Hallo Brassela, tolle Pilzfunde. Ahnung habe ich keine, was Du da gefunden hast. Aber Teuerlinge würde ich so gern auch einmal finden.
Lieben Gruß Claudia
Hallo Brassela, tolle Pilzfunde. Ahnung habe ich keine, was Du da gefunden hast. Aber Teuerlinge würde ich so gern auch einmal finden.
Lieben Gruß Claudia
Moin Mirko,
für mich sehen die alle aus wie Maronen. Aber warte mal, was die Experten sagen. Die groß Aufgeschirmten würde ich nicht mehr essen.
Lieben Gruß Claudia
Hallo Foristen,
die Pilzberatung ist meiner Ansicht nach suboptimal organisiert. Es gibt einige Ballungsgebiete, in denen Pilzberatungsstellen mit Öffnungszeiten existieren. Das ist, wenn ich es richtig verstehe, ein Angebot von Vereinen, bei dem Pilz-Sachverständige ehrenamtlich (unentgeltlich?) die Pilzbestimmung übernehmen, richtig?
Ansonsten gibt es Listen mit Pilzberatern, also Sachverständigen die in ihrer Freizeit, wenn sie nicht gerade im Urlaub oder durch den Job verhindert sind, die Pilzbestimmung übernehmen. Geld gibts nicht dafür, auch keinen Kostensatz für die in Anspruch genommene Zeit, richtig?
Der Giftnotruf hingegen ist eine staatliche Aufgabe, also steuerfinanziert. Aber wir sind uns sicher einig, dass Vorsorge besser ist, als dann zu helfen, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.
Wenn ich mich so umsehe, arbeiten Sachverständige normalerweise nicht ehrenamtlich. In vielen Sparten gibt es festgelegte Kostensätze. Manchmal leben Gutachter von ihren Expertisen, z.B. bei Kfz- oder Immobilien ist das so. Manchmal ist es ein Nebenverdienst, wenn ein Gutachter Friseurarbeit oder Porzellan bewertet. In einigen Bereichen, vor allem dort, wo erwartet wird, dass die Gutachten besonders hohen Ansprüchen genügen, werden Gutachter sogar öffentlich bestellt und vereidigt (leider ist das nicht so nicht im Gesundheitswesen).
Ich verstehe nicht, warum Pilzsachverständige in ihrer Freizeit eine Aufgabe übernehmen sollen, bei der es um Leben und Tod gehen kann, und dafür nicht angemessen entschädigt werden. Ich habe viele Jahre als Rettungsschwimmerin gearbeitet. Da ging es manchmal auch um Leben und Tod und es gab immer eine Aufwandsentschädigung. Nix zum reich werden, aber eine die Anerkennung für die Arbeit.
Ich verstehe, dass der Zugang zur Pilzberatung so niedrigschwellig wie möglich seien sollte. Schließlich sollen unsichere Pilzsucher ihre Funde möglichst begutachten lassen, bevor sie sie verspeisen. Kosten dafür wären eine kleine Barriere, die würde m.E. kompensiert dadurch, wenn möglichst zuverlässig wohnort- oder pilzfundnah Pilzberater zu finden wären. Damit meine ich nicht, dass jedes Dorf einen haben sollte. Aber mehr als eine halbe Autostunde entfernt sollte der Berater nicht sein.
Pilze sammeln ist ein Hobby. Wer einen schönen Tag im Wald verbringt und dabei Pilzfunde macht, wird sicher kein Problem haben, einen angemessenen Obolus zu entrichten, um unbeschwert die Pilze zu genießen und damit dem Pilzberater eine Anerkennung für die geopferte Freizeit zuteil werden lassen. So denn einer in der Nähe und die Information einfach zugänglich ist.
Meine Frage ist, seht ihr das auch so und gibt es seitens der der organisierten Mykologen eine Diskussion und/oder das Bestreben, das Pilz-Sachverständigenwesen einheitlicher und für die Sachverständigen und Ratsuchenden attraktiver zu organisieren?
Oder aber, wie könnte Eurer Meinung nach eine Regelung aussehen, die die unterschiedlichen Interessen besser in Einklang bringen könnte, so dass am Ende auch die Giftnotrufzentrale weniger zu tun bekäme?
Lieben Gruß Claudia
Hallo beli, wirklich schön ist er nicht, Dein Pilz, aber interessant. Es macht schon nachdenklich, wenn sich wärmeliebende Pilze und Tiere in den Norden aufmachen. Auf alle Fälle ist es toll, dass Du den Stinker entdeckt und dokumentiert hast. Herzlichen Glückwunsch.
Lieben Gruß Claudia
Hallo Claudia!
So auf den ersten Blick würde ich das als Schwarzen Nachtschatten bezeichnen, aber ich schaue noch mal nach.
