Danke Stefan,
gibt es denn noch andere die spermatisch riechen können (bzw. welche wären das)?
Beste Grüße
Dieter
Beiträge von Schwammer-Dieter
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Danke Ingo,
OK, na das wäre doch was für Euch zum wetten
Liegt hier bereit zum versenden.
Beste Grüße
Dieter -
[font="Verdana"]Hallo liebe Pilzfreunde,
könnt Ihr hier den Buchenwaldbecherling bestätigen?[/font][font="Verdana"]Fundort:
ca. 550 müNN. ca. N50, O12, neben Buchen und Linden.
Fundzeit:
11.05.2015
Becherrand:
etwas wellig
Becher innen:
karamellbraun, glatt, nicht geadert
Becher außen:
weißlicher mehliger Überzug über kramallbraun
Fleisch:
fest, aber etwas brüchig
Stiel:
sehr kurzer weißer Ansatz
Geruch:
leicht spermatisch
Größe:
Durchchmesser ca. 2-7 cm; Höhe 1-4 cm
Sporenpulverfarbe:
nicht geprüft
Geschmack:
noch nicht probiert[/font][font="Verdana"]Es fand sich noch ein kleiner:[/font]
[font="Verdana"]Beste Grüße
Dieter[/font] -
Hallo Pilzfreunde,
falls jemand zum Wetten Lust hat - ich setze mal 10 Chips auf den Buchenwaldwasserfuß
Beste Grüße
Dieter -
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Vielen Dank Freunde.
Ich habe ein bisschen gelesen:
Psathyrella impexa
alles passt - außer:
- keine stiegelige Basis
- Sporenpulver ist nicht schwarz mit rotstich sondern violettdunkelbraunPsathyrella spadiceogrisea
alles passt - außer:
- auch alt sind deutliche Velumreste vorhanden
- Basis ist nicht verdickt
- Sporenpulver ist nicht dunkelbraun sondern violettdunkelbraunIch bringe noch einen ins Spiel:
Psathyrella artemisiae
Edit: Mein unbekannter blasst mit rosaton aus - also ist es der nicht.Gibt es noch potentielle Kandidaten?
Beste Grüße
Dieter -
[font="Verdana"]Hallo liebe Pilzfreunde,
könnt Ihr mir helfen bei der ungefähren Bestimmung dieses Pilzes?[/font][font="Verdana"]Fundort:
ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf altem Laubholzresten im Gras, evtl. alter Stubben.
Fundzeit:
11.05.2015
Wuchsform:
büschelig
Hutform:
glockig, aufgeschirmt mit Buckel
Huthaut:
karamellbraun, Zentrum heller, mit weißen Fasern, glatt, nicht bereift, hygrophan
EDIT:
Der Hut nimmt beim austrocknen einen Rosaton an --> wichtiges unterscheidungsmerkmal zwischen Psathyrella artemisiae (ockerlich ausblassend) und Psathyrella impexa (rosaton ausblassend)
Hutrand:
gerieft, kantig, mit deutlichem Behang
Lamellen:
ocker, mit Zwischenlamellen, ohne Y-Gabeln
Lamellenschneiden:
bogenförmig, nicht wellig, mit minimalen weißen Zähnchen
Fleisch:
sehr zerbrechlich, man kann sie kaum ernten
Stiel:
weiß, glänzend, kein Ring, keine Ringzone, kein Gürtel, oben mit Schuppen, innen eine Röhre, in der Röhre ist ein transparenter bis gelblicher Saft.
Stielbasis:
ohne Knolle, ohne Filz
Geruch:
fast neutral, ganz leicht pilzig
Größe:
Hutdurchmesser ca. 2-5 cm; Stiellänge 8-14 cm, Stieldurchmesser 5-8 mm
Sporenpulverfarbe:
Pantone3975EDIT: 4975 (Pantone Guide ist mein neues Hilfsmittel zur genauen Farbermittlung)
Geschmack:
noch nicht probiert[/font][font="Verdana"]vor dem "hygrophanisieren":
[/font][font="Verdana"]nach dem "hygrophanisieren":[/font]
[font="Verdana"]
Beste Grüße
Dieter[/font] -
Danke Stefan,
habe ich auch grad mal gestöbert.
