Beiträge von Alexander

    Hallo Janina,


    zu den Streiflingen - das sind keine rotbraune. Von Amanita fulva habe ich ca. 100 Stück in diesem Monat gefunden und verkostet. Diese haben keineswegs 9,5cm Hutdurchmesser. Höchstens bei den größten Ausnahme-Exemplaren vielleicht. Und sie sehen so aus: http://www.pilzforum.eu/board/…flinge-ueberraschungspilz
    Pantherpilz und Narzissengelber Wulstling sehen wie welche aus, bei dem Rest muss ich leider passen.


    Gruß!
    Alex


    Hallo Uwe58,


    Danke für das Bild! Habe ich doch vielleicht die Lärche übersehen...? Kann ich mir zwar schlecht vorstellen, aber nicht ganz ausschliessen.


    Lärchen in der Nähe habe ich aber keine gesehen.


    Was dann gegen den Goldröhrling sprechen würde. Aber was sollte es sonst sein?


    Hallo
    Goldröhrlinge können gut blauen. Hier mal ein eigener Fund!


    [hr]
    Hallo Safran,
    ich möchte halt dass der Boden der Pfanne zumindest bedeckt ist. :) Aber da der Pilz muffig riecht, und weil die anderen nichts gutes über den Geschmack berichten, erwarte ich auch nichts gutes.


    .. Den grauen Wulstling will ich nicht essen. Er riecht leicht unangenehm. Wenn ich ein halbes Kilo davon finde, dann werde ich vielleicht die Kostprobe machen. Aber ich erwarte da nicht viel.


    Da brauchst Du kein halbes Kilo, 2-3 dürften reichen- zum Testen. Wir lassen sie stehen, gibt viel besseres. Der hat uns absolut nicht überzeugt.

    Hallo Heidi und vielen Dank für die Bestimmungshilfe! :thumbup:


    Der Riesenchampignon ist bereits mit den Röhrlingen in der Pfanne. Die kleinen Rotfussröhrlinge sind gar nicht in so einem schlechten Zustand... Den grauen Wulstling will ich nicht essen. Er riecht leicht unangenehm. Wenn ich ein halbes Kilo davon finde, dann werde ich vielleicht die Kostprobe machen. Aber ich erwarte da nicht viel.


    Danke und Gruß!
    Alex
    [hr]
    Hallo Oehrling,



    Pilz Nr. 2 ist wohl einer der Zwergchampignons - vergleiche mal mit Agaricus semotus. Nur die Geruchsangabe mit "sehr mild champignonsartig" passt nicht so recht, aber man weiß ja, wie man Geruchsangaben von Newbies zu bewerten hat.


    Agaricus semotus könnte gut passen, Danke! Wenn ich den Stiel zerreibe, riecht er nach Bittermandeln. Aber ich bin eindeutig ein Newbie was die Champignons angeht.



    Pilz Nr. 3 ist schon ein Goldröhrling. Ich habe schon wiederholt beobachtet, dass der blauen kann, vor allem bei nassem Wetter. Ob man da jetzt eine eigene Art draus machen muss...?


    Das Wetter war wirklich nass!
    Lärchen in der Nähe habe ich aber keine gesehen.


    Danke und Gruß!
    Alex

    Hallo Pablo!



    Von dem Röhrling, der aussieht wie ein Goldröhrling, braucht man nun noch die Stielbasis. Denn da ist das Blauen am stärksten, wenn man es mit Suillus caerulescens zu tun hätte. Schwierig ist es auch dann, wenn man keine frischen Pilze anschneidet, sondern solche, die schon mal verletzt waren. Da stimmt oft das Ergebnis nicht mehr.


    Der Pilz war definitiv frisch und knackig... die Basis habe ich leider nicht mehr! Aber im Querschnitt am Stiel unten hat er definitiv am meisten gebläut. Sonst war er im Schnitt eher gelb.



    Der Filzröhrling ist >Xerocomellus pruinatus<: Stielfleisch durchgehend gelb (deutlich), kein rotes Fleisch im Stiel, dort aber schwach blauend.


    Danke Pablo :thumbup: Auf die Idee bin ich zwar auch gekommen, war mir aber nicht sicher. Ich habe den bereiften Rotfussröhrling nur ein mal im Herbst letztes Jahren gefunden und erkannt. Was mich hier verwirrt hat, war das rote und fast netzartige Muster auf dem Stiel.


