Beiträge von Wutzi

    Hallo Forianer,
    gestern und heute habe ich einige Gallertpilze gefunden. Einen davon habe ich (mikroskopisch) zubereitet. Ich hoffe, diesmal die richtigen Zutaten zur Bestimmung erwischt zu haben.


    Keine Sorge, ich werde nicht jeden Tag versuchen, Euch den Großsporigen Gallertbecher als das von mir gefundene Objekt zu verkaufen. Heute spricht aber wirklich einiges dafür, dass er es ist. Bis zu 7 Septen solle er haben, las ich und weiss jetzt endlich, was das ist (die Sporen sehen ein bisschen aus wie Kellerasseln). Die 26 µ Länge könnte auch passen.
    Ich habe eine Bitte. Ich beiße mich gerade durch das Mikrobiologiechinesisch und würde gern genauer zuordnen, was ich da sehe. Vielleicht könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen. Danke schon mal.


    1. Das ist er:
    P1070180.jpg


    2. sichelförmige Spore mit kleinen abgeschnürten Nebensporen
    IMG_2410.jpg


    3. Ein seltsamer Schlauch, der unglaublich lang ist - zumindest im Vergleich zu den anderen Zellen


    4. Manchmal ragen lange Zellen über die anderen hinaus, was ist das, Zystiden?


    5.Ascus mit Sporen
    IMG_2405.jpg


    6. Ist das langedünne Teil eine Paraphrase Paraphyse?


    7 "Kellerasseln" ;)


    8. Die Chemie ist gerade gekommen. Ich habe das Präparat kurz mit Melzer betropft und dann wie üblich bearbeitet. Viel ist nicht zu sehen, außer einer blauen Spitze einer Zelle.



    Hallo Habichts-Peter,
    danke, aber das Buch habich schon==Gnolm7.


    Zu Deinen Fragen, japp, das Teil hat eine Kamera und die Software, die die Sporen selbst vermisst. Das mach sie auch ganz gut, vorausgesetzt, man stellt die richtige Brennweite ein, also die des Objektivs, was man gerade benutzt und beschriften geht auch. Heute habe ich festgestellt, dass man auch die Dateinamen konfigurieren kann, dann muss man nicht jedes Präparat benamsen. Man kann Berichte anfertigen und wahrscheinlich noch alles Mögliche, was ich noch nicht kapiert habe. Ich schätze mal, wenn ich das alles selbst machen müsste, hätte ich das Mikroskop wahrscheinlich schon längst auf die Straße gestellt. Es geht auch so schon jede Menge schief.


    Ja tu es :thumbup: . Sag Deinen Mädels, dass du ohne sie und ein komfortables Mikroskop nicht mehr leben kannst. Aber pass auf, dass das nicht nach hinten losgeht :haue:




    Ich glaube, du meinst den >Schmutzbecherling<?
    Der ist allerdings alles andere als klein und gehört gattungstechnisch schon ganz woanders hin.



    Wenn du nach (wissenschaftlich) korrekten, systematischen Einordnungen suchst: Es gibt - als schematische Darstellung - ein ganz gutes Poster von Rita Lüder, wenn ich mich richtig erinnere. Eher eine grobe Übersicht, aber vor allem anfangs sehr hilfreich.


    Hallo Pablo,
    schon wieder erwischt :rolleyes: , ja, da war irgendwas mit Bulgarien ;) und ich habe mir natürlich nicht angesehen, wie groß die sind. Die sahen für mich so aus wie die würzige (-diesmal war es die Autokorrektur) warzigen Drüslinge. Gefühltes Wissen eben..
    Das Plakat von Rita Lüder wollte ich schon im Herbst bei Andres' Pilzkurs kaufen, aber er hatte sie nicht dabei. Ich habe es letzte Woche mit den Chemikalien bestellt und etwas Kleinzeug . Das Buch von Rita Lüder war in dieser Hinsicht auch sehr erhellen, aber ich brauch halt immer etwas länger, bis ich etwas verinnerlicht habe. Das fiel mir heute wieder auf, bei den Pilzen, die ich gefunden habe. Wenn ich nicht einmal die Richtung erahne, wo ich sie eintüten soll, hilft das Mikroskop wenig. Ich poste gleich mal meine heutigen (Nicht)Erkenntnisse.
    [hr]
    Hallo zusammen, von den ästhetischen Aufnahmen der Asci ermutigt, war ich heute auf der Suche nach Nachschub. Aber nix in der Richtung. Hab nur verwaschene helle Pilze gefunden und unterschiedliche, unterschiedlich kleine, braune Pilze. Genau das, was sich Anfänger wünschen. Die Mikroskopaufnahmen von den braunen Pilzen sind nicht einmal schlecht, aber ich befürchte, das hilft bei Bestimmung nicht weiter. Ich zeige sie dennoch mal. Vielleicht ist ja auch ein Schleim- und Schattendeuter unter euch Experten.


