Beiträge von Maria


    Inzwischen habe ich aus mehreren Quellen erfahren, dass die Geschichte mit der Verwechslung unserer giftigen mit heimischen, eßbaren Pilzen in Syrien oder sonstwo ein Märchen ist.


    Der Grund für Pilzvergiftungen dürfte somit international gleich sein. Verantwortungslosigkeit und Dummheit.


    Hallo Ralf,


    wo könnte man dies denn nachlesen?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    vielleicht noch kurz meine persönliche Meinung zu der hier vorliegenden Presseberichterstattung. Eigentlich finde ich, bis auf einige wenige Ausnahmen (Bild z. B. wusste natürlich wieder einmal mehr ;) ) dass die Berichterstattung soweit schon in Ordnung war und nach wie vor ist.


    Die Stadt Krefeld und die Feuerwehr Krefeld scheint doch richtigerweise die Pressemitteilung selbst herausgegeben zu haben nachdem die Familie angegeben hatte die Pilze bei einem Gemüsehändler gekauft zu haben und nachdem laut Krankenhaus und wohl der Giftnotrufzentrale der dringende Verdacht auf eine Vergiftung mit Knollenblätterpilzen bestand. Hier musste doch sofort die Bevölkerung gewarnt werden und zwar über alle verfügbaren Kanäle! Und die allermeisten Medien haben relativ genau den Inhalt der Pressemitteilung der Stadt Krefeld wieder gegeben und sonst nichts weiter.


    Heute wiederum finden sich im Netz zunehmend Artikel, auch von überregionalen Medien, die eben die neuesten Erkenntnisse (neue Pressemitteilung der Stadt Krefeld) aufgreifen und den Sachverhalt vorsichtig relativieren.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Karl-Heinz :)



    Das Nachfolgende sind keine Fragen direkt an Dich Karl-Heinz, sondern eher meine Gedanken/Fragezeichen allgemein dazu und dies sind einige.


    Ich frage mich, wie Pilzarten wie Kremplinge in Deutschland überhaupt zum Verkauf angeboten werden können bzw. auf den Großmarkt gekommen sind, unter welcher Bezeichnung sie angeboten wurden. Der Klärung dieser Fragen wird aber ja behördlicherseits bereits nachgegangen.


    Ich frage mich, welche Menge von der Familie gekauft wurde. Auf dem Foto sieht man ja noch eine ganze Schüssel voll Pilze und dies nachdem eine fünf-köpfige Familie bereits davon gegessen haben soll (die Anzahl der Personen die Vergiftungssymptome hat wurde allerdings mittlerweile etwas relativiert). Handelsübliche Mengen in abgepackter Form (so kann man dies in Pressemitteilungen zumindest lesen) sind dies jedenfalls meiner Meinung nach eher nicht, eher schon Mengen wie man sie im Großmarkt sehen kann.


    Ich frage mich, ob diese Pilze bei Kauf bzw. der Zubereitung bereits "vergammelt" waren (das Foto könnte ja auch erst am Dienstag, also zwei Tage nach dem Kauf entstanden sein) oder ob diese Pilze unsachgemäß zubereitet wurden oder bei einwandfreien Pilzen und sachgemäßer Zubereitung von einem Familienmitglied vor Beendigung der Zubereitung "probiert" wurden, oder ...


    Ich frage mich, warum nach dem nachvollziehbaren Anfangsverdacht auf Vergiftung durch einen Knollenblätterpilz dies (durch die Medien) weiterhin aufrecht erhalten wird. Vielleicht weil dies so einfacher ist? Vielleicht weil die endgültigen Labor-Ergebnisse noch nicht vorliegen?


    Wie auch immer - es ist interessant die Pressemitteilungen dazu zu verfolgen. Die Stadt Krefeld stellte die Situation gestern übrigens, zumindest soweit ich dies gelesen habe, etwas anders dar. Laut deren Aussagen soll nur ein Patient unter starkem Durchfall gelitten haben. Und es stehe nicht fest, ob tatsächlich giftige Pilze verspeist wurden, hieß es in deren Mitteilung. Das Ergebnis einer Laboruntersuchung stehe noch aus.


