Hallo mykoma, das sieht ja schon mal richtig gut aus. Schade, dass Du es in den Vorstellungsthread eingefügt hast. Da findet es niemand, der nach solchen Beispielen sucht. Mach doch einfach einen anderen Thread mit passender Überschrift auf.
Beiträge von Wutzi
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Bassella, starke Leistung, was für ein Einstieg!
Und Glückwunsch, liebe abeja, zum tollen Ergebnis!

Ich schließe mich der Gratulation an die oberen Treppchenstufenbesteigeinnen an. Menno, was war das wieder für ein spannendes Rennen. Puh, meine Nerven. Und die letzten Rätzler alle so dicht aufeinander. Irre gut platzierte Pilzneulinge und dann knackt abeja mit 230 Punkten noch die Schallmauer. Bin schwer beeindruckt
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Denn auf BUTTERLOCHSKUCHEN gehören im Gegensatz zu dem, was manche propagieren, nichts außer BUTTER UND ZUCKER! Weder Mandeln, noch Schmand, noch Zimt!!!!!
Genau Kagni, deshalb heißt der Hessische Butterlochkuchen andernorts auch ganz profan Zuckerkuchen. Schmeckt frisch unwiderstehlich und macht jede Menge Hüftgold

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Hallo.Das sind schon mal sehr gelungene Basidienbilder.
Ich stimme Jürgen zu: Ruhig maal das 100er aktivieren und ab insDimensionsölImmersionsöl (die Quatschausdrücke sparen wir besser mal noch), das ist schon noch mal ein anderes Gucken damit. Vor allem die warzigen Stäublingssporen sehen damit noch mal ein ganzes Stück aufregender aus.LG, Pablo.
Danke Pablo!
Aber nicht so viel loben, sonst bilde ich mir noch ein, dass ich es wirklich kapiert hätte ;). Blöd nur, dass ich meine Opfer schon wieder kompostiert habe. Also muss das Dimensionsöl
noch warten, bis ich wieder was Passendes gefunden habe. Aber alte Stäublinge stehen ja das ganze Jahr herum. Auf meinem heutigen Weg habe ich nur noch Pilzpampe und ein paar Baumpilze gesehen. Auf die Empfehlung, mich an Hellingen zu versuchen, habe ich mit einem Winterhelmling herumexperimentiert. Der hat aber gar nichts mehr über sich verraten. Wahrscheinlich war er zu weich und die Schnitte waren zu dick. Es hat nicht gelohnt, Fotos zu machen. Der Körnchenschirmling war ganz frisch und hat auch die besten Bilder gebracht. -
Hallo Mykoma,
herzlich Willkommen auch von mir. Ja, so wie Kagi-Grüni geht es mir auch. Ich bin seit knapp einem Jahr im Forum aktiv und habe unendlich viel gelernt, nicht nur über Pilze. Deine Idee, gemeinsam mit anderen Pilzverrückten in den Wald zu gehen, ist genau richtig. Da lernst Du mehr als sonstwo. Das fehlt mir hier in meiner Ecke in Thüringen ein bisschen. -
Claudia und Sarah.
Zur 17 siehe Beitrag 611.Danke Nobi, das hab ich gelesen, aber nicht verstanden. Ich habe auch schon öfter mal ausgeblasste oder vermanschte Lacktrichterlinge gesehen. Aber oben weiß und unten grau hab ich die nie gesehen
und dann die Galle!
Niemals würde ich den Ausschnitt des Pfirsichs mit so etwas verwechseln.. -
Mein Tipp für Anfänger, wenn es keine geeigneten Frischpilze gibt:
Im Supermarkt einen Zuchtchampignon kaufen, der schon etwas reifer ist (geöffneter Hut mit Blick auf die Lamellen). Zur Not noch etwas nachreifen lassen. Der bietet dunkle Sporen und als Besonderheit zweisporige Basidien. Für Anfänger als Einstieg gar nicht mal so schlecht geeignet. Und dann ruhig auch mal das 100er Ölobjektiv verwenden. Das hat schon einen gewissen aha-Effekt...
