Beiträge von Karl W


    Boah, Russula Melzeri! Ganz großes Kino! Vor vielen Jahren wurde er mir mal im Schwarzwald bei einem Pätzold-Kurs gezeigt, selber konnte ich ihn noch nie finden. Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch zum Fund!
    FG
    Oehrling


    Danke Oehrling
    Du kannst Dir sicher vorstellen, dass ich fast andächtig vor dem ersten kaum einen cm großen Fruchtkörper stand und bei genauem Hinsehen wurden es immer mehr :)


    Denn zinnoberroten Täubling ........ich finde ihn soooo fotogen.........sehe ich dieses Jahr auch häufig. Er riecht nach Bleistift und ist schon beim durchschneiden sehr fest. Wenn es Dir recht ist, dann würde ich ihn hier zeigen.......aber dann ist Schluß..........schließlich ist es Dein Beitrag. Ist es überhaupt der Zinnobertäubling?


    Hallo Heidi


    So wie Du es beschreibst, wird es wohl der Harte Zinnobertäubling sein. Sicherheit zur Unterscheidung des Ockerblättrigen Zinnobertäublings geben ein Sporenabwurf oder bei älteren Exemplaren die ockerfarbenen Lamellen. Auch die Huthaut lässt sich besser abziehen als beim Harten Zinnobertäubling.


    LG Karl

    Liebe Pilzfreunde


    Nach langer Flaute endlich mal wieder reichlich Täublinge in meiner näheren Umgebung. Man hätte man sich klonen oder von Standort zu Standort beamen müssen, um Alles in schönstem Zustand zu erwischen. Durch heftigen Wind waren viele Exemplare schon nach einem Tag wieder unkenntlich und verschrumpelt. Auch diesmal war ich wieder mit Rainer unterwegs verstärkt Durch Hans (Coprinusspezi) der uns zwei seiner Gebiete vorstellte. Einige schöne Kollektionen möchte ich Euch zeigen.


    Ein recht häufige Art, die meisten bei Eichen zu finden ist. Die cremefarbenen Lamellen täuschen darüber hinweg das ihr Sporenpulver weiß ist. Hier eine Kollektion mit extremen ockerfarbenen Flecken, die gewöhnlich nur spärlich vorhanden sind aber fast nie fehlen. Der Lamellengeschmack ist nur leicht aber deutlich scharf.
    Purpurschwarzer Täubling (Russula atropurpurea)


    Ein häufiger Birkenbegleiter, der seinen deutschen Namen zu unrecht trägt. Junge Fruchtkörper können von Beginn an fast weiß sein und ausgewachsene Fruchtkörper behalten ihre rote Farbe. Bei jungen Frk. ist der Lamellengeschmack scharf aber die Schärfe vergeht rasch.
    Verblassende Täubling oder Ausblassende Birken-Täubling (Russula exalbicans)


    Eine recht farbvariable Art die auch rein violett mit nur leicht aufgehellter, olivfarbiger Mitte auftreten kann und eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Frauentäubling hat. Durch brüchige Lamellen ist eine Verwechselung jedoch leicht zu vermeiden und die Lamellen sind zumindest am Alter cremfarben.
    Papageien-Täubling (Russula ionochlora)


    Sehr kompakt und fest mit kaum abziehbarer Huthaut und meist rot überhauchtem Stiel ist diese Art kaum zu verwechseln. Der in der Literatur angegeben Geschmack nach Zedernholz, der nach längerem Probieren auftreten soll, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Hauptwirt bei uns ist die Buche.
    Harter Zinnober-Täubling (Rusula lepida) Syn.: R. rosea


    Hier noch junge Exemplare, die gerade aus dem Moos herausragen


    Eine ähnliche aussehende Art mit im Alter ockerfarbenen Lamellen und weniger festem Fleisch der oft unter Eichen votkommt ist
    Ockerblättriger Zinnober-Täubling (Russula pseudointegra)


    Ein weiterer roter Täubling der jedoch brennend scharf ist und der bei Verletzung und im Alter deutliche Gelbtöne annimmt ist am Niederrhein nicht häufig. Sein Hauptverbreitungsgebiet sind Kalk-Buchenwälder in denen er in diesem Jahr in Massen zu finden war.
    Gilbender Speitäubling (Russula luteotacta)


