Ich würde unverbindlich "ja" sagen!
Beiträge von Alexander
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Zum Nachmachen! :yumyum: -
Hallo Janina,
da ich mich erst seit Oktober letztes Jahres mit den Pilzen beschäftige, habe ich die Steinpilze bis jetzt nur wenige Male gefunden. Diese wuchsen aber in ganz verschiedenen Wäldern. Sommersteinpilze waren im bunten Mischwald mit vorwiegend Buche und Kiefer Die "echten" (Boletus edilus) waren sowohl im Rotbuchen/Hainbuchen Laubwald als auch im reinen Fichtenwald mittendrin! Es ist halt immer ein bisschen Glückssache. Bleib einfach dran, irgendwann werden die Steinpilze Dich finden!

Gruß!
Alex -
Hallo abeja,
das ist sehr interessant! Wir haben am Wochenende wenige Exemplare sowohl vom Pfeffermilchling (Lactarius piperatus) als auch vom Grünenden Pfeffer-Milchling (Lactarius glaucescens) gefunden. Aus Neugier haben wir diese im Öl angebraten, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und probiert. Es war gar nicht schlecht! Der Geschmack war zwar kräftig und würzig, leicht bitter-scharf, aber nicht unangenehm. Ansonsten scheinen die Milchlinge, zumindest gebraten, wie Du auch sagst, eher Konsistenz und Geschmack von Gemüse zu haben. In die Richtung von Sußkartoffeln oder Kohlarten.
Nächstes mal probiere ich auch "Pilzchips"
Oder ich mache ein Versuch die Pfeffermilchlinge zu silieren, falls ich sehr viele davon finde.Grüß!
Alex -
Hallo Maria,
1) Ich habe meinen ersten Brätling erst vor kurzem gefunden. Dein Pilz könnte rein optisch ein Brätling sein, aber "Geruch neutral" passt nicht. Mein Brätling roch intensiv seltsam nach irgendwas - ein bisschen fischartig, ein bisschen wie ein Stinktäbling. Schwer zu beschreiben, aber definitiv alles andere als neutral.
Bei 123pilze gibt es eine Pilzsuchmaschine. Wenn ich dort nach Lamellen, Milch, Orangener Hut und Stiel eingrenze, dann gibt es eine gute Auswahl an möglichen Kandidaten.3) so wie ich es verstehe - die Geschmacksproben sind bei leicht gifftigen Arten durchaus gestattet. Man soll halt eine kleine Menge vom Pilz bis ca. 20 Sekunden lang kauen, nahe der Zungenspitze, und dann aber ausspucken. Solange nichts verschluckt wird, ist es OK. Den Grünen Knollenblätterpilz oder ähnliches würde ich nicht probieren, aber den Gallenröhrling oder den Grünblättrigen Schwefelkopf durchaus, warum nicht? Habe schon mehrmals probiert.
Gruß!
Alex -
Hallo Pablo,
ich habe das Bild ins Portrait hinzugefügt. Ach, hätte ich das gewusst dann hätte ich die Pilze vorher ordentlich geputzt...
Grundsätzlich wäre ich total damit einverstanden wenn ein beliebiger Forumsmitglied die Bilder aus meinen Themen in die Portraits einstellt oder in anderen Themen postet ohne mich vorher zu fragen.Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo, Alex!Du hast völlig recht, die Bilder im Portrait sind nicht gut. Solche dickeren Stiele kommen zwar vor, aber es ist nicht die typischste Ausprägung, zudem täuscht das etwas, weil die Pilze insgesamt recht klein sind und das auf den Bildern nicht rüber kommt.
Ich sollte dringend mal ein paar anständige Aufnahmen von der Art machen... Wenn du Lust hast, kannst du aber auch das Bild von die ins Portrait packen, das wäre schon mal eine Verbesserung.LG, Pablo.
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Hier mein Fund, auch aus dem Odenwald. Die Pilze sind sehr dünnfleischig. Gesamtgewicht von den gezeigten Exemplaren: ca. 20g.
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Hallo Pablo!
Vielen Dank für die Bestimmung!

