Beiträge von Wutzi


    Hoffentlich ist Deine Zahn- Op gut gelaufen ( dies ist ein absolut zaunphalfreier Satz)- - nee echt volles Mitleid, Schmerzen im Kopf- Bereich sind echt schlimmer als andere (auch zaunphalfrei).


    Danke Dir, langsam lässt das Taubheitsgefühl nach und ich gucke nicht mehr wie ein Zombie, im gleichen Maße spüre ich dass da jemand an meinem Kiefer herumgesägt hat, um an den Weisheitszahn zu kommen. Der Chirurg war charmant und meinte, ich wäre ja nicht mehr 35 und in meinem Alter seien Zahn und Kiefer regelmäßig fest verwachsen. Aber Pilzforum und Pilze sind nicht nur wissenserweiternd. Die lenken auch ab.


    Spielt Pablo eigentlich mit? Wahrscheinlich war das wieder so easy für ihn, dass er keine Diskussion führen muss.


    LG

    Toll, jetzt hast du mir die Motivation geraubt; hab ich mich doch endlich gefreut, dass ich nun Steinpilze sammeln kann, kommst du daher, und sagst, die Zeit ist fast vorüber :D


    Pfifferlinge würde ich wirklich sehr gerne finden, nur weiß ich leider nicht wirklich, wo ich da schauen soll, da wir hier bisher nur 2 Wälder "kennen" in denen wir suchen und ich nicht weiß, ob es in denen lohnt, nachzusehen :)


    Salut und schöne Grüße!


    sorry, das wollte ich nicht. Ich wollte dich nur vorbereiten. Wenn du keine Steinis findest, schau doch, ob es Pfifferlinge gibt. Die kennst du sicher schon und sieh, ob Du andere Pilze mit Röhren findest. Nimm sie mit, schneide nichts ab, geh zum Pilzberater. Das könnte doch Plan B sein, wenn es mit den Steines nicht klappt. Dann bekommst Du auch eine Pfanne Pilze, ohne dass die Steinpilze wachsen. Und tröste Dich. Die kommen im Herbst bei guter (feuchter) Witterung noch einmal zahlreich. Das machen sie fast immer.


    LG


    Hallo Mina, vertrau Deinem Vater auch nicht bei Champignons. Damit gibt es die häufigsten Verwechslungen, die oft tragisch enden. Champignons haben giftige Doppelgänger, die vielleicht dort nicht gewachsen sind, wo Dein Vater gesammelt hat. Ich habe viele Jahre gebraucht um den essbaren Anischampignon und den giftigen Karbolchampignon auseinanderzuhalten. Manchmal habe ich auch jetzt noch Probleme, dann bleibt der Pilz im Wald. Diese Entscheidung kannst Du nicht treffen, wenn Du die Doppelgänger nicht kennst. Nimm nur Pilze mit, wenn Du hundertprozentig sicher bist.
    Alles Andere ist russisches Roulette


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Norbert, den musst Du in Spiritus konservieren und der Nachwelt erhalten. Der ist richtig lustig.


    Lieben Gruß Claudia


    Hallo Mina, es kann sein, dass Ihr dort noch Steinpilze findet, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Hier in Ostthüringen ist die große Steinpilzschwemme vorbei. Nur vereinzelt triffst Du mal einen. Die Rotkappen lassen auch nach. Dafür wachsen neue Pfifferlinge. Du findest nicht immer alle Pilze zur selben Zeit. Aber oft an der selben Stelle. Daher ist auch das Timing wichtig.
    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Safran, meine erste Tat nach meiner Zahn-OP war, Dir einen meiner vier Kandidaten zu schicken. Ist wie Lotto, nur anders als bei 6 aus 49 mit 25%iger Gewinnchance. Für Euch andere: Ich hatte Safran gefragt, ob ich diesmal vier Tipps abgeben darf. Ich durfte nicht, so'n Mist😡.
    Na klar wollen wir mehr Rätsel von Dir.


