Hallo Benni
Ein Achromat ist einfach gesagt eine Nahlinse mit Farbkorrektur. Welchen Dioptrienwert Du wählst, hängt von dem Abbildungsmaßstab ab, den Du erreichen möchtest und natürlich vom eingesetzten Objektiv ab.
LG Karl
Hallo Benni
Ein Achromat ist einfach gesagt eine Nahlinse mit Farbkorrektur. Welchen Dioptrienwert Du wählst, hängt von dem Abbildungsmaßstab ab, den Du erreichen möchtest und natürlich vom eingesetzten Objektiv ab.
LG Karl
Hallo Andreas
Die Lamellen wirken zwar etwas hell, aber wenn die SPP-Farbe stimmt, sehe ich nicht, das gegen R. integra spricht.
LG Karl
Hallo Ingo und Pablo
Ich habe mich etwas in die Agaricus-Arbeit von Parra (Fungi Europaei 1a) eingelesen. Er führt neben A. essettei und A. sylvicola noch A. abruptibulbus als eigene Art, wobei auch von A. abruptibulbus (ursprünglich aus Amerika beschrieben) europäische Kollektionen vorliegen. Eine Trennung ist mir auch nach mehrmaligem Lesen ohne DNA-Analysen nicht möglich. Am meisten überrascht, dass die Abbildungen von A. sylvicola eine stark abgesetzte zum Teil rechtwinklig abstehende Stielknolle besitzen womit ein mögliches makroskopisches Merkmal zur Trennung wegfällt. Im Schlüssel erfolgt die Trennung Sporen breiter oder schmaler 4,8 µm, wobei dann A. essettei bei beiden Alternativen ausgeschlüsselt wird. Die Trennung im Schlüssel erfolgt dann über die Positonen einzelner Basenpaare, wenn ich das richtig sehe. Für Feldmykologen jedenfalls ein echter Witz und ich kann nur von der Anschaffung des Buches abraten, zumal noch neue Arten beschrieben werden, die wohl auch nur mittels Sequenzierung zu trennen sind.
LG Karl
Hallo Mario
Ohne Mikro und genauere Angaben kann ich leider keine nähere Aussage machen, außer das es nicht I. mixtilis ist . Es gibt etliche gerandet knollige Arten mit und ohne Cortina und sowohl bei Glatt- als auch bei Eckigsporern.
LG Karl
Hallo Eike
Die warzig/noppigen Velumzellen sprechen für eine Art aus der Subsektion Narcotici, die jedoch alle wesentlich größerer Zystiden besitzen. Könntest Du das mal überprüfen? Kann es sein, das Du C. radicans meinst und nicht C. radianas (habe ich jedenfalls noch nie gehört). Die Sporen passen wirklich nicht, da sie für diese Art zu schmal sind. C. narcoticus könnte schon eher hinkommen. Beide stehen in der gleichen Subsektion.
LG Karl
PS. Ich meine natürlich die alten Subsektionen von Coprinus, heute stehen die Arten in Coprinopsis
Hallo zusammen
Das gelbe Basismyzel ist für mich das einzige sichere Merkmal zur Unterscheidung von X. ferrugineus und X. subtomentosus. Blauen der Fruchtkörper und auffallend gelb leuchtende Röhren können die Bestimmung nur abrunden, da sie vom Alter der Fruchtkörper und/oder der Witterung abhängig sind. Auch bei Hutfarbe und Stielzeichnung (glatt oder adrig/netzig) kommen Übergänge vor. Der Pilz von Mario ist sicherlich X. ferrugineus, da die Gelbfärbung des Basismycels m. E. deutlich genug zu sehen ist. Pablo wird sich zu seinem Exemplar sicherlich noch äußern. Als Anhang noch meine schönste Kollektion von X. ferrugineus, deren Fleisch völlig ohne Blautöne war.
LG Karl
Hallo Wildpilz
Damit hat sich Täubling ja endgültig erledigt. Leider machst Du immer noch keine weiteren Angaben wie: Größe, Hutoberfläche schleimig, schmierig oder trocken. Das solltest Du auch mit angefeuchtetem Finger prüfen oder Hut an die Lippe halten. Weitere Angaben findest Du hier: http://www.pilzforum.eu/board/…ngaben-zur-pilzbestimmung
LG Karl
PS. Der Nordische Milchling ist in Wikipedia gut beschrieben.
