Hallo Tuppie,
da hattest Du ja Glück, dass er nicht davon gehoppelt ist ![]()
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Christoph,
ich habe zwar kein Equipment zur Beobachtung, aber immer wenn ich auf einer Berghütte übernachte, schau ich mir mit Begeisterung die Sterne an. Es ist einfach großartig, wenn man gefühlt 3x soviele Sterne sieht wie in einem städtischen Großraum.
LG Karl -
Hallo Christoph,
ich habe zwar kein Equipment zur Beobachtung, aber immer wenn ich auf einer Berghütte übernachte, schau ich mir mit Begeisterung die Sterne an. Es ist einfach großartig, wenn man gefühlt 3x soviele Sterne sieht wie in einem städtischen Großraum.
LG Karl -
Hallo Björn,
wie immer hast Du Deine Funde super präsentiert
An Panaeolus acuminatus (in älteren Büchern P. caliginosus) habe ich keinerlie Zweifel. Der glockige Hut, der im Verhältnis zum Hutdurchmesser lange und vollständig bereifte Stiel und die Mikros passen perfekt. Übrigens lohnt sich ein Blick auf die sehr zahlreichen, teilweise büscheligen Kaulozystiden, auch wenn der Pilz damit schon fast überbestimmt ist
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LG Karl -
Muss noch rausfinden, wie genau man die Ammoniak-Reaktion überprüft. Bei Ludwig ist zu lesen, dass sich im mikr. Präparat an den Lamellenbruchstücken in Ammoniak feine lange Kristallnadeln ausbilden. Habe mir Bilder im Netz angeschaut. Bedeutet also die Lamelle in 25% Ammoniak einlegen. Bin etwas vorsichtig was Ammoniak anbetrifft.
Hallo Sebastian,
ich nehme ein Bruchstück einer Lamelle und ein bis zwei Tropfen Ammoniak direkt auf einem Objektträger, lege ein Deckgglas drauf und drücke es leicht an. Bei einer sehr starken Reaktion sieht man die Kristallnadeln schon nach 20 Minuten. Habe auch schon gelesen, das man das Präparat über Nacht in den Kühlschrank legen kann.
LG Karl
PS. in älteren Schlüsseln wird die NH3-Reaktion noch als hartes Kriterium verwendet. Es hat sich jedoch erwiesen, dass die Reaktion bei manchen Arten nicht konstant ist. Bei den im Schlüssel aufgeführten Arten, solte es aber passen. -
Hallo Sebastian,
die Frage nach dem Alleinstellungsmerkmal lecythiforme Zystiden für Conocybe kann man mit ja beantworten. Zu beachten ist natürlich, das es ähnliche Formen von Zystiden in anderen braunsporigen Gattungen gibt, die dann aber eher kegelpinförmig aussehen, nicht so dünne Hälse haben oder deren Bauchteil schlanker ist. Im Zweifelsfall hilft dann ein Blick auf die Hutdeckschicht, die bei Conocybe mehr zellig und bei z. B. Galerina hyphig ist.
Du hast den Fund sehr gut bearbeitet und bist so weit gekommen, wie es mit der verwendeten Literatur möglich ist
Hausknecht schlüsselt in Fungi Europaei Band 11 insgesamt 16 Arten in der Sektion Mixtae auf CONOCYBE-KEY FE 11.zip. Wie bereit von Matthias angesprochen, spricht sehr viel für C. tetrasporoides OestZPilz_12_0041-0083.pdf OestZPilz13 (2004) 153 ff.pdf.
Conocybe tetraspora wurde von Singer aus Südamerika beschrieben und wird von Hausknecht als identisch mit C. subpubescens angesehen, hat also mit Deinem Fund nichts zu tun.
LG Karl -
Hallo Sebastian,
mit welchem Schlüssel hast Du denn gearbeitet? C. juniana hat überwiegend kopfige Kaulos, C. ochrostria hat keine kopfigen Kaulos und C. pseudocrispa kann man schon makroskopisch ausschließen. Du musst schon bei den Arten mit gemischten Kaulozystiden suchen zu denen von Deinen Kandidaten lediglich C. subpubescens gehört. C. subpubescens sollte jedoch Sporen deutlich über 10 mµ haben.
