Beiträge von Maria

    Hallo abeja,


    die Knoblauchsrauke hat einen ganz feinen Geruch und Geschmack nach Knoblauch. Zerreibe einmal ein frisches Blatt etwas zwischen den Fingern - dann kannst du es riechen. Sowohl Geruch als auch Geschmack ist allerdings bei Weitem nicht so aufdringlich wie eben beim Bärlauch oder dem Knoblauch sondern wesentlich dezenter und zarter.


    Ich sehe schon, auch über die Knoblauchsrauke werde ich noch etwas schreiben. Aber erst kommt nun endlich einmal der Giersch dran.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke für das Kompliment Tuppie :)


    Seiten wie Mundraub, die ja vor allem in den sozialen Netzwerken "gehandelt werden wie warme Semmeln", stehe ich auch sehr skeptisch gegenüber, nicht nur aus den von Dir genannten Gründen. Mein früherer Bärlauchwald aus dem meine von Dir zitierte Beschreibung stammt, ist dort aufgeführt mit der Beschreibung "Bärlauch ohne Ende". Was nicht dabei steht ist, das dort überwiegend Naturschutzgebiet ist und nur einige der Bärlauchecken im Landschaftsschutzgebiet liegen ... muss ich noch weiter schreiben ;) - ne, eigentlich ist es zum Heulen!
     
    Solche Seiten braucht man nicht, es geht auch anders. Viel besser ist es z.B. nach Wanderwegen mit Beschreibungen der Wandernden zu googeln, die regionalen Pressemeldungen zu verfolgen und vor allen Dingen mit den Leuten zu reden! Binnen einer Woche hatte ich hierdurch in meiner neuen unmittelbaren Umgebung bereits 5 Bärlauchecken ausfindig gemacht, zwei davon enorm groß, und eine Nachbarin will mir die Tage eine weitere Stelle zeigen - und dies alles außerhalb der Naturschutzgebiete ;).



    Die Knoblauchsrauke mag ich persönlich, kulinarisch gesehen, übrigens wesentlich lieber als den Bärlauch. Sie ist viel feiner und eleganter im Geschmack, nicht so derb und aufdringlich wie der Bärlauch.


    Liebe Grüße


    Maria


    Also, nachdem ich mir jetzt das Inhaltsverzeichnis angesehen und gelesen habe, dass man den Maronen- mit dem Satansröhrling verwechseln kann, komme ich doch stark ins Grübeln...:/:/:rolleyes:


    VG
    Wolfgang


    :D - ich auch, daher auch keine Wertung ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo


    Wer will kann hier einmal einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis werfen.


    Ohne irgendeine Wertung über das was man von diesem Buch lesen kann abgeben zu wollen :) habe ich dennoch eine ganz grundsätzliche Meinung zu einem solchen Buch mit "nur" 5 Pilzen. Vielleicht kann so ein Buch auch ein wunderbarer Einstieg für Menschen sein, die sich noch nie in ihrem Leben mit Pilzen befasst haben. Lange wird ein Buch mit nur 5 Pilzen sicher nicht genügen und dann steht es halt im Schrank. Aber vielleicht ist es als Einstieg auch genau das, was einige Menschen brauchen und möchten.


    Liebe Grüße


    Maria


    Liebe Maria,
    hier ist noch kein Barlauch und eigentlich gar nichts frischgrünes in Sicht. Aber letztes Jahr hatten die Blätter in den Beständen in Oberfranken so helle Streifen kreuz, krumm und quer. Hast Du eine Ahnung ob das Fraßgänge waren? Hab leider kein Foto gemacht.


    Lieben Gruß


    Claudia


    Hallo Claudia,


    auch hier bei mir in Treuchlingen kommt der Bärlauch gerade erst durch. Nur in geschützten Stellen, Mulden z.B., gibt es bereits größere Blätter.