    Mit leicht angeschlagenen Grüßen


    Claudia

    Hallo Annette,
    Steinpilze schälen? Nee, schade drum. Nur sauber putzen.
    Ich hatte in diesem Sommer erstmalig auch das Phänomen, dass die Steinpilze - und nur sie- sich seltsam beim Trocknen anstellten. Ich trockne eigentlich immer nur auf Gaze und normalerweise sind die Steinpilze dann am Ende schön weiß. Dann kommen sie ganz kurz in den Backofen und fertig. Diesen Sommer haben sie sich während des Trocknungsprozesses bräunlich verfärbt und wurden fast glasig. Ich habe ein ganzes Blech entsorgt und die nächsten Kandidaten bei 45 Grad Umluft im offenen Backofen getrocknet. Dasselbe Ergebnis. Erklären kann ich es nicht. Diesmal habe ich die Steines gekostet, sie schmeckten ganz normal. Nur die Konsistenz war etwas anders als sonst. Ich habe sie dann kurzerhand zu Pilzpulver verarbeitet und das ist wirklich lecker. Also, mach Dir nichts aus der Farbe. Sie schmecken wie immer.


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Alex,
    das ist ja ein ganz wunderbarer Fund!==Gnolm13 Dagegen ist die Krause Glucke nur Beifang. Konntest du die Sporenfarbe erkennen und ist es Dir gelungen einen Querschnitt zu machen? Ach so, und Heide hatte seinerzeit zu Recht moniert, dass Pilz nur von oben wie Käfer von unten ist. Hast Du weitere Fotos machen können?


    Lieben Gruß Claudia


    Hallo Christoph,


    in aller Kürze, bin heute groggy. Lieb von Dir, dass Du mir zutraust PSV zu werden. Aber ob sich das lohnt in meinem Alter==Gnolm4. Immerhin fühle ich mich geehrt. Ich glaube aber, das ist nichts. Ich lerne so viel ich kann der Pilze und mache im Herbst einen F1 Kurs um mal mit Anderen in die Pilze zu gehen und einen direkten Austausch zu haben. Aber tatsächlich sachverständig zu werden ist ziemlich anspruchsvoll. Ich habe Respekt vor allen, die sich das Wissen angeeignet haben und die Leute beraten, aber das würde wieder richtig in Arbeit ausarten und ich genieße gerade den Umstieg von richtiger Arbeit in tagesfüllende Beschäftigung.


    Das mit der Landesregierung war quatsch. Da hat die Autokorrektur wieder mal was verhunzt. Es sollte Landesregelungen heißen. Dann wird klar, was ich meine. Natürlich ist es klasse, wenn Ihr in Bayern etwas Sinnvolles aufbaut.


    Mitgliederstarke Verbände sind gar nicht nötig um Politikern Beine zu machen. Ein paar richtige Nervensägen schaffen oft mehr, als große Vereine. Entscheidend ist,, dass sie den Eindruck erwecken, dass größere Teile der Bevölkerung hinter ihnen stecken. Ich kenne Einzelpersonen, die über Change.org Petitionen initiiert und so hunderttausend Unterschriften zusammen bekommen haben. Die machen den Regierungen richtig Druck. Und die Kosten sind dabei auch gar nicht so wichtig. Auf Bundesebene ist eine Million so gut wie nichts. Da wäre ich nicht so pessimistisch.


    Ich denke, dass sinnvolle einheitliche Regelungen am einfachsten zustande kommen, wenn sie als Verordnungen erlassen werden. Wenn sich die Vereine auf die Inhalte einigen könnten, dürfte das gar nicht so schwierig sein.
    Ich habe schon verstanden, dass Du Dir bei einem solchen Versuch eine blutige Nase geholt hast. Aber manchmal muss man halt warten bis die Zeit reif - bzw. die Bremser in die zweite Reihe gerückt sind. Wenn Du gute Leute aus anderen Verbänden kennst, kannst Du Ihnen Deine Idee mit einheitlichen Ausbildungsstandards ja noch mal nahe bringen. Aber ich gebe zu, ich habe gut reden auf meinem Sofa.


