Beiträge von Cortinarius

    Hallo Björn,

    die Nr 2. sollte Russula risigallina sein
    Wenn man mag kann man noch var. acetolens mit der leuchtend gelben Farbe daraus machen
    Ein kleiner, milder Dottersporer, der in sämtlichen Rot- bis Gelbtönen vorkommen kann
    Die Huthaut hat sehr viele teilweise verzweigte Haare


    Die Nr 1. muss ich mir in Ruhe anschauen, da hab ich noch keine direkte Idee


    Nr.3 ist klar


    Gruss

    Uwe

    Hallo Leute,

    Jetzt ist endlich das Sequenzierungsergebnis aus Spanien da

    Wir haben einen eindeutiges Resultat

    And the winner is : Amanita franchetii , Gelbflockiger Wulstling

    Die Sequenz weisst eine Übereinstimmung von 99,5 % mit mehreren Vergleichssequenzen nahmhafter Mykologen wie z.B. Jan Vesterholt .. auf


    Das mit den Chips müsst ihr jetzt selber regeln
    Für mich ist das mein Zweitfund von A. franchetii in meiner Gegend.


    beste Grüße vom Bodensee

    Uwe


    Nochmal zur Erinnerung:

    Hallo Matthias

    Telamonien bestimmen ist wie ein Glückspiel manchmal landet man einen Treffer.

    Was nachher immer fehlt ist die Bestätigung

    Du kannst davon ausgehen, das sich etliches in der nächsten Zeit noch ändern wird

    Es laufen gerade umfangreiche genetische Untersuchungen. Der komplette phylogenetische Baum der Cortinarien vervollständigt sich gerade

    Bis sowas aber in Büchern landet kann es noch viele Jahre gehen

    Ich dokumentiere interessante Funde mit Fotos und Exsikat und lege sie Namenlos in die Schublade, irgendwann gibt es dann Mal Klarheit

    Beste Grüsse

    Uwe

    Hallo Wastl

    sehr eindeutig der Spitzgebuckelte Rauhkopf.
    Wenn der Buckel nur undeutlich ist helfen die Ockergelben Velum Gürtel am Stiel und der meist keulig verdickte Stiel der sich an der Basis wieder verjüngt , bei der Bestimmung
    Gruss

    Uwe

    Hi Andreas,

    schöner Fund, die wollte ich dir schon lange mal am Mindelsee zeigen. Dort gibt es auch eine Stelle wo die wachsen.

    Hat aber bisher noch nicht geklappt

    Das ist für mich recht eindeutig C.magicus , der Elfenring Klumpfuß
    Mir ging es genauso mit den Fotos, die wirklichen Farben lassen sich nicht komplett einfangen.

    Deine Fotos sind aber wirklich gut und passend
    Gerne würd ich mich mal in dem Wald umschauen, wo du die gefunden hast.


    beste Grüße

    Uwe

    Hallo Claus,

    Dass habe ich am Exsikat noch nicht getestet

    Wichtig ist, das der Test an der braunen Stielbasis gemacht wird ( am Lederstiel)

    Beim Frischpilz geht das eigentlich immer

    Gruß

    Uwe

    Hallo

    Das ist eine schwierige Gruppe

    Für malachius sind die Sporen zu klein

    Als Arbeitsname würde ich Mal C. quarciticus nehmen, der hat die kleinen Sporen und mehr Blau im Fleisch

    Wichtig wäre zu wissen ob die Pilze radialstreifig hygrophan sind.

    Quarciticus wird alt richtig gestreift nachdunkeln

    Gruß

    Uwe

    Hallo Maria

    Das passt schon L.compactus kann auch etwas herablaufende Lamellen haben

    Speziell wenn sie älter sind

    Wir haben die am Bodensee recht häufig und finden sie jedes Jahr

    Gefühlt werden sie (mit der Klimaerwärmung) in den letzten Jahren häufiger

    Gruß

    Uwe

    Hallo

    Hab das gerade erst gelesen

    Da kann ich Karl nur zustimmen Recht typisch für einen älteren Ockertäubling

    Das Ockergelb bekommt dann von der Mitte her einen grau-grünlichen Ton

    Der Stiel beginnt von unten her leicht zu grauen

    Der frische Pilz ist an der Stielbasis leicht bräunlich , betupft man dieses braune "Velum" mit Kalilauge wird es rot-braun

    Eine Reaktion die in keinem Pilzbuch erwähnt ist.