Ein Tintenfisch-Hexenei dürfte es durchaus sein! Beim genaueren Vergleich mit dem Pilzportrait sehe ich jetzt auch auf den Seiten irgendwas weißes was später evtl. rot wird und sich dann zu den "Tentakeln" entwickelt. Von den stinkenden Tintenfischpilzen haben wir heute in der Gegend ziemlich viele gesehen.Der Samtige Leistling im Pilzportrait hier sieht nicht ganz so aus wie unsere heutige Pfifferlinge. Die die wir gefunden haben haben keinen so kräftigen Stiel und sind sonst klein und dünnfleischeig. Aber auch gekocht schmeckten sie definitiv nach Pfifferlingen.
Und heute waren meine Frau und ich tatsächlich im Odenwald, korrekt! Wir haben uns spontan zwischen den Regenfällen heute für eine kleine Tour entschieden. Eine Stelle war die die Du kennst und noch eine neue Stelle haben wir wenige Kilometer weiter erforscht. Knapp über ein halbes Kilo Pilze waren am Ende für die Pfanne da, wobei die allermeisten davon die Täublinge waren.
Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo, Alex!Auch von meiner Seite: Die Bestimmungen gehen in Ordnung. Der Samtige Leistling ist oft recht satt orangerot, aber kann eben auch blasser (gelblich) sein, das variiert, wichtig ist so ein leicht aprikosenfarbenen (ansonsten recht blassen) Lamellen und die dünnen, recht zarten Fruchtkörper. Gibt's auch als >Portrait< hast du aber vermutlich eh schon gefunden. Das linke Ei dürfte ein >Tintenfisch< - Ei sein, ausgehend von Größe und Aussehen der Außenhaut. Die "Arme" sind oft in unreifen Eiern noch nicht rot.
Sieht nach Odenwald aus die Sammlung, oder?
LG, Pablo.
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Hallo Björn und vielen Dank für die schnelle Bestätigung!

Hallo Alex,ich würde sagen, alles korrekt.
Zum linken Hexenei kann ich aber auch nichts sagen. -
Hallo zusammen!
Von diesem Video ganz abgesehen mag ich persönlich den Youtube-Kanal von Bernd (snokri) sehr. Er filmt manche seiner Pilztouren und zeigt den Pilzkorb am Ende. Es macht einfach Spass zuzuschaen, kann ich nur empfehlen. Ein netter Typ.
Viele Grüße!
Alex -
Liebe Pilzfreunde,
ich poste wieder mal ein Sammelsurium meiner Funde bei denen ich gerne eine Bestätigung oder Korrektur von Euch hätte. Das hat bis jetzt meistens prima geklappt und ich habe durch Eure Kommentare und Rückfragen viel gelernt. Ich versuche die Bestimmungsmerkmale durch die Fotos zu zeigen und nicht zu viel dazu zu schreiben

