Beiträge von Karl W

    Hallo Norbert,


    Conocybe ist absolut sicher.
    Wenn Du mit Großpilzen die Großpilze Baden-Württembergs meinst, haben wir unterschiedliche Versionen :)
    2. Sporen fein bis deutlich warzig kann ich bei Dir nicht erkennen und Du schreibst das ja auch nicht.


    Wenn Du sicher, das nur kopfige Kaulozystiden vorhanden waren gehe in Teilschlüssel 1 wenn nicht in Teilschlüssel 3.


    LG Karl

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    Bild 10 (vierter Platz) zeigt den Fuchsigen Scheidenstreifling in einem Jungzustand der sehr vergänglich ist und nicht häufig fotografiert wird. Wenn ich mir dieses imposante flockige Velum ansehe wird mein Blick allerdings immer auf den zweiten Pilz gezogen, der wie in einem Spiegel die Rückansicht des Pilzes zu geben scheint. Das stört mich, ebenso die grenzwertigen Pixelkontraste die ich einer Überschärfung des Bildes zuschreibe.
    Hier hätte ich das vordere Exemplar für sich genommen, vielleicht noch den Fichtenzweig entfernt, oder die Perspektive so gewählt, dass Pilz zwo ein wenig weiter abgerückt wäre.
    Der Gesamteindruck ist der eines nicht recht gelungenen Bildes, aus dem man mehr hätte machen können.
    [/quote]


    Hallo Uli,


    ich habe Deine Kommentar eben erst gelesen und stimme Dir vorbehaltlos zu. Wenn ich ein Bild gezielt für einen Fotowettbewerb machen würde ginge ich sicher so vor, wie von Dir beschrieben. Ich habe aber nur eins von ca. 120 Bildern ausgesucht, die ich an dem Tag gemacht habe und nach den von Dir angesetzten Maßstäben wären es wahrscheinlich nur 12 geworden :) . Daher bin ich mit der Platzierung auch mehr als zufrieden. Bei der Schärfe habe ich beim Verkleinern vergessen das Häkchen bei schärfen wegzunehmen.


    LG Karl


    Möglicherweise war es etwas voreilig, das neue Parkett über die noch vorhandene "Restfeuchte" zu legen? :/



    Ich vermute auch, dass das Parkett zu früh verlegt wurde. Als wir unser Haus bauten, konnten wir erst 2 Monate später als geplant einziehen, weil erst die "Restfeuchte" raus musste, bevor das Parkett verlegt werden konnte. Nun weiß ich ja, was uns "geblüht" hätte, wären wir ungeduldig gewesen ;)



    richte deinen Bekannten bitte aus, dass sie das Parkett wieder rausreißen und erst mal einen ordentlichen Glattstrich machen sollten. Auch wenn die von dir gezeigten Pilze ungiftig sein sollten, können die Sporen mittel- bis langfristig Allergien auslösen. Dem Parkettboden könnte die Restfeuchte noch anderweitig mit Holzzerstörern zu schaffen machen. Auf Foto 1 sieht man schon das Ungeziefer herumkrabbeln. Und was heißt überhaupt Wand mit Restfeuchte, die aber inzwischen abgedichtet ist? Die Feuchtigkeit ist offenbar nach wie vor in der Wand drin und müsste zuallererst mal raus. Das scheint ein mangelhaft ausgeführtes Werk zu sein, vielleicht kann man da den Stümper, der das verbockt hat, für haftbar machen.


    Hallo zusammen


    Ist ja nett, dass Ihr Euch Gedanken macht, aber das geht an den örtlichen Gegebenheiten total vorbei. Die Ursache für eine kleinflächig aufgetretene Feuchtigkeit in der Wand ist erkannt und beseitigt und die Restfeuchte wird regelmäßig gemessen. Mit Boden oder Parkett hat das nichts zu tun.


    LG Karl

    Liebe Forumsgemeinde,


    mitten in die Pilzflaute am Niederrhein erreichte mich der Hilferuf einer Freundin, den ich als wohltuende Abwechselung empfand ;) . Standort der Pilze ist eine inzwischen abgedichtete Wand die noch Restfeuchte enthält und als Substrat kommt allenfalls ein wenig Staub vom Verlegen des Parketts in Frage. Nach einem Blick war klar, dass es sich nicht um einen Holzzerstörer handelt und eine Gesundheitsgefahr kaum zu erwarten ist, was meine Freundin natürlich beruhigte.



