Beiträge von Wutzi


    Hallo Rotfüßchen, danke, und ja, im Eingangssatz hatte ich etwas zur Sporenfarbe und zum Geschmack geschrieben. Gratuliere, was die Pfifferlinge betrifft. Da muss ich noch 1-2 Wochen Geduld haben. Hier dauert alles etwas länger


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Jörg, jetzt wo du's sagst. Da standen mehrere und ich habe den einen von oben und den anderen von der Seite fotografiert. Oh oh, das sollte nicht passieren. Aber essen wollte ich die ohnehin nicht. Was sind das denn nun wahrscheinlich für Kandidaten. Der andere hatte auch so eine Basis wie der in der Seitenansicht.


    Liebe Grüße Claudia
    [hr]


    Danke Stefan,


    der Täubling war mildschmeckend, eine winzige Spur Schärfe in den Lamellen, brüchige Lamellen, unter Buche aber auch Birken in der Nähe


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Jörg,
    schöne Pilze hast Du gefunden und beneidenswert, wie eindeutig Dein Karbolegerling gefärbt ist. Bei mir gibt es nur Verwechslungskandidaten, die immer erst in der Pfanne stinken.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Norbert,


    interessante Pilze hast Du gefunden. Dass die Blutmilchpilze auch gelb sein können, wusste ich noch gar nicht. Das Damwild ist natürlich das Sahnehäubchen. Klasse, einen weißen Schaufler oder Rothirsch habe ich noch nie gesehen. Danke, dass Du uns mitnimmst auf Deine Fotosafari.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo zusammen,


    ich habe ein bisschen gesammelt. Die kleineren mir unbekannten Pilze habe ich vor ca 2-3 Wochen gefunden. Neben dem Giraffenholz habe ich beim Zersägen des Brennholzes rot gefärbte Hölzer gefunden. Die Farbe geht nicht auf menschliche Einwirkung zurück - ist das auch ein Pilz gewesen, ähnlich wie beim Giraffenholz?
    Seit Pfingsten gibt es hier am Thüringer Kältepol auch "richtige" Pilze. Etliche brauchbare Flockis, Schönfußröhrlinge, Porphyrbraune Wulstlinge?, Rotkappen und heute die ersten Täublinge. Die waren mild bzw. die Blätter hatten nur minimale Schärfe, Sporenfarbe hell (Abdrücke auf einem Hut). Sie standen am Südhang unmittelbar unter einer Buche. Über Namensvorschläge der Unbestimmten würde ich mich freuen.


    1. ganz kleiner Unbekannter




    2. etwas größerer Unbekannter




    3. Unbekannter oder vielleicht der Vorauseilende Ackerling




    4. Totholz (Rotholz==Gnolm5)



    5. Giraffenholz



    6. wunderschöner Schönfußröhrling



    7. ich denke an Amanita porphyria




    8. hübsche knubbelige Heide-Rotkappen



    9 Russula eventuell Papageien?





    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Jörg, danke für den tipp. Irgendwie scheinen meine selbstbestrickten Socken für die Füße auch zu funktionieren. Habt die Biester immer am Bauch in der Schulter oder im Nacken. Wenn ich helle Hosen oder kurze Hosen anhabe, erwische ich sie, wie sie an den Hosenbeinen hochkrabbeln.


    Liebe Grüße Claudia
    [hr]


    Oh Je, ich glaub da hilft nur nicht zelten.
    Liebe Grüße Claudia


    mich erinnert es an eine geschmolzene Wachskerze, bzw rest davon ^^, wachsen Gallerttrichter um Halme drumrum? Das scheint da ja der Fall zu sein


    Hallo Juliane, ich denke, Du hast recht. Das wird der Gemeine Stearinpilz sein und der gehört vermutlich in die Familie der Schafssaitlinge, die gestern in einem anderen Thread im Zusammenhang mit ausgekipptem Honigmützel in Erwägung gezogen wurde.


    Lieben Gruß Claudia


    Liebe Wutzi,


    Es gibt EIN probates Mittel gegen Zecken:
    Nimm mich mit in den Wald und geh hinter mir her. Ich werde GARANTIERT jede Zecke im Umkreis von 10 Metern auf mich ziehen, und du bleibst unbehelligt! :D


    Mein persönlicher Rekord für eine Nacht Zelten im Wald: 20 (zwanzig) Stück auf mir. Die beiden Mädels, die auch dabei waren: je 1 (eine)! 8|


    Danke für das großartige Angebot, Kagi. Du bist jederzeit eingeladen. Bei uns ist der Hund Rekordhalter mit 20 abgesammelten und 4 festgesaugt es. Ich hab mir vier angesammelt.