    Zu Deiner Frage kann ich Dir leider keine Antwort geben, schlicht gesagt , ich habe keine Ahnung was dies sein könnte ;) . Aber vielleicht weiß dies ja jemand anderes - würde mich auch interessieren!


    Liebe Grüße


    Maria

    Ich danke Euch beiden Stefan und Markus!


    Ja, ich hatte Stefan gefragt was dies für verschiedene drei Pilze sind, die man immer wieder auf den Bärlauchblättern vorfindet. Und jeder, der Bärlauch "ohne Sense" erntet, wie Jule so treffend geschrieben hat, wird diese Pilze auch schon einmal gesehen haben!


    Super - Danke (Übrigens es lohnt sich den Bericht von Jule zu lesen!)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Safran,


    ich stand vorhin mit der Eingabe der Koordinaten vor einem ähnlichen Problem. Dank einer wirklich sehr guten Erklärung per PN (noch einmal herzlichen Dank) und des Links von Axel ging die Umwandlung dann wirklich total einfach und schnell. Ich habe gerade eben einen Fund vom letzten Jahr eingetragen (Suillus placidus) und der wurde sofort angezeigt.


    Was Du mit dem Bild meinst verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht so ganz. Willst Du vielleicht ein Foto bei der Fundmeldung hinterlegen?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Wolfgang,


    anscheinend habe ich leider wieder nicht ganz klar ausgedrückt, was ich meinte.



    jetzt muss ich Dich enttäuschen: ein Kartierungspunkt "evtl. xyz" hilft niemandem, es sei denn, zu der Aufsammlung gibt es einen Beleg, ein Foto, und Notizen zu Geruch und ggf. Geschmack.


    Ich meinte, dass auf einem evtl. Erfassungsbogen, auf dem dann eben alle erforderlichen Merkmale erfasst sind, dem Fotos beigefügt sind, es auch eine Möglichkeit geben könnte, wohlgemerkt "könnte", nicht nur einen eindeutig und sicher bestimmten Pilz anzugeben. Es könnte daneben auch ein Feld mit "evtl. xxx" geben, in dem Pilze angegeben werden, von denen die Gattung zweifelsfrei bestimmt worden ist, bei denen aber die Unterart nicht genau bestimmt werden kann. Wie oft habe ich es hier im Forum erlebt dass man eben die genaue Unterart z.B. nur mikroskopisch bestimmen kann.



    Pilze fruktifizieren manchmal jahrelang nicht. Selbst wenn man meint, das Wetter wäre günstig. Und dann müsste man den Fundort schon auf ein paar Meter genau kennen, um überhaupt eine Chance zu haben, einen bestimmten Pilz wiederzufinden. Dafür ein paar 100 km fahren? Wohl kaum.


    Nachdem der Finder ja durch den Erfassungsbogen bekannt ist, dürfte das Wiederfinden eines bestimmten Pilzes durch und zusammen mit dem Finder sehr zielgerichtet, sicher und schnell möglich sein. Und gerade bei den Pilzen die nur alle paar Jahre fruktifizieren erscheint es mir wichtig mit der "Basis" zusammen zu arbeiten, denn der Pilzsucher vor Ort wird wohl in der Regel derjenige sein, der diese Pilze dann auch findet.



    Wenn Du glaubst, etwas Besonderes gefunden zu haben, trocknest Du den Pilz besser und stellst das Foto in dieses Forum, und wenn ein Experte ihn nachbestimmen möchte, ist danach der richtige Zeitpunkt, ihn zu kartieren. Oder Du führst den Experten persönlich zum Standort, nachdem Du Dich überzeugt hat, dass der Pilz wieder (bzw. immer noch) da ist.


