Hallo Anna
Ein wirlich sehr gelungener Beitrag mit tollen Bildern.
LG Karl
Hallo Anna
Ein wirlich sehr gelungener Beitrag mit tollen Bildern.
LG Karl
Alles anzeigen
Hallo!
Dann sage ich mal vielen Dank, dass wir an dem NRW-Erstfund teilhaben durften. Sehr cool!
Noch mal zu Vorherigem: Natürlich sind in Pilze-Deutschland und leider auch im Index Fungorum nicht alle Arten und Variationen tatsächlich gelistet. Für mich sind sie (besonders P-D) aber immer ein gutes Indiz dafür, ob eine Art potentiell gefunden kann oder es doch sehr unwahrscheinlich wird. Natürlich sind Erstfunde nie ausgeschlossen, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt eben stark. Symphytocarpus amaurochaetoides ist in dem speziellen Fall selten, aber beide Seiten führen sie. Das nur zur Aufklärung, weil ich mich zuvor wohl etwas falsch ausgedrückt hatte.
LG, Jan-Arne
Ist doch kein Thema Jan-Arne
Die NRW-Listen kannst Du im Zweifelsfall auch noch verwenden; da schlummern noch manche Funde für die man die Belege raussuchen muss, um sie in Mykis einzugeben. Momentan noch ca. 800 Arten.
LG Karl
Alles anzeigen
Hallo Karl,
nun ist alles klarer.
Das ist mit Sicherheit ein Symphytocarpus, nämlich S. amaurochaetoides.
Deine Mikrofotos sind Klasse und lassen nichts anderes zu. Die netzigen Sporen in der passenden Größe und auch das Capillitium mit den häutigen Erweiterungen und dornartigen Auswüchsen.
Das passt. Auch der makroskopische Eindruck ist genau wie es sein muß und ebenso Deine Angabe zum Substrat (Nadelholz).
Die Arten der Gattung Symphytocarpus sind nicht sehr häufig, da wäre es schön, wenn Du den Fund an Deinen Länderkoordinator für die Kartierung Pilze Deutschlands weitergibst oder Du sie auch selbst in Mykis eingibst, falls Du das Programm benutzt. Es gibt bisher nur weniger als 20 Funde für Deutschland. Du wohnst in NRW? Da gibt es bisher keinen Fund.
Tolle Sache.Auch Nachbarn sind manchmal für schöne Funde verantwortlich
![]()
.
LG Ulla
Hallo Ulla
Vielen Dank für Deine Bestimmung. Momentan bin ich inoffiziell Landeskoordinator für NRW und werde den Fund an mich melden
. Darüber hinaus gibt es noch NRW-Listen, die z. T. aus Literaturdaten erstellt wurden und wegen fehlender, genauer Fundortangaben teilweise nicht in Mykis eingegeben werden können. Auch in dieser Liste ist die Art nicht enthalten. http://www.bender-coprinus.de/nrw-listen/_nrw__pilze.html
LG Karl
Hallo Ulla
danke für Deine ausführliche Antwort. Brefeldia ist wie Du schon angenommen hast raus. Die Erweiterungen im Capillitium sind nicht vorhanden und die Sporen sind außerdem netzig, was auch Fuligo ausschließt.
So unstrukturiert, wie ich heute morgen angenommen hatte ist der Frk. bei Reife doch nicht. Ergänzen kann ich noch die Größe des gesammten Frk. mit > 10 cm und die Dicke des reifen Frk. mit ca 5 mm. Der Bildausschnitt des Makrofotos entspricht ca. 2 cm. und die Sporengröße 7 -8 m µ. Da ich nahezu keine Erfahrung mit Myxos habe, fehlt mir eine passende Idee.
LG Karl
Alles anzeigen
Hallo Karl,
Fuligo septica var. rosea würde ich als Mythos einschätzen. Mythos nicht, weil ich Neubert et al. nicht zutraue, dass sie sich entsprechend ausführlich über den angegebenen Fund / die angegebenen Funde in den Niederlanden informiert haben, sondern weil die Variation weder im Index Fungorum, noch bei Pilze-Deutschland erscheint.