    Bei der Hundesteuer hast du schon Recht. Aber nicht alle Kommunen machen Gebrauch von der Möglichkeit einzelne Rassen stärker zu besteuern. Inzwischen kippen die Rasselisten ja auch wieder. In Niedersachsen ist sie weg. Berlin hat sie auf zwei reduziert. Das ist ein komplexes Thema. Da hat die Politik seinerzeit Unsinn beschlossen und tut sich nun schwer, das zuzugeben. Sie haben Rassen auf den Index gesetzt und gehofft, dass die Hunde künftig nicht mehr beißen. Aber auch und gerade an dieser politischen Entscheidung hatten die Medien eine maßgebliche Aktie.


    Dein Vorschlag, "möglichst viele Pilzberater auszubilden, deren Tätigkeiten nachzuweisen und pekuniär gegenzurechnen (wie viele Vergiftungen konnten vermutlich vermieden werden...), dann auch Sachverständige mit entsprechender Qualität auszubilden - die dann immer mit den Krankenhäusern abrechnen - dann wird es ein Haushaltsposten. Und dann kann man wieder die Wichtigkeit dieser Ausbildung aufzeigen und wieder versuchen, auch an staatlichen Stellen / an Behörden auszubilden. Und dann ist der Weg zur Anerkennung nicht weit. Wir waren ja hier wie gesagt mal ziemlich weit damit, bevor es zerschossen wurde.", ist nach wie vor aktuell und es lohnt sich m.E. darüber nachzudenken, wie man ihn umsetzen kann.


    Lieben Gruß Claudia


    .
    [hr]


    Ja, ein leidiges Thema. Bedauerlicherweise scheint in weiten Kreisen der Bevölkerung ein regelrechtes Anspruchsdenken vorzuherrschen, dass man als PSV rund um die Uhr erreichbar zu sein hat und das natürlich kostenfrei.


    Zum Thema PSV-Aus- und Fortbildung habe ich auch eine Meinung, in der Hinsicht, dass ich die neuen und aktuellen Regelungen der DGfM nicht für so ganz glücklich halte - ums mal so auszudrücken.


    Nachdem als erster Vorschlag des Fachauschusses die Angleichung der DGfM-Ausbildung an die zweistufige Ausbildung der BMG vorlag, kam aus der "konservativen" Ecke der DGfM vehementer Widerspruch (sogar in Form einer "Resolution"). Was weiter konkret geschah enzieht sich weitgehend meiner Kenntnis, da der erste Fachausschuss aus nicht mehr ganz zu erklärenden Gründen einem Großteil seiner Mitglieder verlustig wurde. Das ganze Gedöns um das PSV-Wesen ist für mich zumindest der Anlass gewesen, meine vor wenigen Jahren noch angedachten Ambitionen auf eine PSV-Prüfer-Tätigkeit aufs Eis zu legen.


    Hallo Harald,
    ich finde dieses Anspruchsdenken ziemlich unverfroren. Aber möglicherweise denken ja Einige, dass die Pilzberatung irgendwie staatlich finanziert wird und es somit logisch ist, dass die Pilzberater Tag und Nacht bereit stehen um sich die Sammelsurien anzusehen und auszusortieren, was nicht essbar bzw. giftig ist. Trotzdem ist das kein Grund, unangemeldet irgendwo aufzukreuzen.


    Christoph beschreibt in etwa dasselbe wie Du bezüglich der Animositäten, die ein Teil der DGfM gegenüber sinnvollen Neuerungen an den Tag gelegt hat. Ich kann verstehen, dass damit etliche gute Leute verprellt wurden. Es ist bedauerlich, dass die "konservative Ecke" nicht überstimmt werden konnte. Ist es Deiner Meinung nach denn in Stein gemeißelt, dass die Betonköpfe die Mehrheit behalten oder ist es vorstellbar, dass sich der Verein reformieren kann? Kennst Du die Argumente der Gegner einer Angleichung der Ausbildung wie in der BMG? So was wie: "Das ham wir ja noch nie gemacht." dürfte doch nicht überzeugt haben, oder?