    Das versteht sich ja, so dachte ich zumindest, von selbst, dass nur und ausschließlich Pilze gemeldet werden die sicher bestimmt sind und dies natürlich vor der Erfassung bzw. Meldung. Im Falle eines Zusatzfeldes ("evtl. xyz") könnte man dann auch die Pilze melden, bei denen man sich in der Bestimmung der Gattung ebenfalls sicher ist, und auch hier natürlich vor einer Meldung, bei denen aber die genaue Unterart z.B. nur mikroskopisch bestimmt werden kann. Inwieweit man die Meldungen über ein evtl. vorhandenes Zusatzfeld einschränken könnte oder vielleicht sogar sollte ist eine andere Frage - mir geht es hier erst einmal um grundsätzliche Überlegungen wie man die Kartierung an sich etwas voranbringen könnte und wie man die eigentlichen Kartierer unterstützen könnte.



    Mit meinen Gedanken, meinem "Quer-Denken", möchte ich einfach nur Möglichkeiten aufzeigen - ob diese Ideen gut sind und/oder realistisch umsetzbar sind, ist eine andere Frage.


    Liebe Grüße


    Maria

    .. und jeder der hinzukommt ist sogesehen ein Gewinn.


    Genau Craterelle :)


    Am Rande hatte ich das ganze Thema um Lobby-Arbeit, Verband, Kartierung, Nachwuchssorgen usw. ja schon die ganze Zeit etwas verfolgt. Dies ist für mich nicht wirklich etwas Neues - genau so etwas kenne ich auch aus anderen Gebieten nur halt mit anderen thematischen Inhalten.


    Manchmal ist es sinnvoll einen Schritt zurückzugehen und damit einen enormen Schritt nach vorne zu tun! Überlegt einmal, denkt einfach einmal quer. Angenommen es gäbe einen wirklich einfach und schnell zu händelnden Erfassungsbogen. Ich bin mir sicher, dass mindestens 20 Leute alleine hier aus dem Forum den auch nutzen würden. Natürlich sind dann nicht alle Pilze erfasst - na und? Es wäre ein Anfang! Und diese 20 Leute finden dann ja auch andere Pilze die sie eben nicht bestimmen können. Wenn man dies dann aber auf diesem Erfassungsbogen ebenfalls angeben könnte, also einfach lapidar "evtl. xyz", dann können die Experten auch leichter ganz gezielt die Gebiete anfahren. Und dies wiederum könnte ich mir vorstellen macht dann auch mehr Spaß und ist zielgerichteter.


    Auch was den zeitlichen Aspekt angeht - es wäre einfach ein Anfang. Ich finde immer noch besser als gar nichts :)


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Falls ich hier zu viel schreibe, allzu große Beteiligung der vielen weiteren User kann ich hier ja jetzt gerade nicht feststellen ;), dann teilt mir dies doch bitte, bitte mit :)

    Bärlauch - auf ein Neues


    Der Bärlauch ist ja nun überall da, mancherorts gerade am kommen, andernorts bereits richtig groß. Gestern habe ich mir meinen ersten Bärlauch geholt und was sah ich? Immer wieder ganze Flecken im Bärlauchwald an denen alle Blätter abgeschnitten waren. Mein eindringlicher Appell deshalb noch einmal: Maßvoll sammeln und jeder Pflanze noch Blätter lassen!!!


    Nicht von ungefähr wird in einigen Regionen Deutschlands das sammeln von Bärlauch, wenn es über einen Handstrauß hinausgeht und man keine Erlaubnis vorweisen kann, richtig teuer!. Wir sind aber selbst schuld daran. Wenn jeder vernünftig sammeln würde, gäbe es dies alles gar nicht.


    Ansonsten wünsche ich Euch viel Freude mit dem Bärlauch und wenn Ihr noch etwas wissen wollte oder Rezepte braucht (wenn ich nach den Sozialen Netzwerken gehe scheint es da ja durchaus immer wieder Fragen zu geben), dann fragt einfach.