    Bild 1 vom 13.09.16


    Bild 2 vom 15.09.16


    Leider kam ich erst gestern dazu, mir die Pilze abzuholen und zu untersuchen. Die häutigen Ringreste am Stiel sind leider beim Transport verlorengegangen. Noch schnell ein weiteres Bild und dann ab ans Mikroskop.


    Es handelt sich eindeutig um den Zwiebelfüßigen Faltenschirmling (Leucocoprinus cepistipes)


    LG Karl


    Dort ploppten die Lentinusse auch aus den am Ufer liegenden Stämmen und Ästen der Weiden, die gerne mal lange Zeit überschwemmt sind. Könnte man das evtl. als bevorzugtes Biotop der Art bezeichnen?


    Hallo Björn
    Ich kenne die Art nur von sehr feuchten oder zeitweise überfluteten Flächen. In dem Gelände waren auch an dünneren Ästen überall Fruchtkörper zu finden.


    Hallo, genau so sieht's aus. Dieser Sägeblättling wächst an den mir bekannten Stellen nur auf Weidenstämmen, die zumindest in der feuchten und teilweise überfluteten Uferzone liegen, wobei permanenter Kontakt mit Wasser der Fruchtkörperbildung sehr zuträglich ist. Aber auch da sollte das Klima schon stimmen. Bei heißem und trockenem Wetter sehen die FK entsprechend aus.


    Hallo Stefan
    Möglicherweise ist Weide der häufigste Wirt aber ich hatte auch schon Funde an Pappel und Erle.


    LG Karl

    Liebe Hitzegeschädigte,


    am Niederrhein muss man momentan schon Sonderstandorte aufsuchen, um fündig zu werden. In einem Überschwemmungsgebiet hat das Wasser einen liegenden Baumstamm freigegeben und mit dem Rückzug des Wassers tauchten immer mehr Fruchtkörper auf. Gelegenheit für eine Fotosession ohne anschießende Bestimmungsarbeit ;)


    Getigerter Sägeblättling oder Getigerter Knäueling (Lentinus tigrinus)


    LG Karl

    Unser Fazit aus diesem Vorfall: Es kann schon Sinn machen, sich mit den Verantwortlichen auseinanderzusetzen. In diesem Falle waren die Mitarbeiter des Forsts sehr zugänglich. (Und dieses Forstamt ist bei uns in der Gegend für sehr viele schöne Wälder zuständig). Allerdings muss man auch schon ein paar Kontakte haben und viel Zeit investieren. An dieser Stelle gilt unser Dank unserem Pilzfreund aus Hannover. :)


    Hallo Hobis,


    Super! Ich kann Euer Fazit nur unterstreichen und hoffen, dass es weitere Pilzfreunde ermutigt sich ähnlich zu engagieren. In der Eifel gibt es inzwischen drei erfolgreiche Kontakte, die zum Schutz von Biotopen geführt haben.


    LG Karl


    Eine Frage hätte ich noch zu R. integra...


    Ist meine Notiz: Orange-Färbung der Huthaut und Hutfleisch mit KOH 20% richtig?


    Ich weiss nicht mehr wo ich das her habe, aber bei geschlüsselten integra`s nachvollzogen.


    Hallo Claus


    Habe ich noch nie gelesen. Die einzige Fleischverfärbung bei Täublingen mit KOH kenne ich von R. subfoetens.


    Werde ich demnächst mal probieren.


    lg karl

    Hallo Ralf


    Danke für die ausführliche Beschreibung zu den Öhrlingen. Ich habe O. bufonia ebenfalls tief dunkelbraun kennengelernt und war zwei Jahre später am gleichen Standort überzeugt davon eine andere Art vor mir zu haben.


    LG Karl


    Hallo Stefan


    Mit dem Vorkommen von A. porphyrea hast Du sicher recht. Am Niederrhein ist die Art extrem selten und ich kenne sie halt nur von Kalk.


    Ich weiß zwar, das der Maisbeulenbrand in Mittelamerika als Delikatesse gilt, aber ich hatte keine Zeit mich über die Zubereitung zu informieren.


    LG Karl

    Liebe Pilzfreunde



    Nach Röhrlingen und Täublingen http://www.pilzforum.eu/board/…pilze-vom-letzten-samstag möchte ich Euch noch einige weitere Funde vorstellen.