LG
JürgenHallo Jürgen,
oh, diese Zusatzinformation hatte mir gefehlt. Danke! Dann hab ich nicht genug Geduld gehabt mit meinen Champignons. Ich hatte vorgestern welche gekauft, um Frischpilze zu mikroskopieren. Das war aber unergiebig. Vermutlich waren sie zu jung. Jetzt sind sie in der Käse-Lauch-Suppe. Zumindest gut geschmeckt haben sie. Ich werde das Experiment mit reifen Pilzen nächste Woche wiederholen. Immerhin hatte ich noch ein paar ganz brauchbare Pilze gefunden, schau mal:
Bei dem Stäubling, waren nur die Sporen zu sehen, aber ich bin schon zufrieden, wenn es überhaupt etwas zu sehen gibt, was ich identifizieren kann. Jetzt beschafft ich mir erst mal was zum Anfärben.
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Hallo zusammen,
liebster Rätzelmacher, liebste Urkundenbastlerin und Urkundenzuliefer*innen, angesichts der bezaubernden Urkunden mit den nicht immer auf den ersten Blick für jede Tribünensitzerin benennbaren Pilzen hätte ich eine große Bitte. Könntet Ihr wohl irgendwo bei der Auflösung oder unter der Urkunde oder sonstwo in diesem Thread vermerken, welche Pilze da jeweils fürs Foto gemodelt haben. Ihr wisst ja, dass ich mich von meinem Gnom trennen musste und mir beispielsweise deshalb die Informationen leider nicht auf diesem Wege zugetragen werden.Also wie zum Teufel auf nem Farbfoto ein oben weißer und unten grauer Pilz als violetter Lacktrichterling erkannt werden kann, ist mir schleierhaft. Für solche Bilder gibts doch Schwarzweißfotos....
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Ja, ja, Tuppie, Du hast Dir einen Extraapplaus verdient, weil Du uns so wunderbar bespannt hast - und dann noch gerätselt. Deine Adventszeit muss der pure Stress gewesen sein.
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Jawoll Ihr Erfolgs-Rätzler, da schließ ich mich doch glatt dem Eberhard an. Gratulation an alle Pilzprofis. 200 Punkte, ein paar mehr oder weniger ist schon genial. Das wird immer spannender hier.
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Gnihihihi!
Neben Gnemils 2 Phälen zu den Adermooslingen gab es auch
diese Vorlage von Gnausmann(?):Die Claudia-Wutzi sagte auch was über Blutgefäße, habe ich mir aber nicht genau kopiert.
War es Absicht? Falls nicht, wäre es ein guter Kandidat für unbeabsichtigte Phäle.Huhu Gningo,
nö, das war mal einer der wenigen, die ich von der Tribüne aus erkannt hatte - allerdings hätte ich auf eine andere spec. getippt. Ich hab allerdings schon wirklich mal fast einen Ratepilz verraten. -
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Hallo Claudia,doch, ein winziges bisschen wenig neidisch bin ich schon. Obwohl ich das Mikroskopieren von früher eher in unguter Erinnerung habe, kribbelt es mich in letzter Zeit manchmal so ein wenig, und ich studiere gelegentlich Angebote, die ich dem Weihnachtsmann zuspielen könnte.
Zwei weitere mögliche Quellen für Bildvergleiche wären z.B. Hartmuts Website
https://harzpilzchen.wordpress…kommen/pilze-von-a-bis-z/
(weil ich damals beim Unzug geholfen habe, weiß ich, dass die sehr, sehr umfangreich ist)
oder die von Matthias Dondl
http://interhias.de/schwammerlseiten/galerie/artenindex.html
wo zumindest bei vielen Bestimmungen Mikrobilder dabei sind und auch im Text etwas zu den Mikromerkmalen erwähnt wird (was man dann auf den Bildern versuchen kann nachzuvollziehen).Wie machst du eigentlich deine Bilder? Freihändig durchs Okular oder erfordert das noch Zubehör?
LG, Craterelle
Hallo Craterelle,
Danke für die beiden Links. Ich hab sie meiner (Raupen)Sammlung hinzugefügt. Nun muss ich die 5000 Seiten nur noch lesen==Gnolm9. Quatsch. Ich arbeite mich jetzt erst einmal in die Pilzbiologie ein und zum Suchen sind die Websites natürlich Gold wert. Und: Sieh an, deshalb ist Frau so oft im Harz :D. Ich habe übrigens gerade etwas über Asco-Präparate gelesen und darin so etwas wie die Abbildungen von Harzi's letztem Beitrag wiedererkannt. Mensch wie bin ick juut.