    Liebe Grüße


    Maria


    .... hach und ich sage Euch ich schwelge hier im Bärlauchduft ;):yumyum:

    Wie Pilze mit biochemischen Bolzenschneidern Holz zersetzen


    Boku-Forscher untersuchen die Zerstörungskraft von Pilzen. Davon könnte auch die Industrie profitieren


    Diesen Artikel vom 9. März 2017 im "der Standard" fand ich persönlich richtig interessant und verstanden habe ich auch noch um was es dabei geht ;).


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Stefan,


    eine Kleinigkeit am Rande :) Mit "normalen" Pilzsammlern meinte ich nicht unbedingt die reinen Sonntags-Speise-Pilz-Sammler die neben Maronen und Pfifferlingen nicht viel mehr kennen. Ich meinte diejenigen, die ja auch die Mehrheit der sich hier aktiv im Forum bewegenden User darstellen dürfte, die sich darüber hinaus für Pilze interessieren. Mit sehr unterschiedlichem Kenntnisstand über Pilze, sich aber eben interessieren und immer dazu lernen. Und genau solche Personen gibt es ja auch außerhalb dieses Forums. Und dabei ist es meiner Meinung nach völlig unerheblich, ob man primär an Speisepilzen interessiert ist, denn diese sollten ja ebenfalls kartiert werden und außerdem findet man zwangsläufig auch andere Pilze. Sorry Stefan, aber das wollte ich jetzt einfach noch einmal klarer formuliert haben. :)


    Und, wenn ich jetzt einmal von mir ausgehe, diese eben beschriebene Personengruppe der "normalen" Pilzsammler benutzt die Kartierungskarte sehr wohl, bzw. in meinem Falle ich würde sie halt gerne benutzen wenn da Funde stehen würden ;)


    Und daher noch einmal - der an erster Stelle stehende wissenschaftliche Aspekt ist klar - logisch. Aber mein Hinweis ist eben auch an eine weitere Nutzung bzw. Zielgruppe (an die Basis!) zu denken. Und ich glaube, letztendlich wird dies dann auch wieder ein Baustein sein mehr Menschen für Pilze zu interessieren, wird mehr Menschen zur DGfM bringen, ist förderlich für mehr Nachwuchs.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    zum Thema Kartierung stellt sich mir, wenn ich die Texte lese, die Frage, für wen oder was ist die Kartierung eigentlich alles gedacht? Für eher wissenschaftliche Erfassung mit verschiedenen Schwerpunkten ist klar, aber ich dachte eigentlich auch als Informationsmöglichkeit für die breite Masse der "normalen" Pilzsucher.


    Meine weiteren Gedanken sind, dass es auf der Kartierungskarte relativ viele, zum Teil recht große, weiße Flecken gibt. Da wurden bisher kaum oder so gut wie keine Pilze kartiert. Gebt einmal spaßeshalber ein paar der "Allerweltpilze" bei der Kartierungskarte für Bayern ein - egal um welchen Pilz es sich handelt, selbst bei dem allgegenwärtigem Maronenröhrling, werdet Ihr in den immer gleichen Regionen keine Einträge finden!


    Ich sehe es übrigens auch so, dass es nicht ganz ungefährlich ist, wenn "Laien" Pilze kartieren. Wichtig wäre dazu wirklich ein konkreter Erfassungsbogen (nicht zu kompliziert aber dennoch aussagekräftig und für den eher laienhaften Erfasser verständlich). Niedrigschwellig und ohne großen Zeitaufwand zu händeln wäre auch hier angesagt. Auch sollten meiner Meinung nach immer aussagekräftige Fotos beigefügt werden (vielleicht ist dies ja jetzt schon so). Und dann könnten sich sicher die Kartierungskarten mit einigen Pilzarten etwas mehr füllen, auch wenn es vielleicht überwiegend nur die "Allerweltspilze" wie Fliegenpilz, Maronen oder Stinkmorchel sein werden ;).


    Aber auch Pilze die man nicht so häufig findet können Laien durchaus erfassen. Ich erinnere nur einmal an den Parasitischen Röhrling (den ich letztes Jahr massenhaft gefunden hatte) oder an den Elfenbein-Röhrling den ich ja ebenfalls gefunden hatte.


