*heute ein Exemplar mit der Post dankbar empfangen und fange gleich an zu lesen*
Tolle Arbeit! ![]()
Beiträge von Alexander
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Hallo Dieter!
Ja, so ist das - leicht verdickt aber keine Knolle. Ansonsten finde ich dass die gemeinsamen Merkmale aller Scheidenstreiflinge bei 123pilze.de und bei Wikipedia sehr gut beschrieben sind. Lappige Volva aber keine Knolle, geriefter Hutrand, ohne Ring, meist langer Stiel - Stiellänge ist das mehrfache des Hutdurchmessers.
Für den Rotbraunen Scheidenstreifling sind neben der typischen Hutfarbe auch die braunen Flecken an der Volva typisch. So habe ich mir ihn gemerkt.
Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo Alex und Uwe,vielen Dank für die Bestätigung meiner Vermutung zur Art.
Da ich den Fruchtkörper der Länge nach durchgeschnitten habe, kann ich das basale Stielende nicht mehr so gut fotografisch darstellen. Beschreiben würde ich es so, dass die dickste Stelle des Stieles zwar innerhalb der Volva ist, aber eine richtig abgesetzte Knolle sehe ich nicht. Ist das o.k.?
LG, Dieter
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Hallo Dieter,
ich würde auch sagen dass es ein Rotbrauner Scheidenstreifling ist, Amanita fulva.
Zur Sicherheit würde ich die Volva abmachen und schauen ob sich darunter eine Knolle befindet.
Ich finde solche Pilze manchmals auch allein stehend, aber meistens in Gruppen.Gruß!
Alex -
Hallo Josef,
die Samtfusskremplinge kann auch ich bestätigen. Was sein Speisewert und Rezeptideen angeht - siehe hier.
Gruß
Alex
Hallo ich habe heute diesen Pilz gefunden und weis leider nicht was das für einer ist.
könnt ihr mir hier bitte weiter Helfen.
Danke schon mal für eure Hilfe.
Schöne Grüße Josef. -
Hallo Nobi!
Auch bei mir ist das Rezept in den Browser-Favoriten gespeichert und wird nachgemacht wenn sich genug Pilze finden lassen. Eine tolle Zubreitungsidee für die Pilze, danke fürs Teilen!
Und ich kann mir gut vorstellen, dass auch die vorher abgekochten Samtfusskremplinge gut für das Rezept eignen. Mal schauen ob ich demnächst genug davon finde...Gruß!
Alex -
Um der Geruch der Champignons zu prüfen zerquetsche ich teile von Stiel in der Hand und rieche dann an diesem Pilzmatsch. Der Geruch kommt dann in der Regel sehr deutlich.
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Hallo Chris!
Ich bin auch kein Profi
Aber ich habe in der letzten Zeit einige Pilzarten gefunden und kennengelernt, die auf den Fotos zu sehen sind.Gallenröhrling - ich kann ihn auf dem Bild nicht erkennen. Welche Farbe haben die Röhren? Ist der Geschmack bitter?
Perlpilz - ja, ich würde aber die roten Töne und die Knollenform mir genauer anschauen bevor ich ihn mitnehme.
Samtfußkrempling - ja
Strubbelkopf-Röhrling - ja
Röhrling - vergeleiche mit Nadelholzröhrling (Buchwaldoboletus lignicola)Beim Rest weiss ich leider auch nicht mehr als Du

Gruß!
Alex -
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...Naturwissenschaftlich - esoterisch? Ich vermag das jedenfalls nicht zu beurteilen. Es gibt ja auch alternative, erkenntnistheoretische Sichtweisen, welche einem 'Physikalismus' vorwerfen - wissenschaftgläubisch - nur als 'real' zu erachten, was physikalisch auch messbar ist. ...Wir sollten uns unsere Neugier behalten.
Vor 200 Jahren stand die Menschheit staunend vor dem unerklärten Phänomen der Elektrizität.
Vor 100 Jahren war die Radioaktivität ein ungelöstes Rätsel.
Und jetzt, im Jahr 2016, haben wir alle naturwissenschaftlichen Zusammenhänge geklärt?!?Glaub ich nicht!

