Beiträge von Pilzologe

    Hallo zusammen,


    was schätzt ihr - nachdem die meisten Austern so langsam ihren Zenit überschritten haben dürften, könnten schon bald auf Grund des milden Wetters die ersten Morchel gefunden werden ?


    Trüff, trüff


    Alex

    Hallo zusammen,
    habe gestern einen Birkenporling gefunden und heute mal dessen Erfolgsstory hier durchgelesen (Danke Tuppie für den Hinweis). Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich zweifle erst mal an keiner der Aussagen und freue mich, dass dieser Pilz so medizinisch vielversprechend scheint. Als schulmedizinisch orientierter Krankenpfleger und klinischer Studienassistent brennt mir jedoch die Frage auf den Nägeln (oder sagt man unter den Nägeln..? Egal...): Gibt es zu den einzelnen Wirkungsweisen dieses Porlings neutrale, randomisierte Studien, die auf Grund hoher Fallzahlen einen nachvollziehbaren Beleg für die Wirksamkeit liefern können? Es wäre schade, wenn man solches Potential ungenutzt ließe und es nur von Naturheilkundlern und "Pilzhexen" ;) angewandt würde.


    Wer weiß da mehr dazu ?


    LG


    Alex

    Hallo Tuppie,


    entnehme ich deinem Post, dass Du den Birkenporling ISST ?


    Ich zitiere mal Wiki (woraus ich allerdings auch nicht ganz schlau werde):


    Der Birkenporling ist jung essbar, jedoch aufgrund seiner Bitterkeit ungenießbar.


    Erzähl mal, wie Du ihn nutzt...


    LG


    Alex

    Hallo Kuschel und die anderen,


    Erst mal zur Beruhigung: nein, ich habe nicht die ganze Nacht auf dem Klo verbracht, erfreue mich bester Gesundheit und bin mir sicher, dass es die richtigen
    waren. Auch wenn ich noch Anfänger bin so heisst dies gewiss nicht, dass ich Kamikaze bin.Markus hat noch mehr und detailliertere Bilder gesehen und ich danke ihm für seine Hilfe. Mir ist natürlich klar dass es keine Essensfreigabe gibt, und selbst per hin und her geschickten Fotos wäre ich normalerweise skeptisch. Aber ich hatte in den letzten Tagen Zeit, mich ausgiebig mit den Austern zu beschäftigen und da gehören auch deren gelbstielige Geschwister dazu. Es ging tatsächlich nur um die Fundfreude. Was die Essbarkeit anging, war ich mir bereits vor Ort sicher.


    Aber danke für Eure Fürsorge.
    LG
    Alex
    PS: Im Übrigen wäre es nicht schlimm, wenn ein GM dabei gewesen wäre. Er soll ja wohl seine Giftstoffe dann freisetzen
    wenn eine Fettreduktion im Körper eintritt - leider wird dies bei mir in absehbarer Zeit nicht der Fall sein :crying:

    Hallo zusammen,


    ich will meine Schätzchen gleich vervespern und wollte mal wissen, ob das anbraten in etwas Zwiebeln und Butter und das anrichten auf Toast eine akzeptable Zubereitungsweise für Austern sind (wollte jetzt zu Mittag nicht `ne große Kochorgie starten, obwohl ich weiß, dass der Pilz noch viel mehr hergibt)


    Danke Euch


    ALex[hr]
    Ok....Geduld ist nicht meine Stärke. Habe zum Selbsttest gegriffen und die Austern mit Zwiebeln, Pfeffer und Salz sowie etwas Chilli angebraten und auf Toast angerichtet. Dazu einige Cocktailtomätchen...wunderbar.... !!!

    War grade im Wald und hab ein paar Sachen gefunden, nix besonderes, aber dann....auf dem Rückweg...in drei Metern Höhe .....seht selbst ! Dank einer hier bereits im Forum propagierten Methode (Messer an Ast mit Heftpflaster und runter mit den Austern) gelang es mir ein halbes Kilo schöner Pilze zu ernten...


