Auch wenn ich nur meine Vorredner wiederhole: Ganz, ganz tolle Bilder!!!
LG Karl
Auch wenn ich nur meine Vorredner wiederhole: Ganz, ganz tolle Bilder!!!
LG Karl
Hallo Karl,
dein Pilz könnte Chloroscypha sabinae sein. Vielleicht mal in diese Richtung recherchieren.
Hallo Björn
Danke für den Hinweis. Runde Sporen haben mich inzwischen zu Pithya geführt und das Substrat zu P. cupressina.
LG Karl
Hallo Björn
Was für ein Zufall! Gestern hatte ich was ähnliches an Juniperus sabinae. Leider waren die größten Frk. (bis 1 mm) Bild1 etwas angetrocknet under Rest Bild 2 noch nicht reif. Habe noch nicht mikroskopiert, aber eventuell hast Du oder jemand Anders eine Idee.
LG Karl
@ Stefan
Zur Bestimmung wurde ja schon einiges geschrieben.
Hier habe ich neulich Mikros reingestellt http://www.pilzforum.eu/board/thema-sarcoscypha-spec
und hier findest Du neben dem Schlüssel, den Ingo verlinkt hat noch zahlreiche Informationen http://www.gbif-mycology.de/Ho…tes/Baral/Sarcoscypha.htm
Hier wurde S. jurana mal vorgestellt http://forum.fungiworld.com/index.php?topic=5388.0
Hier sind die 3 bei uns zu erwartenden Arten vorgestellt https://www.sites.google.com/s…pezizales/sarcoscyphaceae
Mario Das Rote Meer gefällt mir
. Hatte ich zunächst als Betreff vorgesehen, bis mir der Rosenmontag in den Sinn kam.
@ Pablo
Mit Linden und Totholz allein ist es wohl nicht getan. Alle Standorte von Sarcoyphya die ich kenne liegen in Schluchten, Bachtälern oder Auwäldern, mit fließendem oder in einem Fall mit stehendem Wasser. Es handelt sich immer um Bereiche mit hoher Luftfeuhtigkeit. Bäume und Sträucher tragen üppige Moospolster z. T. bis in mehrere Meter Höhe und Boden sowie Totholz sind ebenefalls meist von dicken Moosschichten bedeckt.
LG Karl
Wer braucht schon Rosen, wenn es rote Becher gibt
. Ich habe mich lieber zu einem Pilzstandort führen lassen, den ich bisher nicht kannte.
Diesmal nicht die "Österreicher" http://www.pilzforum.eu/board/…flug-zu-den-roten-bechern sondern der Jura-Kelchbecherling (Sarcoscypha jurana).
Hier eine Auswahl von gefühlten 100 Fotos.
Auf dem Weg zum Hauptstandort wurde ich schon vom fotografieren abgehalten. "Da kommen noch schönere"
Was ich dann zu sehen bekam verschlug mir die Sprache. Sicherlich weit über 1000 Exemplare in allen Größen.
LG Karl
Hallo Nobi
Ein Super-Bericht! Wenn ich nicht das Depot in der Nähe hätte, käme ich Dich besuchen
.
LG Karl
Hallo Juliane
Mit Hasenstäubling liegst Du richtig. In dem Gebiet müssen später im Jahr noch weitere interessante Pilz kommen.
Der kleine Blätterpilz könnte ein ausgeblasster Trompetenschnitzling sein.
Winter-Stielporling dürfte bei der Porenweite auch klar sein, auch wenn er selten an Nadelholz vorkommt.
LG Karl
@ Nobi: Danke Dir sehr herzlich.
Ich mache halt zu selten Ascos und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die DVD von Zotto habe ich auf der Festplatte gespeichert.
Inzwischen hab ich auch auf Ingos Seite nachgesehen, der die Paraphysen ebenfalls beschreibt und abbildet. Die Info mit dem Wachstum an gut erhaltenen Kätzchen war auch neu für mich, genau wie die Art. C. caucus hatte ich damals an Fragmenten von Weidenkätzchen.