    Danke und Gruß!
    Alex

    Hallo zusammen und herzlichen Dank für die schnelle Rückmeldungen! :thumbup:



    Nr.1: Riesenchampignon (Agaricus augustus).
    Der gilbt doch. ;)


    Leichtes Gilben kann man am Ring erkennen, wenn man genau hin schaut. Aber wenn mein Exemplar gilbt, dann ziemlich leicht.



    Nr. 3: Interessanter Fund. Bis auf das Blauen sieht das aus wie ein Goldröhrling (Suillus grevillei). Wenn du mit dem Messer zuvor einen Flocki abgeschnitten hast, dann kann das ein Artefakt sein.


    Ne, ich habe zwar sehr auf die Flockis gehofft, denn ich habe im selben Wald im Herbst meine ersten Flockis gefunden, aber wir haben heute leider keine Flockis finden können.



    3) Würde ich bei der Farbe für einen Goldröhrling halten, der ja auch mal blauen darf. Lärchen in der Nähe?


    Ein vorsichtliches "Nein", ich habe keine Lärchen in der Nähe geshen.



    Wenn nicht, solltest du am Standort nach der Douglasie suchen. Es gibt ein paar aus Nordamerika eingeschleppte Arten bei Douglasien, die in Europa sporadisch auftreten. >Eine davon blaut im Schnitt<.


    Der Waldabschnitt war eine Forstwirtschaft, lediglich Tannen- oder Fichtenwald, ohne anderen Baumarten. Leider waren die Äste zu weit oben, ich konnte nicht prüfen ob die Nadeln stechen oder nicht, sorry. Hier noch ein Schnittbild:



    4) Rotfußröhrling stimmt sicher, ein Schnittbild wäre hier gut gewesen für das Verfärbungsmuster. Ich würde hier intuitiv auf den Gemeinen Rotfußröhrling tippen.



    Nr.4: Man muss das Schnittbild sehen. Komplett, vom Hutscheitel bis zum unteren ende der Stielbasis. Wenn der kaum oder gar nicht blaut (auch nicht Stieloberfläche nach 20 Minuten) und das stielfleisch durchsetzt ist mitroten fasern, dann ist es Xerocomellus chrysenteron (Gemeiner RFR)


    Hier ein Schnittbild. Das Blauen ist nicht sehr intensiv, findet aber definitiv statt.



    Nr. 7: sie an, auch die Fichtensteinpilze (Boletus edulis) sind da. :)


    Wow! Endlich habe ich sie auch gefunden! :cool: Freude! ;)


    Gruß!
    Alex

    Liebe Pilzfreunde,


    schon wieder ich mit den wenigen nächsten Funden ;)
    Ich bitte um Bestimmungshilfe und Hinweise. Ich habe vor, alle Röhrlinge zu essen, vielleicht aber auch den grossen Waldchampignon.


    1) Großer Waldchampignon, Agaricus langei, ca. 90% sicher
    Ein richtig großer Pilz, über 10cm lang, noch geschlossen, wiegt fast 100g! Oben etwas flach.
    Riecht leicht angenehm nach Mandeln, wird aber nich sofort rot, sodnern wenn überhaupt dann leicht rosarot.Die Lamellen sind hell- rosa-grau.
    Gefunden am Rande des Nadelwaldes (evtl. Fichten), an der Grenze zum Laubwald.


    2) Kleiner Wald-Champignon, Agaricus silvaticus, 50% sicher
    Riecht sehr mild champignonsartig. Lamellen braun/grau/fleischrosa. Das Fleisch verfärbt sich aber nicht!
    Der Stiel ist dünn und hat einen flüchtigen Ring.
    Gefunden unweit vom Pilz 1), im Nadelwald.


    3) Welcher Schmierröhrling ist das? Zuerst dachte ich an den Butterpilz. Aber das Fleisch blaut schnell im Schnitt - siehe Foto - und blasst kurz danach aus.
    Die Röhren sind fein und gelb. Der Stiel hat einen Ring, oberhalb des Rings ist der Stiel gelb wie die Röhren, unterhalb - dunkel-lila.
    Der Hut ist leuchtend gelb/orange/braun, definitiv schmierig.
    Fokus auf dem Schnitt:

    Fokus auf den Röhren:


    4) Rotfußröhrlinge. Ich würde gerne wissen welche Art das ist. Das Fleisch blaut nur schwach, Porenform und Farbmuster auf dem Stiel - siehe Foto.


