Beiträge von romana

    Hallo Karl,

    danke für die Bestimmung!

    Die Sporen kamen mir schon irgendwie bekannt vor, denn Entoloma conferendum hatte ich schon mal, aber das ist lange her und der Pilz war auch viel kleiner. Man muss einen Pilz einfach mehrfach in der Hand und unterm Mikroskop haben, um ihn zu erkennen.
    Gibt es eigentlich noch andere Arten von Entoloma mit derartigen Sporen oder sind die nur bei conferendum so?
    Freut mich jedenfalls, dass der bestimmt ist!

    LG

    romana

    Hallo,

    ich bin grad beim Aufarbeiten meiner unbestimmten Funde und hab diese Entoloma wiedergefunden. Sie wuchs im Mai 2021 im Randbereich eines Hochmoors, auf einer grasigen Lichtung mit sehr feuchtem Boden im Moos. Geruch konnte ich keinen besonderen feststellen.

    Die Sporen messen 10 x 7, 7 x 7, 9 x 7, 10 x 9, 10 x 9, 11 x 9

    Ich weiß, Entoloma ist eine sehr schwierige Gattung, doch vielleicht hat meine ja irgendwelche Besonderheiten, die sie für einen Kenner leichter bestimmbar macht.







    LG

    romana

    Hallo,

    heuer habe ich am 25. August im südlichen Waldviertel an einem wärmegetönten, sehr steilen Hang zwei Korallen gefunden, die mich doch sehr interessieren. Grundsätzlich ist im Waldviertel der boden sauer, Untergrund ist Granit und Gneis, doch kommen an diesem Hang auch Totentrompeten vor. Weiters gibt es dort Tricholoma matsutake, Cantharellus cinereus, craterellus sinusosus, Rheubarbariboletus armenicolor und auch Butyriboletus regius.


    Die erste Koralle wuchs direkt neben einer alten Buche in der Laubstreu und hat mich sehr begeistert. So schöne Farben! Zuerst dachte ich an Ramaria fennica var. fumigata, doch nachdem ich mikroskopiert habe und die Bilder nochmals angesehen habe, gehe ich eher davon aus, dass das Ramaria fennica var. fennica ist, denn ich denke da sind schon deutlich geglich-olive Farbtöne in den Ästen und die Sporen sind auch eher klein.

    Sporen: 7 - 9 - 10 x 3,5 - 4, deutlich höckerig bzw. warzig-wulstig








    Die zweite wuchs direkt neben einem Fichtenstumpf, aber es gibt dort vorwiegend Buchen, dann und wann auch Föhren und Lärchen. Die Äst sind lachsfarben, die Spitzen gelb und bitterlich, das Fleisch ist weiß, in den Ästen Astfarben, der Strunk ist weiß. Eigenartig war der Geruch, denn der war irgendwie fruchtig, nach Mais, Maschinenöl und nach frisch geerntetem Getreide in einer Halle - also sehr diffizil.

    Die Sporen hatten in Wasser ein undeutliches Ornament, in BWB war es doch deutlich zu sehen. Ich würde es als warzig mit wenigen kurzen Wulsten beschreiben. Sie messen 8 - 9 - 10 x 3,8 - 4 - 5.

    Meine erste Idee ist Ramaria formosa, aber so ganz überzeugt bin ich nicht davon







    Ich hoffe, jemand von euch kann mir weiterhelfen, denn für die beiden hätte ich wirklich gerne eine Bestimmung!

    LG

    romana

    Hallo,

    heute möchte ich euch einen spannenden Pilz zeigen, den Christian und ich kürzlich in der Lobau gefunden haben. Er wuchs an der Stammbasis einer relativ alten Pappel und hatte einen Durchmesser von circa 30 cm.

    Thomas Bardorf hat ihn anhand unserer Mikrofotos als Phellinus pilatii bestimmt, der ja mittlerweile Sanghuangporus pilatii heißt.

    Ist jemandem von euch dieser Pilz schon mal untergekommen? Recht oft dürfte er in Österreich noch nicht gefunden worden sein, wenn er überhaupt schon mal gefunden wurde, in der Slowakei allerdings schon.

    LG

    romana




    Lieber Peter,

    das kannst du im Buch ‚Heilende Pilze‘ von Guthmann nachlesen. Die äußere schwarze Schicht enthält besonders hohe Konzentrationen von Melanin und Polyphenolen, man spricht auch von Melanin-Komplexen.

    LG

    romana

    Hallo Andreas,

    schon wieder Coniophora puteana - der Pilz kann aber sehr unterschiedlich aussehen… Dann ist es dieses Mal ein überaltes Exemplar, nehme ich an. Bisher hatte ich den nur im Prater, im Waldviertel ist mir der noch nicht begegnet. Jedenfalls danke für deine Hilfe!