@ Juliane: Danke für da Kompliment
Liebe Ascofreunde
Ich beschäftige mich zwar nicht regelmäßig mit Schlauchpilzen aber bei dem reichlichen Vorkommen und Fehlanzeige bei Blätterpilzen, habe ich mir den folgenden Fund näher angesehen. Ich bin wegen der großen Sporen 15,2 x 7,4 im Durchschnitt und dem Vorkommen an Haselkätzchen unschwer zu Ciboria coryli gekommen. Irritiert hat mich, dass neben schlanken Paraphysen mit ca.2,5 µm dicken Enden auch Paraphysen mit Enden von 4-5,5 µm auftreten, die irgendeinen Inhalt haben. Ist die Bestimmung trotzdem richtig und gibt es das bei anderen Ciboria-Arten auch? Bei C. caucus, den ich vor 3 Jahren mal untersucht habe, ist mir das nicht aufgefallen.
LG Karl
@ Pablo und Markus: Am gezeigten Standort waren erste Fruchtkörper wohl schon vor 5 Wochen erkennbar, wie mir mitgeteilt wurde. Zwischenzeitlicher Frost und Schneeauflage haben wie man sieht eher genützt als geschadet. Meine älteren Bilder am gleichen Standort sind erst Mitte März entstanden.
@ Stefan: Zumindest einen Mini-Export hab ich probiert
. Ich habe mal einen Ast mitgenommen und an meinem Gartenteich deponiert. Jetzt heißt es abwarten, ob im nächsten Jahr Fruchtkörper erscheinen.
@ Tuppie: Schön erkannt. Die Perlenkette habe ich leider erst zu Hause am Bildschirm gesehen, sonst hätte ich mal darauf scharf gestellt.
@ Nobi: Deine Bilder von Januar http://www.pilzforum.eu/board/…intertour-mit-farbtupfern waren doch mindestens gleichwertig. Die Masse macht zwar Eindruck, aber das ist ja nicht Alles.
@ Safran: Zur Häufigkeit kann ich natürlich nur für meine Gegend etwas sagen. S. austriaca galt früher in NRW als stark gefärdet RL 2, wird aber in der aktuellen Roten Liste NRW 2011 nur noch als gefährdet RL 3 geführt. Ich sah die Art erstmals 2010 bei Mettmann und im gleichen Jahr erstmals linksrheinisch, nördlich von Krefeld. Inzwischen sind mir weitere 6 Fundorte bekannt. Ralf hatte ja in diesem Jahr schon einen neuen Fundort http://www.pilzforum.eu/board/thema-sarcoscypha-spec Häufigster Standort ist Erlenholz mit Bodenkontakt. S. coccinea ist wohl wesentlich seltener (in NRW RL 2) und mir nur von einem Fundort im Ahrtal an Hasel bekannt. Von S. jurana (wohl nur an Linde) kenne ich keinen Standort in NRW und RLP.
LG Karl
Liebe Forumsleser
Heute habe ich einen Standort aufgesucht, an dem ich 2010 meine ersten Prachbecherlinge gesehen habe (damals eine Dreiergruppe und einige Einzelexemplare). Die Teile haben sich unglaublich ausgebreitet und meine Begleiterin fand den treffenden Ausdruck Plantage
für das erste Bild.
Österreichischer Prachtbecherling (Sarcoscypha austriaca)
LG Karl
Hallo Ralf
Melastitia chatieri kenne ich so, wie Du sie zeigst. In den weiteren Asci können auch unreife Sporen gewesen sein, deren Ornament noch nicht ausgebildet ist.
LG Karl
Hallo Pablo
G. subclavata hat zweisporige Basidien. Hast Du Pilze der Schweiz Band 5?
LG Karl
Hallo Pablo
Conocyben haben eine zellige Huthaut und sind dadurch von Galerina getrennt. Auch sind die Zystiden deines Pilzes nicht lecitiform sondern tibiiform.
Lecitiforme Zystiden sind bauchig mit einem Kopf, der nur einen kurzen dünnen Hals hat. Vergleiche mal mit Galerina subclavata.
LG Karl
Hallo Matthias,
dein Beitrag ist wieder absolut beeindruckend. Bisher habe ich mich bei Dungpilzen auf Blätterpilze beschränkt, aber sowas macht Lust auf mehr.
