Beiträge von Cortinarius

    Hi,

    Die KOH Reaktion wäre für mich banal , ohne Aussagekraft

    Ich hab dann mal den Schlüssel im Grosspilze BW Band 5 angeschaut

    Da kommt ziemlich am Anfang die Frage nach gelb durchgefärbtem Fleisch

    Grenzfälle wie C.elegantior werden in beiden Fällen ausgeschlüsselt, also gut gemacht, da gibt es nichts zu meckern.

    Jetzt braucht es halt etwas Erfahrung bei der Abgrenzung von gelb durchgefärbt und weißlich mit leichtem Gelbstich

    Schlüssel Schritte mit Farbabgrenzungen sind oft schwierig zu bewerten, da

    es fast beliebige Übergänge gibt

    Gruß

    Uwe

    Hallo zusammen

    C.citrinus ist das nicht, der hat ganz grüngelbes Fleisch.

    ähnlich wie splendens, das sollte der Schlüssel abfragen, sonst taugt er nichts.

    Das geht eher in Richtung der weiss- bis Creme fleischigen Arten wie C.humolens oder C.flavovirens

    aber das müsste man auch mikroskopisch prüfen, da gibt es einige unbekanntere Arten

    Gruß

    Uwe

    Hallo Steffen

    Schieb doch mal mit den Fingernagel die Lamellen ab, das sollte leicht gehen

    Für mich Recht eindeutig eine der weißlichen Lepistas

    Die Art-Bestimmung ist dann nicht so einfach

    Wenn du dochtraist kannst du ja Mal auf einem Stückchen rumkauen.

    Es gibt Lepista riceckii , die nach 3-5 Minuten scharf wird. Man bekommt nach 3 Minuten einen warmes Mundgefühl und dann kommt die Schärfe immer deutlicher.

    Es aber noch weitere , milde Arten in der Gruppe.

    Meist bilden die Ringe oder Reihen mit etlichen Fruchtkörpern

    Gruß

    Uwe

    Ja Schleimköpfe und Klumpfüsse bilden die Untergattung Phlegmacium und werden deshalb gerne in einem genannt.

    Allerdings sollte ein Klumpfuß auch eine gerandte Knolle haben und die hat C.varius eben nicht

    Das ist halt ein wichtiges Merkmal für diesen Speisepilz.

    Offiziell gibt es unter den Klumpfüssen keinen wirklichen Speisepilz, auch wenn einige sicher ungiftig sind.

    Die Verwechslungsgefahr ist einfach zu groß

    LG

    Uwe

    Hallo,

    wie Pablo schon geschrieben hat, ist das ein Schleimkopf aus der Sektion "Variecolores"
    Im Namen steckt schon die Haupteigenschaft, die Farbe ändert sich im Laufe des Alters von bläulich am Rand bis zu einheitlich braun. Diese Arten habe eine KOH Reaktion im Fleisch, dieses wird gelb oder ringförmig gelb.
    Es gibt keine Art die spezifisch an Birke wächst, aber mehrere die generell bei Laubbäume vorkommen können.
    Wenn selbst die jüngsten Pilze im Schnitt keine Blautöne in den Lamellen zeigen , wäre C.balteatocumatilis ein möglicher Kandidat. Diese Art kann bei Birke wachsen und hat jung einen violett-gerandeten Hut und violettes Stiel Velum

    Gruss
    Uwe

    Hallo Elisabeth,
    ich gehe mal davon aus, dass dein Phlegmacium auch jung in den Lamellen keinerlei Blautöne gehabt haben.
    Man erkennt ein helles creme-grau. Die Lamellen sollten leicht schartig sein.
    Der Hut zeigt ein helles braun bis Milchkaffee-farben.
    Kurze Stiele, die breite Knolle und der viele Dreck auf dem Hut führt mich zu C.corrosus, vergrabener Klumpfuss
    Im Kalknadelwald ab und zu zu finden.
    Die Art gehört zu den Calochroi und nennt sich somit neu Calonarius corrosus.

    Damit kannst du zumindest mal vergleichen


    beste Grüße

    Uwe

    Hallo Daba

    Bei C.anserinus wäre das Fleisch im Übergang zwischen Hut und Stiel etwas bläulich , der scheidet meiner Ansicht nach aus

    Die Natronlauge solltest du vorsichtig verdünnen, so 10%reichen da aus

    Achtung ätzend, mit den Augen aufpassen

    Die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Namen finden ist aber nicht sehr gross. gelbe Klumpfüsse gibt es jede Menge

    Gruß

    Uwe

    bisher habe ich das in so grossen Mengen nur öfters mal bei C.glaucopus und C.magicus beobachtet.
    Und dieses Jahr bei einem Neufund von c.arcuatorum , wo ich auch einen Hexenring mit > 20 Exemplaren gefunden habe
    Wenn ich morgen Zeit habe schaue ich mal, ob es bei den Glaucopodes eine Art gibt die zu deinem Fund passen könnte.
    Wichtig wären die Sporenmasse, um die Sektion "Glaucopodes" bestätigen zu können


    Gruss

    Uwe

    Hallo Thomas,

    der Habitus, die eingewachsene Huthaut, das Reihenwachstum und der metallisch glänzende Stiel deutet auf eine Art um C.glaucopus
    Ich kenne aber keine Art, die jung keine blauen ( und wenn nur sehr hellblaue) Lamellen hat.
    Die ganze Gruppe hat immer recht kleine ellipsoide Sporen ( < 8,5 um)


    Gruss

    Uwe

    Hallo Daba,

    wenn du die Pilze dokumentieren willst, achte darauf einen jungen, geschlossenen Fruchtkörper mal aufzuschneiden und die Lamellenfarbe zu prüfen. Hat diese wirklich einen violett/blau Schimmer ?
    Betrachte den Knollenrand. Welche Farbe hat das daraufliegende Velum ( nicht der Schleier) ?
    Prüfe mit einer winzigkleinen Kostprobe auch ob die Huthaut bitter oder mild ist.
    Für weitergehende Tests bräuchte es Kalilauge für Verfärbungs-Tests auf der Huthaut, Knollenhaut, Basalmycel und Fleisch
    Gruss

    Uwe

    Hallo

    Können nicht beide Heringstäublinge sein ?

    Beim zweiten ist es wohl klar, da ist das Bräunen des Stiels deutlich

    Das SPP liegt genau zwischen R.faginea und R.graveolens

    Von den Hutfarben ist wohl auch beides möglich

    Beim ersten passt dann R.graveolens am besten

    Teste den zweiten mal mit

    FESO4 und vergleiche die Reaktion mit dem Ersten

    Vielleicht ist das FESO4 nicht mehr so frisch

    Bei den Heringen sollte die Reaktion deutlich grün sein


    Gruß

    Uwe