    Mein Fazit ist: winziger Pilz mit ziemlich großen Sporen - vielleicht irgend etwas in Richtung Häubling oder Samthäubchen






    Neobulgaria pura
    Gemeiner Buchenkreisling, Blassrötlicher Gallertbecher, Buchen-Gallerkreisling
    (Syn. Ombrophila pura, Neobulgaria pura var. pura)



    kein Speisepilz


    Fruchtkörper: bis 2,5 cm Ø, zunächst transparent, dann fleischrosa bis lila-rosa, galatinös, Oberfläche flach.


    Sporen: hyalin 6,5- 9,7 µ // 3-4,8 µ


    Vorkommen: Herbst-Spätherbst an Laubholz, abgestorbene Äste und Stämme, insbesondere Buche


    Klasse: Leotiomycetes ,
    Ordnung: Helotiales
    Familie: Helotiaceae


    Verwechslung: Backenzahnkreisling, Dünnstieliger Helmkreisling, Weißlicher Zitterzahn, Kristallzitterzahn, Weißlicher Drüsling, Fleischfarbener Gallertbecher, Großsporiger Gallertbecher











    Hallo Claudia,


    das sind schon sehr gute mikroskopische Aufnahmen. Vielleicht spielst Du noch ein bischen mit der Aperturblende am Kondensor um den optimalen Kompromiss zwischen Auflösung und Kontrast zu erreichen (Blende aufziehen -> höhere Auflösung, Blende zuziehen -> höherer Kontrast). Mein Eindruck ist, dass die Aperturblende für eine bessere Auflösung noch etwas mehr geöffnet sein könnte.


    LG
    Jürgen



    Hallo Jürgen, jetzt hab ich das Mikroskop gerade weggestellt, schade. Aber morgen probiere ich es aus. Vielen Dank!




    Hallo Pablo,
    jetzt bin ich wirklich ein bisschen stolz, obwohl das ja eine blöde Eigenschaft ist. Klar, ich mach da ein eigenes Thema draus, wenn Du es für ausreichend befindest :).
     
    Für mich ist Neobulgaria einfacher, den gleichnamigen kleinen schwarzen Becher habe ich schon so oft im Forum gesehen, dass ich mir das besser merken kann.


    Whow, das ist ja fast schon ein professionelles Portrait. Respekt !!!!


    Hallo Ralf, danke, danke, aber nicht so doll loben, sonst laufe ich hochnäsig durch den Wald und finde nix mehr. Ich hab heute Mittag gleich noch drei Fotos gemacht und mit eingefügt. Jetzt ist das Pilzlein ganz gut zu erkennen - sogar von mir :D.


    Ich war unterwegs, um eine Exidia zu suchen. Die gab es massenhaft im Frühjahr und in anderen Regionen scheint es die nach den Foristen-Berichten auch zu geben. Nur bei mir gerade nicht. So muss ich mir heute komplizierte Lamellenpilze angucken.
    [hr]


    Servus Claudia,


    Respekt! Schöne Doku und schöne Fotos. Und man sieht auch in Wasser sehr viel. Dass du noch keine Reagenzien hast, ist daher nicht weiter tragisch. Ich würde Reagenzien auch nur gezielt einsetzen, also dann, wenn ich ein besonderes Mekrmal detektieren will - wie z.B. die hier von Wolfgang gemeinte Blaufärbung des Apikalapparats der Asci. Viele pritscheln m.M.n. zu viel mit Färbereagenzien herum. Lebendig in Wasser ist mit das wichtigste - und sekundär kommen dann Zusatzmerkmale (finde ich) ;)