Mein Mikroskop ist eigentlich ganz schlau gemacht. Da ist eine Kamera eingebaut. Das Mikroskop und das iPad sind miteinander und über eine Fritzbox verbunden. Ein Ausschnitt von dem, was ich im Mikroskop sehe, erscheint auf dem iPad. Wenn ich der Meinung bin, dass das Ergebnis es wert ist, festgehalten zu werden, mache ich ein Foto. Das geht über die Software, da erscheint ein Buttom auf dem Bildschirm. Die Software ist von Zeiss und eigentlich selbsterklärend (Bei Menschen wie mir dauert's aber schon mal etwas länger). Du kannst dann allerlei Schnickschnackmit der Software treiben: beschriften, vermessen, Berichte anfertigen etc. Die Bildqualität, die das iPad zeigt ist nicht berauschend, die Fotos, die das iPad dann macht, sind wiederum sind ganz ordentlich. Frag mich aber bitte nicht, warum. Die Software gibt es nur fürs iPad und für Microsoft-Geräte. Für den Mac gibt es sie nicht.
Nach einem Blick auf die beiden Websites habe ich meinen von der Notwendigkeit neue Pilzliteratur zu beschaffen unterrichtet. Keine Ahnung, ob er das Weihnachtsgeschenk schon bereut. Du kannst übrigens gern mal kommen, mit mir Pilze suchen und dann durchgucken.
falsche Sorte Adernzähling 
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Schon wieder so viele geehrte pilzkundige Erfolgsrätzler. Meine Bewunderung habt Ihr Urkundeninhaber und ich gratuliere Euch ðŸ„ðŸ„ðŸ„🌻🌻🌻ðŸ„ðŸ„🄠natürlich, wenn auch bissi spät/ früh.
Und eins noch: um die Urkunde beneide ich jede und jeden von Euch. Was sind die schööööön! -
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Liebe Claudia,schnapp dir ein Samtfüßchen, wirf den Motor an und den "Ich will nicht Gnolm" hochkantig raus. Gnoßgningnolm wird zwar abgnästern wie ein Gnohrspatz, pfeif drauf,

Meinereins steigt gerade in die Holzbestimmung ein - oder gleich wieder aus,
Nix da, angefangen wird durchgezogen, da bist du mir jetzt schon ein Vorbild. Nach einem Handmikrotom habe ich gegoogelt und bin auf eine interessante Anfrage gestoßen, die kann ich dir nicht vorenthalten. Aufgestöbert im Mikro-Forum, einigen Fories kann man Humor nicht absprechen,Tischmikrotom für das Arbeiten mit Pilzen?
LG
PeterNanu Peter, ich dachte mein Gnolm wäre schön bei Dir. Den hatte ich doch wegen der Mäuse rausgeworfen. 😂
Aber der Thread ist wirklich interessant. Ich werde mal die Methode –žviel hilft viel–œ testen -
Hallo Peter,
das wünsche ich Dir auch. Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen. Ich hatte eigentlich gar keine Lust zum Mikroskopieren, der Blick durch die Linse bei unserem Pilzkurs hätte mir eigentlich gereicht. Aber ich bin ja zweckmäßig strukturiert, also, wo das Ding nun einmal da ist, werde ich auch damit befassen. Ich mache Ende Mai einen Mikroskopierkurs bei Andreas in Jena. Mir ist klar, dass es ohne nicht geht, jedenfalls nicht bei mir.Ja, an den Okularen kann man irgendwas rumstellen, aber ich lass die Brille einfach auf und benutze die Gummiaufsätze, die man auswechseln konnte, wenn man die Brille nicht absetzen will. Brille rauf, Brille runter ist so nervig, denn ich brauch sie immer gleich wieder, um zu sehen, was auf dem iPad angezeigt wird. Der Bildausschnitt ist dort kleiner als das, was durch die Okulare zu sehen ist.