Genau! Wie ich oft sage - wir können zwar DNA entschlüsseln, Menschen auf den Mond schicken und Dronen zum Jupiter, aber die Steinpilze züchten können wir noch nicht

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Danke fürs Berichten, Suillus,
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Salü!Hab mich inspirieren lassen und auch mal probiert. Geschmacklos, voll ok und damit um einiges besser als mein Muschelseitlings-Wurstsalat Experiment im Spätherbst...
Für "veganen" Wurstsalat besser zu gebrauchen als jedes kommerzielle Wurstimitat. Wurst im Wurstsalat bleibt allerdings mein Favorit

Grüße - für Kostexperimente immer zu begeistern...
Suillus
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Hallo Maria! Hallo Nobi!
Vielen Dank für das Feedback auch von mir - so ein zeitnaher Austausch macht Spass
es freue mich, dass Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt. Ganz ehrlich - ich dachte schon mit den ganzen Angaben wie bitter, modrig, ungenießbar und so, dass meine Geschmacksknospen flöten gegangen wären
Wir haben alle wahrscheinlich lediglich die jungen Exemplare probiert. Ich kann mir schon vorstellen, dass die älteren Exemplare (je so ca. 200-300g) ganz anders schmecken.
Viele Grüße aus Mannheim!
Alex -
Hallo Maria!
Danke für Deinen Bericht!
Meine Erfahrungen sind so gut wie identisch - nicht schlecht aber kein bisschen Eigengeschmack, schade.Von diesen Pilzen habe ich nur die kleineren jungen Exemplare mitgenommen...
...nämlich diese hier, ca. 400g:
Beim Kochen - die großen habe ich halbiert:
Ich habe mich genau an die Zutaten von 123pilze.de gehalten:
2016-07-05 - 4 Samtfusskremplinge bei der Salatzubereitung.JPGDer Salat schmeckte nur nach Essig, Zwiebeln und Paprika:
Angereichert mit etwas Mayonaise und Salzgurken war er deutlich besser, aber nichts desto trotz - kein Eigengeschmack:
Fazit: als Speizepilz ist der Samtfusskrempling OK, aber nichts besonderes. Wer den Pilz aus Neugier probieren will soll es unbedingt machen
Er schmeckt nach nichts, weder schlecht noch unangenehm. Nächstes mal möchte ich diesen Salat mit Knoblauch machen. Ich kann mir auch vorstellen die abgekochten Samptfusskremplinge mit Essig und Gewürzen einzulegen.Gruß!
Alex -
Okay, solange er nicht giftig ist, zählt das schonmal als Erfolg. Kann man zu dieser Zeit schon was im Nadelwald finden? Ich wollte schonmal nach Steinpilzen Ausschau halten.Ja, es gibt einiges in den Wäldern, auch vereinzelt die Steinpilze. Ich kann da den Pilzticker sehr empfehlen:
http://www.passion-pilze-sammeln.com/Pilze-blog.html -
Yep, ein Samtfusskrempling! Kann man abgekocht sogar essen, schmeckt mir persönlich aber nach nichts.
Gruß!
Alex -
Hallo Maria!
Viele tolle Hainbuchenröhrlinge, Glückwunsch!
Ich dürfte am Sontag mein Erst-Einzelfund machen und heute haben wir noch zwei davon gefunden und verspeist. Ein toller leckerer und gut erkennbarer Speisepilz.Übrigens, die Samtfusskremplinge habe ich heute auch gefunden - grosse Menge an einem Baumstumpf - und den "Wurstsalat" aus den jungen Exemplaren gemacht. Der Salat zieht jetzt und morgen werde ich ihn probieren. Die Probe von abgekochten Samtfusskremplingen war relativ geschmacklos, keine bitteren Töne. Die Fotos gibt es dann auch, vielleicht sogar morgen.
Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo,wenn ich Zeit habe, werde ich einfach von meinen Pilzfunden berichten. Sehr schön fände ich, wenn auch andere Mittelfranken aus der Region Nürnberg, Fürth, Erlangen ihre Pilzfunde hier einstellen würden.