    LG
    Christoph


    Danke Ralf, ja, Du hattest mir ja prophezeit, dass auch im Wasser eine ganze Menge zu sehen wäre. Es ist wirklich so. Ich habe gelesen, dass manche Reagenzien das Zellgewebe regelrecht kaputt machen - vielleicht hast sogar Du mich darauf aufmerksam gemacht. Also, schon weil ich weder eine Freundin von großem Haus- noch von Mikroskopputz bin, werde ich nur dann etwas einfärben, wenn ich einen entsprechenden Tipp bekomme oder vielleicht in 20 ;) Jahren selbst verstanden habe, wann es sinnvoll ist.

    Hallo Heidi,


    vielleicht siehst Du den Beitrag ja erst, wenn Du wieder zu Hause bist, trotzdem. Ich wärme mal heute Deine Anfrage zu den blühenden Flechten, auf, weil ich eine gefunden habe und weil mich Google zu Deiner Anfrage hier geführt hat. Das war der 1.Treffer! Also gefunden habe ich sie heute und sie ist gerade aufgeblüht. Die dahinter will gerade blühen. Ich hätte das mitbekommen wenn sie schon länger blüht, weil ich oft da vorbei gehe und immer nach den Flechten sehe.


    Damit ist Deine Frage beantwortet, wann sie blühen: diese hier im Januar. Aber was genau es für eine ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich steh ja ohnehin ein wenig auf Kriegsfuß mit diesen geheimnisvollen Wesen.


    Und jetzt dank Jan-Arne, Pablo und Ralf die überarbeitete Fassung:


    [font="Arial Black"]Neobulgaria pura[/font]
    Gemeiner Buchenkreisling, Blassrötlicher Gallertbecher, Buchen-Gallerkreisling
    (Syn. Ombrophila pura, Neobulgaria pura var. pura)


    [font="Arial Black"]ungenießbar[/font]


    [font="Arial Black"]Fruchtkörper:[/font] bis 2,5 cm Ø, zunächst transparent, dann fleischrosa bis lila-rosa, galatinös, Oberfläche flach.


    [font="Arial Black"]Sporen:[/font] weiß 6,5- 9,7 µ // 3-4,8 µ


    [font="Arial Black"]Vorkommen: [/font] Herbst-Spätherbst an Laubholz, abgestorbene Äste und Stämme, insbesondere Buche


    [font="Arial Black"]Gattung:[/font] Kreislinge, Gallertpilze, Zitterlinge, gallertartige Pilze, Drüslingsähnliche.


    [font="Arial Black"]Verwechslung: Backenzahnkreisling, Dünnstieliger Helmkreisling, Weißlicher Zitterzahn, Kristallzitterzahn, Weißlicher Drüsling, Fleischfarbener Gallertbecher, Großsporiger Gallertbecher










    Hallo Jungs,
    Ihr seid ja fix. Und Ihr rückt mein Weltbild wieder gerade :thumbup: . Ich war schon recht enttäuscht, dass weder der Großspurige / Großsporige noch der Fleischfarbene Gallertbecher solche Sporen hatte wie mein Fund. Da fragt sich frau, wozu sie ein Mikroskop hat, wenn die Sporen gar nicht so aussehen, wie sie sollen. Nun habe ich einen Gemeinen Buchenkreisling. Das hat richtig Spaß gemacht. danke, dass Ihr mich vom Holzweg weggeführt habt. ==Gnolm7
    Die Namen auf den Bildern muss ich nun leider wieder entfernen, Mist ==Gnolm6
    [hr]


    Hallo Wolfgang,


    Danke für den Tipp, geht aber leider nicht, hab nur Spinatsaft und Rote Beete zum Färben :haue: - Aber ich habe mir ein paar Chemikalien bestellt. Ich befürchte allerdings, wenn die da sind, ist der Pilzrest vergammelt ;(

    Hallo Pablo,
    danke für den Hinweis, auch wenn es eine traurige Geschichte ist. Es scheint ja tatsächlich so, als hätte sich Ludwig besonders für das interessiert, was seine Rudelmitglieder spannend fanden. Chef im Rudel war allerdings eindeutig Ludwig. Amer Kerl.
    Aber Uli hat den Hund nicht testen lassen, wenn ich das richtig gelesen habe. Er hat die Knollenblätterpilzvergiftung anhand der Symptome diagnostiziert. Da scheint eine Pilzvergiftung vorgelegen zu haben.