Deine Hinweise zur Ergonomie sind bestimmt wichtig für Menschen die den ganzen Tag amMikroskop verbringen, aber ich bin immer nur gelegentlich dabei. So viel erkenne ich bei dem derzeitigen Pilzangebot und ohne Färbe-ingredenzien ohnehin nicht, als dass ich es länger betreiben wollte. Jetzt muss mich jetzt erst einmal durch die beschwerliche Lektüre wühlen. Was für ein Weihnachtsgeschenk...seufz. Naja, es gibt Schlimmeres und zur Not gibts Ebay
Danke für den Link. Ich sammle erst mal und kämpfe mich dann Stück für Stück durch. Mein Pilz-Ordner hat schon stattliche Ausmaße angenommen.
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Hallo Claudia,Du hast jetzt schon viele Tipps bekommen, da halte ich mich erstmal zurück bis Du das alles verarbeitet hast.
Aber Du hast nach Reagenzien gefragt.Alles was Du brauchst bekommst Du im Myko-Shop.
Kongorot H ²O = Zum einfärben der Proben von Basidiomyceten
Baumwollblau= Zum einfärben von Sporen mit Ornament
Jodragenzien wie Melzer oder Lugol = Zum prüfen der AmyloiditätReicht erstmal für den Anfang.
Skalpellklingen = Besser als Rasierklingen, außer bei Dünnschnitten
Auch sonst bekommst Du dort allerhand nützliches Zubehör. Kostet alles nicht die Welt.
Ich hab Dir noch ein Dokument mit Fachbegriffen angehängt. Hilft oft beim verstehen.
Danke Ralf, jetzt hab ich die Chemie und der Fachchinesischübersetzer ist echt ne Klasse für sich ==Pilz22.
Ich glaube auch, mit den Infos habe ich für's erste genug zum Verarbeiten. Wie gut dass jetzt Winter ist. -
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Hi.Thema ist verschoben.
Das Beispielbild von mir oben ist in sofern vielleicht nicht optimal gewählt, weil es eben einen dieser mikroskopisch undankbaren Porlinge betrifft. Ceriporia mellita sieht makroskopisch so aus:und ist entsprechend anspruchsvoll zu präparieren.
Den Begriff "Zystidiole" kannst du ignorieren. Das ist momentan bedeutungslos. Interessant sind wohl erstmal nur die Details zur Basidien - Anatomie:
- unreife Basidie (= Basidiole) ohne Sterigmen
- Sterigmen: Die kleinen Häkchen oben an der Basidie, an denen die Sporen hängenLG; Pablo.
Danke Pablo, das ist wieder wie Sesamstraße, versteh ich sofort

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Soll ich das Thema mal in die Mikroskopie - Ecke veschieben?
Hallo Pablo,
danke für die ausführlichen Erklärungen, die ich zugegeben noch nicht wirklich verstehe. Die muss ich erst einmal sacken lassen und ein wenig dazu recherchieren.Und: Ja klar, verschieb bitte den Beitrag, ich hab wieder mal das falsche Thema erwischt.
[hr]Die Seite für den Pilzmikroskopiker kann ich dir empfehlen, gute Lektüre bis zu deinem Kurs,

Willkommen im "Club der scharfen Gläser",

Hallo Habicht-Peter,
Du machst mir Mut und ich danke Dir für die vielen nützlichen Tipps. Den Link werde ich verinnerlichen. Aber um im "Club der Scharfen Gläser" Fuß zu fassen, muss ich noch ne ganze Weile Objektive, Brille und Objektträger putzen.
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So, und gnun schraib ich mal selber:
"des Unkengnolms Klagelied":Ein Unkengnolm zu Gnebi kam,
der alles Unken ernst nicht nahm.
Bei 5 und 8 und 10 und 2
behielt Gne stur die Meinung bei.
Zu blauäugig, das war doch klar,
dort Gnebis Optimismus war.
Ich glaub nicht, dass ihr noch wen kennt,
der so beratungsresistent.
Beim nächsten APR 's mich zieht
zu wen'ger sonnigem Gemüt.
Unkengnolm
(der jetzt Gne davon abhalten muss, alle Kekse wegzufuttern) .Alles anzeigen
Der Unkengnolm , der ist sehr schlau.
Die Pilze kennt er ganz genau.
Obwohl er selber niemals irrt,
Den Eberhard er gern verwirrt
Der Unkengnolm ist klug und weise,
doch manchmal spricht er auch nur Sch–¦–¦–¦.opftintling.