    Für alle weiteren nur schwer oder nicht ganz so einfach zu bestimmenden Pilze, oder wenn man sich unsicher ist, glaube ich, dass diejenigen die sich die Mühe machen Pilze zu kartieren bzw. für die Kartierung zu melden in der Regel sehr genau wissen wo ihre persönlichen Kenntnis-Grenzen sind und dann diese Pilze eben nicht melden oder einem Experten die Pilze zur sicheren Bestimmung zeigen. Auch hier kann ich persönliche Beispiele nennen - mein Lorchelfund vom letzten Jahr. Oder die Tage fand ich eine ganze Ecke voll mit Nesterdsternen (wurden ja dankenswerter Weise ebenfalls hier im Forum bestimmt allerdings warte ich noch einmal ab bis Neue kommen, denn mir ist noch nicht wirklich klar um welchen Nesterdstern genau es sich handelt).


    Ich hoffe, ich konnte ein paar konstruktive Gedanken und vielleicht sogar Anregungen beisteuern.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    nachdem ich ja nun so oft zitiert und genannt worden bin, melde ich mich noch einmal bevor auch ich in die Natur verschwinde.


    Vielleicht sind meine momentanen Erfahrungen für diese Diskussion zur Unterstützung und Weiterentwicklung der DGfM doch ganz hilfreich denn ich könnte mir gut vorstellen, dass es noch ein paar Neueinsteiger wie mich gibt und auch in Zukunft geben wird.


    Zunächst einmal finde ich persönlich es ganz wichtig, dass es tatsächlich einen Dachverband für Deutschland gibt. Auch ist eine wissenschaftliche Arbeit unabdingbar. Und natürlich ist eine deutschlandweit standardisiert Ausbildung generell gesehen sinnvoll. Genauso wichtig, wenn nicht manchmal gerade für die Gewinnung von Nachwuchs noch wichtiger, ist eine sehr breit angelegte Basisarbeit seitens des Verbandes. Viele Dachverbände haben daher Landes-Geschäftsstellen (so etwas ähnliches hat die DGfM ja auch) und diesen sind dann wieder regionale kleinere Vereine oder ähnliches (oder hier vielleicht PSV etc.) unterstellt. Genau diese Strukturen habe ich bei der DGfM gesehen! Ganz wichtig für die Neugewinnung von "Nachwuchs" sind dabei aber auch niedrigschwellige Angebote in vielerlei Hinsicht und da habe ich jetzt nicht ganz so viel entdeckt.


    So, ich habe nun die Idee irgend etwas in Sachen Pilze zu tun (natürlich ist mir voll bewusst, dass gerade ich keine Pilzführungen, Vorträge etc. machen kann - dazu reichen meine Kenntnisse bei Weitem überhaupt nicht aus). Und wenn Ihr wissen wollte warum ich diese Idee hatte, dann schaut Euch einmal die von Pablo verlinkte Karte der Vereine an - ich wohne ziemlich genau in der Mitte zwischen Nürnberg, München, Regensburg und Stuttgart! Super oder? Immerhin gibt es ganz in der Nähe von mir gleich zwei PSV und mit dem einen stehe ich auch in Kontakt.


    Also habe ich mich via Internet auf die Suche gemacht, was es denn in Sachen Pilzen in meiner Region noch so alles gibt. Es gibt anscheinend so gut wie nichts! Also habe ich mich einmal auf die Suche gemacht, wo man denn vielleicht Unterstützung bekommen könnte, welche Möglichkeiten es überhaupt geben könnte. Und bei solch einer Suche stößt man dann zwangsläufig deutschlandweit auf viele Vereine, Gruppen, Einzelpersonen oder was weis ich. Ganz ehrlich - ich blicke da erst einmal nicht durch! Da scheint mir auf den ersten Blick erst einmal keine erkennbare Linie, keine Struktur drinn zu sein. Also habe ich mich zunehmend erst einmal der Web-Seite der DGfM zugewandt und genau in diesem Moment erschien dieser Thread :D