    Ich habe gerade gegoogelt und offenbar sind Pilzvergiftungen bei Hunden tatsächlich nicht so selten.

    Hallo zusammen,
    heute habe ich das 100er Objektiv eingeweiht. Ich hatte ja viele gute Tipps von euch und dann habe ich im BLV-Handbuch von Gerhard gute Erklärungen und eine perfekte Abbildung vom Aufbau eines Präparates mit Immersionsöl gefunden.


    Ich hatte nach einem Schlauchpilz gesucht und tatsächlich ein paar Gallertbecher gefunden. Unter der Rinde war noch ein kleiner Pilz, der nicht ganz so schlabberig war. Ich vermute, dass es der Fleischfarbene Gallertbecher ist.
    Ich habe tatsächlich meinen ersten Ascus entdeckt, es gab sogar sehr viele zu sehen. Dass die Sporen nicht immer hintereinander angeordnet waren, sondern diagonal versetzt, hat mich verwundert. Velleicht ist es ja doch der Großspurige Gallertbecher. Mir fehlt einfach die Fähigkeit, die Merkmale richtig zu erkennen.


    Hier sind meine Tatfotos:






    Liebe Heidi, pfleg Körper und Seele bei Deiner Reha, lass Dich verwöhnen und werd wieder richtig gesund. Ich kann mich Irmtraud nur anschließen, such Dir vor Ort ein paar liebe Menschen für die Freizeit. Am besten ein paar Pilzverrückte mit denen Du auch im Winter vor die Tür kommst. Alles, alles Gute.


    Hallo Claudia,
    Hunde fressen leider ab und zu auch Pilze und das kann auch gefährlich werden. Dann muss gehandelt werden.
    VG.
    Thomas


    Hallo Thomas,
    bist Du sicher? Als meine eben aus dem Tierheim geholte Trethupe einen Rest Champignons mit Ei heruntergeschlungen hatte, war der sofort wieder da und wurde von ihr säuberlich getrennt das zweite Mal verwertet. Die Champis blieben liegen. Das ist mittlerweile unser fünfter Hund und keiner hat jemals Pilze gefressen. Aber ich gebe zu, dass das nicht repräsentativ ist.
    Weißt Du, ob Hunde auf die für Menschen giftigen Pilze ebenso reagieren wie Menschen? Ich habe mich eine Weile mit Tierversuchen befassen müssen und habe gelernt, dass viele für Menschen giftige Substanzen für Tiere unschädlich sind und umgekehrt. Kennst Du Beispiele. Das wäre sehr interessant.


    Das Schmerzmittel Kontergan, das ja bekanntlich fruchtschädigend ist, wurde von Ratten und Mäusen z.B. bestens vertragen. Lediglich bei einer Kaninchen- und einer Affenart zeigt es vergleichbare Wirkungen wie bei Menschen. Da die Standardtests jedoch an Ratten und Mäusen durchgeführt werden, würde man im Tierversuch auch heute nichts über die Nebenwirkungen dieses Schmerzmittels erfahren. Das ist Grund genug, wie ich finde, nach besseren (und ethisch vertretbareren) Testmethoden zu forschen. Die Mensch ist eben keine 70-Kilo-Maus.

    Huhu zusammen,


    ich habe versucht, Hans Vorschlag zu folgen, aber Champagner ist bei uns gerade aus und jetzt ist auch noch der Sekt alle. Nu kommt der Katzenjammer und ich frage mich: ob ich mir künftig ein Leben APR vorstellen kann. Ich musste erkennen, ja, es ist möglich, aber wozu?


    Hier ist jetzt auf einmal so ein Loch entstanden.