    Hallo Climbingfreak,


    danke für die Antwort. Im Übrigen habe ich gerade gegoogelt, Jena ist schlappe 429 km von mir (Tübingen) entfernt....da hat wohl jemand Tübingen mit Thüringen verwechselt ;-)


    Aber ich habe mich für den Sommerkurs in Hornberg angemeldet.


    Dennoch möchte ich da etwas zweigleisig fahren - Pilze mit einem der großen Bücher nach Schlüssel bestimmen und parallel dazu die korrekte Systematik kennen lernen, da ich ja früher oder später doch darauf zurückgreifen muss.


    VG


    Alex

    Hallo liebe Pilzgemeinde,


    nun bin ich also so willig, als Anfänger nicht nur nach dem Ähnlichkeitsprinzip zu bestimmen, habe einen Haufen Pilzliteratur und worauf stoße ich: Jeder Pilzbuchschreiber hat seine eigene Nomenklatur.


    Mal als Beispiel:


    Rita Lüder, Grundkurs Pilzbestimmung:


    - Röhrlingsverwandte
    - Lamellenpilze/Faserblättler
    - Sprödblättler
    - Leistenpilze
    - Bauchpilze
    - Porlingsähnliche und Schichtpilzähnliche
    - Schlauchpilze
    - Stachel-, Korallen- und Keulenpilze


    Angelika Lang, GU Naturführer Pilze:


    - Röhrenpilze
    - Lamellenpilze, Stiel mit Ring
    - Lamellenpilze, Stiel ohne Ring
    - Sonstige Pilze


    Ewald Gerhardt, Pilze entdecken und erkennen:


    - Röhrlinge
    - Blätterpilze (Lamellen frei)
    - Blätterpilze (Lamellen angewachsen, Holzbewohner)
    - Blätterpilze (Lamellen angewachsen, Bodenbewohner)
    - Sprödblättler (Milchlinge, Täublinge)
    - Nichtblätterpilze (Leistlinge, Stachelpilze)
    - Nichtblätterpilze (Porlinge)
    - Bauchpilze
    - Schlauchpilze


    Ewald Gerhardt, Pilze 3er Check


    - Lamellenpilze, Lamellen frei, weißlich, gelblich
    - Lamellenpilze, Lamellen frei, rosa, braun werdend
    - Lamellenpilze Lamellen angewachsen, Holzbewohner
    - Lamellenpilze Lamellen herablaufend, Bodenbewohner
    - Lamellenpilze, Lamellenangeheftet, Bodenbewohner
    - Sprödblättler, verletzt milchend (Milchlinge)
    - Sprödblättler, verletzt nicht milchend (Täublinge)
    - Pilze mit Röhren, Röhrlinge und Schafporling
    - Pilze mit Röhren, zähfleischige bis holzige Porlinge
    - Leistlinge und Stachelpilze
    - Keulen , Korallen und Glucken
    - Stäublinge, Boviste, Erdsterne
    - Stinkmorcheln und Hundsruten
    - Morcheln, Lorchen und Verwandte


    Markus Flück, Welcher Pilz ist das ?


    - Hutunterseite mit Röhren
    - Hutunterseite mit wachsartigen Lamellen
    - Hutunterseite mit hellen, oft brüchigen Lamellen
    - Hutunterseite mit Lamellen und unberingtem Stiel
    - Hutunterseite mit Lamellen und deutlich beringtem Stiel
    - Hutunterseite mit dunklen Lamellen
    - Pilze ohne Röhren und Lamellen


    Xanders Pilzbriefe (Vapko):


    - Blätterpilze
    - Stachelpilze
    - Röhrlinge
    - Porlinge
    - Leistlinge
    - Scheibenpilze
    - Bauchpilze
    - Keulen/Korallenpilze