LG Karl -
Hallo Claus,
das Kompliment an Oehrling kann ich natürlich nur unterstreichen und zur Abrundung des Beitrags habe ich aus meinem Fundus noch zwei Aufnahmen von R. romellii rausgesucht, die die Variabilität der Art erahnen lassen. Bild 1 ist übrigens am gleichen Tag im gleichen Wald aufgenommen, wie das oben gezeigte Bild von R. curtipes .
LG Karl -
Hallo Werner,
leider sind etliche Bilder nicht zu sehen.
LG Karl -
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Hallo Björn,
vorgestern war ich mit Jochen nochmal dort und wir hatten ebenfalls Köttel mit ergiebigen Funden, die von Hans noch untersucht werden. Coprinellus pusillulus ist wohl auch vorhanden und gut kenntlich (als guter Hinweis), wenn man die kleinen ockerfabigen Köpfchen im jungen Stadium (links im Bild) ebenfalls findet.
Das "Monstrum" auf Deinem Bild links kann übrigens sehr gut Corpinopsis nivea sein.
LG Karl -
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Hallo zusammen,
ich habe die Diskussion mit Interesse verfolgt und hänge mal einige Bilder an, die schon mehrfach den Namen gewechselt haben
2x Amanita umbrinolutea im Fichtenwald. Erst jetzt fiel mir auf, dass die Natterung des Stiels erst bei älteren Exemplaren deutlich zu sehen ist. Möglicherweise hat das ja früher auch schon zu Bestimmungsproblemen geführt.
Amanita battarae im thermophilen Kalklaubwald
LG Karl -
Hallo zusammen,
ich habe die Diskussion mit Interesse verfolgt und hänge mal einige Bilder an, die schon mehrfach den Namen gewechselt haben
2x Amanita umbrinolutea im Fichtenwald. Erst jetzt fiel mir auf, dass die Natterung des Stiels erst bei älteren Exemplaren deutlich zu sehen ist. Möglicherweise hat das ja früher auch schon zu Bestimmungsproblemen geführt.
Amanita battarae im thermophilen Kalklaubwald
LG Karl -
Das Haselnussaroma wird von dem Stoff Filberton erzeugt.
Hallo Marcel,
hast Du auch einen Literaturhinweis für das Vorkommen von Filberton in Täublingen oder anderen Pilzen?
LG Karl -
Danke Karl, das ist sehr hilfreich aber auch ein bisschen entmutigend.
An dem Punkt war ich auch mal aber das ändert sich rasch wieder
Hilfreich ist es auf jeden Fall, mal einen gut bekannten Täubling komplett durchzuarbeiten und die festgestellten Merkmale mit der Literatur zu vergleichen.
LG Karl -
Hallo Claudia,
hier nun die angekündigte Ergänzung zu Russulasporen. Das Ornament kann von isoliert bis nahezu vollständig netzig mit allen denkbaren Übergängen gehen. Ebenso variabel ist kann die Höhe des Ornaments sein. Die genannten Merkmale haben innerhalb einer Art ja sogar innerhalb einer Kollektion eine gewisse Schwankungsbreite.
Im Mikroskop siehst Du das natürlich nie so wie gezeichnet sondern musst Dir durch vorsichtige Fockkusieren einen Eindruck verschaffen. Häufig siehst Du erst dann feine Verbindungslinien bei einem Ornament, welches zunächst vollständig isoliert wirkt. Die "Kugeln" auf deinem ersten Sporenbild sind elipptische Sporen, die quasi senkrecht stehen und beim Messen der Länge falsche Ergebnisse liefern. Bei Deinem letzten Sporenbild liegt die Fokkussierung ungefähr im optischen Schnitt. In dieser Position wird gemessen (ohne Ornament) und man sieht ob und wenn ja wie hoch die Warzen, Stacheln oder Grate in etwa sind. Du brauchst also immer mindestens zwei Bilder von einer ausreichenden Anzahl Sporen. Hier noch Bilder vom gleichen Präparat in mehreren Ebenen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
auf Willkommen bei den Pilzen Deutschlands kann jeder ohne Registrierung zugreifen und Verbreitungskarten sowie Bilder ansehen.
Registrierte Teilnehmer können sich genauere Fundangaben ansehen, wobei an die Registrierung keine Mitgliedschaft bei der DGfM erforderlich ist.