Hallo Gne und Gno, Ihr seid wahrlich DIE Helden der Dichtkunst! Das sorgt für Heiterkeit bei den Tribünensitzern und verdient einen Extraapplaus ==Pilz22==Pilz22==Pilz22
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Mein Tipp als leicht fortgeschrittene Mikroskopier-Anfängerin wäre, dass du beim Mikroskopieren erst einmal das Ziel verfolgst, die "Bestandteile" der Pilze kennen zu lernen. Du könntest nach Basidien suchen oder nach Zystiden an Lamellen oder Stielen (Gattung Mycena!), du könntest versuchen Schnallen zu erkennen. Sporen (am Besten aus Abwurfpräparaten) sind z.T. faszinierend geformt. Ich finde Ascomyceten sehr schön, da kannst du mit einer Nadel ein Stückchen aus dem Becher rausnehmen, plattquetschen und wenn sie reif sind Asci mit Sporen sehen. Wenn du schon Färbereagenzien hast: mit Baral anfärben und schauen, was passiert. Du lernst daran viel und hast auch Erfolgserlebnisse.
Das Bestimmen z.B. mit dem Gröger, finde ich richtig anspruchsvoll, ich muss da noch viel üben. Ich habe mir die Pilze der Schweiz zugelegt und am Anfang bei bekannten Pilzen geschaut, ob ich die Mikromerkmale finden kann. Übrigens sind hinten im Gerhardt auch ein paar Abbildungen mit mikroskopischen Merkmalen.
Zu Quetschpräparaten: ich finde die sehr nützlich, kommt eben darauf an, was man sucht. Nimm wirklich nur ein sehr kleines Stück Pilz dafür. Zum Plattklopfen eignet sich z.B. ein Bleistift mit Radiergummi hinten dran.
Für dünne Schnitte: die Pilze sollten knackig frisch sein, es ist schwierig, was Weiches dünn zu schneiden.
Ich habs erst nicht geglaubt, dass das geht, aber es gibt die "Doppelklingen-Technik". Da brichst du eine Rasierklinge mit zwei Schneiden in der Mitte auseinander und nimmst die Klingen parallel locker zwischen zwei Finger und schneidest ein dünnes Scheibchen, z.B. aus der Huthaut. Das erfordet etwas Übung, dann geht es gut (meistens).Hallo Irmtraud,
ich habs an den Weihnachtsmann weitergeleitet. Er fühlt sich rehabilitiert
. Vielen Dank für Deine Tipps. Die Abbildungen am Ende des "großen" Gerhardt (Der große BLV Pilzführer) waren mir bislang noch gar nicht aufgefallen. Inzwischen habe ich auch im BLV-Handbuch von Gerhardt ein Kapitel über mikroskopische Merkmale entdeckt. ... So viel zur Betriebsblindheit. Ich habe mehr Lektüre, als mir bewusst war.Mit Helmlingen und Becherchen ist es hier im Januar gerade nicht so üppig, aber vielleicht geben die Winterhelmlinge auf dem Friedhof noch etwas her. Da muss ich wohl mal nachsehen. Ansonsten freu ich mich auf den Sommer.
Du sprichst die Färbereagenzien an - Baral. Ich habe noch gar keine Pilzchemie. Letztens fiel das Stichwort Kongorot. Welche Ingredienzien braucht man wofür und was ist für Anfänger zu empfehlen?
[hr]
Die Pilzbestimmung an sich ist, wie Jan-Arne schon sagte, schwerer. Dafür musst du den Umgang mit den Bestimmungsschlüsseln lernen und was noch viel wichtiger ist, verstehen lernen, was mit den Merkmalen gemeint ist, was da abgefragt wird. Das ist die eigentliche Kunst. Zudem sind viele Werke/Bestimmungsschlüssel in Fremdsprachen verfasst. Englisch ist absolut Pflicht, gefolgt von Französisch und Italienisch. Ich habe da dann auch meine Probleme. Die wichtigsten Angaben verstehe ich noch; aber die Feinheiten wie Farbbeschreibungen, die manchmal sehr wichtig sind, dann nicht mehr.
l.g.