    Schubkarrenweise im Laubwald war die nächste Art zu finden. So typisch wie auf den folgenden Bildern ist eine Verwechskung kaum möglich. Leider verblassen die Pilze recht schnell, weisen dann eine bräunliche Hutmitte auf und der Reif verliert sich.
    Blaugrauer Reiftäubling (Russula parazurea)


    Ebenfalls zu den in deisem Jahr sehr häufig auftretenden Arten gehört ein Vertreter der Kammtäublinge. Er ist makroskopisch nur schwer von zwei ebenfalls weit verbreiteten Arten zu unterscheiden. Der Geschmack ist nicht scharf sondern allenfalls etwas kratzend und sein Geruch schwer zu beschreiben. Wenn man Glück hat, findet man eine kupferrote Verfärbung an der Stielbasis, die seine Verwechselungsarten nicht aufweisen.
    Kratzender Kammtäubling (Russula pectinatoides)


    Der Camembert-Täubling (Russula amoenolens) riecht ähnlich wie sein Name aussagt und ist im Geschmack sehr scharf. Der Milde Kammtäubling (Russula insignis) ist absolut mid im Geschmack und riecht angenehm fruchtig. Oft erscheint sein Hutrand etwas gelblich und auch sein Stiel weist häugfig gelbe Töne auf. Bei uns könne die drei Arten wild durcheinander auftreten.


    In manchen Jahren nur selten und als Einzelexemplar zu finden, scheint die folgende Art ein gutes Jahr zu haben. Die hellgelbgrünen, festfleischigen Fruchtkörper weisen oft violette Töne am Stiel auf und riechen etwas fischartig.
    Violettstieliger Täubling, auch Violettstieliger Pfirsich-Täubling genannt (Russula violeipes)


    Ebenfalls fischartig riecht ein weiterer in diesem Jahr recht häufiger Vertreter. Wie bei allen Arten seiner Gruppe verfärben sich Stiel und Lamellen bei Berührung bräunlich. Im Alter gehen die rotvioletten Töne meistens vollständig verloren und ich habe schon blass cremfarbene Exemplare gesehen.
    Fleischvioletter Heringstäubling (Russula graveolens)


    Das Beste kommt zum Schluss. Von dieser Art habe ich nur ein Dia mit 2 alten Fruchtkörpern aus dem Jahr 1998. Ein wunderschöner kleiner Täubling, der sich mir endlich mal in einer Traumkollektion gezeigt hat. Bei einem Hutdurchmesser von 0,5 -2,5 cm bezieht sich das Beste also nicht unbedingt auf die Sammler von Speisepilzen obwohl in 123pilze.de Sehr guter Speisepilz Relative Wertigkeit 1 angegeben wird :D
    Kleiner Reiftäubling oder Roter Samttäubling (Russula melzeri)


    LG Karl


    Hallo Mausmann


    Matthias Lüderitz ist natürlich eine erstklassige Adresse für ein derartiges Problem. Der kennt wahrscheinlich auch noch Arten, die aus dem üblichen Rahmen fallen oder noch nicht beschrieben sind :)
    Zur Literatur kann ich nicht anderes beitragen als Pablo
    Exemplare zur Untersuchung kannst Du mir gerne schicken wenn Du magst. Es gibt da mit C. flavipes = straminea noch eine blassgelbe Art mit fast runden Sporen.


    LG Karl


    PS. Adresse kommt mit PN

    Karl........oder jemand anders.......kannst Du mir sagen, wie lange die Tintenfische in etwa brüten?


    Hallo Heidi


    Ich habe die Hexeneier ja mit nach Hause genommen und in sehr feuchte Erde eingesenkt und diese auch feucht gehalten. Außerdem habe ich eine Plastikdose darüber gestülpt, damit die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. Unter diesen Bedingungen traten Frk. nach 3 - 5 (7) Tagen auf.


    LG Karl

    Karl W, von drei Leuten wurden, von zwei Standorten mehrere Exemplare mikroskopiert, wir wollten auf Nummer sicher gehen, dass nicht irgendwo Var. subglobosa dabei ist.


