Falls Du mal in der Nähe bist und es interessiert Dich kann ich Dir gerne mal den Würzberg zeigen
Hallo Tuppie,
Darauf komme ich möglicherweise noch in diesem Jahr zurück, wenn ich nach Büblingshausen fahre ![]()
LG Karl
Falls Du mal in der Nähe bist und es interessiert Dich kann ich Dir gerne mal den Würzberg zeigen
Hallo Tuppie,
Darauf komme ich möglicherweise noch in diesem Jahr zurück, wenn ich nach Büblingshausen fahre ![]()
LG Karl
Hallo Tuppie
Ich habe natürlich nur Langzeitbeobachtungen für den Sandboden im Depot und da braucht es für ein wirklich gutes Pilzaufkommen schon ca. 60l in 2-3 Tagen. Was bei Dir bis zum 09.04 gefallen ist, entspricht wahrscheinlich gerade mal der Verdunstungsrate im gleichen Zeitraum. Es war zwar nicht die ganze Zeit warm, aber recht windig und das ist fast schlimmer.
Im Sommer kann überschlagsmäßig von 5 - 7 l Verdunstungsrate pro Tag ausgehen. Wenn also 30 l fallen und man gibt den Pilzen 5 Tage für die Entwicklung ist das Wasser schon wieder weg. Heißt natürlich nicht, dass keine Pilze kommen, aber eben bei weitem nicht Alles was möglich wäre.
LG Karl
Hallo Tuppie
Ich denke Dein Pilzradar ist völlig in Ordnung und das Problem liegt eher beim Regenradar
. Das Gebiet sieht toll aus, macht aber den Eindruck, als würde sich dort erst nach 60 l/m² was tun.
LG Karl
Hallo Anna
Was für ein wunderschönes Foto
. Auch von mir Herzlichen Glückwunsch.
LG Karl
Alles anzeigenWas die Gyromitra angeht - ich kopiere hier mal einen Ausschnitt des Gyromitra-Schlüssels rein, den ich im BMG-Forum gepostet habe (er ist nur hier nicht dichotom, sondern nur eine Auflistung) - deine sieht natürlich nach Gyromitra esculenta s.str. aus. Nur die Sporenmaße sollte man wohl immer prüfen.
23. Hut braun-rot; Stiel weiß, gut ausgeprägt;Sporen 18-27 x 8-10 µm; Habitat variabel, bei Fichten oder Kiefern .............................. Gyromitra esculenta s.str.
23* wie G. esculenta s.str., aber Sporen im Schnitt etwas kleiner, Hymenium gelbbraun bis falb ockerbraun ..............................Gyromitra esculenta var. fulva
23** wie G. esculenta s.str., aber Sporen länger, bis 30 (-35) µm lang …..................................................................................…... Gyromitra esculenta var. bubaci
23*** wie G. esculenta s.str., aber Hymenium auffallend orange ….......................................................................................... Gyromitra esculenta var. aurantiaca
23**** wie G. esculenta s.str., aber insgesamt weiß bis elfenbein-weiß (albinotisch) ….................................................................... Gyromitra esculenta var. alba
Bem.: Als rein albinotische Form wohl ohne taxonomische Bedeutung
23***** wie G. esculenta s.str., aber insgesamt zierlicher; unter Laubbäumen ….........................................................................................…... Gyromitra neuwirthii
Bem.: auch van Vooren & Morerau äußern große Zweifel, ob dieses Taxon Artrang verdient (bzw. ob man nur wegen des Habitats und der Zierlichkeit überhaupt etwas abtrennen kann)
Hallo Christoph
Vielen Dank für Deinen Hinweis und den Schlüssel. Wie der Zufall so spielt, habe ich G. esculenta an diesem Wochenende (erstmals) mikroskopiert und drei Funde verglichen, konnte jedoch leider keine Unterschiede feststellen. Ein Vorkommen aus oberflächlich versauertem Fichtenwald auf Kalkboden von Samstag, die Zweiergruppe unter Lärche allerdings mit benachbarten Kiefern und die Dreiergruppe unter Kiefer lagen alle im Bereich von G. esculenta s. str.