    5) Ein Grauer Wulstling, Amanita excelsa, so gut wie 100% sicher
    Hat eine geriefte Manschette und eine rübenartige Knolle, wie der Perlpilz. Rötet aber nirgendwo und riecht etwas unangenehm nach einem feuchten Keller.


    6) Diese Pilze habe ich im Mischwald gefunden (Buche, Fichte/Tanne). Der große und der kleine wuchsen auf dem sehr alten bemoosten Holz, den Art konnte ich leider nicht mehr bestimmen. Der mittlere Pilz wuchs auf dem Boden, ich kann aber nicht aussschleissen dass dort ein Holzstück begraben war.
    Die Lamellen sind ausgebuchtet angewachsen.
    Der Geruch: mild pilzig.
    Der Stiel: faserig, alt hohl.
    Das Hutfleisch ist sehr dünn, die Lamellen aber sehr breit und lassen sich nicht verschieben.
    Ich dachte zuerst an die Dachpilze. Der Rehbraune Dachpilz ist das nicht, wegen des komplett fehlenden Rettichgeruchs.


    und zum Schluß - die Krönung der kleinen Pilztour, zwei wunderschöne Steinpilze! Leider haben wir (meine Tochter und ich) nichts mehr gefunden. Insgesamt haben wir nur 200g Röhrlinge nach Hause gebracht. Die Tour hat uns aber trotzdem Spaß gemacht, vor allem die gefundenen Steinpilze und die "neuen" vermutliche Wald-Champignons.


    Vielen Dank im Voraus für die Bestimmungshilfe!
    Alex

    Ein Update zur Kostprobe.
    Ich habe die gesten spät gebratenen Streiflinge jetzt noch mal gegessen, diesmal mit Kartoffeln. Ich muss sagen dass dieser Pilz bei mir auf die "kann man essen - muss man aber nicht"-Liste kommt, zusammen mit dem Rehbraunen Dachpilz.Der Rotbraune Streifling ist meiner Meinung nach ein akzeptabler Speisepilz, der aber eine leicht unangenehme Geschmacksnote hat. Der Perlpilz ist da doch etwas besser.


    Falls ich noch mal so viele Streiflinge finde, möchte ich versuchen sie abzukochen und dann mit Essig und Gewürzen in einem Einmachglas einlegen. Mal schauen ob die unangenehme Geschmacksnote dann verschwindet.

    Also, mir haben die Rotbraunen Streiflinge nicht besonders gut geschmeckt, aber ich fand sie als Speisepilze OK. Etwa gleichwertig mit Perlpilzen. Wie Pablo geschrieben hat - nichts besonderes. Nicht schlecht, aber nicht sonderlich gut.



    gestattet einen kleinen Hinweis zu diesem Satz- Knollenblätterpilze haben ebenfalls ein lappig-häutige Volva an der Stielbasis. Aufpassen, der Satz ist hier nur zum Teil richtig. [b]Es gibt Knollenblätterpilze, die eine solche Volva nicht haben wie der Fliegenpilz, der Pantherpilz, der Gelbe Knollenblätterpilz, der Narzissgelbe Wulstling, der Perpilz und der Graue Wulstling, der Fransenwulstling - das sind alles Pilze der Gattung Amanita, einschließlich der Scheidenstreiflinge.


    Danke für die Klärung! :thumbup:
    Die Vielfalt der Stielbasis-Formen der Wulstlinge ist hier schön übersichtlich dargestellt, finde ich: http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Knollen.htm



    Der Samtfußkrempling ist quasi DER Pilz-Klassiker in der Rubrik: ".. kann man essen - muss man aber nicht ..".


    Jetzt steigt bei mir langsam die Neugier danach wie der Samtfußkrempling schmeckt! :D



    Zumal beim Samtfußkrempling eine sehr viel geringere Gefahr der Verwechslung besteht als bei den Scheidenstreiflingen (die ich übrigens nie sammle weil wenig dran ist und sie sehr empfindlich sind so dass sie den Transport im Korb selten auch nur halbwegs überleben) ;)


    Die Empfindlichkeit kann ich jetzt bestätigen!
    Es sind zwar keine fleischige Pilze, aber bei einem Massenvorkommen kriegt man die Pfanne gut gefüllt. Wir haben gestern ca. 100 Stück eingesammelt und dabei nur die guten und hübschen Exemplare mitgenommen. Insgesamt sind es fast 1 kilo gewesen!
    Was die Verwechslung angeht - zum Glück wuchsen alle unsere Streiflinge sehr gesellig und es war relativ einfach sie allein vom Habitus her zu erkennen. Gleich daneben wuchsen auch die anderen Wulstlinge - u.a. Perlpilze, Pantherpilze und Narzissgelbe Wulstlinge. Diese waren vom Habitus her meist auffällig anders. Ansonsten genügt meist ein Blick auf den Stiel und auf den Hutrand.


