Hallo Ingo,
schöner Bericht und interessant zu sehen, das auch an anderen Orten die Pilzsaison gerade erst das Jahresmaximum erreicht.
LG Karl
Hallo Ingo,
schöner Bericht und interessant zu sehen, das auch an anderen Orten die Pilzsaison gerade erst das Jahresmaximum erreicht.
LG Karl
Hallo Stephan,
toll mal so viele Pilze dieser Gruppe in einem Beitrag zu sehen. Leider sind einige der Arten bei uns eher selten und man hat es schwer, sich ein richtiges Bild davon zu machen.
LG Karl
Hallo Tuppie
Schööööööööööööööööööön ![]()
LG Karl
Hallo Norbert
Ohne Mikroskopie geht bei den Dingern meistens nicht. Zumindest Pigment in der Huthaut intrazellulär, inkrustiert oder gemischt, Sporengröße möglichst mit Quotient und Schnallenverhältnisse sollten bekannt sein. Auf jeden Fall eine Art aus der Untergattung Entoloma.
LG Karl
Hallo Klaus
Hast Du mal dran gerochen? Sieht alles aus wie Cortinarius flexipes (Geruch nach Geranienblättern). C. hemitrichus ist mehr oder weniger geruchlos.
LG Karl
Ich denke daher, dass E. papillatum eigentlich ganz gut passen sollte.
Hallo Alexander
Der Meinung bin ich inzwischen auch. E. favrei ist mehr oder weniger geruchlos und bei sorgfältiger Suche findet man immer echte, kopfige Kaulos.
Die Hutfarbe ist für mich allerdings kein Kriterium. Die Variabilität von E. favrei ist viel größer als in der Literatur angegeben. Ich wollte darüber immer schon einen kleinen Artikel schreiben, was aber aus Zeitgründen nie erfolgt ist. Ich glaube, dass die Art oft übersehen oder fehlbestimmt wird, weil kaum jemand bei Entoloma auf Kaulozystiden achtet. Als Anhang noch einige meiner Kollektionen von mikroskopierten Funden, die alle geruchlos waren und deutliche Kaulos hatten. Als ich die Art noch nicht so gut kannte, habe ich schon 3 Kollektionen am gleichen Tag fotografiert und eingesammelt, die ich bis zur mikroskopischen Überprüfung für verschiedene Arten hielt.
LG Karl
PS. Schön, dass sich jemand so intensiv mit der Gattung beschäftigt wie Du ![]()
Zu cf. papillatum: Der Geruch war schwer zu beurteilen. Kein Mehl, eher ranzig und gerieben stark pilzig. Der "ranzige" Geruch führte mich nach G zu E. papillatum. Jedoch habe ich die Präsenz der Kaulozystiden "unterinterpretiert", was du zu Recht anmerkst. Somit passt E. favrei wirklich gut. Nur würde ich die Kaulozystiden eigentlich nicht kopfig nennen, zumindest seit ich die eine oder andere Galerina angeschaut habeDarf E. favrei so dunkel sein?
Hallo Alexander
E. papillatum riecht nach meiner Erfahrung sehr stark mehlig/ranzig wie E. sericeum (laut FE5 ist der Geruch aber nicht immer so deutlich). E. favrei riecht allenfalls schwach und unauffällig, was eher für E. papillatum spricht.
Ich habe mir nochmal meine Aufzeichnungen angesehen. Bei E. papillatum keine echten Kaulos allenfalls etwas abstehende Hyphenenden.
Ich kenne E. favrei seit Jahren von etlichen Stellen im NSG Brachter Wald. Die Kollektionen wurden auch schon von Gattungsspezialisten als solche bestimmt, sadass ich der folgenden Einschätzung sehr sicher bin. Die Beschreibung in FE5 kann ich zumindest in Bezug auf die Größe (1 Extremfall mit 42 mm, im Schnitt ca. 20mm) ergänzen. Die Farbe junger, feuchter Frk. kann dunkelbraun sein, jedoch blassen die Hüte sehr rasch aus. Die Kaulozystiden sind sehr variabel und durchaus nicht alle kopfig. Die beiden Mikroaufnahmen sind vom gleichen Fruchtkörper aus einem Präparat.
Der Anteil von Kaulos mit über 100 m µ Länge ist sehr gering.