Danke Tuppie,
dass es irgendwie in Richtung Solanum gehen könnte hatte ich auch vermutet. Die Beeren sehen aus wie kleine Tomaten, wenn Du sie durchschneidest. Wenn es Schwarzer Nachtschatten wäre, könnte man die reifen Beeren wohl essen, oder? Ich werde mich aber besser mit Empfehlungen besser zurückhalten.
Lieben Gruß Claudia
Hallo zusammen,
ihr seid zwar in erster Linie Pilzfreaks aber ein paar von euch sind auch ziemliche Grünzeugprofis. Deshalb frage ich heute mal nach einem Gewächs. Eine Bekannte brachte ein Zweiglein mit und erklärte, dass die Pflanze bei ihr im Blumentopf wachsen würde und dass sich die Beeren später blau färben würden. Sie meint, dass sie sie essen würde und die ganz lecker schmecken würden. Aber was das für eine Pflanze sei, wüsste sie nicht. Ich fand, dass sie Glück hatte, weil keine Tollkirsche im Blumenkasten gewachsen ist und konnte sie dazu bewegen, von weiteren Kostproben abzusehen, bis klar ist, was sie da verspeist.
Wer von Euch kann helfen?
Lieben Gruß Claudia
Guten Abend
Ich bin Neuling in der Pfifferlingsuche und wollte mal eure Meinung zu diesen Exemplaren hören.
Ich habe sie alle an einer Stelle gesammelt, außerdem riechen sie extrem würzig nach Pfifferling.
Sind es echte oder doch die falschen, oder doch ganz andere?
Hallo Nanouk,
herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Ich sehe da richtig schöne gesunde Pfifferlinge auf Deinen Fotos. Schau Dir mal den Pfifferlings-Link an. Die Profis hier haben Pilzprofile erstellt, die sehr gut die charakteristischen Merkmale der Pilze wiedergeben.
Den Pfiffig kann man auf Deinen Fotos gut erkennen, aber manchmal ist es für die Bestimmungsanfragen wichtig, wenn Du den ganzen Pilz fotografierst, also mit der Stilbasis. Wenn die abgeschnitten ist, kannst du bei einigen Gattungen wichtige Merkmale wegbschnippeln und dann wird das hier Pilzlotto.
Lieben Gruß Claudia
Wutzi
Craterelle
Ich hatte v.a. die Abgrenzung zur Gruppe um den Schafchampignon, also die Wiesenbewohner, im Kopf.
Hallo Craterelle,
alles klar, in dieser Richtung musste ich noch nicht vergleichen. Wiesenchampignons gibt es hier weit und breit nicht. Eigentlich nur den Karbols und den Anisegerling.
Lieben Gruß Claudia
Hallo zusammen,
ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass der Perlpilz dumpf-erdig schmecken soll. Nussig finde ich auch nicht treffend. Ich finde, dass er ausgesprochen mild ist und wenig Eigengeschmack besitzt. Ganz anders als einige Scheidenstreiflinge. Die schmecken manchmal richtig wie Keller ganz unten. Die nehme ich gar nicht mehr, weil ich mich immer wieder mal mit einigen angeschmiert habe. Der Perlpilz wird weich beim Erhitzen und fällt zusammen, aber wenn man ihn kleinnackt und zu Frikadellen verarbeitet, ist er köstlich.
Lieben Gruß
Claudia
Hallo Alex,
meinen allerherzlichsten Beineid. Das letzte Mal habe ich vor ungefähr 30 Jahren diese Versteckkünstler gefunden. Dazu gibt es eine hübsche Erinnerung. Damals, zu Ostzeiten hatten wir ein als Urlaubsquartier ein kleines Zimmerchen mit einem Dauerbrandofen. Darauf habe ich dann, wenn er halbwegs abgekühlte war, die Pilze getrocknet. Am nächsten Tag hat mich die Vermieterin gefragt, warum ich die Hohen auf den Ofen gelegt habe. Sie war sehr skeptisch bei meiner Erklärung und ich glaube, sie hielt uns für ziemlich plemplem.
Lieben Gruß Claudia
Hallo Siggi, eine schöne Fotogalerie zeigst Du uns. Das macht Spaß, bestimmt fast genau so viel wie das Entdecken der pelzigen Schönheiten.
Lieben Gruß Claudia
Hallo Alexander,
schöne Cortinarien. Bei denen hab ich gewaltigen Weiterbildungsbedarf. Der Mohrenkopf ist im Gegensatz zu den meisten Pilzen etwas trocken und mürbe. Ich mag ihn sehr gerne, weil er nicht so schmiert und schlabbert.
Lieben Gruß Claudia
Tja , einer liegt zum Trocknen , da rieche ich mal morgen.
Hallo Norbert,
wenn er trocken ist, und nach Maggi riecht, schmeiß ihn nicht weg. Die geben leckeres Pilzpulver, damit peppst du jedes Gratin und jeden Eintopf auf.
Lieben Gruß Claudia
Hallo Claudia !
Ich glaube das dein Röhrling Butyriboletus subappendilatus - Falscher Anhängselröhrling ist . Fichte als Baumpartner , Fleisch nicht blauend , Stielstruktur - Farbe , Röhrenfarbe , Röhren nicht blauend .