    Lieben Gruß Claudia


    Seh ich auch so. Versucht doch mal an nem Pizrätsel in kroatischer Sprache teilzunehmen. Da gibts vermutlich noch ganz andere Verwechslungen
    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Holger, interessante Überlegung. Hast Du eine Auflösung für das Problem. Stirbt der Pilz, wenn er sich zu weit vom Baum entfernt?


    Du schreibst : Einer der Hexenringe war sogar abgeerntet, da mußte wohl jemand seine "Champignonrahmsoße" zum Klo hinunterspülen.
    Kann sein, muss aber nicht sein. Wer weiß wofür der Pilzsammler die Pilze brauchte ==Gnolm9


    Liebe Grüße Claudia


    Hallo Heide,
    der Umzug der Eichhörnchenmama mit dem Nachwuchs ist keine Seltenheit. Sie haben immer mehrere Kobel als Ersatz, wenn mal einer zerstört oder ungemütlich wird.


    Liebe Grüße Claudia
    [hr]


    Hallo Claudia,


    danke für den Beitrag. Vor etwa fünf Jahren hat hier im Nachbarort Neuweiler ein böses Grauhörnchen sein Unwesen getrieben und einige Leute gebissen. Woher das Tier kam, ist nicht wirklich bekannt, da gibt es nur Theorien. Irgendwann hat man dann nichts mehr von dem Tierchen gehört (wahrscheinlich hat jemand zurückgebissen).


    Hallo Wühlmull,
    da kann man in der Tat nur mutmaßen. Wenn es Leute gebissen hat, spricht aber eine Menge dafür, dass es recht zahm war. Ansonsten hätte es Menschen nicht auf Beißnähe herangelassen. Das wiederum spricht dafür, dass es eine Zeitlang bei Menschen gelebt hat und möglicherweise ausgesetzt wurde. Ob dieser schnöden Behandlung hätte ich wahrscheinlich auch gebissen. Schade, dass man nicht weiß, wie die Geschichte ausgegangen ist und gut, dass das Grauhörnchen offenbar nicht gemeinsam mit seinen Partner in Neuweiler ausgewildert wurde.


    Liebe Grüße Claudia


    Klar, Danke Markus. Ich wusste nur nicht genau, wo er hingehört. Ich habe über die Hörnchen erst nachgedacht und recherchiert, als ich mehrfach die Geschichte vom bösen Schwarzen gehört habe. Aber das gehörte letztlich wie viele andere Horrorgeschichten in den Bereich der Fake News.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Zuehli und Beli, Danke für den Zuspruch. Schön, dass Ihr die Kobolde auch mögt. Eichhörnchen fressen sogar Fliegenpilze. Wer hätte das gedacht.


    Hallo Tuppie,


    ja, ich liebe diese kleinen Kerle auch. Sie sind nur leider sehr flink und lassen sich schlecht fotografieren. Meine Beobachtung ist, dass es hier im Gebirge in Thüringen häufiger schwarze als rot gefärbte Hörnchen gibt. Beli zeigt auf seinen Fotos auch die dunklen, ich vermute, dass es auch in höheren Lagen aufgenommen worden ist. In Berlin habe ich fast nur rote gesehen. Es gab die dunklen aber auch. So ist das Tier auf dem letzten Foto, das mir den Kopf zerkratzt, auch ein schwarzes. Das Einzige, was ich aus seriöser Quelle zur Hörnchenverteilung weiß ist das:


    "Europäische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris mit vielen Unterarten) variieren von hellrot bis braunschwarz, wobei es in Höhenlagen oft zu Melanismus (reine Schwarzfärbung) kommt (UV-Schutz und schnelleres Aufwärmen in der Sonne). Eine Gefährdung durch rezessive Vererbung ist nicht gegeben, da es ja auch bei rezessiven Genen immer wieder reinerbige Nachkommen gibt (Mendel ´sche Vererbungsgesetze)"
    Prof. Dr. Gerhard Haszprunar vom Lehrstuhl für systematische Zoologie an der LMU München


    Das macht Sinn, denn das dunkle Fell wärmt den kleinen Pelzträger in der Sonne besser als den roten.


    Liebe Grüße Claudia

    Eichhörnchen Sciurus vulgaris


    Verschiedene Leute hatten das schwarze Eichhörnchen hier im Wald für einen schädlichen eingewanderten amerikanischen Konkurrenten unseres heimischen Eichhörnchens gehalten. Sie äußerten die Sorge, dass dieses schwarze Tier unser rotbraunes einheimisches Hörnchen verdrängen würde.