    Gruß!
    Alex
    [hr]


    Es macht da echt die Masse, ist echt häufig


    Genau das ist es. Ich habe die Streiflinge zwar vorher auch schon gefunden, aber nicht so viele. Gestern gab es "nur" wenige Pfifferlinge und Perlpilze, da müssten die üppig wachsende Streiflinge für die anderen Pilze einspringen ;)

    Guten Abend Pablo!
    Guten Abend Björn!


    Vielen Dank für die Bestimmungshilfe!!! :thumbup:
    Die Pfanne zischt bereits. Voll gefüllt mit Rotbraunen Streiflingen und eine Handvoll Pfifferlinge habe ich als "Geschmacksverstärker" dazu gegeben!


    Ein Samtfußkrempling also... und sogar halbwegs essbar... aber ich finde den Pilz einfach schön zum anschauen! Für heute beschränke ich mich auf die Streiflinge was die Kostprobe angeht.


    Danke nochmal!
    Alex
    [hr]
    Hallo Oehrling!


    Vielen vielen Dank für die wertvollen Hinweise!
    Ich habe viel Respekt von den Amanitas. Alle mutmaßliche Perlpilze prüfe ich genau auf die Merkmale. Gerade heute, neben einigen Perlpilzen habe ich immer wieder Pantherpilze und sonstige Wulstlinge gefunden. Peinlich genau auf die Merkmale achten - das ist, auch meiner Meinung nach, bei deiser Gattung eine absolute Pflicht!


    Danke und Gruß!
    Alex


    Liebe Pilzfreunde,


    heute habe ich mich an eine neue Pilzart getraut - die Streiflinge. Diese habe ich heute nach der Arbeit in Massen gefunden, im Gegensatz zu den erhofften Pfifferlingen.
    Ich kann diese Pilze schon als Streiflinge identifizieren und sie sollen alle essbar sein. Die Pfanne wartet schon ;)
    Der Stiel wächst aus einer Volva, hat aber keine Knolle und keinen Ring. Der Stiel ist hohl. Der Hutrand ist ca. zu 1/3 gerifft. Der Geruch ist mild. Die Pilze wuchsen in Gruppen von ca. 5 bis 20 Stück.
    Fundort: Buchenwald mit Kiefern, sandiger Boden.


    Ich glaube dass es sich hier um die Rotbraune Scheidenstreiflinge handelt, Amanita fulva. Bitte um Bestätigung bzw. Korrektur. Danke!



    Und ich habe eine allgemeine Frage zu den Streiflingen - gibt es irgendwas was man beim Kochen beachten soll? Stiele mitbraten oder nur die Hüte? Als Mischpilz oder pur auch OK? Danke im Voraus!


    Und noch ein faszinierender Pilz. Solche Pilze wuchsen an einem alten Baumstamm. Man sieht da zuerst nur die Hüte, keine Stiele. Wenn man aber an einem Hut zieht, kommt ein dicker langer Stiel raus, der von unter dem Baumstumpf wächst. Der Pilz ist recht schwer. Die Lamellen sind hell und herablaufend. Stiel und Hut - dunkel, bräunlich, sehr filzig/samtig. Der Stiel ist von fast ganz unten bis zu den Lamellen gefärbt. Der Geruch ist stark pilzig - ich kann ihn leider nicht genauer beschreiben. Ich werde den Pilz keinesfalls essen, aber würde gerne wissen wie er heisst.



    Danke und viele Grüße aus Mannheim!
    Alex

    Hallo Steinpils,


    beim Sklerotienporling ist das Fleisch nur am Stiel zäh, sonst relativ weich. Der ganze Hut vom Rand bis zum Stiel lässt sich problemlos von Hand zerreissen. Ich weiss nicht ob beim schuppigen Porling es auch so ist, aber für mich ist das ein wichtiges Merkmal von Sklerotienporlingen. Übrigens, die Sklerotienporlinge gebraten schmecken mir gar nicht schlecht ;)


    Gruß
    Alex

    Hallo Norbert!