LG Karl
Servus Karl,
tolle Funde. Byssonectria terrestris, die ja im Frühjahr verbreitet ist, hatte ich schon mehrfach gefunden. Byssonectria fusispora s.str. habe ich leider noch nie selbst gesehen. Man sieht schön, dass diese weiße Matte der Byssonectria terrestris hier fehlt. Toller Fund!
Hallo Christoph
Ich kenne B. fusispora s. str. auch nur aus dem Depot, wo die Art allerdings regelmäßig zu finden ist. Haupterscheinungszeit ist Oktober bis Dezember wobei es vorkommen kann, dass man bei einer Exkursion zehn mal fündig wird und durchaus mal über 100 Fruchtkörper an einer Stelle auftreten. Von Byssonectria terrestris habe ich nur 2 Eigenfunde von Ende Dezember und Ende März.
LG Karl
Hallo Claudia
Leider werden nicht alle Bilder angezeigt, aber auf dem ersten sichtbaren Mikrofoto glaube ich Asci ohne Ende zu erkennen, die wie eine Pallisade nebemeinander stehen. Dazwischen dürften sich dann noch Paraphysen befinden. Ich denke mit einem dünneren Präparat oder mit vorsichtigem Quetschen wirst Du fündig.
LG Karl
Eine Sonntagsrunde im NSG Brachter Wald (Depot) brachte Erhofftes und Überraschendes.
Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta)
Schwarzweiße Becherlorchel (Helvella leucomelaena)
Trockener Kahlkopf (Deconia montana) ist fast ganzjährig zu finden
Verblassender Glöckling (Entoloma pallescens) ist für diese Jareszeit im Gebiet durchaus üblich
Flaumstieliges Mist-Samthäubchens (Conocybe pubescens) auf mehr oder weniger stark verottetem Pferdedung, fand sich für diese Jahreszeit ungewöhnlich häufig
Sternmoos Häublings (Galerina mniophila) tritt im Gebiet gewöhnlich erst Ende Oktober auftritt
Spindelsporiger Aggregatbecher (Byssonectria fusispora s. str.) erscheint meist im Spätherbst
Bucheckern Holzkeule (Xylaria carpophila) war eher ein Zufallsfund in Buchenlaubstreu
LG Karl
Alles anzeigenHallo Karl,
meinst du die vielen dunklen "Dreckkrümel" im letzten Bild? Das sind alles die besagten Körnchen?
Gruß
Nosozia
Hallo Nosozia
Ja genau. Unmengen frei zwischen den Zystiden und z. T. noch innerhalb der Zellen.
LG Karl
Hallo zusamen
Ich habe noch ein Bild gefunden, auf dem es überdeutlich wird. Die gesamte Lamellenschneide ist von Körnchen umgeben, die durch Quetschen des Präparates freigesetzt wurden. Total ätzend, wenn man dann noch auf 2-sporige Basidien oder Schnallen achten muss
. Das Beispiel zeigt Entoloma chalybaeum.
Hallo Dieter
Die leptonoiden Körnchen sind bei zahlreichen Leptonien (aber nicht bei allen) vorhanden und können in Lamellentramahyphen und auch in der Hutdeckschicht in unterschiedlicher Menge auftreten. Optisch nimmt man sie, wie Du richtig schreibst, eher als Bläschen war.
Die Körnchen werden erst durch Verlezung von Zellen freigesetzt und ohne zu Quetschen sieht man sie oft nicht, weil noch zu viele Hyphen übereinander liegen. Je mehr man das Präparat quetscht, um so mehr sieht es so aus als schwirren Bläschen im Mikroskopiermedium herum. Manchmal können die so reichlich sein, dass die Beobachtung der Strukturen erschwert wird.
