Hallo Pablo
G. subclavata hat zweisporige Basidien. Hast Du Pilze der Schweiz Band 5?
LG Karl
Hallo Pablo
G. subclavata hat zweisporige Basidien. Hast Du Pilze der Schweiz Band 5?
LG Karl
Hallo Pablo
Conocyben haben eine zellige Huthaut und sind dadurch von Galerina getrennt. Auch sind die Zystiden deines Pilzes nicht lecitiform sondern tibiiform.
Lecitiforme Zystiden sind bauchig mit einem Kopf, der nur einen kurzen dünnen Hals hat. Vergleiche mal mit Galerina subclavata.
LG Karl
Hallo Matthias,
dein Beitrag ist wieder absolut beeindruckend. Bisher habe ich mich bei Dungpilzen auf Blätterpilze beschränkt, aber sowas macht Lust auf mehr.
LG Karl
Hallo Uli
Deine Bilder sind eine absolute Augenweide und es macht einfach Spass sie zu betrachten, auch wenn nicht alle Pilze bestimmt sind.
LG Karl
Hallo Ralf
Gerd hat völlig recht mit seinem Tipp. Ich hatte zwar Haare der Außenseite geschrieben, aber als "Randhaare" falsch beschriftet. Dein letztes Bild sieht schon sehr nach S. austriaca aus.
LG Karl
Hallo Stefan
Danke für Das Portrait!!!
Bei Trockenheit können die Hüte auch angedrückt feinschuppig sein. Hier von zwei unterschiedlichen Standorten bei Birke.
Der Durchmesser kann auch 15 cm erreichen.
LG Karl
Hallo Ralf
Sie Dir mal die Haare der Außenseite an. Du brauchst nur mit einer dünnen Nadel etwas von dem "Filz" auf einen Objektträger zu bringen und in Kongorot zu betrachten. Solange noch keine reifen Sporen vorhanden sind ist das eine gute Möglichkeit S. austriaca von S. coccinea und S. jurana zu trennen, da bei S. austriaca die Haare korkenzieherartig gewunden sind. S. jurana wächst wohl nur an Linde und die Sporen haben im Gegensatz zu den beiden übrigen Arten (bei Reife) zwei große Tropfen.
LG Karl
Edit: Bildbeschriftung geändert
Hallo Ralf
Danke für den interessanten Bericht und die tollen Aufnahmen.
LG Karl
Hallo Jürgen
Hast Du die Aufnahme in Wasser oder in 2-3 %iger KOH gemacht?
LG Karl
Hallo Björn
Versuche es lieber mit Kongorot. Dann werden nur die Zellwände gefärbt und man erkennt die Umrisse genauer. Das Gestrüpp um die Zystiden herum sind überwiegend unreife Basidien, die auch Basidiolen genannt werden.
LG Karl
Hallo Pablo
Die Nebelbögen sind Dir toll gelungen und auch sie Pilzaufnahmen gafallen mir sehr gut. Ein Problem habe ich allerdings mit Deiner nächsten Bemerkung.
Also gehe ich hier mal mit IndexFungorum und behaupte: das gehört einfach alles in die Variationsbreite von Crepidotus calolepis.
Ich denke mal das ist nur ein Flüchtigkeitsfehler, da C. calolepis eine Art mit glatten Sporen ist.
Was Crepidotus cesatii var. spaerosporus betrifft, bist Du auf dem richtigen Weg. Consiglio & Setti zeigen in Il Genere CREPIDOTUS in Eurpopa C. cesatii und Crepidotus cesatii var. spaerosporus. Wenn ich mir die Mikrozeichnungen ansehe, kann ich bei der Hutdeckschicht und den Zystiden keinen nenneswerten Unterschied ausmachen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass lediglich augrund der unterschiedlichen Sporen zwei Varietäten nicht gerechtfertigt sind und führen neben den im IndexFungorum genannten noch einige weitere Synonyme auf.
LG Karl
Hallo Nobi
Danke für den tollen Bericht. Die Österreicher sind in diesem Jahr so früh wie nie und natürlich immer eine Augenweide. Mit dem Pappelblatt-Schüppling (Meottomyces dissimulans) hast du mich zunächst auf dem falschen Fuß erwischt und ich dachte an eine mit unbekannte Art, bis ich auf den alten Namen Pholiota oedipus stieß. Ein bei uns nicht seltener, typischer Winzerpilz. Auf Dung von Koniks wünsche ich Dir den fünften Standort für Deutschland ;).
