Hallo Markus,
es gibt eine weiße Form von Rhodonia placenda, die auch an Laubholz vorkommt. Sie ist genetisch identisch mit der rosafarbenen Hauptform.
Das Ganze ist natürlich nur mikroskopisch zu klären.
Liebe Grüße
Frank
Hallo Markus,
es gibt eine weiße Form von Rhodonia placenda, die auch an Laubholz vorkommt. Sie ist genetisch identisch mit der rosafarbenen Hauptform.
Das Ganze ist natürlich nur mikroskopisch zu klären.
Liebe Grüße
Frank
Hallo André,
Onnia triquetra (Inonotus triqueter) ist tatsächlich ein eher seltener Pilz, der nur in Kiefernwälder in der Mitte und im Norden Ostdeutschlands etwas häufiger ist. Dein Fund ist aber der Kiefern-Braunporling - Phaeolus schweinitzii, ein älterer Fruchtkörper! Der Kiefern-Braunporling ist überall ziemlich häufig.
Liebe Grüße
Frank
Hallo Racoon,
schau mal unter "Rosablättriger Egerlingsschirmpilz" nach (Leucoagaricus leucothites s.l.).
LG
Frank
Hallo Björn,
Tomentella ellisii ist ein Formenkreis (T. ellisii, T. hydrophila, T. pallidomarginata), der unter anderem aus Arten mit sehr regelmäßigen elliptischen Sporen und Arten mit eher unregelmäßigen elliptischen Sporen besteht. Für T. ellisii sprechen bei deinem Fund die makroskopischen Merkmale, die leichte Cyanescens in KOH und die wenigen Öltropfen in den Sporen (wenn ich das richtig erkenne). Ein relativ großer Teil der Sporen hat eine ziemlich unregelmäßige Form, die hauptsächlich bei Thelephora terrestris f. resupinata (=Tomentella radiosa??) vorkommen. Das es intermediäre Formen gibt, hatte ich in einem früheren Tweet ja schon erwähnt. Trotzdem würde ich hier deinen Fund den Bildern nach als T. ellisii s.l. ablegen.
Ihr seht hier wieder einen Grund, sich eher nicht mit dieser Gattung zu beschäftigen. ![]()
Im Anhang mal ein grober Vergleich beider Arten in ihrer typischen Form.
LG
Frank
Hallo Carina und Pablo,
Xylobolus frustulatus ist mehrjährig und die Fruchtkörper werden dann relativ dick. Wenn sich dann die sonst festen Ränder witterungsbedingt mal abheben, kommt die braunschwarze Farbe des Subikulums zum Vorschein und der Pilz wirkt deshalb vielleicht etwas semipileat. Seine typische Wuchsform entwickelt sich auf glattem Holz, gern auf Schnittflächen. Zwischen Moosen auf der sehr unebenen Oberfläche kann er sich schon mal ewas anders entwickeln. Ganz sicher wäre natürlich eine mikroskopische Untersuchung, aber ich denke schon, dass es nichts anderes ist.
Es gibt noch eine sehr seltene pileate Art dieser Gattung, Xylobolus subpileatus, der deutliche, gezonte Hüte ausbildet, die von oben wie Stereum subtomentosum oder Trametes versicolor aussehen können.
LG
Frank
Hi Martin,
bei überständigen Fruchtkörpern gehen die Kristallschopfe auch mal verloren. ![]()
LG
Frank
Hallo Martin,
die Kombination der Merkmale deines Porlings passt nur zu Oxyporus. Dein Fund scheint überständig zu sein. Die Poren von O. ravidus sind normalerweise aufgeschlitzt und manchmal noch etwas größer. Ein anderer Oxyorus kommt aber auch nicht in Frage.
An Nadelholz kommt O. ravidus ab und zu mal vor (Tanne und Fichte).
LG
Frank
Hallo Carina,
Ganoderma pfeifferi hat einen dunklen schokoladenbraunen Context und kommt deshalb hier nicht in Frage.
LG
Frank
Hallo beli,
das könnte eine Ceriporia aus dem Ceriporia purpurea-Komplex sein. Mikromerkmale wären wichtig.
LG
Frank
Hallo romana,
dein zweiter Rindenpilz könnte eine Sistotrema sein, eventuell sorgar mit Gloeocystiden. Such mal mehrsporige Basidien. In KOH (3-5 %) lassen sich Rindenpilze besser beurteilen.
Die Guttationstropfen sind vom Wetter und vom Zersetzungsgrad des Holzes und dessen Feuchtigkeit abhängig und können auf den verschiedensten Pilzen vorkommen. Sie sind deshalb meist nicht bestimmungsrelevant.
Liebe Grüße und schöne Pfingsten
Frank
Hallo romana,
vergleiche mal mit Xylodon spathulatus.
LG
Frank
Hallo Martin,
im Anhang mal mein privater Oxyporus-Schlüssel zum Vergleich.