    Hallo Stefan,
    stimmt, das wäre einfacher. Aber ich bin doch eine Öko-Tante und Alu-Folie ohne Not verwenden geht bei mir nicht. Ich hab mir eine Box für Kleinteile im Baumarkt mit unterschiedlichen Fächern besorgt. Das habe ich mir bei dem Pilzkurs von Andreas Minder abgeguckt. Die passt perfekt in meine Umhängetasche, wiegt nicht viel und die Aufteilung ist perfekt zum Sammeln von Bestimmunspilzen..
    [hr]


    Hallo Norbert,
    im Moment will ich vor allem erfahren, wie das Mikroskop funktioniert und habe nur Pilze mikroskopiert, die ich ohnehin kenne. Aber wenn ich das verstanden habe, und ernsthaft Pilze bestimmen will, werde ich Deinem Vorschlag folgen. Das klingt sehr vernünftig. Ich schau auch mal, wie das mit dem Zerzupfen des Präparats funktioniert. Insgesamt habe ich hier jetzt schon wirklich viele nützliche Tipps bekommen, mehr als Google mir bei meiner Suche verraten wollte ;) .


    HAllo Bettina, das sehe ich auch so, Ich befassen mich viel mit Tieren aber von Hühnern, die Pilze fressen, oder gar an Pilzvergiftung gestorben wären, habe ich noch nie gehört. Übrigens: selbst mein Hund sortiert gebratene Pilze sorgfältig aus dem Essen, wenn ich ihm gelegentlich mal einen Essensrest hinstelle, und der frisst sonst alles - wirklich ALLES, auch eklige Sachen, die ich hier nicht aufzählen möchte

    Hallo Joe, Schönes und Abwechslungsreiches gibt es bei Dir zu finden. und mit der Antrodia hast du mir auch noch einen Tipp für einen mir unbekannten Pilz gegeben, der noch der Bestimmung harrt. Danke fürs Zeigen.

    Jetzt müsst Ihr mich entschuldigen, der Champagner ist kalt und ich habe bei meinen sehr pilzverdrossenen Mitreisenden was gutzumachen!
    ==Gnolm10==Gnolm13==Gnolm13


    Hallo Hans, entweder hast Du sehr schlechten Umgang oder Du hast dir zu wenig Mühe geben bei der Überzeugungsarbeit!


    Hallo Wolfgang, vielen Dank für Deine Hinweise und den Tipp mit den Becherchen (die sind mir noch nie aufgefallen). Das macht Lust auf neue Versuche mit der Technik. Vielleicht wird das Ergebnis so ja besser.
    [hr]


    Oh, daran habe ich nicht gedacht, Dieter. :D
    Ich probiere es trotzdem - muss nur erst nach einem "Stein"Pilz Ausschau halten, den ich einklemmen kann==Gnolm3. Dann vielleicht doch die Aluminiumzylindermethode. Es ist doch vertrackt. Zuerst war da nur das Mikroskop. Dann brauchte es eine eigene Fritzbox, um die Kameradaten auf das iPhone zu übertragen, dann eine Transportbox um die Pilze getrennt voneinander sammeln zu können um Fremdsporen zu minimieren und jetzt einen Aluzylinder zum Einfrieren. Ich wollte das doch alles gemütlich an meinem Wohnzimmertisch machen und jetzt sieht es hier aus wie in einer mexikanischen Würfelbude: Kabelsalat, Kleinzeugs, Kisten, Kästchen, Pilze und ich frage mich bange, was da noch so alles kommt. 8| Was für ein Glück, dass mein Mann Urheber des Chaos ist. Da kann er nicht meckern.

    Aber gut zu wissen, dass das Öl auch dranbleiben kann, ich habe immer etwas Angst, das Objektiv zu zerkratzen.


    Hallo Irmtraud, beim Literatur wälzen bin ich auf die Empfehlung gestoßen, zum Reinigen der Objektive ausschließlich Augenwatte zu verwenden. Daraus soll man sich unter Verwendung von Holzstäben (Schaschlik-Spießen oder Ähnlichem) kleine Wattestäbchen basteln. Mit denen soll die Reinigung ganz gut funktionieren, ohne etwas zu zerkratzen.