Heute bei Dechsendorf - Erlangen
Im Wald ist weitestgehend kein Pilz zu sehen. Es gibt zwar eine Menge der Gallenröhrlinge und, je nach Wald, der Samtfuß-Kremplinge, ansonsten aber .... mmmmh Die Gelberle (Pfifferlinge) wachsen anscheinend nur unterirdisch und das was sich ans Tageslicht wagt ist so zart und winzig, dass man fast Mitleid bekommt.
Allerdings gibt es eine große Ausnahme - Hainbuchenröhrlinge! Junge, feste, knackige Hainbuchenröhrlinge, die sicher in den nächsten Tagen noch mehr zum Vorschein kommen werden.
http://www.directupload.net[/img]
Liebe Grüße
Maria
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Hallo Pablo!
Danke für die schnelle und wie immer sehr hilfreiche Antwort!

zur #3: Wow, jetzt habe ich den Giftpilz Nr. 1 gefunden.
zur #4: die Bilder von Anna habe ich gesehen und finde sie super! Die Manschette ist immer noch so ein Punkt wo ich mir nicht ganz sicher bin. Die Schuppen sind ein gutes Merkmal, aber eine absolute Sicherheit habe ich noch leider nicht, deshalb werden die mutmaslichen Stockschwämmchen bei uns noch nicht gegessen. Mir fehlt da noch die Erfahrung. Diese sammle ich gerne
zur #5: der Fundort ist im Pfälzer Wald hinter Bad Dürkheim. Der Fund ist definitiv ein Einzelstück.
zur #6 (eigentlich 7): mit Silieren fange ich nicht an bis ich ein Eimer voll habe, sonst lohnt es sich meiner Meinung nach nicht. Auch die neuesten Erkentnisse sprechen klar gegen dem Verzehr der Olivbraunen Milchlingen, egal ob siliert oder nicht.Danke und Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo, Alex!Die Boviste kann ich nicht beurteilen (muss man mikroskopieren, die Dinger).
Ansonsten:
Nr. 2: Korrekt, Gyroporus castaneus.
Nr. 3: Auch da kannst du das fehlende Prozent noch ergänzen, das ist definitiv Amanita phalloides.
Nr. 4: Auch die sind richtig bestimmt, solche Schuppen kann ein Gifthäubling nicht. Die Gegenüberstellungen von Anna hier im Forum kennst du bestimmt?
Gifthäublinge findest du auch irgendwann, die sind hier in der Ecke ebenfalls häufig. Wenn man beide mal kennt udn verglichen hat, dann kommt die Sicherheit und damit der Genuß.
Nr. 5: >Des isser<
Da würde mich bei Gelegenheit der Fundort interessieren, ich kenne bisher nur zwei hier in der Ecke (bei HD - Kohlhof & Langenzeller Buckel bei Dielsbergerhof).
Nr. 6: Auch da gebe ich dir das fehlende Prozent gerne. Der ist aber nichts zum silieren, oder? Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, daß der ein paar komische Inhaltsstoffe hat, wenn er wohl auch nicht direkt als Giftpilz gilt.Eine schöne Runde hast du gehabt, ich hab's nur am Samstag viel zu kurz mal vor die Tür geschafft und dabei ncoh viel zu wenig gesehen.
LG, Pablo.
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Liebe Pilzfreunde,
gestern und heute habe ich einige Erstfunde gemacht, die ich Euch gerne zur Bestimmung zeigen möchte. Ich habe fast alle selbst bestimmt, bin mir aber nicht 100%-ig sicher.
Für Bestimmungshilfe, Korrekturen und Tipps bin ich Euch, wie immer, sehr sehr dankbar!
Gestern waren wir im Mischwald auf sandigem Boden - Kiefer, Birken, Eichen, Linden:
1)
Boviste: gefunden so gut wie in allen Waldabschnitten.
Größe: ca 1-4 cm.
Fleisch ist immer dunkel marmoriert (siehe Schnittbilder), riecht etwas komisch nach Gas.
Ohne Stiel bzw. ein kurzer Pseudostiel mit Würzeln.
Mein Bestimmungsversuch: Leopardenfell-Hartbovist, alias Gefelderter Kartoffelbovist (Scleroderma areolatum) aber ich bin mir nicht ganz sicher. Zumindest die Gattung Scleroderma müsste stimmen.