    Die Leute waren dann überrascht, wenn ich ihnen erklärte, dass dieser schwarze Kobold ein waschechtes heimisches Eichhörnchen ist und dass es die amerikanischen Einwanderer im Gegensatz zur landläufigen Meinung noch gar nicht bis nach Deutschland geschafft haben.


    Ich denke, dass es einige unter euch vielleicht interessiert könnte, ob und welche Bedrohungen für unsere Eichhörnchen bestehten und so habe ich das einmal aufgeschrieben.


    Eurasische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) sind geschützte Tiere. Die gute Nachricht ist, sie sind nicht vom Aussterben bedroht. Unsere heimischen Eichhörnchen können verschiedene Färbungen aufweisen. Am bekanntesten sind die rotbraunen Hörnchen. Es gibt aber auch dunkelbraun bzw. fast schwarz gefärbte Tiere. Im Winter tragen die Eichhörnchen pinselförmige Haarbüschel auf den Ohren.


    Berlin: rotbraunes Eichhörnchen




    Thüringer Wald: schwarzes Eichhörnchen




    Das Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) ist in Nordamerika zu Hause. Es ist etwas größer und plumper als die heimischen Eichhörnchen. Es hat niemals Pinselohren und ist nicht so flink und wendig wie sein Europäischer Verwandter. Beide Hörnchen-Arten sind aufgrund ihres Körperbaus leicht voneinander zu unterscheiden.


    London: Grauhörnchen im St. Jame's Park in der Nähe vom Buckingham Palace



    Vor mehr als 100 Jahren wurden Grauhörnchen in England und später Italien ausgesetzt. In England haben sie große Teile der heimischen Eichhörnchenpopulation verdrängt. Das liegt daran, dass die Grauhörnchen im neuen Lebensraum erfolgreich mit den Eichhörnchen um Nahrung konkurrieren konnten. Zudem schleppten sie den Parapoxvirus ein, gegen den sie selbst immun sind, der aber bei den meisten infizierten heimischen Hörnchen tödlich wirkte. In einigen Regionen Englands hat die inzwischen auf mehrere Millionen Individuen angewachsene Grauhörnchenpopulation erhebliche Verbissschäden im Wald verursacht. Die Grauhörnchen durften in Folge bejagt und verspeist werden.
    Im Jahr 2016 wurden sie in die Liste der unerwünschten Spezies in Europa aufgenommen https://de.wikipedia.org/wiki/…on_unionsweiter_Bedeutung.


    Von Italien aus haben sich die Grauhörnchen bis zur Schweiz verbreitet. Im kühleren Klima und der Nadelwaldvegetation der Höhenlagen gab es jedoch die Verdrängungseffekte der heimischen Eichhörnchen nicht. Auch eine massenhafte Vermehrung konnte nicht beobachtet werden.
    die Wanderung der Grauhörnchen nach Norden wird durch die Alpen erst einmal gestoppt. Sollten sie dennoch doch den Weg über die Alpen finden, gibt es bis dahin vielleicht Erkenntnisse über Möglichkeiten der Immunisierung der heimischen Hörnchen gegen das Parapoxvirus.


    Feinde des Eichhörnchens


    Greifvögel, Krähen, Elstern und gelegentlich Eichelhäher und Baummarder können Eichhörnchen, insbesondere ihren Jungtieren gefährlich werden. Zahllose Hörnchen verlieren ihr Leben allerdings durch das Wirken von uns Menschen. Sie werden Opfer des Autoverkehrs, von Baumfällungen oder durch Ertrinken in nicht abgedeckten Regentonnen und Swimmingpools. Viele Eichhörnchen (wie auch Igel und Vögel) fallen dem sogenannten Schneckenkorn oder phosphathaltigem Blaudünger zum Opfer. Besonders tragisch ist es, wenn ein Muttertier ertrinkt oder getötet wird. Dann müssen die Jungen im Nest verhungern.



    Eichhörnchen unterstützen


    Ein wenig mehr Achtsamkeit kann Eichhörnchen vor Schaden bewahren. Die Tiere brauchen Wasser zum Trinken. Damit ihnen offene Wassertonnen oder Pools nicht zum Verhängnis werden, sollten diese eine Abdeckung oder aber wenigstens einen Kletterstamm bekommen, damit hineingefallene Tiere herausklettern klettern. Wer Hörnchen, Igel und Wildtiere unterstützen will, sollte auf Pestizide, Herbizide, Blaudünger etc. verzichten.
    Bevor ein Baum gefällt wird, muss sehr gewissenhaft überprüft werden, ob sich ein Eichhönchennest (Kobel) in seiner Krone befindet. Da Eichhörnchen bereits im Januar ihre Jungen bekommen, bieten die Baumschutzverordnungen, nach denen die Baumfällungen von November bis Februar erlaubt sind, den Hörnchenfamilien keinen Schutz.


