Beiträge von Karl W

    Hallo Ralf


    Du hast uns eine absolute Bereicherung in der aktuell doch weit verbreiteten Pilzflaute geliefert. Bei vergleichbarem Zeit- und Kilometeraufwand gab es linksrheinisch gerade mal ein Einzelexemplar des Dickblättrigen Schwarztäublings und einen Schildborstling. Am vergangenen Wochenende buchstäblich nichts.
    Bei dem Trichterling mag ich ebenfalls nicht so recht an C. gibba glauben und bei dem Dachpilz kann ich nur wiederholen, dass ohne Huthaut in der Gattung fast nichts geht.


    Deine Bilder sind wieder erstklassig!


    LG Karl


    Hallo Ralf



    Da setze ich nicht mal einen Chip gegen. Du hast mich, als ich bei Dir war, ja schon auf die Verwechselungsmöglichkeit aufmerksam gemacht und auf diesen Umstand hingewiesen :)



    LG Karl

    Hallo Dieter


    Ich glaub ich träume. Wie immer toll präsentiert. Schade, dass Du keinen Sporenabwurf von dem Täubling bekommen hast. Russula nauseosa ist farblich extrem variabel und kann so aussehen, ist aber normalerweise viel gebrechlicher. Auch an einen Dottersporer mag ich nicht so recht glauben.


    LG Karl

    @ Steffen und Ralf: Vielen Dank für Eure Bestätigung. Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie sehr mich das freut. Ich habe zwar insgesamt 8 Versuche gebraucht, bis die Anfärbung des Sporenornaments meiner Vorstellung entsprach, aber es hat sich zukunftsweisend gelohnt. Wenn es weiterhin keine Frischpilze gibt, werde ich meine Altfunde von S. scutellata mal auf S. crinita prüfen.


    LG Karl

    Liebe Ascofreunde


    Nicht gerade meine Spezialität, aber wenn man nicht anderes finden eine gute Gelegenheit zum Üben. Nachdem mir Ralf noch einen Tipp zum Anfärben gegeben hat, komme ich zu folgendem Ergebnis. Bin gespannt auf Eure Meinung.



    Scutellinia cf. nigrohirtula


    Standort: Sehr feuchter lehmiger Weg und stark verrottetes Laubholz.
    Durchmesser: 6 -10 mm
    Haare: fast ausschließlich mit einer Wurzel; 110 –“ 320 m µ lang; 16 –“ 20(26) m µ breit, mit 2 –“ 4(5) Septen; Wandstärke: 2,5 –“ 4(6) m µ
    Sporen: breit elliptisch, mit isolierten, teilweise zusammenlaufenden, flachen Warzen; 22 –“ 24,5 x 14 –“ 16 m µ (in Wasser)
    Paraphysen septiert; Enden auf 7 –“ 10 m µ erweitert.



    LG Karl

    Hallo Hary


    So seltene Funde sollten immer mirkroskopisch überprüft werden. Makroskopisch können frische Fruchtkörper durchaus so aussehen. Es ist zwar leicht sich in Google das passende bild raus zu suchen
    [font="Times"]http://www.google.de/imgres?im…IvqaPx9mIxwIVQ5QsCh3YXwsK
    [/font]


    aber ich lese dann lieber mal Beschreibungen, wie hier den Auszug aus dem Pilzkompendium von Erhard Ludwig:


    [font="Times"]Hut: [/font][font="Times"]1,5 - 4 cm; dünnfleischig; gewölbt-genabelt bis tief trichterig; dünnfleischig. Rand ungerieft, alt flatterig-gekerbt. HDS zentral mit feinen braunschwarzen Schuppen. Feucht dklgoldocker [anfangs auch dklbraun oder zentral rotbraun], hygrophan und zentrifugal zu warmgrau aufhellend[/font]


    Da völlig anders aussehende Bild von Stephan wird durch diese Beschreibung mit abgedeckt.


    @Pablo: Die Hutschuppen habe ich nicht extra fett hervorgehoben :) Das steht so im Pilzkompendium drin.


    LG Karl

    Hallo Nando,


    sehr schöne Bilder, die mir allerdings die Zähne lang machen :). Hier ist immer noch nichts los, aber es hat zumindest mal etwas geregnet.


    LG Karl

    Hallo Ralf


    Ich kann mir sehr gut R. anthracina vorstellen. Wenn du ein Exsikkat hast, am Besten mit einem Stück abgezogener Huthaut würde ich mir das gerne ansehen.


    LG Karl

    Liebe Pilzfreunde


    Nach den Super-Funden auf Magerrasen von Dieter und Matthias trau ich mich ja kaum, einen Einzelfund zu zeigen ;) . Da es nach einer langen Durststrecke von 50 Tagen mein erster fotografierter Blätterpilz ist, hier trotzdem das Bild :) .


    Früher eine absolute Rarität, hat sich die Art in den letzten 15 Jahren im Rheinland auf Rindenmulch stark ausgebreitet und erscheint manchmal schon mit dem Voreilenden Ackerling (Agrocybe praecox) gemischt.


    Falber Ackerling, Robuster Ackerling (Agrocybe putaminum)



    LG Karl

    Halllo Thorben


    Mikroskopisch passt P. ephebeus. Jung ist der Hut vollständig pigmentiert und beim Aufschirmen kann er sich so entwickeln wie Dein Exemplar.


    LG Karl

    Hallo Ralf


    Beinah wäre mir Dein toller Betrag entgangen, der wohl während meines Urlaubs entstanden ist. Ganz große Klasse und die Mikroaufnahmen sind echt der Kracher. Bei dem Buchen-Wasserfuß habe ich spontan an Pluteus romelli gedacht, wie auch Anna schon geschrieben hat.