LG Karl
Hallo Thorsten
Die von Dir beschriebene Farbe des Sporenpulvers schließt die Gattung Galerina doch schon völlig aus, da deren Arten rostfarbenes Sporenpulver besitzen. Eine makroskopische Bestimmung von Galerina wäre aber ohnehin fast unmöglich. Trompetenschnitzling kommt schon eher hin.
LG Karl
Hallo Matthias
Danke für den tollen Bericht, den ich bisher verpasst hatte. Da in meinem Hauptexkursionsgebiet zu 70% Kiefern stehen, werde ich mich wohl mal an diese Winzlinge heranwagen (zumindest bis es wieder Schleierlinge gibt :))
LG Karl
Hallo zusammen
Schön, das Euch meine kleinen Ausflüge in die Welt der Schleierlinge gefallen haben und noch besser, wenn sich der Eine oder Andere animiert fühlt, sich zukümftig etwas näher mit dieser schönen Gruppe zu beschäftigen. Hier gab es schon mal einige wichtige Hinweise
Alles anzeigen
Ich selber schaue mir seit ein paar Jahren auch Cortinarien an und finde zum Einstieg folgende Tipps hilfreich:
- mit Cortinarien erst anfangen, wenn man schon in anderen schwierigen Gattungen Erfahrungen gesammelt hat (z. B. Täublinge, Milchlinge, Schirmlinge, Helmlinge...)
- ohne Mikroskop, Chemiebaukasten und guter, aktueller Literatur die Finger weglassen
- am Anfang nicht zu viel die Anderen Fragen sondern sich selber mithilfe guter Literatur durchkämpfen
- mit Myxacien und Phlegmacien anfangen, da geht makroskopisch am Meisten
- Kollektionen mit Individuen unterschiedlichen Alters sammeln
- pro Tag maximal drei bis vier Kollektionen bestimmen, mehr geht zeitlich nicht
- jedes Bestimmungsergebnis schriftlich festhalten, damit man es nicht wieder vergisst
Oh Mann, ich wünschte, ich würde das alles wissen.
Leider ist das nur ein Bruchteil von dem, was Du alles über Ascomyceten weißt. In Rheinland und Eifel gibt es sicherlich noch 3 mal so viele Arten, die ich bisher nicht bestimmen konnte.
LG Karl
Toller Bericht, der mir beinah entgangen wäre. Gut, das Nobi den noch mal weiter nach oben geholt hat.
LG Karl
Hallo Harzi
Schönes Bild. Da die Brandstelle noch recht frisch aussieht tippe ich mal auf Anthracobia.
LG Karl
Hallo Dieter
Nach Schleierling sieht das schon aus, aber ohne weitere Angaben ist selbst die Untergattung nicht sicher zu benennen. War der Hut schmierig oder trocken?
LG Karl
Hallo Hartmut
Schön, dass Du auch zu den Hartgesottenen gehörst, die zu jeder Jahreszeit auf Tour gehen. Ich war am Freitag 5h im Depot und hatte neben der obligatorischen Poronia noch 3 frische Galerinchen an denen ich noch rumknobel. Deine Entoloma kann um diese Zeit fast nur E. sericeum sein. Starker Mehlgeruch (sub)isodiametrische Sporen und stark inkrusitertes Pigment in der Huthaut.
LG Karl
Liebe Pilzfreunde
Für eine zweiten und vorerst letzten Teil, reichem meine Kenntnisse noch aus.
Nr. 11 Erdigriechender Schleimkopf (Cortinarius variecolor)
Häufige Art in Fichtenwäldern auf meist kalkhaltigem Boden. Jung zumindest am Hutrand violett mit deutlichem erdigem Geruch. Soll auch im Laubwald vorkommen und ist dann extrem schwer von der nächsten Art zu trennen.
Nr. 12 Verfärbender Schleimkopf (Cortinarius largus)
Doppelgänger der vorherigen Art. Vorkommem im Buchenwald jedoch praktisch geruchlos. Es gibt noch den Verändernden Schleimkopf (Cortinarius nemorensis), der oft als Synonym aufgefasst wird. Alle Arten haben eine gelbe KOH-Reaktion im Fleisch, die daher nicht zur Trennung herangezogen werden kann.