LG beli !
Danke beli,
Du kennst wohl jeden Pilz
. Deine Beschreibung passt wieder mal. Genau das ist mein Pilz ![]()
Lieben Gruß Claudia
Hallo Karl, dem bin ich noch nicht einmal in der Literatur begegnet. Faszinierend, was die Pilze so alles drauf haben. Glückwunsch zum dem seltenen Fund!
Lieben Gruß
Claudia
Hallo Ihr drei, dem Beitrag merkt man an, wie viel Spaß Euch die Superfunde gemacht haben. Ich fand es auch wunderbar und werde an die Steinpilz-Hochzeit vor ein paar Wochen erinnert. Leider waren die hier häufig madig. Noch viele so schöne Pilzwanderungen wünsche ich Euch.
Lieben Gruß Claudia
Die "Quadratschädeligkeit" finde ich ein eher trügerisches Merkmal.
Das Gilben der Stielbasis ist oft außen gut zu sehen, wenn man nur mit dem Messer die Erde wegkratzt.
Und bei jungen Pilzen finde ich die Lamellenfarbe auch sehr charakteristisch. Sehr rosig (etwa wie Wiesenchampignon) -> Karbolchampignon, eher grau mit geringem Rosa-Anteil -> Schafchampignon i.w.S.
Hallo Craterelle,
nachdem ich das zweite Mal stinkende Champis im Topf hatte, die roh nicht unangenehm rochen und vor allem keine gilbende Knolle hatten, ist die etwas gestauchte Hutform für mich jetzt der letzte Schlüssel. Bei mir wachsen beide Arten richtig mittendrin im Wald. Die Anischampignons hier haben im Jugendstadium einen eiförmigen Hut. Die Karbols sind mehr oder weniger quadratschädelig. Wenn mir so ein Pilz begegnet, nehme ich ihn gar nicht erst mit. Die Anischampignons unterziehe ich natürlich einer genaueren Prüfung. Sie schmecken mir roh einfach klasse, dass ich die kleinen oft schon unterweg wegnasche. die Unterschiede in der Lamellenfarbe sind mir bislang noch nicht so aufgefallen, aber ich guck mir das jetzt mal genauer an.
Lieben Gruß Claudia
Anhängsel Röhrling schwach blauend aber Silber Röhrling auch , bei junge Exemplaren ist Bestimmung schwierig . Hast du Geruch- Geschmack getestet , hast du Bilder ?
Hallo beli, der war schon madig und hat gerochen wie ein Steinpilz. Ich habe Fotos, die muss ich aber erst einmal von der Kamera herunterladen. Das mach ich morgen. Bin heute k.o.
Lieben gRuß und gute nacht#
Claudia
Oh Peter, meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Ein Körnchen zum Wohle darauf ![]()
Lieben Gruß Claudia
Hallo zusammen,
bei mir hat es eine kleine Ewigkeit gedauert, sie (ohne Kochtest) unterscheiden zu können. Ich habe ewig gelesen, geguckt, verglichen. Bei so ollen Latschen will ich es aber eigentlich gar nicht mehr wissen.
Die jüngeren Karbolis sind haben neben Geruch und Gilben auch meist eine etwas kompaktere/eckigere Wuchsform. Der Geschmack der jungen Anisegerlinge ist (im Gegensatz zu den Karbols) für mich so lecker, dass es die meisten nicht bis nach Hause schaffen.
Lieben Gruß Claudia
Hallo beli,
Gratulation! Wieder mal gelungene Fotos. Die meisten Pilze, bis auf den Fransigen Wulstig und Pfifferling habe ich noch nicht selbst gefunden. Am Dienstag habe ich meinen ersten Anhängselröhrling gefunden. Er hat sich bei Druck und Verletzung so gut wie gar nicht verfärbt. Ich weiß aber nicht, ob das charakteristisch ist für diese Art.
Lieben Gruß Claudia
Die Semmelstoppler kenne ich von meiner Kollegin, zur Zeit wachsen die wohl wie verrückt, und es gibt hellere und dunklere Exemplare.
Hallo zusammen,
mir ist aufgefallen, dass die Semmelstoppelpilze im Moment so groß sind wie nie zuvor. Auch dass sie so kräftig gelb-orange gefärbt sind, ist mir von den letzten Jahren nicht erinnerlich. Sie springen richtig ins Auge und sind wahrhaft riesig. Ich habe sie aktuell auch noch nicht mitgenommen, weil es einfach zu viele essbare Pilze gibt.
Lieben Gruß Claudia
Oh je, da ist man von den Kreuzfahrten durch die Republik endlich wieder zurück auf dem heimischen Sofa und dann so was. Sieht ziemlich eklig aus. Lasst Euch mal ordentlich Zeit mit dem Joker. Gegen paar Pfähle hätte ich nix.
Lieben Gruß Claudia