Registrieren
Hier gibt es noch einige Infos Das Portal der Pilze Deutschlands
LG Karl -
Hallo Claudia,
Die genaue Sporenpulverfarbe von Täublingen ermittelt man am Besten, indem man das SPP zusammenschabt und zwischen zwei Objektträger bringt. Durch vorsichtiges Bewegen gegeneinander entsteht dann eine gleichmäßig dünne Schicht und ermöglicht den Vergleich mt einer entsprechenden Farbskala. Legt man das so entstandene Präparat auf weißes Papier, so erkennt man auch blasse Cremetöne, die man andernfalls für weiß halten könnte, was auf Deinen Pilz natürlich nicht zutrifft.
Beispielbild:
Basidien und Zystiden haben bei Russula nur selten taxonomischen Wert und auf Ihre Betrachtung kann man meist verzichten.
Die Huthaut von Täublingen kann verscheidene Elemente enthalten, die meistens in Kongorot ausreichen gut zu beurteilen sind. Ich nehme am Liebsten Kongo/SDS. Vorher ist jedoch zu beachten, dass kein Hutfleisch mehr mit ins Präparat gelangt. Das sind die runden Zellen auf Deinem Bild, durch welche alles überdeckt wird. Wenn Du langsam ein Stückchen Huthaut abziehst und die Rückseite anschaust, hast Du meistens eine Ecken, an der kein (weißes) Fleisch mehr hängt. Andernfalls musst Du es mit einer Rasierklinge abschaben. Von einer Stelle ohne Fleisch schneidest Du dann ein Stück ab, welches Du mit Kongorot anfärben und betrachten kannst. Eine gute Möglichkeit ist es einen sehr dünnen Streifen mit der Rasierklinge abzuschneiden, wobei sehr dünn möglichst weniger als ein 0,2 mm ist. Das angefärbte Präparat etwas quetschen. Meistens liegen die zur Beurteilung erforderlichen Elemente zumindest an einer Seite dann schon frei.Die Elemente mit dem grieseligen Inhalt sind Pileozystiden (Dermatozystiden), die übrigen Elemente sind Endzellen der Huthautbekleidung und werden oft als Haare bezeichnet. Dann gibt es noch die sogenannten inkrustierten Primordialhyphen, die ich bei Deinem Pilz 2 allerdings nicht erwarte.
Russalasporen sind immer ornamentiert und zu besseren Beurteilung nimmt man Melzer, weil sich das Ornament färbt und besser zu beurteilen ist. Dazu später mehr
LG Karl -
Hallo Malone,
ich schließe mich der Meinung von Bastian an. Die beiden letzten Bilder sind ziemlich nah an Dactylorhiza fuchsi, der Rest sind Hybriden zwischen D. fuchsii und D. majalis. D. majalis blüht meist ein bis zwei Wochen früher als B. fuchsii und die Hybriden.
LG Karl -
Hallo Claudia,
die Schwärztäublinge haben weißes Sporenpulver und Gujak ist in Sekundenbruchteilen stark positiv., womit der zweite Fund nicht dazu gehört. Du wirst sicher mal R. nigricans finden und solltest die Reaktion dann mal testen.
Leider habe ich momentan keinen Namensvorschlag für Nr. 2
LG Karl -
Seid ihr mit meiner Bestimmung einverstanden?
Hallo Romana,
mit der Bestimmung bin ich sehr einverstanden. D. subviscida schwebte mir schon vor, als Du geschrieben hast "Ich hab versucht, die Huthaut abzuziehen, doch das gelang mir nicht, auch mit anfeuchten nicht." Ich bin inzwischen dazu gekommen meine Aufzeichnungen und Literatur durchzusehen und habe keinen Zweifel. Schön, dass Du selbst zu einem Ergebnis gekomen bist
LG Karl -
Hallo Jörg,
schöne Funde von denen wir hier nur träumen können. Der Täulbing erinnert sehr an R. grisea welcher gelegentlich getönte Stiele bestizt. R. ionochlora ist makroskopisch schwer zu unterscheiden. Für R. olivacea erscheinen mir die Lamellen zu hell.
LG Karl -
Hallo Claudia,
wie oben erwähnt gibt es bei den Compactae noch unbeschriebene Arten.
Der zweite Täubling scheint was Anderes zu sein. Gujakreaktion ist bei allen mir bekannten Compactae schnell und stark. Die Ermittelung der SPP-Farbe ist unerlässlich. um weiter zu kommen.
LG Karl