    LG

    romana

    Hallo,

    ich habe am 22. Mai 2021 an einer stehenden abgestorbenen Föhre einen Rindenpilz gefunden, der mich allein aufgrund seines großflächigen Wachstums interessiert. Der Pilz wuchs über mehrere Meter an diesem entrindeten Stamm und hat eine gelbliche Farbe. Die Föhre befindet sich im Randbereich eines Hochmoores.

    Heute hab ich ihn mikroskopiert und folgendes rausgefunden:

    Sporen: sind reif gelblich. mit Apikulus, dickwandig, 11-12 x 7-8, sind haben einen Inhalt

    Schnallen denke ich, gesehen zu haben, bin mir aber nicht ganz sicher. Ich hab versucht, eine zu fotografieren. Falls es welche sind, waren sie jedenfalls nicht häufig.

    Ansonsten habe ich so große kugelige Gebilde gesehen, die meist mehr als 20 breit waren und bei denen ich gar nicht weiß, worum es sich handeln soll.

    Teilweise waren Auflagerungen an den Hyphen zu sehen.

    Ich hoffe, ihr könnt mir bei der Bestimmung helfen!

    LG

    romana





    IMG_7277.JPG








    hier vermute ich eine Schnalle




    Hallo,

    für mich sehen die sehr nach Rauchblättrigen Schwefelköpfen aus. Eine Kostprobe bringt endgültige Sicherheit - ein kleines Stückchen kauen und dann wieder ausspucken (wichtig!). Rauchblättrige schmecken mild.

    LG

    romana


    edit: ich schließe mich Ulla an - keine Verzehrfreigaben übers Internet.

    Unki, was machst du nur? Ich poste ein beruhigendes Miezebild und dann sowas? Jetzt ist die Ruhe wieder dahin….

    Aber ich rate mal: das ist die Dunkelheit, die immer im Kasten ist, wenn er ein Stück weit geöffnet ist. Stimmt‘s?

    Leider daneben, lieber Meister Gno…. Verständlich, dass du deswegen auf der anderen Seite bist .

    Nicht schlecht, Gnolmi! Stimmt zwar nicht hundertprozentig, aber es reicht für einen Preis. Hier ist er, ein beruhigendes Miezebild:

    Lieber Meister Gno,

    seit Tagen kommen Rätsel, die mich ratlos hinterlassen. Um dir mal zu zeigen, wie das ist, hab ich auch ein Rätselbild erstellt.



    Ich geb zu, es ist nicht wirklich schwer, doch was genau ist das?

    LG

    Ooo

    Schwierige Zeiten sind hier angebrochen - Rätsel über Rätsel, kryptische Phähle, die ich nicht verstehe und noch dazu ein Gnolm im Haus, der sich nach der anfänglichen Kennenlernphase jetzt offensichtlich gut eingelebt hat. Gemeinsam mit meine Katzen rumort er durch die Wohnung, das macht ihm mächtig Spaß. Wenn wenigstens in der Nacht Ruhe wäre.... Mein wohlerzogenen Katzen haben ihre Erziehung völlig vergessen, nichts mit ruhigem besinnlichen Advent. Zum Glück hab ich keine Blasinstrumente in der Wohnung, sondern nur eine Gitarre, auf der er mitunter herumklimpert und kryptische Worte singt.

    Zur Beruhigung spitze ich wiederum meinen Stift und zeichne eine beruhigende märchenhafte Szenen mit hübschen Schwammerln. Ob mir das den Kopf genug frei macht, um mich wieder den Rätseln widmen zu können... man wird sehen...

    Hallo Pablo,

    vielen Dank für deine Bestätigung meiner Bestimmung! Ich bin dann doch noch auf die richtige Fährte gelangt, weil ich bei Pilzflora Ehingen nachgeschaut habe. Ganz am Anfang meiner Pilzlerkarriere habe ich den Pilz schon mal gefunden und damals auf FB gestellt. Jürgen Marqua wollte ihn sich damals ansehen und hat ein Porträt des Pilzes auf seine Seite gegeben. Zum Glück hab ich mich daran erinnert.

    Ich würde gerne mal die Hauptfruchtform finden, werde also die Stelle weiter beobachten.

    LG

    romana

    Lieber Lupus, könnt ja sein, dass die Unke nicht die Wahrheit spricht. Ich spitze jetzt jedenfalls erstmal meinen Stift und mache mich an die Arbeit. Vielleicht fällt mir dabei nochwas ein….

    LG

    romana


    edit: sah grad, dass du dich auf EmilS bezogst. Passt aber auch da.

    Hallo Harald,

    hab noch vergessen zu erwähnen, dass die Pilze auf dem ersten Foto direkt neben einem schon zerfallenden Laubholzstamm wuchsen, also an einer sehr nährstoffreichen Stelle. Bei meinem ersten Fund weiß ich es nicht mehr genau, das Waldstück ist aber grundsätzlich sehr nährstoffreich.