Also, diesmal fand ich neben verschiedenen Arten von Täublingen, Milchlingen und einigen Perlpilzen folgendes:
Pilz 1)
Wuchs in der Nähe von Buchen, aber andere Bäume waren auch in der Nähe.
Geruch angenehm, Geschmack neutral.
Stiel: oben hell gelb, unten rötlich. Ohne Netz.
Fleisch sofort blau verfärbend, kurz danach dunkel blau, fast schwarz.
Mein Bestimmungsversuch: Schwarzblauender Röhrling (Cyanoboletus pulverulentus), 90% sicherPilz 2)
Stiel lang und fest, spitze hell.
Lamellen entfernt stehend, ausgebuchtet angewachsen.
Hut Oberfläche klebrig, mit Runzeln.
Meine Bestimmung: Wurzelnder Schleimrübling, Grubiger Wurzelrübling (Xerula Radicata), fast 100% sicher.Pilz 3)
Eine Art Pfifferlinge, aber welche?
Die Pilze riechen und schmecken wie die Pfifferlinge, haben hübsche Leisten, sind aber viel dünnfleischiger als die echten Pfifferlinge.
Wuchsen im Laubwald, unter Buchen.
Mein Bestimmungsversuch: Samtiger bzw. Fries–™scher Pfifferling (Cantharellus friesii), nicht sicher.Pilz 4)
Gefunden im selben Wald wie Pilz 1. Das soll ein Goldblatt (Phylloporus pelletieri) sein, fast 100% sicher.
Geruch und Geschmack: mild, pilzig.Pilz 5)
Das kommt nicht in die Pfanne, eventuell ein Breitblatt (Megacollybia platyphylla)Pilz 6)
Zwei Hexeneier. Das Rechte ist von einer Stinkmorchel, riecht auch schön nach Rettich. Beim Linken bin ich mir nicht sicher.Danke im Voraus und viele Grüße!
Alex -
*heute ein Exemplar mit der Post dankbar empfangen und fange gleich an zu lesen*
Tolle Arbeit!
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Hallo Dieter!
Ja, so ist das - leicht verdickt aber keine Knolle. Ansonsten finde ich dass die gemeinsamen Merkmale aller Scheidenstreiflinge bei 123pilze.de und bei Wikipedia sehr gut beschrieben sind. Lappige Volva aber keine Knolle, geriefter Hutrand, ohne Ring, meist langer Stiel - Stiellänge ist das mehrfache des Hutdurchmessers.
Für den Rotbraunen Scheidenstreifling sind neben der typischen Hutfarbe auch die braunen Flecken an der Volva typisch. So habe ich mir ihn gemerkt.
Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo Alex und Uwe,vielen Dank für die Bestätigung meiner Vermutung zur Art.
Da ich den Fruchtkörper der Länge nach durchgeschnitten habe, kann ich das basale Stielende nicht mehr so gut fotografisch darstellen. Beschreiben würde ich es so, dass die dickste Stelle des Stieles zwar innerhalb der Volva ist, aber eine richtig abgesetzte Knolle sehe ich nicht. Ist das o.k.?
LG, Dieter
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Hallo Dieter,
ich würde auch sagen dass es ein Rotbrauner Scheidenstreifling ist, Amanita fulva.
Zur Sicherheit würde ich die Volva abmachen und schauen ob sich darunter eine Knolle befindet.
Ich finde solche Pilze manchmals auch allein stehend, aber meistens in Gruppen.Gruß!
Alex -
Hallo Josef,
die Samtfusskremplinge kann auch ich bestätigen. Was sein Speisewert und Rezeptideen angeht - siehe hier.
Gruß
Alex
Hallo ich habe heute diesen Pilz gefunden und weis leider nicht was das für einer ist.
könnt ihr mir hier bitte weiter Helfen.
Danke schon mal für eure Hilfe.
Schöne Grüße Josef. -
Hallo Nobi!
Auch bei mir ist das Rezept in den Browser-Favoriten gespeichert und wird nachgemacht wenn sich genug Pilze finden lassen. Eine tolle Zubreitungsidee für die Pilze, danke fürs Teilen!
Und ich kann mir gut vorstellen, dass auch die vorher abgekochten Samtfusskremplinge gut für das Rezept eignen. Mal schauen ob ich demnächst genug davon finde...Gruß!
Alex -
Um der Geruch der Champignons zu prüfen zerquetsche ich teile von Stiel in der Hand und rieche dann an diesem Pilzmatsch. Der Geruch kommt dann in der Regel sehr deutlich.
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Hallo Chris!
Ich bin auch kein Profi
Aber ich habe in der letzten Zeit einige Pilzarten gefunden und kennengelernt, die auf den Fotos zu sehen sind.Gallenröhrling - ich kann ihn auf dem Bild nicht erkennen. Welche Farbe haben die Röhren? Ist der Geschmack bitter?
Perlpilz - ja, ich würde aber die roten Töne und die Knollenform mir genauer anschauen bevor ich ihn mitnehme.
Samtfußkrempling - ja
Strubbelkopf-Röhrling - ja
Röhrling - vergeleiche mit Nadelholzröhrling (Buchwaldoboletus lignicola)Beim Rest weiss ich leider auch nicht mehr als Du

Gruß!
Alex -
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...Naturwissenschaftlich - esoterisch? Ich vermag das jedenfalls nicht zu beurteilen. Es gibt ja auch alternative, erkenntnistheoretische Sichtweisen, welche einem 'Physikalismus' vorwerfen - wissenschaftgläubisch - nur als 'real' zu erachten, was physikalisch auch messbar ist. ...Wir sollten uns unsere Neugier behalten.
Vor 200 Jahren stand die Menschheit staunend vor dem unerklärten Phänomen der Elektrizität.
Vor 100 Jahren war die Radioaktivität ein ungelöstes Rätsel.
Und jetzt, im Jahr 2016, haben wir alle naturwissenschaftlichen Zusammenhänge geklärt?!?Glaub ich nicht!