Mein Vorschlag hier ist Brefeldia maxima. Die Art kann einer Lohblüte von der Form schon sehr ähnlich sehen. Was sie unterscheidet ist, dass sich das weiße Plasmodium später über rosa bis letztlich kräftig violett entwickelt. Sofern es stimmt (ich kenne die Art nicht aus eigener Anschauung) sicherlich ein schöner Fund! - Hier ein Vergleichsbild mit ähnlichem Stadium.
LG, Jan-Arne
Hallo Jan Arne
Zunächst mal Danke für Deine Antwort. Brefeldia maxima könnte nach Literatur sehr gut passen ![]()
Mit Deinenm Einwand bezüglich Index Fungorum und Pilze Deutchlands kann ich mich aber nicht anfreunden. Der Fund steht zwar nicht im Index Fungorum* wohl aber in MycoBank. Bei Neubert et al. ist die Art zwar nicht enthalten, aber die hatten eben keinen Eigenfund. In Poulain_Meyer_Bozonnet; Les Myxomycetes ist die Art enthalten und abgebildet. Darüber hinaus auch weitere Arten, die man bei Neubert et al. vergeblich sucht.
*Edit: gerade gesehen: Fuligo septica var. rosea Nann.-Bremek., Proc. K. Ned. Akad. Wet., Ser. C, Biol. Med. Sci. 76(5): 485 (1973) steht im Index nur nicht in grün.
Pilze Deutschlands ist noch im Aufbau und es sind nur Funde enthalten, von denen ein Nachweis in Deutschland mit MTB und Fundzetiraum gemeldet ist. Da fehlt noch das ein oder andere. Wir haben beispielsweise in diesem Jahr schon mehrere Fundmeldungen von Arten, die nicht in Pilze Deutschlands stehen und auch nicht in der Haupt-Artenliste von Mykis enthalten waren. Zwei sind beim letzten Update von Mykis schon aufgenommen und weitere folgen beim nächsten Update.
LG Karl
Liebe Schleimpilzfreunde
Das Foto des abgebildeten "Pilzes" habe ich von einer Nachbarin erhalten. Bei Besichtigung des Fundortes konnte ich als Wirt einen uralten, morschen Fichtenstumpf feststellen. So wie es aussieht, bleibt bei Reife nur eine unstrukturierte, dunkelbraune Masse übrig. Proben zum Mikroskopieren werde ich wohl heute Abend nehem, da der "Piilz" dann ausgereift sein sollte. Kann es sich um Fuligo septica var. rosea handeln?
LG Karl
Alles anzeigen
Hi!
Ah ja, danke dir!
Lesen müsste man können. Mittlerweile hat mir mein Pflanzenbuch auch die zwei unterschiedlichen Pflänzchen ausgespuckt.
Nun stellt sich natürlich die Frage, wie substratspezifisch diese Becherchen sind, also ob es eine Rolle spielt, welche der beiden Stengel man unter die Lupe nimmt...
LG, Pablo.
Hallo Pablo
Die kommen an beiden erwähnten Arten und an der Quirlblätrigen Weißwurz hatte ich sie auch schon. Mädesüß wird auch als Substrat angegeben.
LG Karl
Hallo Tuppie,
so schön entwickelt muss man die erstmal finden. Meistens finde ich dunkle Pünktchen von eingetrockneten Exemplaren und muss die Stängel einige Tage in einer Dose mit feuchtem Moos oder angefeuchteten Papier aufbewahren ![]()
.
LG Karl
Hallo Thorben
Ein toller Fund.
Ob ein Pilz in NRW schon gefunden wurde, kannst Du hier überprüfen. http://www.bender-coprinus.de/nrw-listen/_nrw__pilze.html Die Namensgebung richtet sich nach dem Index fungorum. Bei den Inoperculaten Ascomyceten ist die Art ethalten.
In Pilze Deutschlands ist ist die Art noch nicht aufgeführt, da die Funde in den Listen teilweise aus Literaturdaten ohne genauen Ort oder Funddatum stammen, was Du aber jetzt ändern kannst
.
LG Karl
Hallo Andreas
Eine hilfreiche Übersicht. Sehe ich das richtig, dass Suillus, Gyrodon und Gyroporus nicht dazu gehören oder hab ich was übersehen?
