Beiträge von Josef-08

    Danke, Heidi und Silbergrau,


    Ihr macht mir wieder Mut.
    Aber mir fehlt leider die Zeit, ständig zu meiner Fundstelle zu fahren und dann wieder frustriert zurückzukommen.
    Für meinen Bedarf habe ich ja auch mal vorläufig genug. Ich nutze sie ohnehin überwiegend nur als Würzpilz.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Einen neidlosen Glückwunsch an die Sieger!
    War mir schon klar, dass das Siegerbild werden würde, und von wem es ist, konnte man eigentlich auch schon erraten; so perfekt freigestellt und in Szene gesetzt konnte es ja nur von Euch stammen.
    Glückwunsch auch an Dieter mit Platz 3 (gehörte auch zu meinen Favoriten) und an die, die diesmal nicht aufs Treppchen kamen.
    Ich freue mich über meinen 2. Platz.


    Herzliche Grüße und Dank an die Jury
    Josef


    Platz 5 (Bild 8) dürfte m.M. eindeutig ein junges Kuhmaul sein.

    Hallo,


    Toll. dass Ihr immer noch welche findet.
    Bei uns kamen die schon Mitte August und waren bei dem warmen Wetter innerhalb 1 Woche durch.
    Ich hatte Glück, dass ich gerade noch eine Handvoll erwischen konnte. Es kam leider auch nichts mehr nach.
    Genau wie mit den Steinpilzen; die waren hier auch so schnell durch (kurz aber heftig), mittwochs die ersten gefunden; sonntags war alles vorbei. Jetzt kommen nur noch vereinzelt welche nach und die sind alle vermadet.
    Dafür gabs aber ausreichend Pfifferlinge von Mitte Juli bis Ende September.


    Herzliche Grüße
    Josef



    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo Norbert,

    Keine Ahnung. Bloß ein Gedanke. Hast Du schon mal in Richtung Schnecklinge gedacht?
    Fiel mir beim ersten Blick auf das obere Bild spontan so ein; muss aber nicht stimmen.


    HG, Josef


    - Sorry nehm' ich zurück. Nach dem zweiten Blick scheint's doch keiner zu sein.


    Na sagt mal müssen denn in Deutschland gerade Sachen wie Pilze nicht durch eine amtliche Kontrolle vor die auf dem Markt verkauft werden ?
    Kann denn da jeder in Feld und Wald ernten was er für gut hält und dann auf einem öffentlichen Markt als genussfähiges Nahrungsmittel verkaufen ?
    Sowas ist mir völlig unverständlich ???
    Gruß klüppli


    Hallo Klüppli,


    Soweit mir bekannt ist, dürfen in Deutschland Wildpilze grundsätzlich nicht oder nur mit besonderer Genehmigung gewerblich gesammelt werden und es gibt auch eine Liste, welche Pilze verkauft werden dürfen. Ob und inwieweit hier Überprüfungen stattfinden, ist mir leider nicht bekannt.
    Einen interessanten Artikel dazu findest Du hier: http://tintling.com/artikel/Sp…m_Lebensmittelgesetz.html


    Abgesehen davon scheint dieser Fall hier mir doch recht mysteriös.
    Díe ganzen falschen und irreführenden Presseberichte lassen viele Fragen offen und man kann hier wirklich nur Spekulationen anstellen. Es ist ja nicht mal erwiesen, ob den Händler überhaupt eine Schuld trifft.
    Warten wir vielleicht doch mal ab, ob Karl-Heinz noch irgendwelche neueren Informationen bereitstellen kann.


    HG, Josef

    Hallo alle zusammen,


    Herzlichen Dank für die Informationen.


    Auch wenn sich jetzt herausgestellt hat, dass die angeblich enthaltenen Schadstoffe auf Laborverunreinigungen zurückzuführen sind: der Ruf der Herbstlorchel ist runiert und Restzweifel werden verbleiben, solange es keine vollständige Entwarnung gibt. Schade eigentlich für diesen herrlichen (und wohlschmeckenden) Pilz.
    Aber man muss ja schließlich nicht alles essen.
    Ich denke, hier muss jeder selbst entscheiden, ob er das (tatsächliche o. vermeintliche) Restrisiko in Kauf nehmen möchte.
    Der PSV muss sich natürlich an die Empfehlungen seines Verbandes halten und auf die möglichen Gefahren hinweisen.
    Und das ist auch gut so!