    Welche Eichhörnchen brauchen Hilfe?


    Solltet ihr auf ein verletztes Hörnchen stoßen, dürft ihr es bei euch aufnehmen, bis es gesund gepflegt ist. Dann muss es wieder ausgewildert werden. Dasselbe gilt für ein Jungtier. Manchmal folgen Jungtiere einem Menschen bis zum Haus oder klettern an ihm hoch. Wenn das passiert, ist das kein Zeichen von Tollwut, sondern dass das Jungtier seine Mutter verloren hat und Hilfe braucht. die Auswilderung der gesunden Hörnchen sollte langsam, mit anfänglicher Zufütterung geschehen.


    Hier ist eine Anleitung, die zeigt, wie junge Eichhörnchen versorgen werden müssen.


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    Es gibt einige wenige Vereine, die sich um verletzte und kranke Hörnchen kümmern. Diese Vereine arbeiten ehrenamtlich und haben nicht die Möglichkeit, sich um jedes kranke Tier zu kümmern. Einen guten Rat bekommt man jedoch immer. Ich hatte vor ein paar Jahren Kontakt mit einem solchen Verein und war beeindruckt.


    Ein geheiltes Eichhörnchen kurz vor der Auswilderung auf Erkundungstour bei der Besucherin



    Liebe Grüße Claudia

    Nee Uli, unsere Trethupe hätte sicher Bescheid gesagt, wenn da vier plus vier Fremdlinge ihr Rudel bedrohen ==Gnolm7. Wir haben eigentlich gar keine Leute getroffen, nur einmal gegen 11:00 welche am Waldrand hinter dem kleinen dem Kalksumpf gehört.


    Wir haben ja auch nur den Abstecher nach Kleinbreitenbach gemacht, weil wir ohnehin nach Arnstadt unterwegs waren. Es ist dann aber doch ein etwas längerer Abstecher geworden.


    Ich habe gerade eine Bergmolchlaichentwicklung-Dokumentation in Arbeit. Leider werden nur sehr wenige das Molchstadium erreichen und ich muss sie in dem mittlerweile üppig gewachsenen Grünzeug lange suchen. Deshalb weiß ich ungefähr, wie sie aussehen sollten.


    Wir warten noch ein paar Wochen mit dem nächsten Ausflug in die Orchis. Die Maiblüher sind schon fertig und die anderen noch knospig. Das braucht noch bissi Zeit.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Oehrling,
    wir haben ja alle ganz unterschiedliche Vorlieben, Kenntnisstände und Methoden uns einer Herausforderung zu nähern. Ich hab ´s immer gern so einfach wie möglich und werde mir wohl auch kein gutes Mikroskop beschaffen. Ich bin gerade dabei mir das Basiswissen anzulesen. Da ist der Tipp aus dem Forum mit Rita Lüders Grundkurs Pilzbestimmung wirklich sehr hilfreich. Ansonsten halfen mir nämlich bei den Fachtermini auch Google und Wikipedia nicht wirklich weiter, weil sie einen unbekannten Begriff mit einem anderen erklären.


    Ich lese aber auch ganz gern, mit welcher Akribie an den Pilzlein geforscht wird. Natürlich muss ich manchmal schmunzeln über den einen oder anderen Beitrag. Der Höhepunkt ist für mich allerdings dann die Sequenzierung. Wie lange braucht man, bis man das kann? Sicher setzen solche Untersuchungen neben technischem Equipment ein entsprechendes Berufsprofil voraus.
    Noch einmal zurück zur Frage des persönlichen Nutzens für mich. Den kann ich aus solchen Beiträgen für meine Pilzbestimmung natürlich nicht ziehen. Aber interessant ist es allemal.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Tuppie, ja, das ist wirklich ein magischer Ort und die frischgrünen Blätter setzen das I-Tüpfelchen drauf. Danke, dass Du uns mitgenommen hast. Das kleine wintergrün habe ich neulich vermutlich auch gesehen. Leider ist das Foto unscharf geworden. Jetzt weiß ich wenigstens, was ich da Hübsches gesehen habe.


    Liebe Grüße Claudia