LG Karl
Hallo abeja
Ich habe Speisemorcheln schon frisch und getrocknet auf die gleiche Weise zubereitet und finde sie als Speisepilze nicht besonders. Das gleiche gilt für Spitzmorcheln von Rindenmulch. Da sind mir Zuchtchampignons lieber.
LG Karl
Man gerät aber gleich ins nächste Problem:
Die Schnallen in der Lamellentrama.
Das passt dann wieder nicht.
Bin mal gespannt.
Hallo Harald Andres
In der Gattung Entoloma und besonders in der UG Nolanea wird oft pauschal angegeben mit Schnallen; Schnallen nur im Hymenium; Schnallen im Hymenium häufig sonst überall selten. In solchen Fällen sucht man auch an den Tramhyphen oft vergeblich. Die besten Aussichten hat man an der Basis junger, noch nicht entwickelter Basidien (Basidiolen). An reifen Basidien sucht man meist vergeblich.
Hier am Beispiel von Entoloma pallescens
LG Karl
Hallo Harald Andres
Du führst ja mehr Argumnte gegen E. vernum auf, als dafür :).
Ihr habt wegen des Vorkommens im Frühjahr in Teilschlüssel g gesucht und seid über 4a und 5b zu E. vernum gelangt. Unter 4a steht aber Pigment inkrustierend und hinzu kommt, das E. vernum zumindest frisch viel dunkler ist. Bei solchen Widersprüchen, muss man auch mal den alternativen Weg gehen und gelangt unschwer zu Teilschlüssel i
LG Karl
PS. Eine harte Trennung im Schlüssel über die Erscheinungszeit ist aber auch echt Scheiße. Ein wirklich ärgerlicher Schlüsselfehler.
Hallo Mario
Ich habe mir inzwischen meine gesamten Dunkelsporer auf Dung nebst Mikros angesehen, was sich inzwischen dank Nobi
als zu langsam herausgestellt hat
.
Ich kann die Ausführungen von Nobi nur unterstreichen und in vollem Umfang bestätigen
.
Das Du noch nicht lange mikroskopierst und noch Routine bekommen musst ist völlig normal. Wenn Du weiter so am Ball bleibst, wird das was.
Ingo hat das mit dem Lamellenpräparat ja schon genau beschrieben. Je dünner der abgeschnittene Streifen ist, um so besser.
Zum Vergleich hier die Zystiden von S. semiglobata
P. coprophila
P. fimetaria
Sporen von P. subcoprophila bis 20 m µ
LG Karl
Hallo Pablo
Eine beeindruckende Sammlung zeigst Du uns und noch dazu mit tollen Mikros. Danke fürs Zeigen.
LG Karl
Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, daß Loreleia postii und Loreleia marchantiae auch etwas unterschiedlich groß wären und die Lamellen unterscheidlich dicht stehen.
Nunja, deine Bilder wiederlegen schon mal diese Theorie, Karl.
Hallo Pablo
Du hast richtig gelesen, aber das sind weiche Kriterien. Wenn man zahlreiche Kollektionen miteinander vergleichen könnte, würde man festellen, das L. postii im Schnitt größer ist. Aber wer hat schon zahlreiche Kollektionen von beiden Arten gesehen
.
LG Karl
Bei G.nicaeensis sind z.B. die Apotezien klein (4-10 mm).Wie sind die denn bei meinem Fund?
Hallo Joli
Da hast du Dich aber verwirren lassen :). Mit den Apotezien sind die Frk. gemeint, also groooooß.
LG karl
Alles anzeigenIch habe hier den Moser mit Weichritterlingen, bestimmt gibt es aktuelleres Material. Pilze der Schweiz hat auch so 25 zur Auswahl.
Bei mir, hier im Oberland gibt es bestimmt nicht so viele Varianten.
Voralpenland ab 600 m aufwärts. Das frühe Erscheinen, rel. kurz und der Hut bis 5 cm.
Hast du Tipps, vor allem für die Bestimmung.
Was für einen Schlüssel benützt du?
LG Hans
Hallo Hans
Tintling Nr. 4(2005) Thomas Münzmay: Meine Mini Melanoleuca Monographie enthält zwar nicht alle Arten, aber war ein gute Versuch etwas Licht in das Dunkel zu bringen.