    Ein wunderschöner großer Perlpilz mit einer prächtigen schön gerieften Manschette, Glückwunsch ;)


    Ich sehe auf Deinem Bild wieder diese seltsame Knollenform, mit der Rille in der Mitte. Das sieht fas so aus als ob die rübenartige Knolle doppelt gewachsen ist - zuerst eine "Rübe", dann die andere oben drauf.
    Ich habe was ähnliches entdeckt und hier gepostet.


    Vielleicht hast Du eine Idee wie diese untypische Knollenform entsteht?


    Gruß!
    Alex

    Hallo Jan-Arne!


    Für die Vergleichsmerkmale habe ich einen Spickzettel in Form einer Textdatei auf dem Handy :cool:


    Danke und Gruß
    Alex



    Hi!


    Auch für mich stimmt hier alles. Du hattest großes Glück, Pantherpilz und Perlpilz zusammen finden zu dürfen und konntest so die - wie es scheint zunächst theoretisch erlernten - Vergleichsmerkmale am Objekt durchgehen. So soll's sein! :) :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Ich kenne die Rehbraunen Dachpilze erst seit wenigen Wochen und finde dass sie relativ leicht zu bestimmen sind:
    - wenn jung, dann haben sie Habitus wie auf Deinen Fotos - halbkugeliger unebener Hut, freie weisse Lamellen. Später sehen sie etwas anders aus und - ganz wichtig - haben fleischrosa-Lamellen!
    - zerquetscht man den saftigen Stiel zwischen den Fingern, dann riecht er rettichartig - ein wichtiger Merkmal
    - wächst auf dem faulem Holz (alte Stämme, vergrabene alte Äste)


    Im Zweifelsfall - Sporenpulverabdruck nehmen, soll ein Rosa/Braunton sein.


    Gruß
    Alex

    Hallo Pablo!



    Es sollte dennoch ein Perlpilz sein, der sehr variabel ist im Aussehen.


    Dann bin ich (fast) beruhigt ;)



    Bei solchen schlanken Fruchtkörpern würde ich auch an den Gelbberingten Perlpilz ("var. annulosulphurea") denken, aber da sind dann schon Gelbtöne zu sehen, entweder auf der Huthaut und / oder am Ring.


    Ja, der Ring war auf jeden Fall leicht gelblich! Leider die Lichtverhältnisse waren schlecht, man kann es auf den Bildern von der kleinen Kompaktkamera so gut wie nicht sehen.



    Aber nun hattest du einen Panther in der Hand, weitere werden folgen und die Merkmale sich immer besser einprägen.


    Genau das ist mein Ziel :)


    Danke und Gruß!
    Alex
    [hr]
    Hallo Stefan!



    Die anderen Amaniten hast du richtig bestimmt. Glückwunsch zum Fund und Erkennen des Panthers. :thumbup: Das muss dir erstmal jemand in so kurzer Zeit nachmachen.


    Danke, Danke! :) Aber ich habe immer wieder den Eindruck das die Pilze manchmal absichtlich entweder sich von mir verstecken oder sich mir in den Weg stellen, so dass von mir wenig abhängt :D



    Dein Hexenei wird wohl mal eine Stinkmorchel werden. ;)


    OK, Danke! Ein Stinkmorchel-Hexenei gebraten zu probieren steht bei mir auf der Wunschliste! Ich warte bis ich eine großere Stinkmorchel-Familie finde, wie letztes Jahr, und nehme dann ein paar Eier mit...


    Danke und Gruß!
    Alex

    Hallo liebe Pilzfeunde,


    gestern waren wir auf einer kurzen "Feierabendpilztour". Wir haben Perlpilze entdeckt die mich etwas verwirrt haben. Ich habe sie nicht mitgenommen, möchte aber wissen ob es wirklich Perlpilze sind:


    Pilz 1) - 1. vermutlicher Perlpilz
    Hutfarbe, geriefte Manschette und Rosatöne am Stiel sagen mir dass es ein Perlpilz sein sollte.
    Aber der Stiel ist relativ dünn, unten rau und etwas spiralartig um den Stiel aufgerissen! Ich hoffe dass man es auf dem Bild sehen kann. Ist das ein Perlpilz? Oder ein grauer Wulstling - er soll ja dem Perlpilz ähnlich sein aber seine Stielbasis soll durch 2-3 Ringgürtel von Stiel etwas abgesetzt sein. Gerochen hat er undeutlich, aber nicht angenehm, eher leicht muffig/rettichartig. Warum dann die Rosatöne am Stiel?