    Alles klar :) dann habt ihr sicher auch darauf geachtet, dass keine Bogenschnallen an der Baiss der Basidien vorhanden sind. Die hat nur C. incarnata und bei C. rosea feheln sie.


    LG Karl


    Die von mir aufgeführten Arten können übrigens noch deutlich länger als 10 cm werden und hitzegeschädigt ist fragilis/vermicularis nicht mehr weiß und C. fumosa sowieso nicht.
    Die Bilder bei 123 passen farblich nicht zu meinen Funden von C. fusiformis. Selbst ältere Frk. verlieren nicht so extrem Ihre Farbe.


    Hinzu kommt, dass C. fudsiformis büschelig wächst und Deine Funde zeigen allenfalls geselliges Wachstum auch wenn man die Stielbasis nicht immer sieht. Ich bleibe daher vorerst bei meiner Annahme.


    LG Karl

    Hallo abeja


    Ich habe zwischenzeitlich typisch Schlankstielige Pfeffermilchlinge mit zugespitzter Basis gesammelt und zu meiner Überraschung wurde die Milch beim Eintrocknen blass grau. Die KOH-Reaktion war je nach Stelle des Frk. mehr oder weniger deutlich. Orange war sie eigentlich nur auf dem Hut an gelblich verfärbten Stellen :rolleyes: .
    Das bestätigt zunächst deine Beobachtungen. Gestern habe ich erfahren, das die Arten weder über den Habitus noch über Milchverfärbung oder KOH-Reaktion zu trennen sind.
    Eine sichere Trennung sei nur über die Huthautstruktur möglich.


    LG Karl


    https://link.springer.com/article/10.1007/s11557-013-0931-5


    Ich finde die Bilder farblich durchaus typisch, kann keinen Blaustich erkennen auf meinem Monitor.


    Hallo Andreas


    Ich habe ja auch nur von einem Bild geschrieben. Bild Nr. 3 hat zumindest auf meinem Monitor einen Blaustich. Der Rest passt.


    LG Karl

    Hallo Gerd


    Ich sehe nichts, das gegen R. decipiens spricht. Die braunfleckige, grauende Stielbasis passt gut und der Rest auch, wobei ich unterstelle, dass keine violettlichen Töne vorhanden waren, sondern ein Bild einen Blaustich aufweist.
    Da bei allen Fruchtkörpern die charakteristischen Flecken von R. maculata fehlen und diese Art auch meist Orangettöne aufweist, würde ich die ausschließen.


    LG Karl

    Hallo Maria


    Ich möchte den Igelstäubling nicht ausschließen, aber besonders beim Schnittbild erscheinen mir die Stacheln im Verhältnis zum Durchmesser sehr kurz. Einfach mal weiter beobachten, um sicher zu sein.


    Hier mal im Größenvergleich mit einer Bucheckern-Fruchtschale


    LG Karl

    Hallo Maria


    Ich stimme Stefan 100%ig zu. Momentan beobachte ich eine größere Gruppe und will täglich ein Bild machen um die Entwicklung festzuhalten. Das Ergebnis gibt es dann irgenwann hier zu sehen.


    LG Karl


    Keine Ochsen in diesem Jahr?


    Besonders freue ich mich, endlich mal verlässliche und belastbare Abbildungen von Boletus roseogriseus (Alltagsgebrauch!!!) aus Deutschland zu sehen. Wunderbar mit bräunlichem Stielfleisch, ohne eine Spur von Rosa. :thumbup:


    Hallo Pablo


    Auf die Ochsen warten wir noch, aber vielleicht gibt es am Wochenende welche.


    Rainer hatte B. roseogriseus schon vorletzte Woche, als ich noch in Urlaub war und hatte die Bestimmung absichern lassen. Hier noch einige Bilder von ihm, die sich noch vergrößern lassen.


