Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    gerne. Dennoch kannst du die Hinweise aus dem verlinkten Beitrag für deinen Schlüssel verwenden.


    Ich persönlich finde deine Idee spannend, da ich selbst 30-40 gängige Täublinge zu bestimmen, wenn nicht zu viel Aufwand damit im Nachhinein verbunden ist. Ansonsten stoße ich bei Täublingen schnell an meine Grenzen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    leider wirst du um die wiss. Namen nicht herumkommen, da du mittelfristig auf nicht deutschsprachige Werke zurückgreifen musst, wenn dich das Thema wirklich interessiert.


    Deine Beobachtungen bei 123-Pilze teile ich. Da steht auch auf einigen Pilzseiten viel taxonom. Quatsch drin.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    "fair" ist es in anbetracht deiner genannten Preise schon. Allerdings trotzdem noch zu teuer, wenn man auch den mykologischen Wert betrachtet, den die Bücher noch haben, denn die sind ja schon ein paar Jährchen alt. Mir persönlich ist es egal, wie hoch die Bücher hier angeboten werden. Ich kenne sie und habe sie auch selbst.


    Das ist leider Trend, dass vergriffene Bücher Mondpreise erzielen. Parey, GPBW, Stangl usw. teilweise über 200€; den Sutton The Coelomycetes dann für ca. 800€. Das ist totaler Irrsinn.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    bei der Frage wird nicht nach Hymenium/Hymenophor unterschieden. Die "Fruchtschicht" ist beides zusammen und fertig. Die Frage wurde extra so einfach gestellt, damit keine Irritationen entstehen.


    Deswegen Fruchtschicht lamellig, röhrig, glatt, Stacheln/Stoppeln... mit entsprechender Beispielart und das wars dann. Du musst die Sache nicht unnötig verkomplizieren Steffen. Ist völlig unnötig.


    l.g.

    Stefan

    Hi,

    danke für eure Einschätzungen. Wie geht ihr denn vor, um makroskopisch Nadel- und Laubholz zu unterscheiden? Mikroskopisch sieht es im Totholz-Thread (Bestimmen von Totholz) relativ einfach aus, aber da bräuchte man auch wieder Färbemittel und ich will ungern giftige Chemikalien Zuhause lagern...


    VG

    Beobachtung: Hölzer bestimmen, wenn noch Borke dran ist. Ebenso lohnt es sich die Wuchsform lebender Bäume sich genau anzusehen. Das sind Erfahrungswerte, die mit der Zeit kommen.

    Ich bin studierter Biochemiker, PSV, Kartierer, angehender Fachberater für Mykologie, semiprofessioneller Hobbymykologe. Mein Wissen habe ich durch das Forum, vielen Tagungen, Bestimmung eigener Funde im Rahmen der Kartierungstätigkeit,Austausch mit Experten und Fachliteteratur wie z.B. Gattungsmonographien. Pilzvorträge z.B. halte ich öfters über Zoom, wie auch Präsensveranstaltungen. Das "Funga im Böhmerwald"-Projekt habe ich fachlich auch unterstützt in den ich zu bestimmten Pilzgruppen die Merkmalsdatenbank mit Daten gefüllt habe.

    Das Problem sind mMn nicht so sehr die Angaben auf der Seite, als die Leute, die meinen, unbedingt alles essen zu müssen, was sie nicht unmittelbar tötet. Grad ist mir wieder einer auf FB begegnet, der auf Teufel komm raus abgestutzte Drüslinge essen wollte. Auf die Idee muss man ja auch erstmal kommen 😖

    Viele Grüße

    Andreas

    Mir auch. ==Gnolm7


    Das Problem sind auch fehlerhafte Angaben und Bilder auf der Seite. Angekreidet habe ich bestimmtes schon mehrfach. Leider ist nie was passiert. s. Anischampis

    Hi,


    nur formal betrachtet/fürs Protokoll: Du weißt schon, dass unsere Einschätzung zu den Bildern nur in Ausnahmefällen eine sichere Artbestimmung sein kann und 2. wir damit auch keine Verzehrsfreigabe erteilt haben. Letztere bekommst du nur von einem PSV, dem du die FK direkt zur Ansicht gebracht hast.


    l.g.

    Stefan

    Na ja ein paar Arten sind hier aber auch sicher ausgeschlossen. Die weißen Arten sind raus und der Hauhechelsamtfuß z.B. auch. ;)

    Hi,


    ach ja 123-Pilze. ==Gnolm2 Dazu sage ich auch noch was bei meinem Agaricus-Vortrag am 1.2. Auf der Seite steht eine Menge Unsinn. Sie taugt "nur" dazu sich einen 1. Überblick für eine unbekannte Art zu verschaffen. Zu mehr taugt die Seite nicht, denn 1. stimmen Bilder teilweise nicht, 2. stimmen Angaben oft nicht, 3. stehen inzwischen gesundheitsfördernde Angaben drin und das ohne Quellenangabe, was aus meiner Sicht gar nicht geht!


    l.g.

    Stefan

    Climbingfreak: Eine Frage hätte ich schon noch: Warum warnst du ganz speziell vor dem Verzehr unbekannter Ascomyceten? Die meisten bekannten gefährlichen Giftpilze finden sich doch bei den Basidiomyceten (Knollis, Rauköpfe usw.)?

    Hi,


    eben deswegen. Dass wenig giftige Ascos bekannt sind, heißt nicht, dass es da noch keine weiteren mehr gibt! Es sind einfach zu wenige Daten/Erkenntnisse da, um das genau sagen zu können. Es gibt Leute, die Pezizen und Otideas essen. In den Gattungen sind bisher noch keine Giftpilze nachgewiesen worden. Das heißt nicht, dass es dort auch keine gibt!


    l.g.

    Stefan