Auf dem Schnittbild von kleinstem dient 1€-Münze als Unterlage.
Schade dass solche Boviste nicht essbar sind! Einziger Massenpilz zur Zeit im nahen Wald. Hier ca. 10 Stück in einem Bild:2)
Gefunden im Mischwald, unter Eiche und Linde. Im Umkreis von 20 Meter gab es auch Kiefer und Birken.
Hut: aufgerissen, Farbe so etwa wie beim Bikenporling.
Stiel: dunkel braun, starker Kontrast zu den weisslichen Röhren
Röhren: frei oder vielleicht ausgebuchtet, frei wirkend.
Geschmack und Genuss: pilzig neutral
Mein Bestimmungsversuch: Hasenröhrling (Gyroporus castaneus), 99% sicher.
Leider war der große Pilz madig und der kleiner wäre der einzige in der Pfanne gestern... Also, habe ich heute die Beiden in einem anderen Wald under der Eiche zum Vermehren freigelassen.3)
Das könnten meine ersten Grünen Knollenblätterpilze sein.
Gefunden unter einer Birke. In der Nähe gab es auch Kiefer.
Geruch: unangenehm süßlich, widerlich wie manches süssliches Parfüm.
Stiel: hell genattert. Der Ring war mal da, aber ist evtl. abgefallen.
Stielbasis: knollig, mit Scheide
Lamellen: wellig, fast frei.
Hut: hell, ganz leicht gelblich/grünlich
Irgendwie hatte ich so viel Respekt vor diesem Pilz, dass ich ihn nicht wirklich mitnehmen oder mit meinem Pilzmesser schneiden wollte. Selbst das Anfassen hat sich komisch angefühlt. Deshalb gibt es nur schlechte Fotos aus dem Wald. Mit einem Stöckchen habe ich ihn der Länge nach zerteilt, damit ich so was wie ein Schnittbild habe.Und heute waren wir in einem anderen Wald, alle folgende Funde sind von heute:
4)
Ich kann die Stockschwämmchen noch nicht bestimmen. Ich nehme alles was für mich nach einem Stockschwämmchen aussieht in einem separaten Behälter mit, um zu Hause die Merkmale durchzugehen.
Gefunden auf einem sehr alten bemoosten Ast.
Geruch und Geschmack: pilzig angenehm, vielleicht etwas sauerlich.
Hutdurchmesser: ca 1-3 cm.
Anbei auch einige Pseudo-Makrofotos vom Stiel, gemacht mit dem Retroadapter.5)
Gefunden in einem Fichtenwald.
Hut und Stiel: hellbraun
Röhren gelb, auf Druck blau, leicht herablaufend.
Geruch und Geschmack: angenehm pilzig und tatsächlich leicht harzig, nach Nadelholz.
Mein Bestimmungsversuch: Nadelholzröhrling (Buchwaldoboletus lignicola), 99% sicher. Und 100% sicher dass es ein essbarer Röhrling ist - kein Netz am Stiel, blauend, guter Geruch und Geschmack.6)
Hainbuchenröhrling (Leccinellum griseum, Syn. Leccinum pseudoscabrum), 100% sicher
Ein typischer Raufuß-Habitus. Wuchs natürlich unter einer Hainbuche. Verfärbte sich an der Schnittfläche langsam schwarz. In der Pfanne war er dann ganz schwarz!7)
Olivbrauner Milchling (Lactarius turpis), 99% sicher.
Gefunden im Fichtenwald mit vereinzelten Laubbäumen. Unweit voneinander entfernt wuchsen Dutzende davon!
Geruch neutral. Geschmack scharf.
Milch: weiss.Esstechnisch gesehen war heutige Pilztour ein kleiner Erfolg. Für die Pfanne gab es 670g Pilze (von links nach rechts):
2 Sklerotienporlinge, ein Hainbuchenröhrling (mein Erstfund), ein Täubling, ein vermutlicher Nadelholzröhrling (mein Erstfund), ein mini-Flocki, 3 Perlpilze und über ein halbes Kilo Pfifferlinge!Und sonst haben wir noch einige Gallenröhrlinge gesehen, die fast alle auf sehr altem Holz wuchsen. Ein Schönfussröhrling ist uns auch begegnet und noch zwei große Reizker (evtl. Fichtenreizker), die aber zu alt und zu madig waren. Also, es gibt aktuell Pilze in den Wäldern, aber nicht mehr so viel wie vor 2-3 Wochen.