LG Karl
Hallo Uli
Deine Bilder sind eine absolute Augenweide und es macht einfach Spass sie zu betrachten, auch wenn nicht alle Pilze bestimmt sind.
LG Karl
Hallo Ralf
Gerd hat völlig recht mit seinem Tipp. Ich hatte zwar Haare der Außenseite geschrieben, aber als "Randhaare" falsch beschriftet. Dein letztes Bild sieht schon sehr nach S. austriaca aus.
LG Karl
Hallo Stefan
Danke für Das Portrait!!!
Bei Trockenheit können die Hüte auch angedrückt feinschuppig sein. Hier von zwei unterschiedlichen Standorten bei Birke.
Der Durchmesser kann auch 15 cm erreichen.
LG Karl
Hallo Ralf
Sie Dir mal die Haare der Außenseite an. Du brauchst nur mit einer dünnen Nadel etwas von dem "Filz" auf einen Objektträger zu bringen und in Kongorot zu betrachten. Solange noch keine reifen Sporen vorhanden sind ist das eine gute Möglichkeit S. austriaca von S. coccinea und S. jurana zu trennen, da bei S. austriaca die Haare korkenzieherartig gewunden sind. S. jurana wächst wohl nur an Linde und die Sporen haben im Gegensatz zu den beiden übrigen Arten (bei Reife) zwei große Tropfen.
LG Karl
Edit: Bildbeschriftung geändert
Hallo Ralf
Danke für den interessanten Bericht und die tollen Aufnahmen.
LG Karl
Hallo Jürgen
Hast Du die Aufnahme in Wasser oder in 2-3 %iger KOH gemacht?
LG Karl
Hallo Björn
Versuche es lieber mit Kongorot. Dann werden nur die Zellwände gefärbt und man erkennt die Umrisse genauer. Das Gestrüpp um die Zystiden herum sind überwiegend unreife Basidien, die auch Basidiolen genannt werden.
LG Karl
Hallo Pablo
Die Nebelbögen sind Dir toll gelungen und auch sie Pilzaufnahmen gafallen mir sehr gut. Ein Problem habe ich allerdings mit Deiner nächsten Bemerkung.
Also gehe ich hier mal mit IndexFungorum und behaupte: das gehört einfach alles in die Variationsbreite von Crepidotus calolepis.
Ich denke mal das ist nur ein Flüchtigkeitsfehler, da C. calolepis eine Art mit glatten Sporen ist.
Was Crepidotus cesatii var. spaerosporus betrifft, bist Du auf dem richtigen Weg. Consiglio & Setti zeigen in Il Genere CREPIDOTUS in Eurpopa C. cesatii und Crepidotus cesatii var. spaerosporus. Wenn ich mir die Mikrozeichnungen ansehe, kann ich bei der Hutdeckschicht und den Zystiden keinen nenneswerten Unterschied ausmachen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass lediglich augrund der unterschiedlichen Sporen zwei Varietäten nicht gerechtfertigt sind und führen neben den im IndexFungorum genannten noch einige weitere Synonyme auf.
LG Karl
Hallo Nobi
Danke für den tollen Bericht. Die Österreicher sind in diesem Jahr so früh wie nie und natürlich immer eine Augenweide. Mit dem Pappelblatt-Schüppling (Meottomyces dissimulans) hast du mich zunächst auf dem falschen Fuß erwischt und ich dachte an eine mit unbekannte Art, bis ich auf den alten Namen Pholiota oedipus stieß. Ein bei uns nicht seltener, typischer Winzerpilz. Auf Dung von Koniks wünsche ich Dir den fünften Standort für Deutschland ;).
LG Karl
Hallo Thorsten
Die von Dir beschriebene Farbe des Sporenpulvers schließt die Gattung Galerina doch schon völlig aus, da deren Arten rostfarbenes Sporenpulver besitzen. Eine makroskopische Bestimmung von Galerina wäre aber ohnehin fast unmöglich. Trompetenschnitzling kommt schon eher hin.
LG Karl