    Zusammengefasst noch einmal: Ein Dachverband ist auf jeden Fall notwendig. Klare, auch von außen erkennbare Strukturen sind notwendig. Wissenschaftliche Arbeit ist unabdingbar. All dies sehe ich hier. Eine breit angelegte Basisarbeit eines Verbandes mit auch eher niedrigschwelligen Angeboten für die Basis ist meiner Erfahrung nach unabdingbar und genau dieses sehe ich noch nicht so ganz.


    So und jetzt gehe auch ich hinaus und versuche meine ganz persönliche Basis was Pilze betrifft zugegebenermaßen sehr niedrigschwellig zu erweitern ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Die eigentliche Frage bleibt: wer könnte/möchte sich wie im Sinne der Pilze einbringen, und welche Hilfestellungen kann ein überregionaler Verband dazu leisten?


    Hallo Wolfgang,


    erst einmal vielen Dank für die sachliche, klare und fundierte Antwort.


    Meine Antwort ist, ja ich persönlich bin schon am sondieren wie und in welcher Weise ich mich mit meinen momentanen persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen könnte. Im Laufe diesen Jahres wird sich dies sicher herauskristallisieren :)


    Zur Kartierung wird die DGfM sicher Nachricht (per Mail? und das Excel-Blatt irgendwie? ) bekommen. Allerdings nicht nur Fliegenpilze ;) sondern ausschließlich sicher bestimmte weitere Pilze :) .


    Ansonsten sind ja in meinen Texten schon so einige Anmerkungen, also Dinge die mir aufgefallen sind, eingeflossen.


    Liebe Grüße


    Maria


    Es gibt keinen Grund sich auszuklinken Maria, es gab auch keinen Zaunpfhal. :D ....Zaupfahl.
    Wir sind nicht im APR und die Diskussion ist offen, gerade "nicht betriebsblinde" Member sind in der Diskussion erwünscht.


    LG,


    Markus


    Hallo Markus,


    nun, dann bin ich ja beruhigt!


    Aber erkläre uns doch noch einmal genau und unmissverständlich was genau Du mit diesem Thread denn eigentlich willst. Wo willst du hin?


    Denn wenn ich Deine Texte nun im Zusammenhang betrachte ist mir dies leider nach wie vor nicht wirklich klar - sorry :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Maria,


    deine positive Angehensweise gefällt mir. Ich habe auch schon ein paar mal auf und zu gemacht. Der Wissensdrang drängt einen zum nochmaligen Öffnen. Und genau darum geht es.


    Hallo Markus,


    nun, dann habe ich Dein von Dir eingangs geschildertes Anliegen offensichtlich völlig falsch verstanden!



    Wir haben nun die Möglichkeit einen direkten Ansprechpartner zu haben bei der DGfM und können ein Stück weit löchern.


    Damit kann ich persönlich nun wiederum überhaupt nichts anfangen (nur Mal so am Rande da Du ja mir schreibst ;) )



    Mit deinem Pflanzenwissen wirst du sicherlich wertvolle Beiträge liefern können, die in der Gesamtheit weiterführen können und schon weitergeführt haben. Und jeder noch so kleine Beitrag stellt einen Fortschritt dar.
    Gemeinsam führt uns das weiter, das war und ist auch mein Ziel. :thumbup:


    Diesen Wink mit dem Zaunpfahl habe ich wiederum, so glaube ich zumindest, sehr gut verstanden. In diesem Thread werde ich mich demnach, als eine grundsätzlich an ehrenamtlicher Mitarbeit innerhalb der Mykologie interessierte Neue, also erst einmal ausklinken. :)