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Oehrling,
    für eine notorische Spaßbremse zeigst Du hier überaus Erfreuliches. Tolle Funde, besonders der dottergelbe Spateling. Strubbelköpfe habe ich in diesem Jahr erstmalig zu Gesicht bekommen. Inzwischen habe ich wirklich viele gesehen. Es ist ein außergewöhnliches Pilzjahr.


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Alex, nach Deinem Motivationsfred bin ich in meinen Buchenwald gedüst und habe - nein, leider keine Trompeten, aber dafür Zungenkernkeulen gefunden und natürlich außerdem was pilziges fürs Abendbrot. Zungenkernkeulen wollte ich auch schon seit längerer Zeit mal sehen. Insofern war's nicht ganz umsonst. Vielleicht möchtest Du kaja ein paar gegen Deine Trompeten eintauschen==Gnolm7?


    Lieben Gruß Claudia


    Toller Beitrag, Danke Alex. Dass die nur aus einer Zelle bestehen, ist doch irre.


    Lieben Gruß Claudia


    Bereifte Rotfußröhlinge sagt mir nichts. Muss ich nochmal nachlesen. Vielen Dank euch.
    Ich bin mir unsicher und werde wahrscheinlich die Pilze von Bild 5-7 entsorgen, leider....


    Die vom vorletzten Bild solltest Du auf gar keinen Fall essen. Das sind wahrscheinlich giftige Satansröhrlinge. Verzehrfreigaben bekommst Du hier übrigens nicht. Dazu müssten die Pilze in Augenschein genommen werden.
    LG

    Hallo Allgäu,


    willkommen im Forum. Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Ich gebe mal meinen Senf dazu. Auf dem vorletzten Bild sind m.E. keine Hexen sondern Satansröhrlinge. Wirf sie auf alle Fälle weg. Und die Schlabberlätzchen auf Bild 2 und 3 solltest du auch nicht mehr essen. die sind zu alt. Falls Dir davon nicht schlecht werden sollte, sind sie zumindest nicht mehr lecker.


    Lieben Gruß Claudia


    Tach,


    über die Glucke wurde ja schon viel diskutiert.... aber werfen wir doch mal einen Blick auf den Beutel :cursing:


    Ok, sieht nicht nach Plastiktüte aus, eher ein Stoffbeutel... ich finde, Pilze gehören in einen schönen luftigen Bastkorb.
    Wenn Du das Ding da ein paar Stunden mit Dir rumschleppst, hast Du auch Chaos da drin.


    Ach Marco,
    die reine Lehre ist der Korb. Aber wir sollten den Stoffbeutel durchgehen lassen, wenn es kein Tagesmarsch ist. Ich muss bei meinen Klettersammlungen immer mit Umhängetasche sammeln, weil es anders gar nicht geht. Aber ich bin auch ein bis zwei Stunden später zu Hause und befreie die Pilzlein aus dem Leinen. Und wenn ich plötzlich vor ner großen Glucke stehe und das Körbchen schon gefüllt ist, nehme ich auch den Beutel, wenn ich nicht auf den Berg will.
    Ich finde die Glucke übrigens auch noch im besten Alter.


    Lieben Gruß Claudia


    Hallo Christoph,
    ich fange mal mit dem letzten Teil an: Ballspiele hat mein dusseliger PC aus den Ballerspielen gemacht. Sorry. Ballspiele will ich natürlich nicht verbieten. Hab ich selber gern gespielt.



    Dass das Pilzberatungssystem im Osten zerschlagen wurde, war eine große Dämlichkeit. Davon gab es ja leider noch ein paar andere. Die Polikliniken der DDR waren auch nicht das Schlechtesten, aber passten nicht ins System. Aber das ist Schnee von gestern. Wenn die Verbände, oder wenn ein Verband Handlungsbedarf sieht, wird er nur im Schulterschluss mit den anderen etwas bewegen können. Offenbar gab es ja einzelne Bestrebungen, aber nie von allen gemeinsam. Ich kenne das aus anderen Gebieten ganz gut. Es gibt immer Konkurrenz unter den Vereinen. Da geht es um Mitgliederzahlen, Meinungsführerschaften, Beiträgen und Spenden. Nach meiner Erfahrung waren die Vereine immer dann erfolgreich, wenn sie Konkurrenzen zurückgestellt und gemeinsam agiert haben. Im Tierschutz bei der Kennzeichnungspflicht von Eiern waren die Verbände zusammen plötzlich stärker als der Bauernverband. Meine flapsige Vereinsmeierei nehme ich zurück, ich wollte damit nur klar machen, dass jeder Verein leider nur für sich kämpft.