LG Karl
Momentan krieg ich keine Bilder vernünftig in den Beitrag eingefügt. Bild 1 zeigt Entoloma serrulatum in Wasser, Bild 2 E. serrulatum in Kongorot
Hallo Ralf
Das ins ja tolle Eindrücke, die ich leider perpasst habe.. Einiges kenne ich ja zum Glück schon aus den Vorjahren und bei der nächsten Tour bin ich sicherlich wider dabei.
LG Karl
Alles anzeigen
Salut, Karl!
Dann werden wir es ja erfahren.
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Den Gedanken an Exidia thuretiana hatte ich eingangs rasch fallen gelassen, wegen Kernigkeit.
Stehe aber Tremella encephala nach wie vor skeptisch gegenüber. Selbst junge Fruchtkörper hatte ich noch nie mit solchen flachen, scharfen Rändern gesehen. Kann aber auch sein, daß mein Bild der Art unvollständig ist.
Danke Pablo, schöne Ergänzung zum bisher dazu gesagten.
LG Karl
Ich habe das Material heute bekommen und untersucht und bin eindeutig bei Exidia thuretiana gelandet.
LG Karl
Alles anzeigenServus Karl,
super - danke für die Info! Ich bin schon neugierig... aber es eilt natürlich nicht.
LG
Christoph
Hallo Christoph
Die Exmeplare haben sich als Exidia thuretiana entpuppt.
LG Karl
Hallo Holger
Ein Jahresrückblick mit ausgezeichneten Bildern. Danke für´s Zeigen.
LG karl
Alles anzeigenServus Karl,
nur aus Neugierde: hast du in den weißen Gallertpilz aus dem ersten Thread inzwischen reinmikroskopiert?
LG
Christoph
Ich hoffe ich kriege ihn am WE. Bleibe auf jeden Fall am Ball.
LG Karl
Karl, was tust Du auf Deinem Avatar
?
Alles anzeigenHallo Karl!
Auch beim zweiten Eifelvergnügen wieder tolle Funde!
Jetzt, da Dein Avatar weg ist, wäre vielleicht die Gelegenheit, Dein tolles Bild von FB dafür herzunehmen?!
Hast Du den Link zum "Ersten Eifelvergnügen" ersetzt, oder funktioniert er jetzt wieder ohne Dein Zutun?
Hallo Tuppie
Auf dem Avatar sehe ich zwar extrem gierig aus aber in der Größe geht es gerade noch ![]()
Die Links habe ich erstzt.
LG Karl
Hallo zusammen
Nach dem Ersten Eifelvergnügen zog es mich heute mit Rainer in die Südeifel, wo uns ein Pilzfreund zu einigen interessanten Stellen führte. Da ich nicht so recht weiß womit ich anfangen soll, fange ich mal mit Weiß an. Mein bisher einziger Fund dieser Art und ein mittelprächtiges Dia, stammen vom 11.10.1998. Ein Auftakt wie im Bilderbuch.
Judasohr (Auricularia auricula-judae var. lactea)
Am gleichen Standort gab es unglaubliche Mengen von blauem Holz
. Blauer Rindenpilz (Terana caerulea) Terana caerulea 14.03.18 Lu 2.jpgTerana caerulea 14.03.18 Lu 3.jpg
Nach kurzer Suche fand sich noch ein Prachtexemplar mit frischer Zuwachskannte
Wenig später bekamen wir eine Art zu sehen, von der ich bisher nicht mal gehört hatte.
Schwarzmündiger Flechtbecherling (Plectania melastoma)
Plectania melastoma 14.03.17 LU2.jpg
Man kann ja nicht immer in die Vollen gehen und so verlief auf der Rückfahrt die Suche nach dem Märzschneckling (Hygrophorus marzuolus) ergebnislos, aber der Tag war noch längst nicht zu Ende und es zeigten sich schön entwickelte Exemplare vom
Glänzenden Schwarzborstling (Pseudoplectania nigrella)
Bisher haben wir meist junge Exemplare der nächsten Art gefunden und auch hier schon gezeigt. Bei den folgenden Aufnahmen sieht man warum der Pilz seinen Namen (Becherling) zu Recht trägt.