Vielen Dank im Voraus fürs Feedback und einen schönen Abend noch!
Alex -
Hallo Maria!
Ich treffe hier bei uns nur immer wieder auf Pilze-Sammler die mir dann voll Begeisterung von der Qualität des Samtfuß-Kremplings erzählen, natürlich samt Zubereitungsanleitung aus ihrer ehemaligen Heimat.Bist Du sich sicher dass die Leute auch wirklich den Samtfusskrempling meinen? In Russland wird, so weit ich weiss, eher der Kahler Krempling massenweise gesammelt (*alle Angaben ohne Gewähr). Die beiden Pilzarten heißen auf Russisch fast gleich. Und zumindest die älteren Pilzsammler sammeln den Kahlen Krempling, sie haben ihn noch als Speisepilz kennengelernt.
wir berichten gegenseitig - o.K.?Klar!
Kann aber dauern. Ich weiss nicht ob ich so schnell viele Samtfusskremplinge finde, aber die Neugier ist jetzt da.Gruß!
Alex -
Hallo Maria,
ich habe zwar Samtfußkremplinge noch nicht probiert, habe es aber auch vor
Falls Du den "Wurstsalat" machst, bitte berichte hier kurz darüber.Allerdings was die russischen Pilzsammler angeht - hier muss man vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein. Manche sammeln dort sogar den Kahlen Krempling...
Russland ist relativ weit, mindestens 2000km entfernt, und sehr breit. Sibirien ist sogar bis 10.000 km entfernt. Das heißt - anderer Boden, andere Pilze, und selbst bei den selben Pilzarten - teilweise andere Eigenschaften, auch was die Essbarkeit und den Geschmack angeht.Die Russen sammeln auch Grünlinge. Manche russischen Mykologen behaupten, das die Grünlinge nur im Westeuropa giftig sind.
Ähnliche Unterschiede kann man im Japan beobachten. Dort vergiften sich die Menschen mit den Pilzen, die sonst überall problemlos gegeessen werden.
Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo,bei uns strotzt der Wald geradezu vor Samtfuß-Kremplingen. Ich möchte hier nun keinesfalls eine große Diskussion zu diesem Pilz entfachen, mir ist auch bekannt, dass dieser Pilz von aus Russland stammenden Personen gerne gesammelt wird, auch ist mir die Art deren Weiterverarbeitung in etwa bekannt. Probiert habe ich das Endprodukt allerdings noch nie, so dass ich mir auch kein Urteil erlauben kann.
Was mich interessieren würde ist, ob jemand schon einmal einen Salat aus jungen Samtfuß-Kremplingen probiert hat. Angeblich soll dieser sogar sehr gut schmecken. Und die Zubereitung scheint ja auch ziemlich einfach und unspektakulär zu sein: einfach rund 20 Minuten kochen, in Streifen schneiden und wie Wurstsalat anmachen.
Schon einmal vielen Dank für Eure Antworten.
Liebe Grüße
Maria
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Sowas ist, meiner Meinung nach, am besten und am einfachsten für große Mengen, wenn man kein Dörrgerät hat.
Mein Vater hat was ähnliches gemacht um eimerweise Hallimasch zu trocknen. Mehrere stapelbare Rahmen im Heizungskeller/Boilerraum, oder auf der frischen Luft falls es warm und trocken ist. Aber auch in der Wohnung ist es OK. Die Ergebnisse sind Top, sogar ohne Backofen.Gruß
AlexAlles anzeigen
Hallo,um nochmal auf die Eingangsfrage vom Micromaster zu kommen.
Nicht jeder kann, oder will sich ein teures Dörrgerät zulegen.Als Freund des langsamen Trocknens habe ich mir vor Jahren einen Rahmen so gebaut, 70x50cm, dass ich ihn zerlegt
in einem der Länge angepaßten Teppichrohr auch mit in den Urlaub nehmen kann.
Als Auflagefläche habe ich einen Kunststoff Fliegendraht verwandt, sodaß man das Ganze aufrollen kann.