    Ich kenne weder die Myko-Vereine noch ihre Interna. Eigentlich muss sich jeder Verein fragen, was ihm wichtig ist. Und wenn es da Schnittmengen gibt hinsichtlich der gerade diskutierten Themen gibt, sollten sie gemeinsam agieren. Und der Staat ist natürlich nur ein abstraktes Gebilde. Die Entscheider sitzen in den Parlamenten und reagieren ziemlich zuverlässig auf Medienberichte. Es dürfte doch nicht schwer fallen, die Bedeutung einer seriösen Pilzberatung und Sachverständigentätigkeit in den einschlägigen Zeitungen zu kommunizieren. Wenn das Timing stimmt, und die Experten sich genau dann zu Wort melden, wenn sich wieder einmal jemand vergiftet hat, nimmt die Presse das dankbar auf. Es spielt auch keine Rolle, dass Pilzvergiftungen nicht die häufigsten Vergiftungen sind. Bei der Haltung gefährlicher Tiere hat das auch so in vielen Bundesländern genau so funktioniert. Da gibt es mittlerweile Verordnungen, die die private Haltung von Giftschlangen und anderen gefährlichen Tieren unter einen Erlaubnisvorbehalt stellen.Imme4rhin. Nicht jeder darf sich seine kleine Puffotter halten, wo bei einem Biss das Antiserum aus der Schweiz herbeigeschafft werden muss. Die Vereine müssten jedes Mal zeitnah auf Berichte von Pilzvergiftungen reagieren und aufzeigen, wie man das verhindern kann. Nicht nur einmal, aber glaub mir, so kann das funktionieren.


    Und natürlich fine ich es besser, eine Landesregierung (Autokorrektur-Mist sollte heißen Landesregelung)zu haben als gar keine. Aber alle zusammen wäre halt besser. Ist so wie Steinpilz - Filzer - oder gar kein Pilz


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Minamietz,


    eine schöne Kollektion hast du gefunden. Wenn Du das nächste Mal Fotos einstellst, nummeriere sie doch. Dann ist es leichter, Kommentare zu den Pilzen zu geben.
    Dein Steinpilz ist ein Mykorhizzapilz. Er lebt in einer Art Symbiose mit den Bäumen der Umgebung, meist mit Fichten. Deshalb werdet ihr ihn höchstwahrscheinlich dort wiederfinden, wenn die Witterungsverhältnisse stimmen.


    Lieben Gruß


    Claudia

    Hallo ocram,


    erste einmal herzlich Willkommen im Forum. Schön, dass Du hier bist. Pablo hat es in Kurzform schon erklärt. Es gibt verschiedene Arten essbarer Pfifferlinge. Das hier ist zum Beispiel einer , der Deinen Pfiffis ähnlich ist. Jeder Pfifferling ist natürlich etwas anders gewachsen. Ernsthaft verwechseln kann man die Pfifferlinge eigentlich nur mit dem Falschen Pfifferling. Und der sieht ganz anders aus, als die Pilze auf Deinen Fotos.
    Verzehrfreigaben, egal für welche Pilze, wirst Du hier im Forum niemals bekommen, weil die Leute, die hier die Fragen beantworten Deine Pilze nicht selbst in die Hand nehmen und ansehen können.


    Lieben Gruß Claudia



    Hallo,


    bevor ihr einen staatlich subventionierten PSV für die verschwindend geringe Menge an Pilzsammlern fordert, überdenkt bitte mal, was so alles in euren Gärten wächst.