Hallo Markus,
Danke für die "Blumen". Ich werde mich bemühen, Dein Vertrauen auch weiterhin zu rechtfertigen. Im Text stand übrigens - Größe ungefähr 2cm -, sonst wäre ich auch nicht drauf gekommen.
LG Karl
Hallo Hanni
C. friesii ist frisch deutlich orange gefärbt. Wahrscheinlich hast Du normale Pfifferlinge gefunden.
LG Karl
Hallo Wildpilz
Das Milchen siehst Du am Besten, wenn Du die Lamellen mit einem Messer anritzt. Auf dem Foto am Beispiel des Hainbuchenmilchlings zu sehen. Das heißt nicht, dass ich Deinen Pilz für diese Art halte. Nordischer Milchling ist durchaus eine Option.
LG Karl
Markus: Deine Bedenken kann ich gut verstehen. Wenn ich die Art nicht schon so gesehen hätte, wäre ich mit meiner Einschätzung sicher zurückhaltender gewesen. Schau Dir mal den Winzling in der Mitte unten an. Leider habe ich davon keine isolierte Nahaufnahme gemacht.
Gerd: Die Bilder 1 - 4 von Christian zeigen den Gleichen Fruchtkörper in verschiedenen Ansichten und auf Bild 1 ist er doch deutlich runzlig
LG Karl
Hallo Ralf
Schöner Bericht mit guten Fotos! I. mixtilis kommt mir riesig vor. Kenne ich nur mit 2- 3 cm Durchmesser und fast immer im Nadelwald. Möglicherweise täuscht die Größe im Bild ja auch.
LG Karl
Hallo Hans
Ich tippe auf I. maculata, wegen des weißen Velums auf dem Hut.
LG Karl
Hallo Christian
Da fällt mir nur Wurzelnder Schleimrübling mit abgebrochener Wurzel ein.
LG Karl
[hr]
Jetzt bin ich mir sicher. Hier ein Bild von einem etwas weiter entwickelten Exemplar.
Hallo Andreas
Klasse portraetiert! Der Stiel von R. aurora ist nicht immer netzig, oder das Netz ist nur an der Stielspitze vorhanden und unter der Lupe erkennbar. Die Darstellung auf Fotos ist durch die weiße Farbe schwierig. Hier mal eine Blende unterbelichtet und geschärft. Die SV-Reaktion funktioniert auch auf den Lamellen.
LG Karl
Gerade erst gesehen, das das Bild nicht den aktuellen Namen zeigt. Wahrscheinlich noch aus Pilze der Schweiz übernommen. R. aurora ist auch im Index fungorum der gültige Name.
Hallo Andreas
Für den Lackporling würde mir G. resinaceum besser gefallen.
LG Karl
Hallo Hans
Du bist wohl auf dem richtigen Weg. Um eine Kontrolle der Cheilozystiden wirst Du aber nicht herumkommen.
V. caesiotincta wird von manchen Autoren synonym zu V. murinella gesehen. Cheilozystiden mehr oder weniger flaschenförmig (breite Basis mit ausgezogener Spitze) und bis zu 70 µm lang. V. hypopithys hat Cheilozystiden bis über 100 µm Länge. Die Form der Sporen spricht eher für V. murinella, da diese bei V. hypopithys etwas gedrungener sind.
LG Karl
Hallo Stefan
Das Sporenpulver auf dem dünnen Ring wirkt recht dunkel, weshalb mir der Gedanke an einen Träuschling kam. Bei meinem Fund war der Geruch eher pilzlich/banal. Laut Literatur soll der Geruch gelegentlich an coconut erinnern. S. inuncta hat feucht einen ziemlich schmierigen Hut, was möglicherweise weiter hilft.
Die späte Erscheinungszeit spricht nicht unbedingt gegen A. praecox. Ich hatte schon Exemplare im November, die ich erst nach Mikroskopie zuordnen konnte. Ohne Sporenabwurf wird es wohl keine Sicherheit geben
LG Karl
Hallo Stefan
Der Voreilende Ackerling scheint (auf meinem Monitor) einen violettlichen Ton in den Lamellen zu haben. Da könnte ich mir Stropharia inuncta vorstellen.
LG Karl
Hallo Gabor
Nett von Dir zu hören. Das Gedicht ist einfach nur herrlich.