    LG Karl


    Danke für Deinen Beitrag, dass rückt mein Bild der Boleten wieder etwas gerade :)


    LG Karl

    Liebe Pilzfreunde


    Nach den erfreulichen Funden vom letzten Dienstag war am gestrigen Sonntag eine weitere Tour mit Rainer fälilg. In der recht trockenen Nordeifel gab es an einem bekannten Standort Satansröhrlinge. Vor knapp einer Woche waren laut Auskunft eines Pilzfreundes noch keine Exemplare zu sehen und innerhalb einer so kurzen Zeit gab es schon zahlreiche total überständige Exemplare. Nach kurzer Suche fanden wir jedoch noch ein halbwegs intaktes Exemplar und weiteren Nachschub. Bei den wissenschaftlichen Namen komme ich langsam nicht mehr mit. Gerade hat man sich an Rubroboletus gewöhnt, so sollen jetzt verschiedene Arten plötzlich zu Suilellus umkombiniert worden sein. Bis sich die Wissenschft geeinigt hat, bleibe ich mal beim guten alten Boletus :)
    Satansröhrling (Boletus satanas)


    In einigen Waldgebieten der Südeifel hat es wohl ergiebigere Niederschläge gegeben, was auch an verschiedenen Begleitpilzen erkennbar war. Zunächst suchten wir einige noch unbekannte potentielle Röhrlingstandorte auf und entdeckten ein Gebiet mit zahlreichen Täublingen, Milchlingen und weiteren Arten. So eindrucksvoll ein Bericht auch erscheint, so muss an dieser Stelle mal gesagt sein, dass jahrelange Suche nach geeigneten Standorten, zahlreiche Entäuschungen und tausende Fahrkilometer hinter den Ergebnissen stehen. Besonders mein Freund Rainer ist hier nicht hoch genung zu loben, da er wohl den größten Anteil an der Erforschung der Röhrlinge der Eifel hat.


    An einem bekannten Röhrlingsstandort zeigte sich ein schon arg von Schleimratten gebeutelter Hellhütiger Purpur-Röhrling (Boletus rhodoxanthus)


    Zwei junge Exemplare konnten erst nach sehr genauer Betrachtung identifiziert werden. Rote Flecken und Schnittbild lieferten den entschiedenden Hinwies.
    Weinroter Purpur-Röhrling (Boletus rubrosanguineus)


    Als Beifang wure ein zumindest außen fast unversehrter Sommersteinpilz (Boletus aestivalis) abgelichtet


    Auch ein makelloses Exemplar der Düsteren- oder Porphyrröhrlings (Porphyrellus porphyrosporus) wurde nicht verschmäht


    Dann kam etwas Besonderes. Ein erst 2014 beschriebener Verwandter des Anhängselröhrling, dessen Bestimmung abgesichert ist. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, findet hier eine PDF-Datei https://en.wikipedia.org/wiki/Butyriboletus_roseogriseus Möglicherweise haben wir die Art schon früher gesehen aber als B. fuscoroseus fehlbestimmt.
    Rosahütiger Anhängsel-Röhrling (Bytyriboletus roseogriseus)


    Zu meinen Lieblingspilzen gehört besonders in so jungem Zustand
    Gelbporiger Raufuss (Leccinum crocipodium)


    Zum Einmarsch der Imperatoren gesellte sich ein Pilzfreund auf der Durchreise zu uns, den wir nicht enttäuschen mussten. Rainer hatte am Vortag ein Waldstück mit einem weiteren Standort entdeckt. Zusätzlich gab es an den Standorten der Vorwoche Nachschub und die vorhandenen Exemplare hatten sich prächtig weiter entwickelt. Die Art blaut bei Berührung und im Schnitt extrem stark, aber da die Bestimmung gesichert ist, wollten wir keine Exemplare beschädigen.
    Gelbhütiger Purpur-Röhrling (Imperator luteocupreus) am neuen Standort


    Exempare vom alten Standort


    Ich hoffe Climbingfreak ist nicht zu sehr enttäuscht, dass es wieder keine Phlegmacien gibt, aber er mag ja auch den Satan :D


    LG Karl


    Ich hatte sie als Agaricus subperonatus abgetan weil keine 2 Meter daneben ein solcher stand.


    Hallo Jörg


    A. subperonatus kann durchaus so vorkommen. Bei A. bohusii ist die Stielbasis spindelig und die Exemplare teilweise fest miteinander verwachsen, was ich in Deinem Fall nicht glauben kann.


    LG Karl

    Hallo Rainer


    Ich wusst doch, das ich sowas mal gesehen habe. Der Ring auf Bild 2 ist doch eindeutig verschiebbar. Eine helle fast glatte Art wurde als Leucocoprinus heimii beschrieben und von Vellinga mit M. ecoriata gleichgesetzt. Ludwig sieht die Art als M. excoriata var. heimii an.