Nr. 13 Elfenring-Klumpfuß (Cortinarius magicus)
Vorkommen im Kalklaubwald. Lamellen und Stiel jung blauviolett. Stielknolle meist doppelt so dick wie der Stieldurchmesser.
Nr. 14 Leuchtengelber Klumpfuß (Cortinarius splendens)
Auffallende Art des Kalk-Buchenwaldes die in allen Teilen gelb gefärbt ist und als tödlich giftig gilt. Junge Exemplare von Cortinarius citrinus können ähnlich aussehen, besitzen jedoch mehr olivliche Töne.
Nr. 15 Dotterglber Klumpfuß (Cortinarius meinhardii)
Doppelgänger der vorherigen Art jedoch Vorkommen im Nadelwald. Wurde früher als Varietät von C. splendens angesehen.
Nr. 16 Gelbflockiger Schleimkopf (Cortinarius nanceiensis)
Vorkommen im Laub- und Nadelwald. Mitte braungelb mit hellerem Rand. Geruch deutlich nach Bananen!
Nr.17 Erdgeruch Schleimkopf (Cortinarius olidus)
Vorkommen im Kalk-Laub(Buchenwald). Jung mit auffallenden gelblichen Gürteln auf dem Stiel, ohne gerandete Knolle. Vorkommen im Nadelwald werden meist al C. cephalixus abgetrennt.
Nr. 18 Würziger Schleimkopf (Cortinarius percomis)
Vorkommen im Nadelwald auf meist kalkhaltigen Böden. Der angenehm würzige Geruch ist ein gutes Erkennungsmerkmal. Das Fleisch ist im oberen Stielteil deutlicher gelb, als das Foto es zeigt.
Nr.19 Schleiereule (Cortinarius praestans)
Vorkommen im Kalk-Laubwald. Sehr kräftige Art mit bis zu 15 cm Hutdurchmesser mit lange runzliger Oberfläche. Recht selten, aber an geeigneten Standorten in Reihen und Ringen oft massenhaft auftretend.
Nr 20 Violettroter Klumfuß (Cortinarius rufoolivaceus)
Vorkommen im Kalk-Laubwald. Hut mit purpurlichen Tönen. Junge Exemplare mit violettem Stiel und weinrotem (braunrotem) Knollenrand. Ältere Exemplare sind an ihren zitronenförmigen, grobwarzigen Sporen zu erkennen.
Nr. 21 Breitknolliger Klumpfuß (Cortinarius saporatus)
Vorkommen im Kalk-Laubwald. Ein gute Kennzeichen ist die wuchtige Stielknolle, die hellen, im alter braunen Velumreste auf dem Hut und eine meist vorhandene ockerfarbene Zone am Knollenrand.
Nr. 22 Semmelgelber Schleimkopf (Cortinarius varius)
Vorkommen ausschließlich unter Fichte auf eher kalkhaltigen Böden. Erscheint oft bei Trockenheit noch als einziger Pilz und ist wohl in unseren Breiten die häufigste Art. Die blaue Farbe der Lamellen bleibt lange erhalten.
Womit könnte ein Ausflug in die Welt der Schleierlinge wohl würdiger enden?
Nr. 23 Pacht-Klumpfuß o. Tanzmusen-Klumpfuß (Cortinarius terpsichores)
Gefunden im Kalk-Fichtenwald und im jungem Zustand wohl kaum zu verwechseln. Vorkommen im Laubwald können mit dem Blaufleischen Klumpfuß (C. caerulescens) verwechselt werden, welcher mikroskopsch durch viel schlankere Sporen zu unterscheiden ist. Die gelbe Laugereaktion können beide Arten habe, sie ist jedoch nicht konstant.
Alte Fruchtkörper lassen kaum noch erahnen, um welche Art es sich handelt, wobei zu bemerken ist, das man sich bei der Bestimmung von Phlegmacien eigentlich nur an kompletten Kollektionen versuchen sollte, da viele Merkmale stark veränderlich sind.
LG Karl
Hallo Gerd
Ein sehr schöner Abschluß Deiner Berichte. Die Bocksriemenzunge habe ich in der Eifel noch nicht gesehen.