StefanHallo Stefan,
an dem Bestimmungsschlüssel von Parey habe ich mich schon mit mehr oder weniger großem Erfolg versucht und leider leider bin ich kein Sprachgenie, nicht mal sprachbegabt. Als Alt-Ossi habe ich die Grundlagen der russischen und englischen Sprache er- und wieder verlernt. Mein englischer Wortschatz reicht nicht über das hinaus, was ich bei einer Reise benötige und ich habe keine Ambitionen auf Sprachkurse. Ich werde wohl mit meinem Mikroskop und den Pilzen mit Kompromissen leben müssen. Fremdsprachige Bestimmungsschlüssel werde ich nicht anfassen. Vielleicht muss man sich am Anfang der Reise in die Welt der Zellen klar darüber sein, was erreicht werden kann/soll und was nicht. Mir geht es nicht um wissenschaftliches Arbeiten, sondern nur um Spaß an der Freude beim Erkennen, was sich so alles in einem Pilz verbirgt.
Außerdem: wenn ich unbedingt etwas Wichtiges wissen will, was sich mir nicht erschließen will, habe ich ja Euch
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Dein Ehrgeiz in allen Ehren, aber von zermatschten, frostgeschädigten Fruchtkörpern lasse ich die Finger. Du brauchst erstmal für die Bestimmung eine geeignete makroskopische Bestandsaufnahme, damit du siehst, wohin die Reise geht. Wenn das aufgrund von fehlenden, sich verändernder Merkmale nicht mehr möglich ist, dann kann das Mikro in den allermeisten Fällen auch keine Auskunft mehr geben. Bei der Pilzbestimmung ist die Makroskopie am Anfang immer sehr wichtig, meist noch wichtiger als die Mikroskopie.
l.g.
StefanHallo Stefan, mein Motiv diesen Thread aufzumachen, ist nicht meinem Ehrgeiz geschuldet, Matschpilze zu bestimmen, sondern vielmehr meiner völligen Unwissenheit in Sachen Mikroskopie. Der Matschpilz ist dem Mangel an geeigneten Mikroskopier-Opfern geschuldet. Ich sollte mit Dunkelsporern anfangen, hieß es. Und zumindest dunkle Sporen hat er wohl. Dass das, was auf dem Bild zu sehen ist, Zystiden sind und dass Cortinarien nie so deutliche Zystiden haben, das sind wirklich wichtige Information für mich. Mir geht es hier wirklich nicht um die Bestimmung von Pilzen, sondern darum, zu verstehen, was ich sehe. Versetz Dich einfach zu dem Zeitpunkt zurück, an dem Du die ersten Male in ein Mikroskop geguckt hast, oder denk Dir einen Steinzeitmenschen, der ein Auto sieht.
Im Gerhardt sind beispielsweise Zeichnungen von Sporen und Zystiden, die ich aber erst einmal auf das übertragen muss, was ich sehe. Ich mache im Mai einen Mikroskopierkurs, aber bis dahin ist noch viel Zeit und ich würde gern ein wenig üben, um dort nicht als komplettes Greenhorn anzutreten.[hr]
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Wo finde ich Referenzobjekte, die ich mit meinen Bildern vergleichen kann? Pablo Pilzportraits sind eine Möglichkeit, aber sie sind (noch) nicht vollständig.Eine sehr gute Frage. Kurz gesagt: Ohne vernünftige Literatur kann man nicht mikroskopieren. Mit vernünftiger Literatur meine ich Schlüssel, die man für bestimmte Gattungen nutzen kann. Das Ganze ist dann erst einmal unabhängig von Bildvergleichen zu verstehen. Ich nehme aktuell den Gröger und die Funga Nordica am liebsten für die meisten Gattungen der klassischen Hutpilze. Im Winter benutze ich dann sehr häufig Ellis & Ellis.