LG
Frank
Hallo Martin,
makroskopisch und mikroskopisch würde ich hier eher einen Oxyporus sehen. Physisporinus vitreus bildet glasische Fruchtkörper mit nahezu runden Sporen. Frische Fruchtkörper riechen unangenehm ähnlich Fomitopsis pinicola. Die elliptischen Sporen deines Fundes würden zu Oxyporus laetemarginatus passen. Wie breit sind die Basalhyphen deines Fundes?
LG
Frank
Hallo,
wenn die Anamorphe von Hypoxylon rubiginosum mit KOH auch so toll rot verfärbt, dann wird sie es schon sein. Bei der Rhizochaete findet man auch meistens schöne Rhizomorphen, die hier fehlen.
LG
Frank
Hallo romana,
dann vergleiche mal mit Rhizochaete radicata (früher Phanerochaete filamentosa). Manchmal sind die Zystiden kollabiert. Die schnallenlosen Hyphen hast du ja schon mikroskopiert.
LG
Frank
Hallo romana,
wird der zweite Pilz eventuell mit KOH violett? Anamorphen von Hypoxylon-Arten sind doch eher fest!
LG
Frank
Hallo Harald und Andreas,
nach den jetzigen Bildern würde ich den Peniophorella praetemmissa-Komplex favorisieren. Die Sporen passen ganz gut und solche zugespitzten Zystiden kommen immer vor. Sie sind zwar meist eingeschlossen, aber die Variabilität dieses Komplexes ist schon sehr groß. Kopfige Zystiden kommen nicht immer vor und die Stephanocystiden sind schwer zu finden, meist nur basal in Holznähe oder im Holz, wie Andreas schont erwähnte.
Peniophorella pallida hat schlankere, eher allantoide Sporen und die mit bernsteinfarbenen Harzkäpchen besetzten Zystiden sind sehr klein und tief eingeschlossen. Hyphoderma subdefinitum hat im Gegensatz extrem dünne Fruchtkörper und nur zylindrische Zystiden und längere Sporen.
LG und schöne Ostern
Frank
Hallo Harald,
was du so an Angaben in der Literatur findest, resultiert immer aus Untersuchungen in 3-5 %iger KOH!
Sporen der Gattung Hyphoderma haben immer eine deutliche innere Struktur, zumindest die meisten Sporen. Es gibt auch keine Hyphoderma mit "nur Gloeozystiden" und deutlich herausragende Gloeozystiden sind auch eher unwahrscheinlich. Schau dir deinen Fund nochmal in KOH an und zeig uns die Bilder.
LG
Frank
Hallo Martin,
das ist ziemlich sicher Irpex lacteus. Der kommt auch gern mal an Nadelhölzern vor.
LG
Frank
Hallo Armin,
bei Hyphoderma roseocremeum sind die Sporen oft breiter wie in der gängigen Literatur angegeben. Schau dir mal die Beschreibung von Elia Martini an:
Hyphoderma roseocremeum (aphyllo.net)
Die Hymenophorfarbe würde ganz gut passen und die Hyphidien sind auch typisch.
Konkave Sporen kommen bei H. obtusiforme nicht vor. Hyphoderma subdefinitum (occidentale) hat extrem dünne Fruchtkörper und kommt schon makroskopisch nicht in Frage.
Ich tendiere zu H. roseocremeum und kann mir den Fund auch mal ansehen, wenn er dir wichtig ist.
LG
Frank
Hallo Wolli,
na dann ist es auch der Winterporling. Ohne Maßstab ist das am Foto immer schwer einzuschätzen.
LG
Frank
Hallo Wolli,
wieviel Poren pro mm hat denn dein Porling. Als Winterporling müsste er 2-4 p/mm haben. Bei 4-6 p/mm könnte es auch ein früher Maiporling sein, auch wenn noch kein Mai ist.
Nadelholz kommt bei beiden Arten vereinzelt als Wirt vor.
LG
Frank
Hallo ZUsammen,
wenn ich mitraten darf, werfe ich Antrodiella serpens (hoehnelii) in den Ring. Dazu müsste aber die Hutoberfläche nicht behaart sondern warzig sein und das Sustrat eher Laubholz!? Warten wir mal auf die Auflösung. ![]()
LG
Frank
Hallo Marwin,
diese Porlinge gehören zur Gattung Postia. Wenn ich es richtig erkenne, hat das Hymenophor einen leichten Blauton. Dann würde P. alni s.l. (sehr schmale, allantoide Sporen, 5 x 1,2 µm) in Frage kommen. Allerdings sind jetzt die bläulichen Postia-Arten sehr aufgespalten worden, was morphologisch nicht einfach nachzuvollziehen ist, da die Mikromerkmale nur minimal differieren.
Wenn der Blauton nur durch das Foto den Eindruck erweckt, könnte noch Postia ceriflua (ellipsoide Sporen, 4 x 2,3 µm) in Frage kommen.
LG
Frank
Hallo Marwin,
zumindest Bild 2 und 3 könnte Steccherinum bourdotii sein. Sarcodontia crocea (besser Sarcodontia setosa, für europäische Funde)
bildet keine Hüte aus.
LG
Frank