    Ein eher seltener Vertreter Im Nadelwald auf Kalk


    Porphyrbrauner Wulstling (Amanita porphyria)


    Ein Scheidenstreifling unter Hainbuche, den ich so kräftig nicht kannte, gab sich erst nach mikroskopischer Untersuchung zu erkennen


    Grauer Scheidenstreifling (Amanita vaginata)


    Völlig unerwartet zeigten sich im Fichtenwald einige Exemplare vom


    Großen Gelbfuß, Großer Schmierling oder auch Kuhmaul (Gomphidius glutinosus)


    Schlauchpilze sind zwar nicht gerade meine Spezialität, aber an den Exemplaren konnte ich natürlich nicht ohne Foto verbeigehen


    Kastanienbrauner Becherling (Peziza badia)


    Wenn Röhrlinge und andere Großpilze sich spärlich zeigen, muss man sich eben mit Kleinkram begnügen :) .


    Am Rand eines Bachlaufs im schönsten Kleid


    Zierlicher Mehlschirmling (Cystolepiota seminuda)


    Winzlinge an Totholz und zunächst nur eine wage Idee. Nach Verletzung mit einer Nadel waren alle Zweifel beseitigt auch wenn der deutsche Name etwas fremdartig wirkt.


    Großer Bluthelmling (Mycena haematopus )


    Ebenfalls an Totholz der für mich der interessanteste Fund, da die Art mir neu war.


    Orangegelber Flockenschnitzling (Flammulaster limulatus)


    Dann ging die Sonne auf und das gleich mehrfach :)


    Feuerschüppling (Pholiota flammans)


    Auf der Rückfahr Zwischenstop an einem Maisfeld. Mein letzter Fund stammt noch aus der Dia-Zeit und gefühlte 100-fache Suche verliefen seither ergebnislos.


    Maisbeulenbrand (Ustilago maydis)



    LG Karl

    Liebe Pilzfreunde



    14 Tage sind seit meinen letzten Berichten vergangen.
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-die-eifel-lebt
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-die-eifel-lebt-teil-ii


    Das Pilzwachstum hält sich in Grenzen und einige Gebiete sind schon wieder erbärmlich trocken. Gut, wenn man sich die Niederschlagsmengen aufschreibt und gezielt geeignete Bereiche aufsucht, wobei ich nicht unterschlagen möchte, dass auch einige Flops dabei waren. Da mein Freund Rainer eine ähnliche Ausdauer an den Tag legt wie ich, wurde unsere Mühe jedoch noch reichlich belohnt.


    Langsam tauchen weitere Täublinge auf:


    Im Kalk-Buchenwald zeigte sich ein sehr scharfer, roter Täubling, der im Gegensatz zu den Speitäublingen jedoch creme-ockerfarbenes Sporenpulver besitzt.


    Scharfer Harter Zinnobertäubling (Russula rubra) danke an AndreL


    Nicht weit entfernt stand ein milder Weißsporer, dessen Lamellen nicht splittern sondern elastisch sind, in einer grünen Form.


    Frauentäubling (Russula cyanoxantha)


    Auch ein häufiger Pilz aus Fichtenforsten zeigte sich in verwirrender Farbenvielfalt. Milder Geschmack und satt ockerfarbenes Sporenpulver weisen in die richtige Richtung.


    Rotbrauner Ledertäubling (Russula integra)


    Nur drei Meter weiter Exemplare mit satteren Farben ohne Brauntöne


    Rotbrauner Ledertäubling (Russula integra)


    Dazwischen stand eine Gruppe mit etwas hellerem Sporenpulver und niedrigem Sporenornament


    Russula integra var. oreas


    Ebenfalls im Fichtenwald fand sich ein milder Täubling mit hell ockefarbenem Sporenpulver, der meistens bei Birken angetroffen wird.


    Ziegelroter Täubling (Russula velenovskyi)


    Beim bekannten Fleischroten Speisetäubling steht in den meisten Büchern, dass die Huthaut den Rand nicht ganz erreicht was besonders bei jungen Exemplaren keineswegs immer deutlich zu sehen ist. Dieses Exemplar hatte wohl ein Pilzbuch gelesen :)


    Fleischroter Speisetäubling (Russula vesca)


    Röhlinge waren zwar nur vereinzelt zu finden, aber einige Motive kamen uns trotzdem vor die Linse. Die Sommersteinpilze machten sich rar, aber dafür zeigte sich ein erster


    Fichten-Steinpilz (Boletus edulis)


    Netzstielige Hexenröhrlinge wurden von zwei Gruppen ihrer Verwandten abgelöst, wobei die Verwandschaftsverhältnisse wohl unterschiedlich gesehen werden. Suillellus erythropus, Neoboletus luridiformis, Boletus luridiformis. Ich bleibe mal beim gut eingebürgerten


    Flockenstieligen Hexenröhrling (Boletus erythropus)


    Der nächste Vetreter war nach einer Rutschpartie an einer einer steilen Böschung nur über einen Umweg erreichbar, aber der musste einfach aus Bild.