Gröger hat Stefan ja schon erwähnt. Man kommt zumindest in die richtige Ecke und dann gibt es zahllose Informationen über unterschiedliche Artauffassungen. Meine Weichritterlinge tragen dann eben Namen wie "M. xy ss Gröger = M. yz ss Münzmay " oder auch "M. polioleuca sl.
Ein Vergelich mit Pilze der Schweiz und sonstigen bebilderten Werken ist nach dem Schlüsseln natürlich immer sinnvoll. M. Moser ist inzwischen ziemlich überholt, aber wenn Du damit zu einem rel. eindeutien Ergebnis kommst hänge eben ss Moser an den Namen ran.
Bei Deinem Fund könnte ich mir M. brevipes vorstellen, wie ihn die Schweizer auffassen.
Hallo zusammen,
wie genau kann man Weichritterlinge eigentlich von den echten Ritterlingen klar abgrenzen? Gibt es da eindeutige makro- und mikroskopische Merkmale?
Hallo Björn
Eindeutig ist natürlich so eine Sache. Makroskopisch sind die Stiele bei M. meist längsgestreift und einige Arten haben zur Stielbasis hin dunkles Stielfelisch.
Mikroskopisch: M. hat feinwarzige Sporen ; Zystiden sind, falls vorhanden, z. T. an der Spitze mit Kristallen bedeckt. Es gibt Arten mit auffallenden, großen Zystiden, aber auch mit teilweise spärlichen unauffälligen Zystiden und ohne Zystiden. Da muss man schon sorfältig suchen.
LG Karl
das wird wohl auch mit besserem Frischmaterial nicht viel bei rumkommen. Melanoleuca ist eine Gattung, die ich eigentlich geflissentlich übersehe (von M. cognata oder M. verrucipes mal abgesehen). Da ist taxonomisch so viel unklar, dass da eine Bestimmung wohl nicht so ohne weiteres möglich sein wird.
Hallo Stefan
Im Prinzip liegst Du mit Deiner Einschätzung richtig, aber ich untersuche trotzdem alle Funde. Man muss sich eben dazu schreiben, mit welcher Lliteratur man bestimmt hat. Der endgültige Name kommt dann, wenn mal eine gescheite Monographie erschienen ist.
LG Karl
Hallo Joli,
das sind doch wunderviolle Funde. G. sepulta wäre natürlich ein echter Kracher.
LG Karl
Hallo, Torsten!
Geil, [url=http://www.naturamediterraneo.com/forum/topic.asp?whichpage=0,75&TOPIC_ID=97970&]>Loreleia marchantiae<[/url]!
![]()
Muss man freilich noch mal ordentlich untersuchen, daß es nicht eine verirrte Loreleia postii oder auch Rickenella fibula ist.
Wobei wenn das Substrat Brunnenlebermoos wäre...
Hallo Pablo
Ekelhafterweise können L. postii und L. marchantiae beide an Brunnenlebermoos vorkommen
Das beste Unterscheidungsmerkmal ist das deutlich inkrustierte Pigment in der HDS von L. postii. L. marchantiae soll nur an/bei lebendem Brunnenlebermoos wachsen, wogegen L. postii auch zwischen anderen Moosen und abgestorbenem (aber eben auch lebendem) Brunnenlebermoos vorkommt.
LG Karl
PS. Möglicherweise sind die meisten Funde von L. machantiae Fehlbestimmungen von L. postii, weil sie an Brunnenlebermoos wuchsen.
2 x L. postii
2 x L. marchantiae Fotos: G. Großmann
Hallo Pablo
Ich kenne aus den Alpen Polygala chamaebuxus, allerdings ohne Rottöne. In den Südalpen soll es eine var. grandiflora mit Rottönen geben.
LG Karl
Tolle Aufnahmen Nobi ![]()
LG Karl
Hallo Stephan
Das was Du geschildert hast, ist völlig normal. Zwischenzeitlich war ich mal an dem Punkt ich sei zu blöde
. Geh weiter kritisch an Deine Funde heran, dann steigt allmählich das Vertrauen in Deine Bestimmungen wieder.
LG Karl