    LG

    romana

    Hallo,

    im Wiener Prater hab ich an der Innenseite von abgefallener Pappelrinde folgenden resupinaten Pilz gefunden, zu dem mit nicht wirklich was einfällt. Mein erster Gedanke war Botryobasidium, aber ich glaub, das passt nicht.
    Mikroskopisch betrachtet hat er sehr auffällige Strukturen.

    Die Sporen messen 15 - 16 x 13 - 14, eine 19 x 15.

    Kann mir da jemand bei der Bestimmung weiterhelfen?

    LG

    romana


    edit: Könnte das Haplotrichum rubiginosum sein?










    Hallo Harald,

    ich hab am selben Tag im selben Waldstück auch Leucoagaricus badhamii gefunden. Soweit ich mich erinnern kann, wuchs der ganz in der Nähe von L ionidicolor, sie stehen in der chronologischen Fundliste direkt nebeneinander. Generell kommt Leucoagaricus badhamii im Wiener Prater gar nicht selten vor.


    Hallo Sebastian,

    die Fruchtkörper auf den ersten beiden Fotos waren schon wesentlich älter als der auf den anderen beiden Fotos. Ich denke, deswegen wirken sie auch heller.


    LG

    romana

    Au Backe, da hab ich mir ja was eingebrockt…! Meine Miezen nehmen den Besuch gemischt auf. Die eine hat kurzerhand die Kisd besetzt, die andere kann gar nicht hinschauen.


    Hallo, liebe Miträtsler, Gnolmenfreunde und Phahlbaumeister!

    Ich lese ja schon die ganze Zeit mit, doch bei diesem Phahlbaueifer kann ich einfach nicht mithalten. So halte ich mich dezent zurück, eigentlich eh wie immer.

    Die bisherigen Rätsel waren schon recht kniffelig, zumindest einige. Da ich Phähle ohnehin nicht gut verstehe, lese ich da meist nur kurz drüber. Diesmal hab ich sie meistens sogar verstanden - das waren ja schon richtige Pflöcke... - und sie haben mich verwirrt. Also hab ich zur Beruhigung meine Katzen gestreichelt, doch die wollten lieber ihre Schüsseln gefüllt bekommen. Nun ja, dann eben irgendwas Weihnachtliches naschen, das beruhigt auch. Dabei denke ich an die warmen Sommermonate... Jetzt ist's ja wirklich ungemütlich kalt, da möcht man sich am liebsten irgendwo verkriechen, wie das in der Wildnis lebenden vierbeinige Geschöpfe auch gern machen. Aber ich hab mich ja für's APR angemeldet - nix mit verkriechen, muss Bücher wälzen und mir den Kopf zerbrechen.

    Jedenfalls danke, lieber Meister Gnorbert, dass du wieder die Mühe auf dich nimmst und uns so ein schönes Rätsel bescherst! Lass dich nicht ärgern von den dichtenden Gnolmen, die sich ja mittlerweile offensichtlich eh etwas beruhigt haben. Ich denke Mal, sie vernaschen das Weihnachtsgebäck und trinken Glühwein und Punsch.

    LG

    romana

    Hallo miteinander,

    ich hab jetzt grad nachgesehen, wann ich diesen Pilz gefunden habe und das war am 5. Oktober und am 27. Oktober. Heuer Mitte Oktober hat mir jemand diese Art in die Pilzberatung gebracht, er wurde im Umland von Wien gefunden, über den genauen Standort kann ich leider nichts sagen. Wien liegt im pannonischen Klima und hier kommen gerne mal Pilze vor, die es eigentlich eher in südlichen Gefilden gibt. Häufig anzutreffen ist Omphalotus olearius, Amanita strobiliformis und Cyclocybe cylindracea - das sind nur einige Beispiele.

    Der Standort meiner beiden Funde war der Wiener Prater, das ist ein nicht mehr regelmäßig überfluteter Auwald. Er wuchs in Bereichen, in denen Pappeln und Eschen vorherrschen. Beide Exsikkate liegen im Herbarium der ÖMG bzw. des botanischen Instituts Wien. Dort gibt es einen weiteren Fund aus dem Prater aus dem Jahr 2010 und einen Fund aus der südlichen Steiermark, die auch eher wärmegetönt ist.


    Hier noch Fotos meiner Funde, die leider nicht so gut sind, wie sie sein könnten...





    LG

    romana

    Hallo,

    Ich meine da Spitzen erkennen zu können - das deutet auf Clavulina coralloides hin. Klein ist kein Problem, ich hatte die schon in ganz klein und recht stattlich. Ganz ausschließen würde ich Clavulina rugosa aber nicht.

    LG

    romana