LG Karl
Hallo Pablo
Der Geruch war kaum wahrnehmbar. Bei drei Exemplaren konnte ich mir den Luxus erlauben, bei einem die Lamellen zu quetschen. Der Geruch war schwach "pilzig", aber nicht deutlich mehlig.
LG Karl
Liebe Pilzfreunde
Bevor ich am Freitag zu einem wahrscheinlich pilzfreien Urlaub ins Hochgebirge aufbreche, hier noch einige hübsche Pilze. Eigentlich war ich nur zur Begutachtung eines Röhrlings auf seinen Speisewert gebeten worden, der sich als völlig überständiger und nicht mehr bestimmbarer Filzröhrling entpuppte. Auf die Bemerkung: "Hier gibt es noch andere Pilze" und einen ersten Blick gab es nur noch eins. Ab nach Hause um Kamera und Stativ zu holen. Da läuft man sich manchmal die Hacken ab und kommt mit träneneden Augen nach Hause und dann so was.
Kleinsporiger Olivschnitzling (Simocybe centunculus)
Ach, sicher ein unreifes Stummelfüsschen (Crepidotus). Nach Sporenabwurf und Mikroskopie das erfreuliche Ergebnis. Ein nur 1 cm großer Verwandter des Mehräslings (Clitopilus prunulus).
Blassblättriger Räsling (Clitopilus hobsonii)
Ein kleines Schmuckstück. Orangeroter Helmling (Mycena acicula)
Beim nächsten hatte ich was interessanteres erwartet. Wer kommt bei einem Einzelexemplar mit 5mm Hutdurchmesser, das seitlich aus einem bemoosten Holzstumpf herausragt auf
Hasenpfote (Corpinopsis lagopus; Synonym Coprinus lagopus)
Und zum guten Schluss für mich ein Erstfund.
Bräunender Mehlschirmling (Cystolepiota pulverulenta) begleitet vom Halsbandschwindling (Marasmius rotula)
LG Karl
Schon im letzten Jahr tauchte ein Einzelfruchtkörper auf, den ich als I. dulcamara angesehen und nicht näher untersucht habe. In der letzten Woche kamen mehrere Fruchtkörper unter einer Mini-Birke. Hutdruchmesser max. 2,5 cm, Lamellen ohne olive Töne (Schneide bei aufgeschirmten Frk. braun). Auch bei dem jungen Fruchtkörper nur spärliches Velum, was nach Starkregen nicht unbedingt etwas zu sagen hat.
Kaulos: nur an der Stielspitze
Cheilos: dünnwandig, mehrfach gegliedert mit oft stark erweiterten Endzellen. Die braungefärbten Cheilos waren meistens kollabiert.
Sporen: 8,5 - 9,8 x 5,1 - 5,7
Ich komme auf nicht anderes als I. fuscomarginata
Kaulos 400-fach
Cheilos in Wasser
Cheilos in Kongorot
Sporen
LG Karl
Hallo Holger
Für Schleierlinge bevorzugt 40 %. Besonders bei älteren oder durchwässerten Fruchtkörpern bekommt man damit noch zuverlässige Ergebnisse. Bei Täublingen funktioniert 40 % auch, wobei mir eigentlich nur die Unterscheidung von R. foetens/subfoetens (subfoetens im Fleisch gelb) und R. insignis/pectinatoides (insignis Stielbasis und bei sehr jungen Frk. Hutrand orange) einfällt. Bei R. insignis funktioniert auch konz. Ammoniak.
3% KOH verwende ich nur zum mikroskopieren (z.B. Gelbfärbung der Zystidenwände bei Inocybe, Sporen der meisten Braunsporer, aufquellen von Exsikkaten).
LG Karl
Hallo Stefan
Versuche es zunächst mal mit Kongorot und einem dünnen Präparat von der Stielspitze, wo die Kaulos meistens reichlicher zu finden sind. Wie Ditte schon schrieb "ein Fädchen abziehen" heißt so dünn wie möglich, das man durch das Präparat hindurch sehen kann. Wenn der Stiel schon abgegriffen ist, nimm das Präparat an einer Stelle, an der unter der Lupe noch Reif zu erkennen ist.
LG Karl
Du solltest auch mit dem Feintrieb in mehreren Ebenen suchen, dann klappt es sicher.