    HG, Josef

    Hallo, alle zusammen


    Was spricht eigentlich gegen den Schopftintling?
    Ist m. M. ein Super-Würzpilz (z.B. als Pilzpulver für Pilzsuppen).
    Man muss ihn nur schnell genug verarbeiten (sofort nach der Ernte im Dörrgerät auf höchster Stufe).
    Wer sich nicht traut, den ganzen Pilz zu trocknen, kann auch nur die Stiele nehmen; die zerfließen ja nicht.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo,


    Dass Kinder das schneller drauf haben als Erwachsene, ist natürlich richtig.
    Aber ich bin mir nicht so sicher, ob man Kindern einfach so ein Pilzbuch schenken sollte, wenn man selbst keinen Bezug zu Pilzen hat und sie nicht entsprechend darauf vorbereiten und unterweisen kann.
    Ich gehe da mal von mir aus.
    Ich bin ebenfalls in der Natur aufgewachsen. Wir haben als Kinder viel in der Natur gespielt (auch unbeaufsichtigt) und sind mit zunehmenden Alter auch durch die Wälder gezogen und haben alles mögliche ausprobiert. Aber niemand ist auf die Idee gekommen, Pilze oder Wildpflanzen zu essen. Und ich kenne auch keinen einzigen Fall, dass sich jemand in unserem Dorf mal vergiftet hätte. Das wäre aber sicherlich anders gewesen, wenn jemand aus unserer Clique mit einem Pilzbuch angekommen wäre. Das hätte dann wohl mit Sicherheit unser Interesse geweckt und uns auf die Idee gebracht, das aus Neugier auch mal auszuprobieren.
    Meine persönliche Meinung: Pilzbuch für Kinder ja, aber nur mit entsprechender Anleitung bzw. Begleitung.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo,



    Ich finde immer nur grünblättrige .... sind rauchblättrige nicht stark verbreitet ???


    Dann sucht doch mal im Nadelwald.
    Nach meiner Kenntnis wächst der Rauchblättrige ausschließlich an Nadelholz und kommt meist erst ab September.
    Der Grünblättrige kommt schon früher und wächst sowohl an Laub- als auch an Nadelholz.
    Das erklärt vielleicht auch, warum man den Grünblättrigen (gefühlt) doppelt so oft findet.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo Maria,


    Zur Bestimmung Deiner Pilze kann ich leider nichts beitragen. Allenfalls den geschmückten Gürtelfuß hätte ich noch erkannt.
    Aber Pablo, Uwe und Beli haben Dir ja schon, soweit es möglich war, weitergeholfen.


    Ich möchte nur noch sagen, dass ich bei diesen lila bzw. violetten Cortinarien auch immer so meine Schwierigkeiten habe.
    Letztes Wochenende war ich auf einer Pilzausstellung. Da lagen einige dieser violetten Schleierlinge nebeneinander, u.a. auch Weißvioletter Dickfuss (C. alboviolaceus), braunvioletter Dickfuss (C. anomalus) und der, der nach Birnenschnaps riecht (C. traganus?).
    Der PSV, zwar kein Spezialist, aber cortinarieninteressiert, versuchte mir die Unterschiede zu erklären.
    Da, wo ich sie gleichzeitig nebeneinander hatte, habe ich wohl die Unterschiede erkennen können, aber wenn ich die einzeln im Wald finden würde, fürchte ich, würde ich wieder ganz schön auf dem Schlauch stehen. Allenfalls den Bocksdickfuss (C. camphoratus) würde ich vielleicht an seinem markanten Geruch erkennen.


    Herzliche Grüße
    Josef


    1) das war nur Spielerei mit dem Namen.
    2) Dillingen hatte er erwähnt, aber leider hatte ich keine Zeit, dahin zu fahren. Hast Du Fotos gemacht?
    3) Grüsse ihn schön, wenn ihr einen schnappen geht.


    Hallo Marco,


    zu 1: das dachte ich mir schon...
    zu 2: hatte leider keine Kamera dabei
    zu 3: werd' ich gerne machen


    Herzliche Grüße
    Josef


    War der PSV "Grass" drauf? :D


    Grüß Dich, Marco


    Ich weiß jetzt zwar nicht so ganz genau, wie? ;) das gemeint ist, aber bei ihm war ich.
    Und am Dienstag gehen wir nach der Pilzberatung zusammen "einen schnappen", wie er das nennt.
    Er hat übrigens heute eine Pilzausstellung in Dillingen und hat dort ein paar ganz "grasse" Teile ausgestellt, die ich bisher auch noch nie gesehen hatte.
    Ich war gestern schon dort und konnte nur staunen, was er so alles gefunden hat.
    http://www.wochenspiegelonline…e/dillinger-herbstding-1/


    Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag
    Josef


    Einen richtig guten PSV hast du auch gefunden wie es aussieht: Denn sowohl der trichterling als auch der Erlenschüppling sind nicht einfach zu bestimmen und die Kenntnis der beiden Arten ist schon mehr als Basiswissen für einen PSV.