Eine zweite Etage ist in Arbeit.Die Pilze trockne ich in etwa 2-3 Tage vor, (Heizungskeller ist optimal) oder auf dem Kleiderschrank. Je nach Luftfeuchtigkeit
kommen die dann nochmal zwischen 10 u. 20 Min. bei ca. 50 °C und offener Ofenklappe auf's ganz normale Backblech.
Da klebt auch nichts mehr an.Eine preiswerte Alternative, die auch nicht soo viel Platz braucht.
Hier nochmal ein Foto meiner aufstockbaren PTA.Sigi
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Hallo Janina,
zu den Streiflingen - das sind keine rotbraune. Von Amanita fulva habe ich ca. 100 Stück in diesem Monat gefunden und verkostet. Diese haben keineswegs 9,5cm Hutdurchmesser. Höchstens bei den größten Ausnahme-Exemplaren vielleicht. Und sie sehen so aus: http://www.pilzforum.eu/board/…flinge-ueberraschungspilz
Pantherpilz und Narzissengelber Wulstling sehen wie welche aus, bei dem Rest muss ich leider passen.Gruß!
AlexAlles anzeigen
Danke,
Der Lauholzknäueling passt! Wieder was gelernt
Ich werde heute nochmal zu der Streiflingstelle gehen und mir weitere Exemplare und deren Stiel genauer anschauen.
Wenn die anders aussehen stelle ich Vllt noch ein paar Fotos hier rein.LG Janina
Achso, an alle die sich Sorgen machen: Ich esse natürlich nichts, bei dem ich mir nicht zu 100% sicher bin! Sobald auch nur die kleinste Unsicherheit besteht, lasse ich es sein. Ich bin auch kein kompletter Neuling, als Kind habe ich durch meine Eltern bereits viel zum Pilzesammeln gelernt.

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Hallo Uwe58,
Danke für das Bild! Habe ich doch vielleicht die Lärche übersehen...? Kann ich mir zwar schlecht vorstellen, aber nicht ganz ausschliessen.
Lärchen in der Nähe habe ich aber keine gesehen.
Was dann gegen den Goldröhrling sprechen würde. Aber was sollte es sonst sein?
Hallo
Goldröhrlinge können gut blauen. Hier mal ein eigener Fund!
[hr]
Hallo Safran,
ich möchte halt dass der Boden der Pfanne zumindest bedeckt ist.
Aber da der Pilz muffig riecht, und weil die anderen nichts gutes über den Geschmack berichten, erwarte ich auch nichts gutes... Den grauen Wulstling will ich nicht essen. Er riecht leicht unangenehm. Wenn ich ein halbes Kilo davon finde, dann werde ich vielleicht die Kostprobe machen. Aber ich erwarte da nicht viel.
Da brauchst Du kein halbes Kilo, 2-3 dürften reichen- zum Testen. Wir lassen sie stehen, gibt viel besseres. Der hat uns absolut nicht überzeugt.
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Hallo Heidi und vielen Dank für die Bestimmungshilfe!

Der Riesenchampignon ist bereits mit den Röhrlingen in der Pfanne. Die kleinen Rotfussröhrlinge sind gar nicht in so einem schlechten Zustand... Den grauen Wulstling will ich nicht essen. Er riecht leicht unangenehm. Wenn ich ein halbes Kilo davon finde, dann werde ich vielleicht die Kostprobe machen. Aber ich erwarte da nicht viel.
Danke und Gruß!
Alex
[hr]
Hallo Oehrling,
Pilz Nr. 2 ist wohl einer der Zwergchampignons - vergleiche mal mit Agaricus semotus. Nur die Geruchsangabe mit "sehr mild champignonsartig" passt nicht so recht, aber man weiß ja, wie man Geruchsangaben von Newbies zu bewerten hat.Agaricus semotus könnte gut passen, Danke! Wenn ich den Stiel zerreibe, riecht er nach Bittermandeln. Aber ich bin eindeutig ein Newbie was die Champignons angeht.
Pilz Nr. 3 ist schon ein Goldröhrling. Ich habe schon wiederholt beobachtet, dass der blauen kann, vor allem bei nassem Wetter. Ob man da jetzt eine eigene Art draus machen muss...?Das Wetter war wirklich nass!