Ach schade. Sporengröße kann ich leider nicht messen.
Damit bleibt er nur teilbestimmt.
Wenn jemand Lust hat, mal durch's Mikro zu gucken: Ich trockne den und hebe ihn auf.
Beste Grüße
Dieter -
Wow! Danke

Äußerst spannend! Für mich eine Erstfund! HAHAAAAAAAAAAAAaaaaaaaaaaaa
Wie kann man die beiden unterscheiden?
Beste Grüße
Dieter -
[font="Verdana"]Hallo liebe Pilzfreunde,
könnt Ihr mir helfen bei der ungefähren Bestimmung dieses Pilzes?[/font][font="Verdana"]Fundort:
ca. 550 müNN. ca. N50, O12, an einem Laubholzstumpf (Buche ziemlich sicher)
Fundzeit:
11.05.2015
JUNGE Fruchtkörper:
Fleisch:
fest, noch nicht zerschnitten [font="Verdana"]- EDIT: weiß bis creme im Schnitt[/font]
Keulenfarbe:
oben Hautfarben, unten blaugrau wie Blauschimmel (ist aber kein Schimmel), samtig
Keulenform:
fingerartig
Geruch:
fast neutral, ganz leicht pilzig
Größe:
Höhe ca. 2 cm.
Sporenpulverfarbe:
keine Ahnung wie ich die erkennen kann.
Geschmack:
noch nicht probiert - EDIT: "würzig[font="Verdana"]"[/font]
ALTE Fruchtkörper:
Alter:
bestimmt vom letzen Jahr, die Fruchtkörper waren über den Jungen.
Erst als ich die Alten entfernte, konnte ich die jungen sehen.
Fleisch:
keines mehr drin. Innen haben die Fruchtkörper ein Baumartiges karamellbraunes Gespinst
Keulenfarbe:
schwarz
Keulenform:
runzelig wie ein alter ausgelassener Luftballon
Geruch:
neutral
Größe:
Höhe ca. 4 cm.
Sporenpulverfarbe:
keine Ahnung wie ich die erkennen kann.
Geschmack:
noch nicht probiert[/font][font="Verdana"]
[/font]
[font="Verdana"]
[/font]
[font="Verdana"][/font]
[font="Verdana"]
[/font]
[font="Verdana"]
[/font]
[font="Verdana"]Beste Grüße
Dieter[/font] -
Hi Stefan,
die beiden sehen schon optisch ganz anders aus, der eine schleimig mit Riefen am Hut - meistens klebt auch ein bisschen Dreck auf dem Hut, der andere ist ein trockener Bursche, der sich so ganz glatt anfühlt und fast golden glänzt und der Stiel ist auch ganz anders, so schön glatt und oft "geachtert" - wie ich das nenne - also 8-förmig im Schnitt. Meiner Meinung nach wunderschöne Pilze, ich sammle die gern.
Werde heut Abend mal eine Merkamalliste schreiben (nur makroskopisch weil das andere kann ich nicht)
Beste Grüße
Dieter -
Hallo,
Buchenwaldwasserfuß kenne ich makroskopisch sehr gut, und würde in diesem Fall auch zustimmen.
Man muss ein bisschen graben, dann sieht man dass diese immer an vergrabenen Totholz wachsen.
Ich habe heute ca. 20 Exemplare davon gefunden (zeige ich Euch später noch)
Beste Grüße
Dieter -
OK, Danke an alle.
Ich hebe den getrocknet auf. Vielleicht hat jemend Lust durchs Mikro zu schauen (oder zu wetten).
Ja, ich muss erst noch besser werden mit den makroskopischen Merkmalen bevor ich mich mit den mikroskopischen beschäftige.