    LG Karl


    den Alpensalamander durfte ich somit zum ersten Mal sehen. :)


    Malone: Freut mich, das ich ihn zeigen konnte, wenn auch Glück dabei war. In 2000m Höhe war es in der Nacht zuvor auf 2 °C abgekühlt und der musste sich morgens in der Sonne aufwärmen.



    Habt ihr da unten eine Hüttentour gemacht?


    Die Kletterimpressionen finde ich ja ganz besonders schön; obwohl ich ehrlich gesagt mich vor solch beeindruckenden Wänden (noch dazu Kalkstein) ganz schön Respekt habe.


    Bin nun mal ein Sandsteinkind. ;)


    Stefan: Wir hatten die Schmidt-Zabierow-Hütte als festen Standort und sind von da aus ins Gelände. Der Fels war toll und erlaubte selbst feucht noch Reibungskletten. Ich hätte wohl eher mit Sandstein Probleme :shy:




    ein wunderschöner Bericht aus einer Gegend, die wir gar nicht kennen. Vielleicht sollten wir das kleine Wörtchen "noch" einfügen :) ... Bei den vielen tollen Pflanzen, die Du zeigst. wären wir wahrscheinlich nicht sehr weit gekommen. :D


    Holger und Sabine: Das ist auch mehr als verständlich. Eine Kletterpartnerin ist ebenso an Pflanzen interessiert wie ich und wir nehmen immer eine Auszeit von einem Tag zum fotografieren. Inzwischen ist das schon unser traditioneller Blümchentag :) . Weit oder besser hoch hätte iihr schon kommen müssen. Zwischen Parkplatz und den Aufnahmen liegen fast 1200 Höhenmeter.



    das Schwarze Kohlröschen mag schon der alpine Klassiker sein. Das Glück muss man erst einmal haben, die anzutreffen.


    Seil und Bergeisen sehe ich auf einer Aufnahme, dich und deine Bergfreunde?


    Peter: Das Kohlröschen ist in den nördkichen Kalkalpen sehr häufig, aber leicht zu übersehen. Hat man erst eins entdeckt, findet man bei näherem hinsehen meist eine ganze Menge. Wir waren zu siebt und haben zwei Zweier- und eine Dreierseilschaft gebildet. Die drei auf dem Bild Kletterimpressionen gehören dazu.



    @ An Alle: Über Eure positiven Resonanzen habe ich mich wieder sehr gefreut. :)


    In den letzjährigen Tintlingen, vor allem in Heft 3, wird versucht diese verschiedenen Angaben zusammenzufassen bzw. zu mitteln. Hier erscheint dann die Sporenpulverfarbe bei vesca als 2a-2b (10y). Also auch nicht rein weiß.


    Hallo Rainer


    Karin Montag hat die Pilze der Schweiz als Basis benutzt und den Fehler übernommen.


    LG Karl

    Hallo Norbert


    Ich halte mich da lieber an Romagnesi 1a, Einhellinger weiß, Sarnari binanco puro 1a. Da ist den Autoren von PdS wohl ein Fehler unterlaufen.


    LG Karl


    Ob die Lamellen wirklich cremefarbig sind, kann man mittels eines Fotos nicht immer festmachen. Die zurückgezogene Huthaut spricht schon für R. vesca. Der sieht immer so aus, als ob die HH nicht gereicht hätte. Der Geschmack ist nussig. R. vesca ist kein Weißsporer.


    Hallo Heidrun


    Makroskopisch kommt R. vesca schon hin, aber das Sporenplvervon R. vesca müsste nach meiner Überzeugung 1a und damit rein weiß sein. Welche Sporenpulverfarbe soll R. vesca denn nach Deine Meinung haben?


    LG Karl

    Warum soll es in den Bergen besser sein als zu Hause? Nicht ein Pilz in 8 Tagen, aber Landschaft und Natur entschädigten dafür völlig.



    Nach fast 4h Aufstieg endlich ein Ende absehbar.
     
     
    Blick ins Tal nach Lofer
     
     
    Abendstimmung

     
    Rund um die Hütte fiel der Blick am nächsten Morgen auf erste Orchideen.
    Grüne Hohlzunge
     
     
    Weiße Höswurz


    Alpine Form der Mückenhändelwurz



    Der alpine Klassiker: Schwarzes Kohlröschen
     
     
    Bei der Reifhornüberschreitung galt der Blick mehr der eigenen Sicherheit.


    Beim Abstieg wieder bunte Farbtupfer
    Gamswurz


    Jede Lücke wird genutzt
    Behaarte Alpenrose
     
     
    Gipfel des Mitterhorns
     
     
    Auch Dohlen mögen Müsliriegel
     
     
    In reinen Schuttfeldern blühte
    Alpenmohn

     
    Zweiblütiges Veilchen

     
    Direkt nach der Schneeschmelze
    Alpenglöckchen

     
    In Hüttennähe der Samenstand des Brillenschötchens


    Alpensalamander

     
    Kopfige Teufelskralle

     
    Für zwischendurch: Kletterimpressionen

     
    Was nicht fehlen darf
    Frühlingsenzian

     
    Kalkglockenenzian

     
    Nach zahllosen Fehlversuchen endlich doch noch eine Gemse

     
    Alles in Allem eine Tolle Woche
     
    LG Karl

    Hallo Alex


    R. vesca hat weißes Sporenpulver, was bei den cremefarbenen Lamellen ausgeschlossen werden kann. Ohne Mikroskopie lässt sich die Art wohl kaum benennen.


    LG Karl