Beiträge von EmilS

    Hallo zusammen,


    es wird langsam Zeit, auch mal die vorläufige Lösungsliste abzuschicken.
    Die 10B hier reiht sich in die lange und leidvolle Tradition der Brätzeln ein, von denen ich, soweit ich mich erinnern kann, noch keins spontan wusste.
    Ansonsten bin ich gespannt, wem es hier wie Schuppen von den Augen fällt.
    Und jetzt fängst du auch schon mit dem Tee an, Gnorbert... :nana: ;)


    GnG,
    Emil

    Guten Abend Gnorbert, wenn der Rätselsteller selbst pfählt, ist einem der Schrecken, den man zugegebenermaßen haben sollte, halb genommen. :cool:


    @Ingnolm: An diese Zeiten erinnere ich mich sehr gut. Und die pelzig-staubigen Wesen haben sich hartnäckig bis heute gehalten.


    GnG,
    Emil

    Liebe Märchenfreunde, seid fein still und hört gut zu. :whistling:
    Ich möchte von der Geburtsstunde des Gnolms berichten. Freilich waren einige von euch dabei, vielleicht ist die Geschichte aber auch in Vergessenheit geraten, lang ist ´s her.


    Es war einmal, zu einer Zeit, als von der mittlerweile alles infiltrierenden, pelzigen und chaotischen Gattung, die wir "Gnolm" zu nennen pflegen, noch keine Rede war, ein gnolmfreies und vernünftiges Advents-Pilzrätsel.
    Alles begann mit einem der Rätslerschaft wohlbekannten, von seinem kleinpilzbezogenen Genie langsam, aber sicher in den Wahnsinn abdriftenden Herrn in weißem Kittel –“ man pflegte ihn dieser Tage Ingo (mit einem "G"!) zu nennen.
    Waren es die in den Adventstagen täglich auftretenden, fast nicht zu meisternden Herausforderungen, die sich Rätsel nannten? Oder ein giftiges Gebräu namens "Tee" (welch Ironie!), was ihm von der grünen Hexe mit zweifelhaften Absichten –“ man nannte sie Naan –“ verabreicht wurde? Die Quellen sind hier uneinig, jedenfalls begann jener Ingo, in harmlosen Pilzteilen Geisterwesen zu sehen. Er erzählte von Stapelgnomen, rechts- und linksgewandten Gnomen mit jeweils verschiedenen Gemütern.
    Als der letzte von Ingos Freunden und Bewunderern sich abzuwenden begann, kam ihm ausgerechnet jene Naan zur Hilfe. Es war im finsteren Jahre 2013, im Beitrag mit der seit jeher magiebehafteten Zahl 666, als sie die Existenz dieser mysteriösen Lebewesen bestätigte und ihre Wesensart definierte. Der Gnolm ward geboren.


    Den Nachweis für dieses historische Märchen findet ihr >hier<.
    Dies ist also für alle, die sich schon immer gefragt haben, was das mit den Gnolmen auf sich hat. ;)


    GnG,
    Emil

    Hallo Maria,


    ich kann mit Exsikkaten leider nicht so viel anfangen (selbst bei Frischpilzen sind die erforderlichen Mikromerkmale für mich oft noch schwer zu finden). Vielleicht ist Stefan da die bessere Anlaufstelle. ;)
    Und ja, bei noch mehreren Schwefelkopfarten sind das trotzdem hier die einzigen beiden in Frage kommenden Arten.


    Christoph, ich hatte gehofft, dass du dich hier meldest. :thumbup:
    Dein Schlüssel im Bayern-Forum war unter anderem tatsächlich der Erstauslöser für mich, die Gattung mal genauer anzusehen.


    Viele Grüße,
    Emil

    Dazu muss man aber sagen, dass die Geschmacksprobe nicht so zuverlässig ist. Gerade im Winter hatte ich schon Grünblättrige, die ziemlich mild (geschmacklos) waren. Natürlich ist das trotzdem ein guter Hinweis auf die Art.
    Mich würden eher die tatsächlichen Farben interessieren. Leuchtend, mit Grüntönen in den Lamellen und Gelb an der Stielspitze (wie Bild 1) oder recht blass, mit grauen Lamellen und ockerbräunlichen Hut- und Stielfarben (wie Bild 2)?


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Maria,


    wenn 2 sicher auf Laubholz war, ist es der Grünblättrige Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare), auch wenn es farblich nach H. capnoides aussieht. Ich glaube da eher dem Substrat als den Farben auf Fotos.


