Beiträge von EmilS

    Hallo Nobi,

    ich will noch ergänzen, dass hier kein weißes Fleisch, sondern ein Farbunterschied von blass gelblichem Hut- und blass rötlichem Stielfleisch erkennbar ist, was typisch für die Ziegenlippe ist. Mit etwas Erfahrung mit den beiden Arten sind diese eigentlich recht gut makroskopisch trennbar.

    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Stefan,


    könntest du das näher erläutern? P. pygmaea unterscheidet sich doch von C. disseminatus hauptsächlich durch eine andere Hutoberfläche... So stark gesät würde ich den deutlich selteneren Faserling aber eher nicht erwarten. Für mich wäre das also eher C. disseminatus.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Jasmin,


    meines Erachtens kommen hier nur Macrolepiota procera (Parasol) und M. rhodosperma (Sternschuppiger Riesenschirmling) in Betracht. Letzterer müsste rosa getöntes Sporenpulver haben.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo zusammen,


    die von Jörg verlinkten Verantwortungsarten sind die Arten, bei denen ein hoher Anteil der Population in Deutschland vorkommt, für deren Erhalt also Deutschland verantwortlich ist. Das können auch häufige Arten sein wie Lactarius subdulcis, der draufsteht, weil er mit Buchen assoziiert ist, die ebenfalls hauptsächlich in Deutschland vorkommen. Craterellus cinereus ist keine Verantwortungsart.


    Den Rote-Liste-Status von Arten in Deutschland kann man online über die Artensuchmaschine einsehen.
    Detailseite Craterellus cinereus


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo,


    Russula olivacea sehe ich auch so. Den Zweiten bitte auch mit Megacollybia marginata vergleichen. Das ist ein Breitblattrübling mit dunklen Lamellenschneiden und bräunlicherem Hut.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Max,

    bei Filzröhrlingen bitte immer ein vollständiges Schnittbild (längs durch den Fruchtkörper inklusive Stielbasis) zeigen. Die äußerlichen Merkmale sind oft variabler als die Fleischfarben und -verfärbungen.

    Viele Grüße, Emil

    Hallo Claudia,


    hier gibt es den König nicht, ich habe ihn noch nie gesehen. Hübscher Pilz!

    Der „Gemeine Rotfuß“ ist tatsächlich nicht gemein, sondern bereift. Das ist Xercomellus pruinatus.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo Harald,

    Danke für die Bilder. Tatsächlich weisen die ja so gut wie gar keine Gelbtöne auf. (Dass die Dateinamen deiner Bilder mit „p-pallescens“ gekennzeichnet sind, dem sollte ich nicht zu viel Bedeutung beimessen, oder? Vielleicht war das noch der Arbeitsname.)

    Viele Grüße

    Emil

    Hallo zusammen,


    das ist (abgesehen vom Bildbestimmungs-Unsicherheitsfaktor) mit absoluter Sicherheit C. squamosus (Schuppiger Porling). Ich würde alle meine 126 Chips darauf verwetten und bin, ehrlich gesagt, etwas verwundert, dass hier solche Uneinigkeit besteht. Ich habe allerdings beide Arten auch schon sehr oft gefunden, das ist sicherlich hilfreich.


    Der Sklerotien-Porling wird nie auch nur ansatzweise so groß. Allein das schließt den hier aus. Dazu kommen der kräftige Habitus und die typische, grobe Hutschuppung. Die Stielbasis wäre dunkel, die sieht man auf den Fotos allerdings nicht. Muss man auch nicht – ein eindeutiger Fall hier.


    Viele Grüße

    Emil


    Edit: Ups, ich wollte jetzt aber nicht deine Wette versauen. ==16 Vielleicht wettet ja noch jemand 10 Chips gegen dich. Dass wir zwei einer Meinung sind, wundert mich jetzt auch nicht.

    Hallo Martin,


    hier hätte ich keine Zweifel an C. micaceus. Wenn man dem Schlüssel folgt, dürfte der keine Pileozystiden haben. Bist du sicher, dass das Pileozystiden sind und keine Velumstrukturen, die du gesehen hast? Das kann ich selbst nicht so gut beurteilen, aber ansonsten passt alles.


    Viele Grüße

    Emil

    Hallo,

    die Bestimmung ist richtig. Einer der Voreilenden Ackerlinge (Agrocybe praecox s. l.), das ist ein Aggregat aus mehreren schwer unterscheidbaren Arten.

    Der Geruch lässt sich am besten folgendermaßen beschreiben: Unverletzt an den Lamellen kakaoartig, beim Quetschen nach ranzigem Mehl (/Salatgurke o. Ä.).

    Viele Grüße

    Emil

    Hallo,

    hier kann man die Fälblinge aufgrund der Velumstruktur sofort ausschließen. Die meisten Fälblinge haben kein ausgeprägtes Velum (höchstens als fädige Cortina ausgebildet). Mir fällt da als Ausnahme spontan nur der Marzipan-Fälbling ein, der viel größer und kräftiger ist und dessen Velum auch nicht so häutig und dünn ist wie hier.

    Das ist Agrocybe praecox agg. (Voreilender Ackerling), eine sehr häufige Art des Frühlings.

    Viele Grüße

    Emil