    Hallo Hessekopp,
    ich denke nicht dass es staatliche Unterstützung für die Pilzberatung geben sollte. Vielleicht aber für die Ausbildung.




    Was nichts kostet, ist nichts wert. Es erschließt sich mir nicht, warum Staat oder gar Krankenkassen für eine Pilzbestimmung bezahlen sollen. Und noch ein Sprichwort: Wer bestellt, bezahlt!


    Hallo Feinschmecker, das sehe ich ganz genauso.



    Hallo Alex, was Du schreibst ist eigentlich Stoff für ein Fernsehmagazin. Biete es doch mal einer Redaktion wie Report oder Fakt an. das ist ja echt unglaublich. Da besteht aus meiner Sicht aber ganz akuter Handlungsbedarf.



    Hallo Christoph,


    Du sprichst viele Aspekte an, von denen ich keine Ahnung hatte. Mit "organisiert" meine ich klare, transparente und möglichst einheitliche Regelungen wie z.B. die Frage einer vernünftigen Vergütungsregelung. Das was da mit einigen Krankenhäusern läuft ist ja hanebüchen. In Berlin ist der Giftnotruf bei einem Landesamt, dem LAGESO angesiedelt. Offenbar ist das recht unterschiedlich organisiert. Dagegen spricht aber nichts, so lange es funktioniert.


    Nicht nachvollziehbar ist, dass es keine einheitliche Ausbildungsordnung gibt. So wie ich es verstehe, ist das wie so oft eine Folge der Vereinsmeierei bzw. Folge der Egomanie einiger Vorstände. Wenn sich die Vereine einig wären, würde der Staat natürlich in Zugzwang kommen. Aber so lange die Kooperation zwischen Sachverständigen und Giftnotruf irgendwie funktioniert und sich niemand beschwert, wird der Staat natürlich keinen Handlungsbedarf erkennen. Meinst Du nicht, dass die Verbände geschlossen agieren sollten, damit sich hier etwas ändert?


    Ich sehe das wie Du. Wir brauchen ein engmaschiges Pilzberaternetz und dafür braucht es Anreize. Z.B. eine staatlich finanzierte einheitliche Ausbildung, eine staatliche Haftpflichtversicherung und eine einheitliche Regelung für eine Aufwandsentschädigung. Wenn jemand auf das Geld verzichten will, kann er das gern. Aber dem Einzelnen die Honorarforderung zu überlassen setzt ihn moralisch unter Druck. Wir hatten ja in dem anderen Thread ein paar Meinungen dazu, die ich nicht weiter kommentieren will.


    Die Idee, die Pilzapps abzuschaffen, ist genauso realistisch, wie ein Verbot des Internets. So etwas wird nicht funktionieren. Ich würde übrigens sofort die ganzen Ballspiele (natürlich Ballerspiele!, nicht die Ballspiele) verbieten, wenn das ginge.


    Lieben Gruß Claudia



    App Josef. Danke für die Klarstellung. Dennoch denke ich, dass es dazu Festlegungen geben sollte. S.o. "Wenn jemand auf das Geld verzichten will, kann er das gern. Aber dem Einzelnen die Honorarforderung zu überlassen setzt ihn moralisch unter Druck. Wir hatten ja in dem anderen Thread ein paar Meinungen dazu, die ich nicht weiter kommentieren will. "


    Lieben Gruß Claudia


    6. Sicher, dass das der Grüne Knolli ist und nicht der Gelbe?


    Hallo Marion, Nee, natürlich nicht. Ist der Gelbe. Ich habe nur auf die leicht grünliche Farbe geachtet, nicht auf Manschette und Rest.


    Hallo Oehrling,
    jaja, der Knolli ist kein Grüner sondern ein Gelber :thumbup:.
    Der Haselmilchling würde vom Fundort gut passen. Der wuchs unter einem Haselnussstrauch. Nummer 8 und 9 hatte gar keine Milch. Trotzdem Milchling aber vielleicht zu alt? Nummer 13 ist eher ein Suchbild mit einem Täubling oben und einem unten. Garten ist ja etwas übertrieben. Da wächst, was wächst. Lediglich bei der Höhe der Bäume greife ich ein, außer bei der Hasel. Bei den meisten anderen ist bei 2 Metern Schluss. Die Fichten dürfen bis zur Weihnachtsbaumgröße wachsen.