    Strubbelkopfröhrling (Strobilomyces strobilaceus)


    Eine kleine Überraschung stellte der folgende Fund dar, den wir erstmals auf Kalkboden angetroffen haben.


    Düsterer oder Porphyr-Röhrling (Porphyrellus porphyrosporus)


    Typisch für Kalbuchenwälder von einem bisher unbekannten Standort


    Falscher Satans-Röhrling oder Weinroter Purpur-Röhrling (Rubroboletus rubrosanguineus)


    Einer muss der letzte sein und ist für mich ein Erstfund. Reiner Nadelwald aus Fichten mit einigen eingestreuten Kiefern. Auch nach intensiver Suche war weit und breit kein noch so kleiner Laubbaum zu entdecken. Bei der Nadelwald-Rotkappe ist nicht völlig geklärt, ob es sich bei mitteleuropäischen Funden von Leccinum vulpinum unter Fichte oder Leccinum piceinum unter Kiefer, um zwei eindeutig getrennte Arten handelt, die sich nur in der Hutfarbe unterscheiden. L. vulpinum wird meistens mit satteren Rottönen abgebildet.


    Nadelwald-Rotkappe


    LG Karl

    Hallo Gerd


    Was für ein Zufall . Aus dem ersten Gebiet zeigst teilweise die gleichen Exemplare, die wir später auch fotografiert haben :) . Da Satansröhrlinge schon fast durch waren, hier noch einige Jünglinge von "meinem" Standort in Krefeld.



    LG Karl

    Hallo Gerd


    Ein sehr schöner Bericht. Die meisten Pilze habe ich in diesem Jahr in der Eifel auch schon gesehen, dafür sind die Schmetterlinge eine Wucht.
    Nr. 11 kannst du getrost Entoloma mougeotii nennen. Hier ist de Art recht gut abgebildet http://www.123pilze.de/DreamHC…lablauerNabelroetling.htm
    Die unter Verwechselungsgefahr aufgeführten Arten sind aber eher eine Lachnummer. Wahrscheinlich versehentlich von einer anderen Art übernommen :).


    LG Karl


    Wenn die Wiesenkeule ungefähr so büschlieg wächst, wie es auf dem Bild aussieht, und wenn sie eine angemessene Größe erreicht, dann kann man das schon als Clavulina vermicularis (= ???) bezeichnen. Zumindest so grob, bei den ganzen Clavariaceae stehen noch etliche Fragezeichen im Raum.


    Hallo Pablo


    Mal abgesehen von dem Gattungsnamen (Ich bin mir sicher du meinst Clavaria :) ) , wird C. vermicularis seit längerer Zeit als Synonym von C. fragilis aufgefasst. Büschelig, einzeln, groß oder klein soll alles die gleiche Art sein. Sogar im Index fungorum hat diese Auffassung inzwischen ihren Platz gefunden.


    Current Name:


    Clavaria fragilis Holmsk., Beata Ruris Otia FUNGIS DANICIS 1: 7 (1790)
    Synonymy:
    Clavaria cylindrica Bull., Hist. Champ. Fr. (Paris) 10: 212 (1791)
    Clavaria cylindrica Gray, Nat. Arr. Brit. Pl. (London) 1: 656 (1821)
    Clavaria eburnea var. fragilis (Holmsk.) Pers., Syn. meth. fung. (Göttingen) 2: 603 (1801)
    Clavaria fragilis Holmsk., Beata Ruris Otia FUNGIS DANICIS 1: 7 (1790) var. fragilis
    Clavaria fragilis var. gracilior Holmsk., Beata Ruris Otia FUNGIS DANICIS 1: 7 (1790)
    Clavaria fragilis var. lutea Holmsk., Beata Ruris Otia FUNGIS DANICIS 1: 11 (1790)
    Clavaria vermicularis Sw., K. Vetensk-Acad. Nya Handl. 32: 159 (1811)
    Clavaria vermicularis var. gracilis Bourdot & Galzin, Hyménomyc. de France (Sceaux): 110 (1928) [1927]
    Clavaria vermicularis var. latispora Corner, Proc. Linn. Soc. London 178: 94 (1967)
    Clavaria vermicularis var. singaporensis Corner, Ann. Bot. Mem. 1: 691 (1950)
    Clavaria vermicularis var. sphaerospora Bourdot & Galzin, Hyménomyc. de France (Sceaux): 110 (1928) [1927]
    Xylaria albicans var. cylindrica (Bull.) Gray, Nat. Arr. Brit. Pl. (London) 1: 511 (1821)


    Im Übrigen teile ich Deine Meinung, dass es sich auf dem Foto um diese Art handelt.