Lärchen in der Nähe habe ich aber keine gesehen.Danke und Gruß!
Alex -
Hallo Pablo!
Von dem Röhrling, der aussieht wie ein Goldröhrling, braucht man nun noch die Stielbasis. Denn da ist das Blauen am stärksten, wenn man es mit Suillus caerulescens zu tun hätte. Schwierig ist es auch dann, wenn man keine frischen Pilze anschneidet, sondern solche, die schon mal verletzt waren. Da stimmt oft das Ergebnis nicht mehr.Der Pilz war definitiv frisch und knackig... die Basis habe ich leider nicht mehr! Aber im Querschnitt am Stiel unten hat er definitiv am meisten gebläut. Sonst war er im Schnitt eher gelb.
Der Filzröhrling ist >Xerocomellus pruinatus<: Stielfleisch durchgehend gelb (deutlich), kein rotes Fleisch im Stiel, dort aber schwach blauend.Danke Pablo
Auf die Idee bin ich zwar auch gekommen, war mir aber nicht sicher. Ich habe den bereiften Rotfussröhrling nur ein mal im Herbst letztes Jahren gefunden und erkannt. Was mich hier verwirrt hat, war das rote und fast netzartige Muster auf dem Stiel.Danke und Gruß!
Alex -
Hallo zusammen und herzlichen Dank für die schnelle Rückmeldungen!

Nr.1: Riesenchampignon (Agaricus augustus).
Der gilbt doch.
Leichtes Gilben kann man am Ring erkennen, wenn man genau hin schaut. Aber wenn mein Exemplar gilbt, dann ziemlich leicht.
Nr. 3: Interessanter Fund. Bis auf das Blauen sieht das aus wie ein Goldröhrling (Suillus grevillei). Wenn du mit dem Messer zuvor einen Flocki abgeschnitten hast, dann kann das ein Artefakt sein.Ne, ich habe zwar sehr auf die Flockis gehofft, denn ich habe im selben Wald im Herbst meine ersten Flockis gefunden, aber wir haben heute leider keine Flockis finden können.
3) Würde ich bei der Farbe für einen Goldröhrling halten, der ja auch mal blauen darf. Lärchen in der Nähe?Ein vorsichtliches "Nein", ich habe keine Lärchen in der Nähe geshen.
Wenn nicht, solltest du am Standort nach der Douglasie suchen. Es gibt ein paar aus Nordamerika eingeschleppte Arten bei Douglasien, die in Europa sporadisch auftreten. >Eine davon blaut im Schnitt<.Der Waldabschnitt war eine Forstwirtschaft, lediglich Tannen- oder Fichtenwald, ohne anderen Baumarten. Leider waren die Äste zu weit oben, ich konnte nicht prüfen ob die Nadeln stechen oder nicht, sorry. Hier noch ein Schnittbild:
4) Rotfußröhrling stimmt sicher, ein Schnittbild wäre hier gut gewesen für das Verfärbungsmuster. Ich würde hier intuitiv auf den Gemeinen Rotfußröhrling tippen.
Nr.4: Man muss das Schnittbild sehen. Komplett, vom Hutscheitel bis zum unteren ende der Stielbasis. Wenn der kaum oder gar nicht blaut (auch nicht Stieloberfläche nach 20 Minuten) und das stielfleisch durchsetzt ist mitroten fasern, dann ist es Xerocomellus chrysenteron (Gemeiner RFR)Hier ein Schnittbild. Das Blauen ist nicht sehr intensiv, findet aber definitiv statt.
Nr. 7: sie an, auch die Fichtensteinpilze (Boletus edulis) sind da.
Wow! Endlich habe ich sie auch gefunden!
Freude! 
Gruß!
Alex -
Ach... bei welchem von drei?
Als wir sie gefunden haben, haben alle drei einen frischen, knackigen und schimmelfreien Eindruck gemacht!
Danke und Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo Alexander,nur ganz kurz: die Rotfußröhrlinge solltest Du nicht mehr essen! Zumindest bei einem sieht man schon den Schimmelbefall.

Liebe Grüße
Holger und Sabine