    Gut, sie ähneln sich schon, aber manches Mal habe ich den Eindruck, dass Obergruppen und Untergruppen etwas vermischt sind. Z.B. bei Lüder sind Porlinge und Röhrlinge getrennt, bei Gerhardt gibt es –žPilze mit Röhren–œ und dann die Untergruppe Porlinge oder Röhrlinge, bei Flück sind Scheibenpilze (das Wort taucht wiederum außer bei der Vapko nirgendwo auf), Bauch- und Schlauchpilze gar nicht getrennt. Auch scheint mir, wurde manches mal in der Auflistung nicht nur nach Systematik unterschieden, sondern auch schon Bestimmungsmerkmale eingearbeitet. Wer kann mir da mal eine klare , allgemein gültige Systematik draus basteln ?


    Vielen, vielen Dank


    Ein Verwirrter :crying:

    Hey Brutus,


    Xanders Pilzbriefe sind ja wie ein kleiner Fernkurs, das ist genau richtig für mich und die pilzarme Jahreszeit. FAcebooker bin ich leider/absichtlich nicht.....aber das ist ein anderes Thema.


    Heißen Dank und grüß mir den Antonius (oder so ähnlich, bin evangelisch)


    Alex

    Ja, das Gute am "Lüder" ist (soweit ich es beurteilen kann), dass die Autorin versucht, erst mal Bestimmungsmerkmale bei denen man eine Mikroskop oder ein Chemielabor braucht, hinten anzustellen.

    Hallo zusammen,


    habe mir jetzt zu meiner bisherigen Pilzliteratur den "Grundkurs Pilzbestimmung" von Rita Lüder geleistet. Nach kurzer Lektüre ist mir endlich aufgegangen, dass es zwei Möglichkeiten für Pilzsammler gibt: Die Bestimmung aus einem Buch nach dem Ähnlichkeitsprinzip oder die systematische Bestimmung über die Gattungs- und Artmerkmale. Letzteres ist sicherlich die professionellere Vorgehensweise. :hmmm:


    Meine Frage daher: gibt es weitere Bücher wie den "Lüder", die kursartig aufgebaut sind ?


    Vielen Dank schon mal und ein fröhliches "Gut Pilz" (was sagt man eigentlich unter Pilzfreunden ?) :sun:


    Hey, Ihr Zwei!
    Das gehört doch wohl zum PPC vom Mausmann!


    Da hast Du recht, deshalb werde ich jetzt das reimen und "geschmackprobieren" vorerst sein lassen, um nicht den Thread zu killen.


    Vielen Dank nochmal an die Einschätzung aller Beteiligten (ob gereimt oder nicht). :alright:


    Wer denn der wahre Pilz-Goethe ist, muss sich zu anderer Zeit und an anderer Stelle herausstellen. :freebsd:

    Hallo zusammen,


    so sollte ich die Sache wohl angehen. Was Pilzbücher betrifft, bin ich glaube ich, recht gut ausgestattet, da ich einen Buch-Fimmel habe. Meine beiden umfangreichsten neben vielen anderen sind der Mega-BLV-Schinken von Ewald Gerhardt und der Flück.

    Ich seh schon: in diesem Forum gibt es richtig was zu lernen ! Dank an alle Kommentatoren. Ich denke, ich werde es nun tatsächlich als Anfänger so halten, dass ich nur bei den Russula-Arten die Geschmacksprobe falls nötig zu Hilfe nehme und auch nur dann, wenn ich den grünen Knolli definitiv ausschließen kann...(sollte man ja u.a. anhand der scheidigen Knolle hinbekommen).


    (Wenn ich einen Scheiß schreibe, der mich nachher ins Krankenhaus bringt, korrigiert mich bitte ;-) )

    Das tröstet mich, Helmut....ich denke, Deine beschriebenen Kenntnisse sind auch für mich eine realistische Zielvorgabe...bin gespannt, wann es soweit ist... naja, Hornberg wird seinen Teil dazutun....und vielleicht die ein oder andere Tour mit einem von Euch ;-)