    Zu 3: Flammulina ja, aber die nur mikroskopisch unterscheidbare F. elastica kann es auch sein (man könnte es "Flammulina velutipes s. l." nennen).


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Gnüni,
    ich denke, das war nicht ganz ernst gemeint. Jedenfalls waren die Brillen in den letzten Jahren eher spaßig (oh, hoffentlich liest Anna das nicht :evil: ).


    Das neue Rätsel sollte einigermaßen machbar sein. (allerdings mit rauchendem Kopf und einigen grauen Haaren)
    Allerdings ist das B-Rätsel traditionsgemäß fies. Gnabeja, wink doch mal mit dem Gartenzaun. ;)
    Und bei Nummer 3 kann ich nur hoffen, das die naheliegende Lösung richtig ist und ich nicht böse enttäuscht werde.


    Gnüße

    Hallo zusammen,


    ich werde auch versuchen, die Zeit zu finden und mitzurätseln. Eigentlich sollte das in diesem Jahr machbar sein.
    Danke schön, Norbert, dass du in die großen Fußstapfen trittst und Annas Vermächtnis fortführst. :thumbup:
    Ebenso freut es mich natürlich, Anna (&Stefan?) mal an der Stelle der Mitleidendenratenden zu sehen, auch wenn damit die Konkurrenz noch deutlich härter ist. ;)


    In von Zweifeln getrübter Vorfreude,
    GnEmil
    [hr]
    P.S.: Ich weiß aus sicherer Quelle, dass jüngst an o.erster Stelle entschieden wurde, das "B" aus dem Alpha.et zu streichen. Denk mal darüber und über die Konsequenzen für das Rätsel nach, Nor.ert. :evil:

    Hallo Bernhard,


    mir fehlt die Angabe über Geruch und Verschiebbarkeit der Lamellen, aber ich würde mich wirklich wundern, wäre das was Anderes als die Nebelkappe. Hatte ich dieses Jahr auch öfter mal, weißliche und weiße Formen.


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo und Willkommen,


    falls die Poren wirklich gelb sind, vergleiche mit dem Gelbporigen Raufuß (Leccinum crocipodium).


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Harald,


    schöner Fund! Ich hatte jetzt den Glattstieligen als Erstfund, hat mich auch gefreut.
    War der Hut rötlich? Röhrenboden rot oder gelb? Im Wald?


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Christoph,


    das ist sehr interessant! P. obscurisporus (mit i ist also richtig?) kenne ich nur von Beschreibungen und Fotos von Wolfgang Schössler, der sich auch damals mit dir in Verbindung gesetzt hat. Er meinte, dass das weinrötliche Sporenpulver nach einiger Zeit wieder in "normales" braun entfärbt hat. Außerdem, dass das Nachprüfen der Rhizomorphen-Kristalle sehr kompliziert ist. Aber mit deiner detaillierten Beschreibung könnte man ja mal einen Versuch wagen. :)
    Den Begriff "Rhizomorphenwand" habe ich aus dem verlinkten Schlüssel.


    Habe ich das richtig verstanden, dass im Falle einer Synonymisierung der Große Krempling P. ammoniovirescens heißt? Und dieser mal mit Ammoniak grün verfärbt (Italien) und mal nicht ("normale", deutsche Funde)?


    Das mit dem Erlen-Krempling ist auch interessant, obwohl ich beim "Splitten" leicht erkennbarer und geläufiger Arten in kaum unterscheidbare Kleinarten immer ein ungutes Gefühl habe (macht alles komplizierter). ;)


    Danke dir auf jeden Fall. Wenn der Erstbeschreiber sich ein Portrait "seiner" Art ansieht, ist das natürlich eine Ehre. :)
    Wegen der Email-Adresse schicke ich dir eine PN. Ich würde mich über die Arbeit sehr freuen.


    Viele Grüße,
    Emil


    aber rein vom Aussehen deines PIlzes her glaube ich nicht recht an einen Ackerling. Das ist manchmal nicht leicht zu beschreiben warum ein Pilz einem nichts ins "Gesamtbild" passt, weil zusammengesetzt aus so vielen kleinen Details, resultierend vielen Gedächtnisprotokollen von Funderlebnissen... :/


    ...und eben aus dem Grund glaube ich an den Ackerling und nicht an deinen Vorschlag. ;)


    Viele Grüße,
    Emil