Kleiiger Haselbecherling (Encoelia furfuracea)
An einem Bachlauf zeigten sich die ersten jungen Exemplare von Bärlauch und nährten die Hoffnung auf ein weiteres Pilzvorkommen.
Nein Mausmann hier wird nichts unterschlagen
Zwar kaum höher als 2cm, aber die ersten, frischne Spitztmorchen sind erschienen.
Spitztmorchel (Morchella elata)
LG Karl
Salut, Karl!
Dann werden wir es ja erfahren.
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Den Gedanken an Exidia thuretiana hatte ich eingangs rasch fallen gelassen, wegen Kernigkeit.
Stehe aber Tremella encephala nach wie vor skeptisch gegenüber. Selbst junge Fruchtkörper hatte ich noch nie mit solchen flachen, scharfen Rändern gesehen. Kann aber auch sein, daß mein Bild der Art unvollständig ist.
Danke Pablo, schöne Ergänzung zum bisher dazu gesagten.
LG Karl
Alles anzeigen
Servus Christoph,
Die Tremella ist für mich aber eine junge Exidia thuretiana.
danke für diese Meinung - das war nämlich auch mein Gedanke, als ich das Foto gesehen habe.
Gruß, Andreas
Hallo Christoph und Andreas
Der Pilz ist mitgenommen worden und soll einen Kern haben. Ich bekomme den Beleg bei der nächsten Gelegenheit zum mikroskopieren.
LG Karl
Na, ihr seid ja "trollig".
Man sollte das Glückwünschen für Waldfreunde wie euch rechtschreiblich umarrangieren in "Weidmann ´s Heil".
Gar nichts morcheliges daß ihr uns noch verschweigt?
Hallo Mausmann
Weidmannsheil ist gut
und verschwiegen haben wir fast nichts. Es gab tatsächlich zwei überständige Spitzmorcheln, die wohl schon vor der Frostphase erschienen sind. Der Nachschub lässt noch auf sich warten.
Die Form eurer Tremella encephala allerdings wundert mich sehr.
Hallo Pablo
Das Bild täuscht etwas, da ich direkt von oben draufgehalten habe. M. nucleatum kenne ich eher klumpenförmig, stärker durchscheinend und bisher nur an Laubholz. Beim nächsten Fund schau ich sicherheitshalber mal durchs scharfe Glas.
Alles anzeigen
Zu den FK der Trollhand noch eine Frage: auf einigen Fotos sieht man oben auf den einzelnen "Fingern" und da, wo sie "entspringen" so kleinere, helle, rundliche Knöllchen. Gehören die auch zum Pilz, also sind das sozusagen jüngere Teile des FK, oder ist das irgendein Fremdbewuchs auf der Trollhand?
(P.S.: Könnte auch ein Trollfuß sein!
Oder waren da vielleicht doch Gnolme am Werk?)
Hallo Grüni
Geniale Zeichnungen
Die rundlichen Knöllchen gehören sicherlich zu den Trollhänden und es sieht so aus, als ob sich daraus noch weitere Finger (Zehen
) entwickeln könnten.
Was mich interessieren würde: An was wächst denn Hypomyces rosellus?
Hallo Andreas
H. rosellus wuchs auf einem nicht identifizierbaren dunklen Belag in einem hohlen Baumstamm. Ich habe die Art auch schon auf Corticiaceen gesehen.
LG Karl
Hallo Tuppie und Grüni
Genau mit diesem Hintergedanken habe ich die Aufnahme aus dieser Perspektive gemacht, zumindest was die Fingernägel angeht
. Eure Ergebnisse sind ja absolut nicht mehr zu toppen, da halte ich mich lieber zurück,
LG Karl
Hallo Tuppie
Glückwunsch zum Erstfund und dann gleich in solchen Massen.
LG Karl