    LG Karl

    Liebe Pilzfreunde


    Fast jedem ist es wohl schon so ergangen. Man hat eine bestimmte Vorstellung von einem Pilz den man unbedingt mal finden möchte und steht plötzlich fast ehrfürchtig davor. Eigentlich wollte ich nur überprüfen ob an einem bekannten Standort der Satansröhrling endlich auftaucht. Vom Fahrrad aus fielen mir rausgerissene Pilze ins Auge, die an Waldchampignons erinnerten und ich sah mich etwas genauer um. Plötzlich sah ich ein dichtes Büschel von braunhütigen Pilzen und dachte kurz an den Büscheligen Egerlingsschirmling (Leucoagaricus americanus) aber nach einem Blick auf die gefärbten Lamellen war der Fall klar. In NRW wurde der Pilz wohl nur einmal im Jahr 2006 gefunden und wie ich inzwischen feststellen konnte sogar am gleichen Standort.


    Spindelfüssiger Egerling (Agaricus bohusii)


    Ach ja, der Satansröhrling war auch am Start, aber das war plötlich irgenwie nebensächlich :)


    LG Karl


    Hallo Karl !


    Ich bin ziemlich siecher das gehet um Cantharellus melanoxeros nicht weil am ende Juni in Dubrovnik ein Pilzfreund hat mich Bilder von letztjährige Fund gezeigt und auch in jüngere zustand , sie schaut ganz anderes als dein Fund , haben nicht so kräftige gelbe Farbe und stiel ist sehr dünn .
    LG beli !


    Hallo Beli,


    lies mal, was ich zu dem Bild geschrieben habe ;) Wir kennen diesen und weitere Standorte seit Jahren und haben die Art in allen Altersstadien gesehen. Sehr kleine Fruchtkörper können sogar richtig leuchtend gelb sein und die Stiele sind im Bild oben doch überhaupt nicht zu sehen :)


    Hier mal eine Kollektion von 2014 im Abstand von 2 Wochen.


    LG Karl

    Hallo zusammen


    Nach https://www.pilzforum.eu/board…r-und-rada-in-der-eifel-i
    und https://www.pilzforum.eu/board…r-und-rada-inder-eifel-ii


    möchte ich Euch den Rest nicht vorenthalten. Der vorangegangene Regen hatte zwar Einiges unbestimmbar gemacht, wie z. B. Risspilze, aber für einen Kurzbericht reicht es noch ;)


    Ich fange mal mit einer häufigen gut bekannten Art an, von der es neben gefühlten 100 unansehnlichen Exemplaren noch zwei junge Prachtstücke gab.
    Perlpilz (Amanita rubescens)


    In frischem Zustand präsentierten sich auch einige Panterpilze (Amanita pantherina)


    Wesentlich seltener ist da schon der Gelbflockige Wulstling (Amanita franchetii)


    Erstaunt waren wir über das frühe Erscheinen des Riesenrötlings (Entoloma sinuatum)


    Im Übergang zu Kiefern auf Kalkboden erschien der Kupferrote Gebfuß (Chroogomphus rutilus)


    Erst zum zweiten mal fanden wir in dem besuchten Gebiet die Becherkoralle (Artomyces pyxidatus)


    In so jungem Zustand nicht sicher zu bestimmen ist der nächste Kandiddat. Die Benennung ist nur möglich, da wir die Art im letzten Jahr an genau dem gleichen Standort bereits mit teilweise schwarzer Verfärbung vorfanden. Schwärzender Pfifferling (Cantharellus melanoxeros)


    An einer Stelle lugte etwas orangenes aus dem Boden. Ein Pilz für Ralf? Vielleicht eine Scutellinia? Nein das orangefarbene Etwas entpuppte sich als
    Karottentrüffel (Stephanospora caroticolor)


    Schlauchpilze sollen nicht völlig fehlen. Oft findet man blaugrün durchgefärbtes Holz ohne Fruchtkörper, doch diesmal hatten wir Glück.


    Kleinsporiger Grünspanbecherling (Chlorociboria aeruginascens)


    LG Karl