    Irgendwie für mich eine Geschichte mit vielen Fragezeichen. Aber das Wichtigste ist, dass es der Familie gut geht und das es der einen Person bald wieder gut gehen wird :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    wie Einige von Euch sicher schon festgestellt haben bin ich wirklich daran interessiert so viel wie möglich über Pilze zu lernen und so habe ich mir erlaubt zu diesem Pilz einmal Jürgen Schneider zu befragen.


    Er las den Thread hier durch und meinte, dass dies für ihn Leccinum holopus wäre, wenn auch in einem ungewöhnlichem Habitat. Letztendlich Gewissheit wäre natürlich mikroskopisch zu erhalten.


    Zum Habitat vielleicht noch:
    Auf den Fotos sieht man ja ein kleines Heidelbeerpflänzchen - das nächste Mal in einem ähnlich gelagerten Fall werde ich auf so etwas vielleicht besser explizit hinweisen - sorry, dass ich dies hier nicht getan habe. Jedenfalls ist es dort eine Art Übergang zwischen dem sehr kalkhaltigen Boden des Hahnenkamms und dem sauren Boden nördlich der fränkischen Seen. Am Fundort ist der Boden zwar kalkhaltig aber auch bereits sehr leicht oberflächenversauert. Man findet bereits erste, wenige Heidelbeeren und sehr vereinzelt Preiselbeeren.
    Dennoch, für Leccinum holopus ist das Habitat ungewöhnlich aber anscheinend im Bereich des Möglichen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Marion :)


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    Hallo Karl-Heinz,


    ich finde Du kommst sehr sympathisch und kompetent (was Du ja auch bist) rüber. Außerdem finde ich es schön zu einem Namen auch ein Gesicht und hier auch eine Stimme zu haben.


    Es freut mich sehr, dass der Zustand der Familie stabil ist und ich hoffe, dass sie alle recht bald, hoffentlich ohne weitere Komplikationen, genesen werden.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo miteinander,


    da sieht man wieder einmal wie sinnvoll wissenschaftliche Namen sind ;) (und auch die komplette Übermittlung von Texten) ;) Wobei ich nicht weiß, welche Informationen über die App vermittelt werden, auf der Webseite von pilzfinder.de sieht dies dagegen so aus:


    http://www.pilzfinder.de/pilz/flockengelb.html


    und im Vergleich dazu: http://www.pilzfinder.de/pilz/flocken.html


    Übrigens jeweils auch mit Fotos ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    gerade eben, als ich diesen Thread las, dachte ich ich sehe bzw. lese nicht richtig. Und so googelte ich erst einmal.


    Die Warnung bzw. Pressemitteilung wurde offiziell von der Stadt Krefeld und der Feuerwehr Krefeld hausgegeben. Anscheinend wurden die Pilze am Stand eines Gemüsehändlers, wenn man den Berichten von Focus glauben darf, angeboten womit eher zu erklären ist, wie man Pilze auf einem Flohmarkt überhaupt kaufen kann.


    Der Verdacht des behandelnden Arztes ist wohl eine Vergiftung durch Knollenblätterpilzen - dies passt ja nun irgendwie so gar nicht zu den von Karl-Heinz gezeigten Pilzen.


    Vielleicht Karl-Heinz kannst Du uns berichten?


    Liebe Grüße


    Maria

    .... und ich finde hier einfach keine Herbsttrompeten ;(


    Und alle anderen aus meiner Gegend berichten von DEN Funden und DEN übervollen Körben und ... irgend etwas mache ich verkehrt ;)


    Ich freue mich mit Euch!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    gestern war ich wieder einmal unterwegs - zurzeit können die Körbe gar nicht groß genug sein, aber es wird aller höchste Zeit loszugehen - insbesondere die Röhrlinge sind größtenteils schon zu alt.