    Diese Reaktion entspricht der von R.viscida

    , dem Lederstieltäubling

    Gruß

    Uwe

    Hallo

    Vergleich mal mit Hebeloma laterinum ( edurum, senscens je nach Alter des Pilzbuchs), dem Kakao- oder Bräunenden Fälbling
    Typisch ist die braune Verfärbung an der Stielbasis nach oben, je mehr er befingert wird desto brauner wird es

    Geruch etwas süsslich mit Kakaonote


    Gruss

    Uwe


    Hallo,

    zur Sequenzierung:

    1. Man findet eine Sequenz mit 99%- 100% Ähnlichkeit
    Prüfen: stammt diese Sequenz von einem anerkannten Gattungsspezialist
    Unter Umständen diesen Anschreiben , Beschreibung , Sequenz und Bilder schicken oftmals wird der Fund dann bestätigt
    Falls kein Art Name in der Datenbank hinterlegt ist, wird oft der entsprechende Fachartikel erwähnt, dort findet man dann die Art


    Im idealfall stimmt die Sequenz mit der Typus Sequenz überein, dann ist man sicher das diese Art ist


    2. Die Sequenz passt nicht zu mind. 98% zur einer hinterlegten Sequenz

    Vergleichen mit der ähnlichsten Sequenz , weiteres Vorgehen wir oben
    Jetzt wird es komplizierter:
    Man kann einen Phylogentischen Baum erstellen um Verwandschaftsverhältnisse festzustellen

    In solchen Fällen sollte man eine ausführliche Makroskopische/ Mikroskopische Beschreibung des Fundes haben

    Wenn nach einer intensiven Nachfrage bei Gattungsspezialisten keine eindeutige Zuordnung möglich ist, könnte man theoretisch eine neue Art beschreiben

    Das ist aber mein laienhafte Sicht der Dinge


    Ich hatte bisher meistens das Glück, das ich Ergebnisse der Nr. 1 hatte


    beste Grüße

    Uwe





    wenn es keine Vergleichssequenz mit min. 98-99% Ähnlichkeit gibt wird es schwierig.


    Mein Vorgehen ist dann die Sequenz an einen wissenschaftlich arbeiteneden Gattungspezialisten zu schicken,
    Dann müsste man einen Phylogentischen Baum mit ähnlichen Arten machen und schauen mit welchen Arten Verwandschaftsverhältnisse bestehen.
    Dann braucht es eine genaue Makroskopisch/Mikroskopische Beschreibung

    Lieber Harald,

    vielen Dank für deinen "launigen" Bericht

    Es war wirklich toll und sicher ein Highlight der diesjährigen Pilzsaison.

    Mal schauen ob wir beim Cortinarien Kurs in Hornberg auch auf 66 Arten kommen

    Liebe Grüsse auch an Anna-Maria


    Uwe

    Hallo

    Das ist ein Schleierling aus der Untergattung Phlegmacium, Schleimköpfe

    Was passiert wenn du am Stiel oder den Lamellen kratzt,

    Verfärbt sich die Stelle deutlich violett

    Dann ist es vermutlich

    Cortinarius purpurascens

    Wenn der Pilz deutlich erdig riecht und sich nicht verfärbt, dann ist es vermutlich C, variicolor

    Gruss

    Uwe

    Hallo zusammen

    Jetzt noch des Rätsels Lösung

    Andreas als Profi lag natürlich richtig

    Der filzige Gelbfuss und der Semmelgelbe Schleimkopf .

    Wie Andreas richtig festgestellt hatte, zwei verwandschaftlich sehr entfernt stehende Arten

    Beste Grüße

    Uwe

    Hallo Beli

    Ich seh da einen Schneckling, unter Buche ist H. unicolor ein heißer Kandidat

    Die zugespitzten Stiele, wachsig verbogene, verklebte Lamellen und Hutfarben passen gut

    H.unicolor ist nicht häufig aber sehr Standorttreu und kommt dann gleich mit vielen Fruchtkörpern

    Gruss

    Uwe

    Hi Andreas

    Schön von dir zu hören, freut mich sehr

    Ja wir waren auch begeistert von der Woche

    Soviel haben wir die letzten 5 Jahre nie gefunden.

    Haralds Bericht wird sicher einiges zeigen

    Auch hier bei mir am See ist 2019 das beste Pilzjahr das ich in meinen 15 Jahren Pilzkariere je hatte

    Noch steht der Wald voll mit Milchlingen und Täublingen, aber die Cortinarien sind auch schon am Start. Heute C.largus und C.cliduchus.

    Morgen geht's nach Hornberg, mal schauen ob Björn auch was zu bieten hat


    Das Rätsel lös ich erst morgen auf, andere sollen auch noch eine Chance haben


    Beste Grüße

    Uwe