Was nun Bildvergleiche im Konkreten angeht: Da wünsche, seit ich mein Mikroskop habe, auch immer wieder mehr Ansatzpunkte. Helfen können u. a. Pilze der Schweiz (mit Mikrozeichnungen), gaaaanz basal der Parey, der immerhin die Sporengrößen und -Form aller vorgestellten Arten angibt. Auch Ellis & Ellis sowie Gröger besitzen Zeichnungen, allerdings auch nur sehr detailarme. Hier kommt dann das Internet zum Zuge, und zwar auf drei Arten: 1. durch das Pilzforum, bei dem diverse Pilze in Porträts, aber auch in Anfragen mit entsprechenden Mikrodokumentationen vorgestellt wurden. 2. Seiten wie interhias.de oder die Pilzflora Ehingen, die ebenfalls Pilzporträts nach Pilze der Schweiz Vorbild angefertigt und mit Mikrobildern versehen haben. 3. Google: Wenn man den lateinischen Namen + "spores" eingibt, erhält man beinahe immer Sporenbilder. Mit Zystiden oder Ähnlichem kann es auch klappen. Wenn es dann allerdings an Details in der Huthaut oder Ähnliches geht, wird es schwieriger.
Das nur als erste Tipps von mir. Viel Spaß und Erfolg beim Erforschen der Möglichkeiten, die das Mikroskop liefert.

LG, Jan-Arne
Hallo Jan-Arne, genau das ist die Antwort, nach der ich gesucht habe. 1000 Dank! Jetzt hab ich Lern-Futter bis zu meinem Mikroskopierkurs im Mai und einen neuen Pilzbuch-Wunschzettel

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Hi,die Fragen kann ich dir auf Anhieb nicht erläutern, da ich nicht weiß, welche Fruchtkörperteile du genommen hast. Wenn du bei deinem Hautkopf ein Stück Lamelle zum mikroskopieren hattest, dann ist es keiner. Cortinarien haben nie solche deutlichen Zystiden.
Das keulige Geblide auf demBild von Violetten Lacktrichterling könnte eine Basidiole sein; also ein Gebilde, was eine Basidie später mal werden könnte.
Zum Thema Präpratdicke: Ich mache mir das ganz einfach. Ich ziehe/breche mit einer sehr feinen und spitzen Pinzette ein Stück Lamelle ab und quetsche dann. Somit kriegst du ausreichend dünne Präparate hin.
l.g.
StefanHallo Stefan,
danke. Ich habe ausschließlich Lamellen mikroskopiert. Das mit dem Quetschen passierte bei mir eher mal versehentlich, wenn ich das Wasser unter dem Deckgläschen herausdrücken will. Einer der Experten hatte vor Quetschpräparaten gewarnt, weil nichts mehr an der Stelle sei, wo es hingehören würde.
Andererseits funktioniert das mit dem Quetschen nicht bei jedem Pilz. Beim Lacktrichterling habe ich es versucht, weil das Stückchen sehr dick war und sich nicht schneiden liess. Dabei ging das Deckglas zu Bruch.
Wenn das kein Hautopf war, wäre es möglich anhand der Sporen des vermeintlichen Hautkopfes zu sagen, in welcher Richtung man den Pilz suchen sollte? Er war klein braun und matschig, vom Habitus ähnlich wie Haut- oder Rauköpfe. Aber immerhin hat das Mikroskop schon einmal einen Irrtum aufgeklärt. Nicht schlecht.
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Hallo zusammen,
irgendwie habe ich versäumt, den letzten Urkundengewinnern zu gratulieren. Sorry, aber ich hab genau aufgepasst und Euch heimlich beneidet.
Toll, dass Ihr so viele Pilze erraten habt. Manches war wirklich nur zu raten. Den Schwefelkopf z.B. kenne ich gut, hätte ihn aber ohne Tipp nicht herausgbekommen. Jedenfalls ist das Tribünesitzen jetzt zur Auflösung viel entspannter als bei der Rätselei. Ein Tusch für alle UrkundenentgegennehmerInnen, den Rätzelleiter Gnengelchen und die Gnobine (Frau Gnorbert klingt doof).==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23

Ich muss jetzt im RL übrigens immer überlegen, wie rätzeln geschrieben wird- natürlich mit Z, ist ja klar, sagt mein Kurzzeitgedächtnis. Hier lernt frau auch viel über Rechtschreibung

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Hallo Forianer,
auf Anregung von Pablo eröffne ich hier einen neuen Thread zum Mikroskopieren. Technisch versierte brauchen vermutlich keine Schritt-für-Schritt-Beschreibung, aber Menschen wie ich müssen alles erklärt bekommen. Vielleicht helfen die Antworten der Experten auf meine Fragen auch anderen Einsteigern.Also: der Weihnachtsmann hat mir (ausdrücklich unerwünscht) ein Mikroskop unter den Baum gestellt. Das Mikroskop ist von Zeiss und heißt Primo Star. Es hat eine Kamera und sieht so aus.