LG Karl
Vielen Dank schon mal ☺. Werde morgen versuchen, Fotos in der natürlichen Umgebung zu schiessen..
Grüße von Heike
Hallo Heike
Spar Dir die Mühe. Eine farbechte Studioaufnahme kann ausagekräftiger sein als eine Standortaufnahme
. Das sind junge Exemplare vom Fleischfarbenen Hallimasch (Armillaria gallica = lutea).
LG Karl
Hallo Bjoern
Deine Aufnahmen sind ein Augenweide, aber zu den Benennungen habe ich einige Anmerkungen.
Espenrotkappe: Mit rotbraunen Stielschüppchen wohl eher die früher als Eichenrotkappe bezeichenete Art, die man besser Laubwaldrotkappe nennen sollte.
Habichtspilz: Sicher der Kiefern-Habichtspilz und das nicht nur wegen der Nadeln ![]()
Schwarzschuppiger Schirmling: Kenne ich mit deutlicher abgesetzter, dunklerer Hutmitte. Ohne den gesamten Stiel zu sehen oder dran zu riechen kann man den so gerade noch durchgehen lassen ![]()
LG Karl
Hallo Alexander
Sehr schön dokumentierte Funde stellst Du hier vor.
Entoloma dysthales sollte passen.
Entoloma lampropus sollte passen, auch wenn in FE5 die Art nur mit intrazellulärem Pigment beschrieben wird. Ludwig zitiert Noordeloos mit dem Hinweis, dass es sich möglicherweise um eine Sammelart handelt. Es wurden neben Kollektionen mit ausschließlich intrzellulärem Pigment auch solche mit verstreuten Cheilozystiden gefunden.
Entoloma exile passt auch. Die blaue Stielfarbe ist nur bei sehr jungen und frischen Exemplaren zu sehen aber bei dem liegenden Exemplar in der Bildmitte ja noch zu erahnen. Sehr typisch ist die auch bei älteren Exemplaren dunkel abgesetzte Hutmitte.
Entoloma caesiocinctum ist auch ok. Die jüngeren Exemplare wären bei E. serrulatum einheitlich schwarz. Das Bild von Meusers in FE5a ist übrigens viel zu dunkel reproduziert. So trifft man E. caesiocinctum nie an.
Zu E. papillatum: Die Abgrenzung von E. clandestinum haben bereits mehrere Autoren in Frage gestellt, aber bisher hat keiner eine Konsequenz daraus gezogen.
Kaulozystiden habe ich bei meinen Kollektionen nicht gefunden. Rochen Deine Funde denn deutlich mehlartig? Sonst würde ich mal mit E. favrei vergleichen.
Zu Deinen weiteren Funden hast Du ja sorgfältig recherchiert. Mehr kann wahrscheinlich nur Machiel Noordeloos dazu sagen, falls neuere Erkenntnisse vorliegen.
LG Karl
Hallo Nobi
Nur Geduld mit der Porenscheibe, in so einem Gebiet muss die fast kommen. Morgen suche ich sie im Depot ![]()
LG Karl
Hallo Pablo
Das kann sich echt sehen lasst ![]()
LG Karl
Hallo Mentor
Das Gebiet ist perfekt. Der kleine Braune wahrscheinlich A. obscurata, der Orange möglicherweise Neottiella. Da kommt bestimmt noch mehr ![]()
LG Karl
Hallo Sarah
Das war ja ein sehr lohnender Aufenthalt ![]()
Bei Nr. 19 kleine Helmlinge (?) im Gras, hast Du zu Recht ein Fragezeichen gesetzt. Ich denke eher an Conocybe.
Die Nummer 23. halte ich für den Holz-Nabeling (Arrhenia epichysium)
LG Karl
Halllo Tuppie,
Ein sehr schöner Bericht mit tollen Aufnahmen, aus denen für mich die Insekten besonders herausragen.
LG Karl
Hallo Ralf
Sehr schöne Funde! Der Runzlige Ackerling breitet sich stark aus, aber die drei weiteren Arten habe ich alle nur jeweils einmal gefunden.
LG Karl
Hallo Melanie,
freut mich, dass es bei Dir jetzt auch los geht. Hier mache ich ähnliche Beobachtungen bezüglich des Artenspektrums. Im Depot kam die erste Leptonie des Jahres die erste Erdzunge und ein gelbes Keulchen. Wenn es keinen frühen Frosteinbruch gibt, kann das noch was werden.
