Ich habe gerade ein Experiment gemacht, das glaube ich etwas Klarheit bringt.
Ich habe fix Pilze gesammelt, Täublinge, Steinpilze, Perlis und Rotfüße. Es hat eine Weile nicht geregnet, deshalb waren alle waren sehr trocken, die meisten madig.
Davon habe ich 500 Gramm grob verputzt und geschnitten.


Dann habe ich sie, wie üblich gewaschen. Nach dem Waschen waren aus 500 Gramm 687 Gramm geworden!
Die habe ich dann in einem Topf mit 200 ml Wasser zum Kochen gebracht.

Im Topf war erkennbar mehr Flüssigkeit als vorher. Das Volumen der Pilze war um ca. 50 % reduziert.

ABER-Meine Vermutung, dass die Pilze durch das Blanchieren an Flüssigkeit verlieren gehört unter die Rubrik "gefühltes Wissen"
Zwar ist mehr Wasser im Topf und die Pilze haben an Volumen verloren, doch die Masse der Pilze hat zugenommen- um 35 Gramm.

Also haben die Pilze Kochwasser aufgenommen und lediglich das Wasser wieder abgegeben, das ihnen durch das Abwaschen zugeführt wurde. Sorry, dass ich Euch nicht glauben wollte.
Lieben Gruß Claudia