LG Karl
Liebe Pilzfreunde
Hier möchte ich mal einige Cortinarien (Schleierlinge) aus der Untergattung Phlegmacium (Schleimköpfe, Klumpfüße) vorstellen die hoffentlich richtig bestimmt sind. Kritik und Anregungen sind sehr willkommen, da ich mich in diesem Bereich noch als Anfänger sehe.
Nr. 1 Buchenklumpfuß (Cortinarius anserinus)
Jung blaue Lamellen, besonders im oberen Stielteil blauviolettes Fleisch, stark warzige zitronenförmige Sporen, Vorkommen im Kalk-Buchenwald.
Nr. 2 Violettgesäumter Klumfuß (Cortinarius arcuatorum)
Das violette Velum am Knollenrand und die in allen Teilen rote KOH-Reaktion sind gute Kennzeichen.
Nr. 3 Goldstaub-Klumpfuß (Cortinarius aureopulverulentus)
Wichtiges Merkmal ist das gelbe Velum am Knollenrand,. KOH-Reaktion auf Hut und Knolle rot im Fleisch rosa.
Nr. 4 Rundlichsporiger Klumpfuß (Cortinarius caesiocortinatus)
Leuchtend gelb besonders zum Hutrand, Lamellen und Fleisch weißlich.
Nr. 5 Rötender Dickfuß (Cortinarius cyanites)
Wird in jüngerer Zeit zu den Phlegmacien gestellt und müsste daher Rötender Klumpfuß heißen. Das auffallende blau in den Lamellen (jung auch am Hut) und das rötende Fleisch sind gute Kennzeichen.
Nr. 6 Messinggelber Klumpfuß (Cortinarius elegantior)
Lamellen jung wachsgelb, KOH-Rektion nur in der Stielknolle rötlich in allen anderen Teilen negativ.
Nr. 7 Prächtiger Klumpfuß (Cortinarius elegantissimus)
Hut nur jung leuchtend gelb aber schnell bräunend, KOH-Reaktion am Hutrand und in der Knolle deutlich rot, im Hut und Stielfleisch schwach, Sporen zitronenförmig und bis 15 m µ lang
Nr. 8 Gelbgrüner Klumpfuß (Cortinarius flavovirens)
Olivliche Töne sind nur bei sehr jungen Frk. Zu sehen, was die Bestimmung zunächst sehr erschwert hat. Negative KOH-Reaktion, fast weißes Fleisch und mandelförmige Sporen wiesen in die richtige Richtung. Der Hinweis eines Kenners –ž Hast Du mal probiert, ob der nach Mehl schmeckt–œ führte dann zum eindeutigen Ergebnis. Dieses Merkmal ist bei Phlegmacien außergewönlich!
Nr. 9 Reihiger Klumpfuß (Cortinarius glaucopus)
Blauviolette Lamellen, blauviolettes Fleisch, kleine Sporen bis max. 9 µm. Häufige Art mit eingewachsen faserigem Hut, die oft in Reihen und Ringen wächst und meistens im Nadelwald vorkommt. Bei trockener Witterung aufgenommen.
@ edit : Aus heutiger Sicht sehe ich hier eher Cortinarius magicus Wegen der o. a. Merkmale komme ich bei diesem Laubwaldfund zur gleichen Bestimmung
Nr. 10 Bitterer Schleimkopf (Cortinarius infractus)
Die insgesamt sehr düsteren Farben und der sehr bittere Geschmack sind gute erkennungsmerkmale.
Nr 11 keine Lust mehr aber Fortsetzung möglich
LG Karl
Hallo Uli
Der Beitrag wäre mir beinah dadurch gegangen. Ganz großes Kino. Ich bin begeistert.
LG Karl
Hier hat Andreas sich mit dem Komplex beschäftigt
(2010): Geisterpilze. - Der Tintling 65: 7-10
LG Karl
Hallo Sepp
Was für eine Bereicherung des Forums. Besser kann man Pilze nicht darstellen.
@ Frey: Deinen Ausführungen kann ich mich bedinungslos anschließen auch wenn ich aus Zeitgründen nicht immer alle Möglichkeiten der Nachbearbeitung nutze.
LG Karl