    Maronen findet man sehr, sehr viele, darunter viele kleine feste. Viele sehen aber bereits so aus:


    Steinpilze sah ich bestimmt über 30/40 Stück - die meisten leider bereits zu alt und/oder total verwurmt. Aber 9 Exemplare kamen dann doch im Korb zusammen ;)


    Genauso bei den Flockenstieligen Hexenröhrlingen


    Und auch bei den unterschiedlichsten Raufüssen sah es nicht anders aus - die meisten waren schon zu alt. Ich fand Birken-Röhrlinge, Rotkappen (ich glaube zwei verschiedene) und Hainbuchen-Röhrlinge.



    Nach wie vor gibt es unendlich viele wirklich große Stoppelpilze und endlich auch sehr viele Trompetenpfifferlinge. Und ich fand wirklich viele Reizker - Fichten- und Edelreizker. Ferner drei wirklich schöne Krause Glucken.


    Lärchenröhrlinge sah ich ebenfalls sehr viele und so viele Hohlfussröhrlinge und so große wie gestern habe ich noch nie gesehen - stellenweise flächendeckend! Aber wie man sieht, sofern man die überhaupt sammelt ;), auch diese zu alt.



    Sandpilze beinahe ohne Ende und massenhaft Kuhröhrlinge - die letzteren allerdings alle schon zu alt. Ferner fand ich z.B. auch unendlich viele Habichtspilze - hier im Verein mit Stoppelpilzen
    P1140059.JPG



    Schließen möchte ich diesen Bericht über einen außerordentlich ertragreichen Spaziergang mit diesem Kameraden der doch tatsächlich wurmfrei war.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Wolfgang,


    vielen Dank für Deine Information :) . Im letzten Jahr nahm ich wegen einem anderen Pilzfund (eine evtl. eher seltene Lorchel die aber nur mikroskopisch bestimmbar war) Kontakt mit der Abteilung Pilzkunde der NHG auf. Man teilte mir mit, dass wohl zurzeit, leider, niemand wirklich Ahnung von Mikroskopierung hat. Dies kann sich natürlich in den letzten Monaten auch wieder geändert haben. Jedenfalls musste ich im letzten Jahr unverrichteter Dinge und ohne wirkliches Interesse verspürt zu haben, wieder von dannen ziehen.


    Liebe Grüße


    Maria


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    Danke Pablo :)


    Vielleicht liest dies hier ja Jemand der Interesse und Zeit hat! Würde mich jedenfalls sehr freuen.


    Liebe Grüße


    Maria
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    Seit gestern hat sich farblich etwas getan und deswegen stelle ich noch ein paar Fotos ein. Leider wieder nur Fotos mit Kunstlicht da es heute einfach nicht hell werden will.





    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Feinschmecker,


    8|:D


    Ich sage dazu nur alles zu seiner Zeit UND warum eigentlich ich? Also ich meine ich habe durchaus schon, alleine aus beruflichen Gründen, so einige Kenntnisse was die traditionelle Kochkunst auch in Bezug auf Pilze angeht. Und ich weiß auch durchaus wo ich weitergehend fündig werden kann :)


    Aber anscheinend, wenn ich mir die vorhergehenden Texte so durchlesen, stoßen da so einige unterschiedliche Welten und Ansichten aufeinander :) Wenn sich also jemand für dieses Thema interessiert, übrigens wirklich spannend!, und einen Thread eröffnet, dann poste ich sehr gerne ab und an etwas aus meinem Wissensschatz :)


    Wie wäre es also mit Dir Feinschmecker?


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Igel,


    wenn ich dies jetzt richtig verstanden habe - nix genaues weiß man nicht ohne das scharfe Glas ;) Die Tendenz geht aber dem Augenschein nach schon in Richtung Stropharia caerulea ?