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Ich lasse mich allerdings nicht davon abschrecken außerhalb dieses Threads an dem Thema Mykologie dran zu bleiben ;)

    Hallo Ihr Lieben, ich noch einmal :)


    Ich hatte mir die Anforderungen an eine PSV-Ausbildung vor Kurzem einmal angesehen und auch sofort wieder geschlossen. Bei aller Liebe zu und Interesse an den Pilzen, aber das hat mich erschlagen. Allerdings habe ich entdeckt, dass es ja seid kurzem den Pilz-Coach gibt. Und die dafür gemachten Angaben erscheinen mir doch für mich und vermutlich die meisten anderen Interessierten wesentlich realistischer und im Alltag umsetzbarer. Hier scheint auch ein wenig mehr auf Pädagogik eingegangen zu werden. Irritiert hat mich allerdings das ausschließlich angegebenen Betätigungsumfeld. Warum nicht auch in der normalen Erwachsenenbildung? Also ich glaube, das vielleicht? bei normalen Führungen evtl. gar nicht mehr an Kenntnissen benötigt wird? Was ich aber nicht gefunden habe war eine Angabe zu den entstehenden Kosten und dies ist ja auch ein nicht unerheblicher Punkt. Auf jeden Fall erscheint mir dies grundsätzlich gesehen erst einmal ein guter Weg zu sein mehr Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen.


    Ich hatte Markus eigentlich auch so verstanden, dass es ganz generell um das Thema Pilze, DGfM, Nachwuchs, Kartierung usw. geht. Muss man für eine ehrenamtliche Mitarbeit ein Pilz-Coach oder PSV sein? Ich denke sicher nicht!


    Und das Thema Kartierung ist ja für mich ein ganz spezielles Thema, gerade für weite Teile Mittelfrankens. Im letzten Jahr hatte ich versucht Pilzfunde irgendwie eintragen zu lassen und habe dann letztendlich resigniert aufgegeben. Nun habe ich aber entdeckt, dass es auf der Web-Seite der DGfM ein Programm zur Erfassung gibt (–žMykIS–œ). Nicht entdeckt habe ich, wer sich dieses Programm bestellen kann. Muss man dafür PSV sein? Könnte jemand wie ich auch mitmachen? Aber auch hier scheint es sich, zumindest so habe ich es verstanden, um eine eher niedrigschwellige Möglichkeit zu handeln und genau dies ist notwendig um mehr Bewegung in die mykologische Landschaft zu bekommen.


    Zusammengefasst (zu den beiden genannten Punkten) erscheint mir als Neuling einiges auf einem wirklich guten Weg zu sein, aber eben auch noch etwas ausbaufähig. :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Am 6. März gab es beim NDR eine sehr interessante Reportage bei der es auch um die hohe Quecksilberbelastung von Pilzen bei Erdgas-/Erdöl-Förderanlagen ging.


    Insbesondere für Pilze-Sammler die in der Nähe der vielen Erdgasförderplätzen in Deutschland leben und sammeln dürfte dies interessant sein. Gefördert wird und wurde unter anderem in Niedersachsen und Schleswig-Holstein aber soweit mir bekannt auch in Hessen, in Rheinland-Pfalz, in Bayern und in Baden-Württemberg.


    Presseerklärung des NDR: [url=https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/NDR-Untersuchung-rund-um-Erdgasfoerderplaetze-Schadstoffe-in-Gruenkohl-und-Pilzen-nachgewiesen-,pressemeldungndr18248.html]NDR Untersuchung rund um Erdgasförderplätze - Schadstoffe in Grünkohl und Pilzen nachgewiesen [/url]


    Und, obwohl es im Filmbeitrag dann nur am Rande um Pilze ging, die Reportage [url=http://www.ndr.de/fernsehen/Die-Tricks-der-Oel-und-Gaskonzerne,doku1074.html]"Die Tricks der Öl- und Gaskonzerne"[/url]


    Liebe Grüße


    Maria