Dir Teetrinker
Maria
Alles anzeigen
Ahoi, Maria,
fleißig warst Du!
Indes bei Bild 2 stutze ich: sehe ich da doch Rosa Rettichhelmlinge!
Dein Unbekannter ist doch wohl der Amiant-Körchenschirmling.
LG
Peter
Danke Peter,
ich habe die Fotos verwechselt weil ich eigentlich nur zeigen wollte wie schwer die zu sehen sind! Auf dem Foto sind natürlich keine Lacktrichterlinge und ich werde dies gleich entsprechend berichtigen.
Danke für die Nennung des Amiant-Körnchenschirmlings. Ein wie ich finde wirklich hübscher Pilz.
Liebe Grüße
Maria
Angeregt durch Steinpilzfunde aus anderen Regionen Deutschlands bin ich gestern einmal kurz in den Wald, nur zum Nachsehen ob vielleicht auch hier ....
Aber leider, Röhrlinge insgesamt gibt es so gut wie keine mehr und die wenigen die man noch findet muss man nur scharf ansehen, dann fallen sie schon in sich selbst zusammen. Auch sonst hat das Pilzwachstum noch mehr nachgelassen und viele der vorhandenen Pilze sind bereits älter.
Es gibt aber noch erstaunlich viele Amethystblaue Lacktrichterlinge, häufig allerdings im Laub nur schwer zu finden. So viele, dass ich doch tatsächlich noch einmal welche gesammelt habe. Auf dem nachfolgenden Foto sieht man Rettich-Helmlinge die ähnlich schwer zu sehen sind.
Und der ganze Wald steht nun wirklich dick voll mit wunderbaren Trompetenpfifferlingen. Nun zum Teil richtig groß ohne zu alt zu sein. Mein Korb war im Nu dick gefüllt.
Gesehen habe ich noch einige wenige verschiedene Täublinge die noch jünger waren. Doch auch sonst kann man noch viele wirklich schöne Pilz-Impressionen finden.
Diese hier waren im grün-gelben Moos kaum auszumachen (im Gegensatz wie es auf dem Foto erscheint)
Die allgegenwärtigen Grünblättrigen Schwefelköpfe gibt es nach wie vor, aber auch diese sieht man stellenweise in den bunten Blättern schwer.
Und wieder einmal habe ich keine Ahnung welcher Pilz dies ist - hübsch sehen sie jedenfalls aus.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen in diesen Tagen noch einmal in den Wald zu gehen und die köstlichen Trompetenpfifferlinge zu sammeln. Hierzu noch ein letztes Bild, denn auch diese übersieht man leicht wenn sie etwas bräunlicher sind.
Liebe Grüße
Maria