LG Karl
Das ist keine Bestimmungsanfrage, sondern es soll nur zeigen, wie untypisch Pilze wachsen können. Der Pilz selbst ist eindeutig Hallimasch.
Hallo Uwe
Durch den von Lichtreflexen überstrahlten Hut in Verbindung mit einer gewissen Unschärfe ist Dir Dein Vorhaben einen völlig untypischen Hallimasch zu zeigen perfekt gelungen. ![]()
LG Karl
Hallo Uwe
Wenn die Frk. wirklich so orange waren wie auf dem Foto, kannst Du noch mit Hygrocybe cantharellus vergleichen.
LG Karl
in gewisser Weise ja. Laut Dittes Vortrag ist alles, was bei den Inocyben unter 97% Übereinstimmung fällt bisher immer eine neue Art gewesen. Ihr Vortrag war sehr spannend und hat einen Einblick in Ihre Arbeittsweise gegeben.
Hallo Stefan,
das hört sich doch ziemlich seriös an, aber die Grenzen werden tatsächlich sehr unterschiedlich gehandhabt.
In der letzten ZfM 82(2) wird mit Entoloma milthaleri M. Kamke & Lüderitz eine Art neu beschrieben, die mit 98% Ähnlichkeit zu E. conferendum und 99% Ähnlichkeit zu E. luteofuscum K. N. A. Raj & Manim steht. Der Name E. luteofuscum taucht in der Artendiskussion überhaupt nicht auf.
Die in der ZfM 77(2) neu beschriebene Entoloma venustum Wölfel & F. Hampe wurde 2014 wegen "nur" 1,8% Abweichung von E. callichroum E. Horak & Noordel. zur Varietät E. callichroum var. venustum (Wölfel & F. Hampe) O.V. Morozova, Noordel. & Vila zurückgestuft.
LG Karl
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Glückwunsch auch von mir, Hans, zu diesem besonderen Fund!
Ich selbst fand Bombardioidea stercoris erst einmal, vor nunmehr 14 Jahren in Südfrankreich am Fuße des Tete Ronde.
Ebenfalls an Kaninchenkötteln.
Ein deutscher Fund gelang mir noch nicht und ich kenne auch keine aktuellen Aufsammlungen.
LG Nobi
Hallo Nobi
Das ist ja toll, ich hatte dem Finder schon etwas vorschnell zum Deutschen Erstfund gratuliert!
VG Hans
@ Hans: ich weiß ja wie viele Erstfunde Du gemacht hast, so wirst Du es sicher verschmerzen, dass die Art bereits einmal in Pilze Deutschlands steht.
Borgsum (TK 1216/334)
Ort: Amrum
Ortslage: NSG Nordspitze Wattseite
28.07.1989
leg: Schmidt, Anke
det: Jahn, Erich
Erfasser: Lebold, Inken
@ Nobi: Ich bin entzückt, Dir eine Information über Coprophile Pilze geben zu können ![]()
LG Karl
Hallo Mario
Hier gilt das Gleiche, wie bei N. salicis wozu N. macrospora wohl synonym ist.
LG Karl
Hallo Mario
Die Huthaut besteht aus dünnen inkrustierten Hyphen und darunter aus breiten kurzseptierten Hyphen die oft an den Septen eingeschnürt sind. Möglicherweise sind auch Pileozystiden dazwischen. Bleiben wir mal bei der Gattung Naucoria. N. bohemica hat in der FN, bei Ludwig und PdS kleinere Sporen, die auch nicht so lang ausgezogen sind. Die Sporengröße würde zu N. salicis passen, aber die Art hat nur rundliche Zellen in der Huthaut (mit Pileozystiden).
Bisher habe ich noch keine Naucoria gefunden, die zusätzlich dünne inkrustierte Hyphen hat. Es gibt aber natürlich noch etliche Arten, die in der FN und bei Ludwig nicht behandelt werden. In einem alten Schlüssel von Orton sind unter Naucoria noch Arten aufgeschlüsselt, die inzwischen in Galerina (da gibt es welche mit inkrustierten Hyphen in der HDS) oder Simocybe stehen, keine mit so großen Sporen.
Momentan komme ich nicht weiter.
LG Karl