    Danke für Eure Hinweise.


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Forianer,
    um mich vor Haus- und sonstigen Arbeiten zu drücken, habe ich gerade einen Kameraausflug in meinen Pilzgarten - so nenne ich das, was auf unserem Hang-Grundstück am Haus so alles wächst, gemacht. Es sind etliche mir unbekannte Arten dabei, aber ich erwarte nicht, dass Ihr sie alle bestimmt. Dazu sind die Fotos zu dilettantisch. Aber zu einem der Milchlinge können die Experten vielleicht doch etwas sagen. Der ist schon auffälliger als der Durchschnitt.
    Ich war wirklich überrascht, wie viele Pilze es insgesamt zur selben Zeit auf wenigen hundert Quadratmetern gibt. Etliche Täublinge, die ich im Frühsommer gesehen habe, sind schon wieder verschwunden. Dabei habe ich die Nerdpilze weggelassen. Die kann ich auch mal im Winter zeigen.
    Für Tipps bin ich wie immer sehr dankbar.


    Lieben Gruß Claudia



    0. Kleine Pilzgruppe an der Stützmauer. Da steht sie schon seit vielen Wochen



    1. Blick aus dem Schlafzimmer. Filzer und Saftlinge. Ich war ein paar Tage nicht zu Hause. Als ich sie erstmalig sah, war zumindest bei einem der Stiel noch gelb.



    2. und 3. Noch ein kleiner zarter Pilz an der Stützmauer




    4. Goldröhrlinge und ein ganz winziger Hutträger



    5. Semmelstoppelpilze vor dem Küchenfenster



    6. Sogar ein Grüner Knollenblätterpilz, ach du Donnerwetter! Nicht weit weg von der Küche. Aber gut sieht er aus.



    7. und 7a Ein schöner aber sofort fies scharf- und bitterer Milchling. Den würde ich gern kennen. Der Stiel ist hohl. Die Milch nicht reinweiß sondern eher elfenbeinfarben.




    8. und 9 Hier würde ich auf einen Trichterling tippen, oder?




    10, 10a und 10b Täublinge, vermutlich aus der aus der Compactae-Gruppe. Es handelt sich um unterschiedliche Arten. Der dunkle hat breitere und weiter auseinanderstehende Lamellen.
    Der Helle ist an den Fraßstellen dunkel angelaufen. Der Täubling mit den rötlichen Fraßstellen aus dem Anhang gehört auch dazu. Ich bekomme ihn nur gerade hier nicht richtig einsortiert.





    11. und 12 kleinerer Milchling, die Milch wird erst nach halben Minute bitter im Mund. Dann aber richtig.




    13. gelber und roter Täubling



    14. Die eiserne Pfifferlingsreserve am Fuß des Felsens an der Grundstücksgrenze. Die reicht immer für eine bis zwei Portionen, wenn's im Wald mal nicht so doll ist. Jetzt sind alle dahin, weil es einfach im Wald reichlich Pilze gab und ich sie nicht gebraucht habe.



    Falls jemand das Foto mit den Steinpilzen sucht. Da ist leider nix zu machen. die wachsen hier einfach nicht, obwohl ich immer die Putzreste herumstreue. Vermutlich sind die Fichten zu weit weg. Da muss ich immer noch ein kleines Stück laufen, bis die ersten zu finden sind.


    Das Problem ist, da0ß die Giftnotrufzentralen im Hinblick auf Pilzbestimmung auch gar nicht qualifiziert sind.


    Ohne Pilzsachverständige können die Giftnotrufe gar nicht richtig arbeiten.


    Das ist ein Aspekt, den ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Erfolgt die Zusammenarbeit der Giftnotrufzentralen auch auf Basis eines warmen Händedrucks mit den Sachverständigen?