    Hallo Irmtraud,


    ah ja. Also ganz normal ein dünnes! Ein Präparat basteln und das Immersionsöl auf das Deckglas. So kann ich mir das viel besser vorstellen, danke :)
    Ja, das hat sich mir schon erschlossen. Dass es sinnvoll ist, beide Hände zu nutzen, habe ich auch schon festgestellt. Wenn man mit Links die Schärfe einstellt, kann man mit Rechts den Objekttisch verstellen. Blöd ist nur, dass ich als Rechtspatsch immer wieder vergesse, dass ich eine linke Hand besitze, mit deren Seite auch scharf stellen kann. Dann werde ich mich die Tage mal an das 100er wagen. Ich bin gespannt.

    Hallo Sieger und Siegerinnen,
    (neben Naan und Pablo seid Ihr alle welche), ganz herzlichen Glückwunsch von der Tribünenbank für Eure grandiosen Leistungen. Naan, mit Deiner Punktzahl setzt Du Masstäbe, die ich neidlos bewundere.


    Aber es ist ja nicht nur Eurer Rätselwettkampf, der mir die letzten 6 - oder waren es 7?- Wochen so viel Spannung, Spaß und Aufregung gebracht hat. Es war die Rätselei an sich (die Tribünensitzer haben natürlich mitgerätselt- leider ohne Joker), es waren die Kommentare und Wortspiele, die Gnomorra, die Zeichnungen von Gnuppie, die Chance etwas zu lernen und selbst ein wenig die Sau rauszulassen und natürlich die wunderschönen Fotos auf den Urkunden (Danke Gnobi) und die Urkunden selbst (Danke Engelchen), die den Reiz des APR ausgemacht haben. Norbert.S, danke, danke danke, dass Du die Mühsal auf Dich genommen und uns auf so wunderbare Weise unterhalten hast. Danke für Deine unendlich aufwendige Arbeit, Deinen trockenen Humor, Deine ewig gute Laune.
    Lass Dich feiern und dann erhol Dich von uns!


    ==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23


    ==Pilz24


    Hallo Dieter,
    danke für die Hinweise. Mit dem Gedanken an an Phasenkontrast habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht beschäftigt. Aber das Schieflicht werde ich bestimmt einmal ausprobieren.
    Die Sache mit dem gefrorenen Aluminiumblock klingt ganz schön aufwendig und kompliziert. Bevor ich für die Feinschnitte zu Deiner Aluminiumblockmethode greife, werde ich auf die gerade ergoogelte Methode des Einklemmens in das Mark eines Holunderstengels greifen. Zur Technik gibt es einen netten kleinen YouTube-Film

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    . Ich habe aber gelesen, dass man das zu schneidende Objekt besser in das weiche Mark eines Holunderstenges klemmen soll, nachdem man den längs eingeschnitten hat, als in eine Stxroporhalterung, weil da die Klingen nicht so schnell stumpf werden. Mal sehen, ob ich damit klarkomme.


    Aber ich wollte gerade eine Anfrage hier zur Mikroskopie mit dem 100er Objektiv stellen. Wie mache ich das mit dem Immersionsöl und der Fokussierung? Wenn ich es richtig verstanden habe, soll man das Öl direkt direkt zwischen Präparat der Linse geben. Wenn ich jetzt aber das Deckglas weglasse, finde ich doch das Präparat bei dieser Vergrößerung niemals wieder. Das wäre, wie die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen. Wenn ich es vorher mit einer geringeren Auflösung scharf stelle, schwimmt ohne Fixierung weg. Oder :/ ?
    Wenn man es eine Weile nicht benutzt, soll man es mit Augenwatte und Wundbenzin säubern, ansonsten reicht abwischen, richtig?

    Ach Nobi, Dein wunderbarer Beitrag war mir einfach durch die Lappen gegangen. Dein Waldspaziergang ist ein Genuss, nicht nur kulinarisch. Vor dem Jahreswechsel gab es hier bei mir auch noch Etliches an Pilzen. Aber eine Woche Matschpampe hat nur wenige überleben lassen. Nichtsdestotrotz, ich geh jetzt in den Wald. An den Bäumen wächst immer was.