Es hat keinen Phasenkontrast. Auf dem iPad läuft die zugehörige Software und nach anfänglichem Gestolper kann ich mittlerweile sogar etwas erkennen. Dabei haben mir die Beiträge von Ralf, Ralph, Pablo, Christoph und Irmtraud in diesem Thread hier sehr geholfen: https://www.pilzforum.eu/board…rial?pid=392986#pid392986
Leider funktioniert der Link im ersten Beitrag nicht mehr. Dennoch kann ich jedem Anfänger und jeder Anfängerin nur empfehlen, sich die Beiträge ab 2017 durchzulesen. Die sind wirklich hilfreich.Doch trotz Eurer wirklich sehr anschaulichen Erklärungen zur Herstellung von Präparaten werden die immer noch sehr dick. Vielleicht auch, weil die Pilze zur Zeit alle nass und ziemlich weich sind. Da kann ich nur schwer ein hauchdünnes Scheibchen abschneiden, selbst dann nicht, wenn ich die scharfe Rasierklinge ziehend bewege. Vermutlich muss ich einfach noch eine Weile üben.
Für mich war der Tipp, als erstes Präparat nicht einen Pilz sondern zwei aufgespleisste, kreuzweise übereinandergelegte Fäden in rot und grün zu verwenden, eine wirkliche Erleichterung. Die Suche des Objekts und das Scharfstellen waren einfach und die Bedienung der verschiedenen Rädchen und Stellmechanismen, sowie das Köhlern (justieren des Mikroskops), erklärten sich quasi von selbst beim Üben. Ich habe bislang nur mit Wasser und dem 40er Objektiv gearbeitet. Die Ergebnisse nach ein paar Übungsstunden sehen so aus (edit: ich habe nur Lamellen mikroskopiert):
2. Präparat von einem Rauchblättrigen Schwefelkopf
3. Dieses Präparat ist vermutlich einem Hautkopf zuzuordnen, vielleicht vom Zimtfarbenen. Der war schon ziemlich hinüber.
4. Das war ein violetter Lacktrichterling. Alt und wie Gummi
Meine Euphorie, dass ich anhand der Schattendeuterei etwas über einen Pilz herausbekommen würde, hat sich inzwischen gelegt. Ich sehe zwar etwas, aber ich weiß nicht, was es ist. Abgesehen vielleicht von den Sporen der Dunkelsporer.
Mal ein Beispiel:
Als ich Pablo ein Foto von den Sporen eines von mir vermeintlich gefundenen Orangeroten Kammpilzes geschickt hatte, musste ich feststellen, dass ich gleich zwei mal daneben gelegen hatte. Es war erstens nicht der Kammpilz sondern der Gallertfleischige Fältling. Zweitens stammten die Sporen auf dem Foto nicht vom Fältling sondern von irgendeinem anderen Pilz. So genannte Fremdsporen. Pablo tröstete mich und meine, die wären eben überall. Ich denke aber, dass ich sie selber verschleppt habe, weil ich meine Funde alle in dieselbe kleine Dose eingesperrt hatte.
Gelernt habe ich: Pilze einzeln transportieren ist erste Mikroskopiererpflicht und man sollte den Pilz makroskopisch richtig bestimmen
5. Gallertfleischiger Fältling (und eben nicht der Orangerote Kammpilz)
6. Präparat vom Gallertfleischigen Fältling mit vielen Fremdsporen
Zur Zeit habe ich zwei Fragen:
Wo finde ich Referenzobjekte, die ich mit meinen Bildern vergleichen kann? Pablo Pilzportraits sind eine Möglichkeit, aber sie sind (noch) nicht vollständig.
Was sehe ich auf meinen Fotos und worüber geben die Fotos Auskunft? -
Es gab nur 6 Treffer , es wurden trotzdem nur 2 Joker angefordert.Hallo Gnorbert,
also wenn die Mehrheit einen anderen Pilz erraten hat, war bestimmt das Rätselfoto falsch.