    Pilz 2) - 2. vermutlicher Perlpilz
    Ich bin mir >99% sicher dass es ein Perlpilz ist, aber warum ist die "Rübe" wie durch ein Ring in der Mitte zusammengedrückt? Ich meine die horizontale Rille in der Mitte:


    Ganz in der Nähe der Perlpilze gab es auch einige giftige Verwandten. Diese zu finden war eine schöne Erfahrung für mich, die mir noch mal bestätigt dass JEDER Pilz mit dem Perlpilz-Habitus genau auf seine einfachen Merkmale geprüft werden soll: Manschette gerieft + Rosatöne + Rüben-Knolle.


    Pilz 3) ist vermutlich ein Pantherpilz (Bitte um Bestätigung bzw. Hinweis auf Fehler). Das wäre ein Erstfund für mich. Manschette nicht gerieft, Hutrand gerieft, keine Rosatöne, Kindersöckchen-Knolle, Geruch rettichartig - alles passt.



    Hier Pantherpilz (l) und Perlpilz (r) zusammen, man sieht den Unterschied ganz gut:


    Einfach schöne Perlpilze, leider sehr madig:


    Und nur wenige Meter weiter wuchsen die gelben Amanitas. Ich vermute die Narzissengelben Wulstlinge (Amanita gemmata), habe aber nicht genauer nachgeschaut.
    Ein Bild mit der übrigen Verwandschaft müsste aber sein ;) Von links nach rechts: Perlpilz, Panterpilz (?), Narzissengelber Wulstling (?)



    Sonst haben wir einen fantastischen Riesen-Sommersteinpilz gefunden... der zwar schön anzusehen aber leider nicht mehr essbar war.



    Und zuletzt - ein Blick in eins der mehreren gleich aussehenden Hexeneier, ca. 4 cm Ø. Vielleicht kann jemand erkennen was für ein Pilz daraus wachsen sollte?



    Viele Grüße und Danke im Voraus!
    Alex


    ------------------------------


    UPDATE 12.06.2016: Zum Pilz 1) - ich habe bei 123pilze.de ein sehr ähnliches Bild gefunden. Das ist höchstwahrscheinlich Amanita Rubescens var. Annulosolphurea, wie Pablo bereits vermutet hat.

    Hallo Nicole,


    OK, aber die Manschette bei meinen Champignons war untern stern-/zahnradförmig (wie beim Schafchampignon).
    Aber mit Anisgeruch und ohne Verfärbung würde ich die (eindeutigen) Champignons grundsätzlich probieren wollen, slebst wenn die genaue Art nicht klar bestimmt werden kann :D Veilleicht ist das ein Wiesenchampignon, Agaricus campestris.


    Gruß!
    Alex

    Hallo Pilz,


    meiner Meinung nach lohnt es sich jetzt nach Pilzen zu schauen und man kann einige gute Funde erwarten, allerdings momentan nur in bescheidenen Mengen.
    Ich habe selbst sowohl ein Steinpilz als auch ein Pfifferling vor kurzem gefunden, aber jeweils nur ein Einzel-Exemplar. Von Täublingen und Perlpilzen gibt es etwas mehr, aber auch nicht sehr viel.


    Ansonsten kann man aus dem Forum erfahren welche Pilze sich momentan finden lassen oder auch hier, im "Pilz-Ticker":
    http://www.passion-pilze-sammeln.com/pilz-ticker-bawue.html


    Gruß!
    Alex



    Hallo!


    kann mir jemand sagen, ob es sich lohnt im BW schon nach "gscheiten" Pilzen ((Sommer)steinpilz, Marone, Pfifferling,...) zu gucken? Z.B. Schönbuch oder Schwarzwald oder so, vielleicht auch n paar genauere Angaben würd mich freuen Danke!

    Hallo Oehrling,


    danke für die Anmerkung! Du hast Recht, ich hätte die Fotos von der angeschnittenen Stielbasis bzw. Vefärbung beim Waschen auch hochladen sollen. Das mache ich beim nächsten Mal!
    Und Pablo hätte ich natürlich auch gefragt, falls ich ihn kurz danach gesehen hätte. Ich wohne zwar in der selben Großsrtadt, aber nicht gerade um die Ecke.


    Übrigens: diese 3 Champignons habe ich gestern gegessen, nachdem ich die giftigen Champignonarten ausgeschlossen habe. Sie waren gut und mir geht es auch gut :D


    Gruß und schönes Wochenende!
    Alex