Vielleicht bin ich nächstes jahr so weit.
Habe heute wieder 5 Unbekannte gefunden. Bei einen erkenne ich schon einen Dachpilz. Die anderen - absolut keine Ahnung.
Die zeige ich Euch im Laufe des Tages.
Beste Grüße
Dieter -
Hallo zusammen,
das Sporenpulver ist hell-orangebraun.
Zapfenrübling kann es nicht sein, denn dort gibt es keine zapfen und der Bursche wuchs in Erde.
Und Zapfenrüblinge riechen ganz anders.
Beste Grüße
Dieter -
Danke Hartmut,
OK, da schauen wir uns mal das Sporenpulver an.
Aber was komisch ist, ist dass mein Hutrand nicht hell sondern dunkel ist.
Also genau anders rum als es sein soll.
Beste Grüße
Dieter -
Wie es aussieht, ist der Stiel fein behaart?Pablo das habe ich mal gecheckt.
Tja - die antwort ist: "jein" mit der lupe kann ich keine Haare erkennen.
Unter Makro - naja so mini-minimale Häärchen sind da schon:Ich warte nun mal auf das Sporenpulver.
Beste Grüße
Dieter -
fast hätte ich gedacht, dein Pilzchen richt etwas nach Gurke und später nach Fisch.Hallo Hartmut,
sorry, ich verstehe nicht. Kannst Du das näher erklären?
EDIT: Hartmut - woher wusstest Du das?
Jetzt richt er tatsächlich nach Fisch.
Was is das nun für einer?
Beste Grüße
Dieter -
Ah, OK, danke Pablo,
Der wird für mich wohl nicht näher bestimmbar sein.
Ich habe ein älteres Exemplar stehen lassen, das hole ich mir noch.
EDIT: ging nicht mehr -> Wiese ist gemäht worden.
Dann sehen wir weiter.
Beste Grße
Dieter -
Hallo Pablo,
wieder mal "DANKE" für die Erklärungen...> Der Stiel sollte bei C. vernus nicht schuppig sein.
OK, ich habe gelesen, dass er unter dem Gürtel befasert ist. (sieht ma auch auf den Bildern)
> beringt darf er gar nicht sein, sondern wenn, dann nur gegürtelt
OK, Ring und Gürtel habe ich noch nicht so sauber im Kopf getrennt - nun geschehen ;-))
> Woran siehst du, daß der Hut nicht hygrophan ist?
Ich habe mir das so gedacht: Er war ness beim Fund, und zeigte keine Farbveränderung während des aussporens bis er fest ganz trocken war.
Liege ich dann richtig?> Zeig doch mal ein Bild des angetrockneten Fruchtkörpers
Geht leider nicht, den hab ich beim Geruchstest komplett zerrieben

den Stiel übrigens auch.Beste Grüße
Dieter -
[font="Verdana"]Hallo liebe Pilzfreunde,
könnt Ihr mir helfen bei der ungefähren Bestimmung dieses Pilzes?[/font][font="Verdana"]Fundort:
ca. 550 müNN. ca. N50, O12, in Wiese neben einer Linde
Fundzeit:
10.05.2015
Hutform:
glockig/keglig
Huthaut:
braun, radialfaserig, glatt, nicht bereift, nicht gerieft,
Hutrand:
abgerundet, dunkelbraun
Lamellen:
ocker im Zentrum, nach außen hin hellbraun werdend, mit Zwischenlamellen, ohne Y-Gabeln
Lamellenschneiden:
bogenförmig, nicht wellig, nicht gesägt
Fleisch:
fest
Stiel:
oben rotbraun nach unten hin dunkelbraun bis schwarzbraun werdend, kein Ring, keine Ringzone, starr wie ein Ästchen
Stielbasis:
mit weißem Myzelfilz
Geruch:
fast neutral, ganz leicht mehlig - EDIT: später deutlich nach Fisch
Größe:
Hutdurchmesser ca. 1 cm; Stiellänge 5 cm, Stieldurchmesser 2 mm
Sporenpulverfarbe:
in Arbeit - [font="Verdana"]EDIT: hell-orangebraun[/font]
Geschmack:
noch nicht probiert[/font]
[font="Verdana"]Beste Grüße
Dieter[/font] -
Hallo Peter,
Nr. 13-15 erinnert mich neben dem Voreilenden Helmling auch an den Rosablättrigen Helmling, der in diese Jahreszeit passt und von Geruch her und dem Substrat ja auch hin kommt.