    LG Karl


    Hallo nochmal!


    Danke für die Auskunft mit den Sporenquotienten, da habe ich noch ne Weile zu rechnen, Cheilos finde ich überhaupt keine... Wenn dann nur Hyphen und Basidien. :/


    Der Sporenquotient liegt zwischen 1,25-1,66 Durchschnittlich bei 1,42


    Hallo Enno


    Trenne mal mit einer scharfen Rasierklinge einen < als 0,5mm breiten Streifen von einer Lamellenschneide ab und untersuche ohne zu quetschen. Die Cheilos müssten teilweise aus der Schneide herausragen. Die Form kann ähnlich den Basidien sein.



    LG Karl


    Hallo Karl!


    Danke für deine Antwort! Ja die gesamte Farbe des Pilzes passt überhaupt nicht zu irgendeinem Pilz aus der Untergattung. Der War auch frisch so weiß/grau. Ist im trocknungszustand aber nachgedunkelt. Ich werde Versuchen noch ein Bild der Cheilos zu machen, die waren aber sehr sehr spärlich.


    Wie ermittele ich den Sporenquotient?


    Die Lamellenschneide kann steril sein oder heteromer (mit Basidien gemischt). Um das gut zu sehen darft Du das Präparat nicht zu stark quetschen. Der Sporenquotient ist das Verhältnis Länge /Breite. Stelle Dir vor, die Spore passt genau in ein Rechteck und dividiere die Seitenlängen.


    LG Karl

    Hallo Enno


    Die Elemente am Stiel sind, soweit man erkennen kann, stark inkrustierte, mehrfach septierte Haare, die auch auf dem Hut zu finden sein müssten. Das passt in Verbindung mit den buckligen deutlich heterodiametrischen Sporen gut zu E. dysthaloides.
    Da in der Gattungsbeschreibung angegeben wird nicht hygrophan, habe ich jedoch die gleichen Bedenken wie Pablo. Ohne Huthautpigment und ohne Cheilozystiden, kann ich mich nicht auf eine Art festlegen.


    @ Edit: gerade erst die HDS-Bilder gesehen. Damit bist Du auf jeden Fall in der Sektion Dysthales innerhalb der Untergattung Pouzarella. Damit ist E. araneosum nach meiner Meinung raus.



    LG Karl


    PS. Bei der Sporenlänge nur den Durchschnitt anzugeben ist ebenfalls wenig hilfreich. Bei Entoloma ist es meist erforderlich zusätzlich auch noch den Sporenquotienten zu ermitteln


    So kenne ich E. dysthaloides


    Wow, extrem schöne Bilder und eine tolle Artenauswahl. :thumbup:
    Bei Korallen kann ich nicht helfen, da müsste ich schon jeden eigenen Fund erst akribisch nach Christan schlüsseln.


    @Pablo: Die Auswahl war nicht schweirig, da alles Andere nicht fotogen war. Die Koralle krieg ich auch mit Christan nicht raus :cursing:



    Jetzt hast du mich spontan dazu überredet in den warmen Regen hinaus zu gehen um ein Wäldchen mit Kalk aufzusuchen welches ich erst dieses Jahr entdeckt habe.


    Mausmann: ich hoffe Du hast Erfolg



    Wirklich tolle Strecke . Aus welcher Ecke des Landes sind diese tollen Funde ?


    @cleoluca: Hier findest Du zahlreiche Infos https://de.wikipedia.org/wiki/Eifel



    das sind sehr schöne Aufnahmen von sehr schönen Funden! :thumbup:
    Nando: Danke Dir. Dafür bin ich auch lange unterwegs gewesen :)



    Hallo Karl!


    Das sind tolle Bilder von z. T. häufigeren und von den besonderen Funden gleichermaßen. Was Kalkboden so alles hergibt, fasziniert mich immer wieder. Wer in einer kalkbodenlosen Gegend lebt, dem bleiben diese Arten vollends verwehrt, sodass Bilderstrecken wie deine Lust und Mut machen, für Erstfunde auch mal weitere Wege auf sich zu nehmen.


    Jan Arne: Auch Dir danke. Wenn ichmomentan nur in Krefeld und Umgebung suchen würde, müsste ich mir ein anderes Hobby suchen ;)