    Für die Fotos kann ich eigentlich nichts - die macht die Kamera und die hat nur mit der Farbe Weiß wirkliche Probleme ;)


    Liebe Grüße und Danke für Deine Antwort :)


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    heute habe ich Pilze gesehen die ich zumindest bewusst noch nie gesehen habe. Grünspanträuschlinge kenne ich natürlich, diese hier sahen aber, zumindest meiner Meinung nach, irgendwie anders aus :)


    Fundort war am Wegrand im Gras, auf der einen Seite Nadelwald, auf der anderen Seite Laub/Gebüsch-Mischwaldstreifen. Boden eher kalkhaltig.
    Falls eine Frage nach dem Geruch kommt - ich bin so erkältet, dass ich rein gar nichts mehr rieche :)


    Gehe ich mit meiner Vermutung richtig?






    Vielen lieben Dank schon einmal.


    Liebe Grüße


    Maria


    Ähm... Trockne den mal. Ich wüsste momentan nichts besseres, als den vorläufig nur "Leccinum spec." zu nennen. Aber solche Funde sind eigentlich wichtig für die Forschung, insbesondere wenn das Frischmaterial gut dokumentiert ist (wie hier) und ein beleg angefertigt wird.


    Mache ich Pablo :)


    Und Dir dann zusenden? Oder wem? (Werde langsam Dauerkunde bei der Post ;) )


    Liebe Grüße


    Maria


    Oh ja Pablo und wie langsam!


    Ich habe den, bzw. die zwei Pilze gerade gefunden und auch versucht die Farbveränderungen zu fotografieren. Bei Kunstlicht ist mir dies leider nicht wirklich gelungen.


    Die Stielbasis zeigt nun ein deutliches grau-grün, aber nur von außen. Beim Durchschnitt zeigt sich, sehr schmal am Rand des Stieles, ein deutliches grün, aber nicht durchgehend der gesamten Stiellänge entlang.


    Ich versuche morgen bei Tageslicht neue, bessere Fotos zu machen. Lediglich bei dem Nachfolgenden kann man ansatzweise ein klein wenig erkennen, aber wirklich nur ansatzweise.


    Jetzt wird es ja so langsam richtig spannend :)


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Wie lange sind denn zwischen dem Durchschneiden und dem Aufnehmen des Bildes vergangen?


    Hallo Pablo,


    das Fotos entstand kurz danach. Auch kurze Zeit später (ca. 10 Minuten) konnte ich keine weiteren Veränderungen feststellen.


    Aber ich habe den Pilz mitgenommen - den muss ich jetzt nur noch in meinen heutigen gigantischen Speisepilzfunden finden. Und leider bin ich beim Putzen der Pilze bis dahin noch nicht durchgedrungen ;) Sollte sich farblich etwas verändert haben schreibe ich dies natürlich sofort!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    in letzter Zeit werden ja immer wieder einmal weiße Birkenpilze vorgestellt. Nun, ich habe heute eben einmal einen grünlichen gefunden - Abwechslung muss ja sein ;)


    Fundort war in einem unglaublich vielfältigem Mischwald auf leicht kalkigem Boden. Dort fand ich heute übrigens sehr viele verschiedene Raufüße. Der nachfolgende Pilz sieht für mich eigentlich aus wie ein ganz gewöhnlicher Birkenpilz wenn da nur diese grünliche Farbe, vor allem am Hut aber auch am Stiel, nicht wäre. Und deswegen frage ich hiermit einfach einmal vorsichtshalber nach.






    Liebe Grüße und danke für Eure Antworten.


    Maria


    Hallo Willy,


    dies ist eigentlich ganz einfach. Für die Menge an Schopftintlingen für eine Vorspeise für vier Personen oder als Hauptgericht für eine Person (ohne Beilage), braucht man vier Eiweiß, vier Esslöffel Mehl, Paniermehl, Salz.
    Zuerst die Eier trennen (nicht schlagen), dann das Mehl und das Salz (man braucht viel Salz!) unterrühren bis ein dickflüssiger Eiweißteig entsteht. Die kleinen, geschlossen Schopftintlinge (ohne Stiel) eintauchen, dann in Semmelbrösel wälzen und in der Pfanne bei mittlerer Hitze ausbacken. Auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen. Dazu passt hervorragend ein kleiner Salat und Trüffel-Mayonnaise.
    Und das Ganze sieht dann z.B. so aus:


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    Ich habe so einige Rezepte mit Schopftintlingen ausprobiert, so auch die Rezepte in denen die Schopftintlinge mehr oder weniger einfach in Butter geschmort werden, aber ich muss gestehen, nicht alle schmecken mir wirklich gut. Dies ist natürlich, wie immer wenn es um den Geschmack geht, rein individuell :)


    Ich persönlich mag z.B. auch eine Schopftintlings-Creme-Suppe aber eher nicht mit Mehlbindung sondern mit Kartoffelbindung, aber auch das ist natürlich rein individuell.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Bububabalou,


    das nachfolgende Bild zeigt eine der eher noch kleineren Krausen Glucken die ich heute gefunden habe. Ich hoffe, anhand dieses Bildes kannst Du gut den Unterschied erkennen :)


    Liebe Grüße und beim nächsten Mal Pilze sammeln: Viel Glück :)


    Maria


    Hallo,


    ich schwanke ehrlich gesagt gerade ein wenig, ob ich über diesen Thread ein ganz klein wenig belustigt bin ;)


    Um was geht es? Es geht darum, wie in den verschiedenen Gegenden Pilze traditionell zubereitet werden. Bei Helmut und mir offensichtlich gerne mit einem kleinen Schuss Essig, wie Tuppie schrieb in Tschechien wohl zusätzlich noch mit etwas Kümmel.


    Dies sind Hausmann-Rezepte die oft von Generation zu Generation innerhalb der Familie und/oder der Gemeinschaft weitergegeben worden sind.


    Bis ins 20. Jahrhundert hinein gab es zwar Kochbücher, diese waren allerdings eher "hochherrschaftlich". Das einfache Volk hatte keine Kochbücher. Zudem waren über lange Zeit in den meisten Städten nur drei Pilze marktfähig, durften also auf den städtischen Märkten angeboten werden. Dies waren Morcheln, Trüffel und Champignons. Diese drei Pilze findet man in den alten Kochbüchern - ich habe selbst einige, die ältesten Original-Kochbücher die ich besitze sind von 1791 und 1792. Die "Herrschaften" wollten sich sicher auch vom einfachen Volk abgrenzen, das ja, insbesondere auf dem Land, schon immer Pilze in den Speiseplan mit einbezogen hatte. Dies waren aber halt die eher normalen Pilze und weniger die auch damals teuren Trüffel und Co.
    Ein wenig Pilzwissen begann sich dann im 19. Jahrhundert auch in den Städten breit zu machen, so dass in den hochherrschaftlichen Kochbüchern dann ab Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts auch Pfifferlinge, Täublinge und Brätlinge zu finden sind.
    Hausmanns-Rezepte, also Rezepte des einfachen Volkes, wird man vermutlich vor dem frühen 20. Jahrhundert eher weniger in schriftlicher Form finden. Die ersten wirklichen schriftlichen Aufzeichnungen darüber fand ich um 1938 (müsste ich jetzt nachschauen wann genau), als die damaligen Machtinhaber Deutschlands das deutsche Volk wohl offensichtlich auf andere Zeiten vorbereiten wollten ;)
    Und danach fand ich dann erst einmal vor allem in der ehemaligen DDR diesbezügliche Rezepte.


    Man könnte vielleicht auch sagen "Kochen mit Pilzen - ein Stück Geschichte?" ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Könnte ne krause Glucke sein, bin mir aber nicht sicher, waren drei unterschiedliche Fruchtkörper aus dem Umkreis von 10 Metern. Unter Nadelbäumen, Kiefern.
    :)
    Vielen Dank.


    Hallo Bububabalou,


    dies ist keine Krause Glucke sondern sind, so denke ich zumindest, Korallen.


    Liebe Grüße


    Maria


    ... könnte das erste Bild nicht auch einen Kuhröhrling zeigen? So kenne ich junge Kuhröhrlinge. Dieser eingerollte Hutrand...............


    Hallo Heidi,


    ich habe mir das erste Bild gerade noch einmal angesehen und ja, ich finde Du hast Recht :)


    Liebe Grüße


    Maria