Genau! Wie ich oft sage - wir können zwar DNA entschlüsseln, Menschen auf den Mond schicken und Dronen zum Jupiter, aber die Steinpilze züchten können wir noch nicht

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Danke fürs Berichten, Suillus,
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Salü!Hab mich inspirieren lassen und auch mal probiert. Geschmacklos, voll ok und damit um einiges besser als mein Muschelseitlings-Wurstsalat Experiment im Spätherbst...
Für "veganen" Wurstsalat besser zu gebrauchen als jedes kommerzielle Wurstimitat. Wurst im Wurstsalat bleibt allerdings mein Favorit

Grüße - für Kostexperimente immer zu begeistern...
Suillus
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Hallo Maria! Hallo Nobi!
Vielen Dank für das Feedback auch von mir - so ein zeitnaher Austausch macht Spass
es freue mich, dass Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt. Ganz ehrlich - ich dachte schon mit den ganzen Angaben wie bitter, modrig, ungenießbar und so, dass meine Geschmacksknospen flöten gegangen wären
Wir haben alle wahrscheinlich lediglich die jungen Exemplare probiert. Ich kann mir schon vorstellen, dass die älteren Exemplare (je so ca. 200-300g) ganz anders schmecken.
Viele Grüße aus Mannheim!
Alex -
Hallo Maria!
Danke für Deinen Bericht!
Meine Erfahrungen sind so gut wie identisch - nicht schlecht aber kein bisschen Eigengeschmack, schade.Von diesen Pilzen habe ich nur die kleineren jungen Exemplare mitgenommen...
...nämlich diese hier, ca. 400g:
Beim Kochen - die großen habe ich halbiert:
Ich habe mich genau an die Zutaten von 123pilze.de gehalten:
2016-07-05 - 4 Samtfusskremplinge bei der Salatzubereitung.JPGDer Salat schmeckte nur nach Essig, Zwiebeln und Paprika:
Angereichert mit etwas Mayonaise und Salzgurken war er deutlich besser, aber nichts desto trotz - kein Eigengeschmack:
Fazit: als Speizepilz ist der Samtfusskrempling OK, aber nichts besonderes. Wer den Pilz aus Neugier probieren will soll es unbedingt machen
Er schmeckt nach nichts, weder schlecht noch unangenehm. Nächstes mal möchte ich diesen Salat mit Knoblauch machen. Ich kann mir auch vorstellen die abgekochten Samptfusskremplinge mit Essig und Gewürzen einzulegen.Gruß!
Alex -
Okay, solange er nicht giftig ist, zählt das schonmal als Erfolg. Kann man zu dieser Zeit schon was im Nadelwald finden? Ich wollte schonmal nach Steinpilzen Ausschau halten.Ja, es gibt einiges in den Wäldern, auch vereinzelt die Steinpilze. Ich kann da den Pilzticker sehr empfehlen:
http://www.passion-pilze-sammeln.com/Pilze-blog.html -
Yep, ein Samtfusskrempling! Kann man abgekocht sogar essen, schmeckt mir persönlich aber nach nichts.
Gruß!
Alex -
Hallo Maria!
Viele tolle Hainbuchenröhrlinge, Glückwunsch!
Ich dürfte am Sontag mein Erst-Einzelfund machen und heute haben wir noch zwei davon gefunden und verspeist. Ein toller leckerer und gut erkennbarer Speisepilz.Übrigens, die Samtfusskremplinge habe ich heute auch gefunden - grosse Menge an einem Baumstumpf - und den "Wurstsalat" aus den jungen Exemplaren gemacht. Der Salat zieht jetzt und morgen werde ich ihn probieren. Die Probe von abgekochten Samtfusskremplingen war relativ geschmacklos, keine bitteren Töne. Die Fotos gibt es dann auch, vielleicht sogar morgen.
Gruß!
AlexAlles anzeigen
Hallo,wenn ich Zeit habe, werde ich einfach von meinen Pilzfunden berichten. Sehr schön fände ich, wenn auch andere Mittelfranken aus der Region Nürnberg, Fürth, Erlangen ihre Pilzfunde hier einstellen würden.

Heute bei Dechsendorf - Erlangen
Im Wald ist weitestgehend kein Pilz zu sehen. Es gibt zwar eine Menge der Gallenröhrlinge und, je nach Wald, der Samtfuß-Kremplinge, ansonsten aber .... mmmmh Die Gelberle (Pfifferlinge) wachsen anscheinend nur unterirdisch und das was sich ans Tageslicht wagt ist so zart und winzig, dass man fast Mitleid bekommt.
Allerdings gibt es eine große Ausnahme - Hainbuchenröhrlinge! Junge, feste, knackige Hainbuchenröhrlinge, die sicher in den nächsten Tagen noch mehr zum Vorschein kommen werden.
http://www.directupload.net[/img]
Liebe Grüße
Maria
