Beiträge von Tomentella

    Hallo Mario,


    Junghuhnia ist schon mal die richtige Gattung.
    Für J. nitida ist sie zwar etwas blass, aber die typische Pink-Färbung kommt auf Fotos oft nicht so deutlich hervor. Ich gehe davon aus, dass der morsche Ast Laubholz ist und da keine Rhizomorphen zu sehen sind, kommt J. lacera auch nicht in Frage. Es wäre schön, wenn du noch breit elliptische Sporen finden könntest. Als Junghuhnia cf. nitida kannst du sie auf jeden Fall erstmal herbariseren.


    Beste Grüße
    Frank

    Hallo Stefan,
     
    zu deinen orangenen Porling an Pinus: Nach älteren Auffassungen ist es Hapalopilus salmonicolor, der dann mal Erastia salmonicolor hieß.
    Nun hat sich in dieser Gattung einiges getan. Hapalopilus salmonicolor ist inzwischen eine amerikanische Art (genetisch bewiesen)! Der frühere Hapalopilus salmonicolor sensu auct. europ. ist ein Aggregat und kann drei Arten enthalten: Hapalopilus aurantiacus, Hapalopilus ochraceolateritius und H. priscus.
    Dein Fund ist Hapalopilus aurantiacus, der –žhäufigste–œ Vertreter dieser Gattung in Europa nach der modernen Auffassung, aber trotzdem der Erstfund für Sachsen. Glückwunsch! Er ist gekennzeichnet durch große Poren, zylindrische Sporen und eine deutliche blutrote KOH Reaktion.
     
    Beste Grüße
    Frank

    Hallo Pablo,
     
    dein erstes Foto ist schon überzeugend!! Und die Hyphenstruktur, die ich gesehen habe, würde ja auch dazu passen. Schön, dass man auch mal über ansonsten eindeutige Pilze etwas Rätseln kann. Ich hatte dieses Anfangsstadium so noch nie gesehen und der kleine "orangene Fleck" im Nadelstreu war erst mit der Lupe als was –žPilzliches–œ zu erkennen (zumindest in meinem Alter). :(


    Vielen Dank für alle Antworten
    Frank

    Hallo Josef,


    Zitat


    Entweder seht Ihr was, was ich nicht sehe, oder ich muss mir eine neue Brille kaufen.


    Dass es sich bei den Pilzen von Frank um junge Trompetenpfifferlinge handeln soll, kann ich fast nicht glauben.
    So habe ich die noch nie gesehen, auch nicht in ganz jungem Zustand.


    endlich mal jemand der mit mir zweifelt. :)


    Hallo Peter,


    Zitat


    Wie waren die Bedingungen, im Zillertal, trocken oder eher feucht?


    es waren eher feuchte Verhälltnisse, da es fast jeden Tag gewittert hat. Außerdem ist die Fundstelle in der Nähe eines Wasserfalls. also immer mit hoher Luftfeuchtigkeit. Den Wald begehe ich in meinen Urlauben schon seit 10 Jahren, aber Craterellen habe ich dort bis dato noch nicht gesehen. Es ist ein relativ saurer Fichten-Tannenwald auf ca. 1000 m NN.


    Beste Grüße
    Frank
    [hr]
    Hallo Maria,


    auch dir noch vielen Dank für deine Beiträge und Zweifel! Man will doch niemanden vergessen.


    LG
    Frank

    Hallo Pablo,


    vielen Dank. Die verschiedenen Craterellen habe ich schon gesehen (nur nicht in dieser Nanoversion) und genauer muß es hier auch nicht sein.


    LG
    Frank

    Hallo Mausmann und ihr HoBis,


    vielen Dank für eure Einschätzung. Wenn das wirklich die Lösung sein sollte, habe ich mich ja blamiert. Aber bei ca. 40 Fruchtkörpern auf gerade mal 2 (!) Quadratzentimeter bin ich irritiert.


    Beste Grüße
    Frank


    Was könnte das sein oder werden?


    Diesen Winzlinge habe ich in Österreich, im Zillertal, im Nadelsteu gefunden. Maximale Größe 3 mm!
    Die strahlend orangefarbenen Fruchtkörperchen waren leicht zerbrechlich und nicht gelantinös. Die Köpfchen sind durch bräunliche Hyphen dunkel gefärbt und fimriat.
    Leider alles steril. Hyphen mit vielen Bläschen gefüllt, relativ breit bis 7 µm, mit Schnallen.
    Für dieses Pilzrätsel gibt es für mich momentan keine Auflösung. Vielleicht hat jemand schon mal sowas ähnliches gesehen.


    Beste Grüße
    Frank

    Hallo Steffen,


    dann wird es wohl Inonotus obliquus sein, der in "voller Blüte" steht! Er ist ja an Buche nicht selten. Das imperfekte Chaga-Stadium scheint aber nur an Birke vorzukommen.


    Beste Grüße
    Frank

    Hallo Steffen,


    dein Porling verwirrt mich etwas. Einen so weißen Inonotus obliquus habe ich noch nicht gesehen. Vielleicht ist da auch was drüber gewachsen? Deine Sporen passen einigermaßen zu I. obliquus. Ist denn das Trama wenigstens braun? Gibt es eine Farbreaktion mit KOH?


    Beste Grüße
    Frank

    Hallo Jürgen,


    die Sporen sind etwas zu klein, aber vielleicht noch nicht voll entwickelt, sonst würden mehr diese "Delle" (suprahilar depression)
    haben. Was anderes kommt m. E. nicht in Frage.


    Beste Grüße
    Frank

    Hallo,


    Dacryopinax spathularia (Schwein.) G.W. Martin kann durchaus so aussehen. Ich kenne die Art auch aus der Südsee. Sie scheint eine weltweite Verbreitung zu haben.


    Beste Grüße
    Frank

    Hier wird es schwierig, da diese Gattung in den Tropen schlecht bearbeitet ist und G. applanatum normalerweise eine temperate Art ist. Genauso ist es mit der Gruppe G. lucidum. Da ist vieles zusammengefaßt, was noch getrennt werden müßte.


    Lege den Fund am Besten als Ganoderma spec. ab.


    LG
    Frank

    Hallo Pablo,


    deine #29 würde ich mir gern mal ansehen. Ich hatte dir ja mal eine zähnige Schizopora paradoxa bestimmt (damals Fibrodontia gossypina), dein #29 sieht aber nun sehr untypisch für Schizopora paradoxa aus. Hast du da tatsächlich auch Skeletthyphen ohne Lumen gesehen? Makroskopisch sieht der Fund eher wie eine Xylodon aus.


    Beste Grüße
    Frank