Beste Grüße
Dieter -
Da wünsch ich gut gefunden zu haben

Guten Appetit... -
Gurke: Eine Frische auf jeden Fall, am besten aus dem eigenen Beet (die genormten Lagergurken aus irgendwelchen Gewächshäusern riechen schal nach Wasser und schmecken ja auch so) und dann fein geschnippelt. Das ist ziemlich genau der Geruch, nach meiner Nase.
Jedenfalls gut einprägen, der Geruch wird auch bei vielen anderen Arten wichtig, wo in der Beschreibung "Mehlgeruch" steht.
Das ist eine schöne Beschreibung Pablo.
Ich habe mir eine andere Vergleichshilfen gemacht - aber die ist etwas anders als in den Pilzbüchern beschrieben.
Und sich verwende die bei Merkmalsbeschreibung hier im Forum absichtlich deshalb nicht.
Aber ich beschreibe sie Euch kurz...
An was wir Pilzfreunde schnuffeln sind ja: genau - Pilze.
Deshalb hab ich mir folgende Methode zurecht gelegt - und die funktioniert (für mich als Anfänger) gut:
Ich nehme Pilze die jeder kennt - oder zumindest jeder Pilzfreund kennt.
z.B:
Wo andere sagen "mehlig oder Gurke" - sage ich: "riecht nach Mehlräsling"
Wo andere sagen "pilzig" - sage ich: "riecht nach Maronenröhrling"
Wo andere sagen "spermatisch" - sage ich: "riecht nach Risspilz" (ich weiß dass nicht alle Risspile spermatisch riechen, aber die meisten)
Wo andere sagen "anis" - sage ich: "riecht nach Grüner Anistrichterling"
Wo andere sagen "marzipan" - sage ich: "riecht nach Marzipanschneckling"
Wo andere sagen "fruchtig oder parfümiert" - sage ich: "riecht nach Violetten Rötelritterling"
Wo andere sagen "Hering" - sage ich: "riecht nach Brätling"
Wo andere sagen "Rettich" - sage ich: "riecht nach Rosa Rettichhelming"
Das hat mir schon oft geholfen bei leichten Nuancen von Pilzgerüchen zu differenzieren.
Und seit ich diese Eselsbrücke habe kann ich mir auch vorstellen wenn ich in einem Pilzbuch lese - z.B. "mehlig" was da gemeint ist.
Ich sehe und rieche vor meinem geistigen Auge sofort den Mehlräsling.
Für Profis ist diese Methode bestimmt uninteressant - aber vieleicht für andere Anfänger wie ich einer bin ganz nützlich - probiert das mal aus.
Beste Grüße
Dieter -
Hallo Christian,
für diese Jahreszeit, mit diesen Merkmalen, würde der Dunkle Düngerling (Panaeolus fimicola) evtl. passen.
Stiel müsste dann bereift sein.
Die halbkugelige oder glockige Form ist auch recht typisch.
Aber ich denke eindeutig ist der nur mikroskpisch bestimmbar.
Beste Grüße
Dieter -
Danke Sven,
habe Rosastieliger Wasserkopf (Cortinarius vernus) verglichen:
Es passt folgendes leider nicht:
- Hut nicht hygrophan
- nicht vom Velum weiß befasert
- keine Ringzone
- Stiel nirgens flockig
Beste Grüße
Dieter