    Hallo Pablo,
    Ja, der Mann verfügt ja auch über einige Jahrzehnte Pilzerfahrung und ist sehr engagiert, was Pilze betrifft. Ich bin echt froh, ihn kennengelernt zu haben.



    bei dem Knoblauchschwindling bin ich mir nicht so sicher. Ich denke eher, das ist der Saitenstielige!


    Hallo Pit
    Den Saitenstieligen kenne ich, der ist größer und kräftiger und hat einen dunkleren Stiel.
    Diese hier sind ca. 5-8 cm lang und haben einen zierlicheren rötlich-braunen Stiel.
    Vielleicht kommt das auf dem Foto nicht so rüber.
    Das Bild habe ich erst abends zu Hause bei Zimmerbeleuchtung gemacht und da waren die Pilze schon ziemlich eingetrocknet.
    Im übrigen wurde der Pilz auch vom PSV gegengeprüft und bestätigt.



    Der Echte Mousseron fehlt mir noch, immer wieder finde ich den anderen ... und immer wieder schaue ich mir deshalb den Stiel an.
    Deshalb zweifle ich hier bei dir auch am Mousseron.
    Sollte der nicht einen glatten, glänzenden Stiel haben, der oben an der Spitze heller ist?
    Der Langstielige Knoblauchschwindling riecht ja auch sehr deutlich nach Knofel (vielleicht nicht so "elegant"? )


    Hallo Abeja,
    Der Stiel war hier schon oben heller als unten; sieht man aber leider auf dem Foto nicht mehr.
    Der Seitenstielige hat auch einen stärkeren (fast penetranten) Geruch; hier war der Duft sehr viel feiner.
    Getrocknet riecht man fast gar nichts mehr; erst wenn man ihn anfeuchtet, kommt der Duft wieder.


    Also, wenn Ihr solche Zweifel habt, dann müßte es schon ein ganz anderer Pilz sein, der auch nach Knoblauch riecht (und schmeckt).
    Der Saitenstielige ist es jedenfalls nicht. Den finde ich jedes Jahr so oft, dass ich ihn mit Sicherheit ausschließen kann.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo,


    Nachdem es hier in der Umgebung stark geregnet hatte und mit den Pilzen nicht so viel los war, war ich am letzten Sonntag in einem Waldstück unterwegs, wo man oft interessante Pilze findet. Zunächst erwartete mich leider eine große Enttäuschung. Kein Pilz weit und breit. Ich dachte schon daran, umzukehren und zum Parkplatz zurückgehen, entschloss mich aber dann doch noch weiter zu gehen und wurde dann u.a. mit drei persönlichen Erstfunden belohnt.


    Aber nun der Reihe nach:


    Den hatte ich schon mal (im gleichen Waldstück) gefunden und das müßte, denke ich, der Schleierritterling sein:


    Diesen mochte ich erst gar nicht mitnehmen, der fürchterliche Geruch erinnerte mich sofort an den Unverschämten Ritterling


    Und hier meine persönlichen Erstfunde:


    Auf diesen hübschen Trichterling konnte ich mir zunächst gar keinen Reim machen und er wurde dann später vom PSV als Buchsblättriger Trichterling bestimmt.


    Auch bei diesem hier (am Fuße einer Birke) brauchte ich die Hilfe des PSV, der ihn als Erlenschüppling bestimmte:


    Und dann noch ein Pilz, den ich schon lange gesucht hatte und über den ich mich daher besonders freute.
    Trotz Erstfund wußte ich sofort, was es war; der Geruch verriet ihn schon.
    Das konnte natürlich nur der Echte Knoblauchschwindling (Mousseron) sein:


    Als ich dann auf der Rückfahrt an anderer Stelle noch eine Handvoll Pfifferlinge und zwei Wiesenschampignons fand, war mein Ausflug
    nach einem enttäuschenden Anfang doch noch zu einer erfolgreichen Pilztour geworden.


    Ich hoffe natürlich, dass die Pilze richtig bestimmt wurden und dass Euch meine Bilder gefallen.


    Herzliche Grüße


    Josef

    Hallo Andri,


    Das kommt sicher darauf an, wo man die Pilze sammelt.
    Hier bei uns im Saarland und bei Marco, der nicht weit davon entfernt wohnt, war die radioaktive Belastung nie ein großes Thema, da es damals (Tschernobyl) hier zu keinem nennenswerten Fallout kam und die Belastung danach relativ gering war.


    Herzliche Grüße
    Josef


    Ich habe gerade die Karte aus dem Jahre 1986 gefunden, aus der die Cäciumbelastung von damals ersichtlich ist. Eine aktuellere Karte ist mir leider nicht bekannt.
    https://www.uni-oldenburg.de/f…ilder/Caesium_BRD_BGA.gif

    Hallo Marco,


    Schöne Funde, vor allem die große Menge Semmelstoppelpilze!


    Ich hoffe, dass das Pilzseminar Dir gefallen hat. Ich habe da auch schon einige Seminare mitgemacht und kenne den Seminarleiter persönlich.


    Einige der ausgestellten Pilze stammen übrigens von mir, z.B. der durchgeschnittene würzige Tellerling auf dem zweiten Foto oben Mitte direkt unter dem Buch.
    Links daneben die Seitlinge (Austern) kommen mir ebenfalls bekannt vor und eins der Hexeneier (von der Stinkmorchel) müßte auch von mir stammen, weiter erkenne ich noch die Kollektion der Schleierlinge (drittes Bild in der Mitte) und es müßten noch ein paar erdblättrige Risspilze in weiß u. violett sowie ein winziger Baby-Schwefelritterling mit dabei gewesen sein.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo alle zusammen,


    Herzlichen Dank für Eure Einschätzungen.


    Leider hatte ich damals meinem Fund keine so große Bedeutung zugemessen, sonst hätte ich versucht, bessere Bilder und mehr Detailaufnahmen zu machen.
    Aber so geht es ja meistens. Da findet man beiläufig etwas, glaubt zu wissen, was es ist, hakt es ab und dann stellt es sich später doch als etwas anderes (interessantes) heraus.
    Faltentintling scheidet ja dann wohl aus. Ich werde ihn vorerst mal als C. domesticus mit ? abhaken, da der mir von Euren Vorschlägen am wahrscheinlichsten erscheint.


    Viele Grüße
    Josef

    Hallo Stefan
    Also Coprinopsis nivea und pseudonivea habe ich mir angeschaut. Die sind es, soweit ich beurteilen kann, wohl eher nicht.
    C. domesticus könnte schon eher passen, obwohl er nicht sichtbar auf Holz wuchs (könnte natürlich im Boden vergraben gewesen sein)


    Hallo Pilzpic,
    Das, was Du auf dem Foto als Holz interpretierst, war Erde u. Laub.
    Er wuchs nicht sichtbar auf Holz, sonst hätte ich ihn auch nicht für einen Faltentintling gehalten.
    Aber es wäre natürlich nicht auszuschließen, dass Holz im Boden vergraben war.


    Hallo Mausmann,
    Hier habe ich noch ein vergößertes Foto vom Stiel. Ist zwar nicht so ganz scharf, aber ich glaube zu erkennen, dass der Stiel ziemlich glatt ist.
    Haarig oder auffällig flockig wäre mir bestimmt aufgefallen. Angefaßt wurde der Pilz auch nicht. Der Pilz wurde so fotografiert wie er dort stand.




    HG, Josef

    Herzlichen Dank, Stefan,


    Es ist mir natürlich klar, dass man anhand des Fotos keine verläßliche Aussage treffen kann.
    Ich werde mir mal Deine Vorschläge ansehen. Allerdings glaube ich nicht, dass ich mich noch an Einzelheiten erinnern kann, so dass der Pilz wohl unbestimmt bleiben dürfte.
    Leider liegt die Stelle, wo ich ihn gefunden hatte, nicht auf meinen üblichen Pilztouren, so dass es schwierig sein dürfte, ihn nochmals wiederzufinden.
    Trotzdem nochmals herzlichen Dank für Deine Einschätzung.


    LG, Josef


    Hallo Stefan,


    Nein, mikroskopiert wurde er nicht (ich habe kein Mikroskop). Den hatte ich letztes Jahr (auf Kalk) zufällig gefunden.
    Ich hielt ihn damals für eine weiße Variante des Faltentintlings; es ist mir leider auch nichts anderes bekannt, was so aussehen könnte, zumindest nicht in dieser Größe.
    Hättest Du da vielleicht einen Vorschlag?


    HG, Josef

    Hallo,


    Gerade habe ich aus gegebenen Anlaß meine älteren Fotos durchgesehen.
    Dabei habe ich ein Bild gefunden, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte.
    Einen weißen Faltentintling.


    Herzliche Grüße
    Josef