Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Thorben,


    schöne Bilder hast du da fabrizert. Ich kann leider dazu nicht viel sagen.


    Auf deinen Bildern 2+3 kann ich mit viel Wohlwollen Fusariensporen (kann auch von nem anderen Ascomyceten stammen) erkennen. Bild 4 sieht mir schon nach einer Emericella (geschlechtlicher Fortpflanzungstadium eines Aspergillus) aus. Bild 5+7 sehen mir nach Sporen von Pyrenos aus.


    Sorry, dass ich nicht mehr sagen kann. Ich hätte gern mal Konidienträger gesehen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr beiden,


    danke für eure Rückmeldungen. :thumbup: Hoffe sehr, dass hier noch weitere Erlebnisse eingestellt werden.


    Die Geschichten von einem vermeintlichen Hallimasch, der sich dann bei der Beratung als Riesenporling entpuppt und von einer Sammlerin, die mir Waschkörbeweise H. fasciculare (Grünblättriger Schwefelkopf) und G. junonius (Beringter Flämmling) und meinte, erstere wären Hallimasch und zweitere Butterpilze erspar ich euch jetzt mal.
    Auch noch eine weitere, wo eine Sammlerin meinte, dass Sie Champignons oder Knollenblätterpilze gegessen hätte. Allerdings hätten diese (noch) keine Lamellen und Stiel. Sie hat zu meinem entsetzen B. plumbea vorgelegt (Bleigrauer Zwergbovist). Auch schon Pilze zu essen und dann gleich zum PSV zu fahren, ob die im Nachhinein genießbar sind halte ich schon für eine sehr "abenteuerliche" Vorgehensweise. (Ich formulier das hier mal bewusst diplomatisch;))


    Ist aber alles so passiert.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    getreu nach dem Motto von Oehrling:



    aber ihr kennt ja schon meine Standardphrase: manche Leute verwechseln alles mit allem.


    möchte ich gern hier einen Meinungsaustausch starten, der nicht nur für PSV gedacht ist.


    Auslöser für den Thread war folgende Situation:


    Ich bekam gestern einen Anruf einer Frau, die meinte "Kirschrote Saftlinge" gefunden zu haben, die laut ihrem Pilzbuch als essbar, sogar sehr gute Speisepilze gelten sollen. Ich war sofort stutzig geworden, denn meines Wissens nach sind Saftlinge allesamt keine Speisepilze; insbesondere auch wegen der Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Auf dem Nachhauseweg habe ich mich mit ihr getroffen. Mein Entsetzen war groß, als ich diese vermeintlichen "Saftlinge" sah. 8|
    Allesamt rotgenatterte Hautköpfe; Cortinarius phoenicus. Vorher wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass Hautköpfe mit Saftlingen verwechselbar sind; aber es geht doch! Zum Glück hatte ich ein Gespür, dass hier was nicht stimmt.
    Das Pilzbuch war übrigens eins von Rosemarie Dähnke (200 Pilze). Der einzigste giftige Cortinarius in dem Buch war orellanus; Rubellus fehlte völlig; sonst auch kein weiterer Schleierling drin. Als Verwechslungspartner von dem Krischroten Saftling wurde nur ein bitterer, kleinerer Saftling genannt.
    Wie kann Frau Dähnke überhaupt eine Saftlingsart (bei dem Verwechslungspotential der Gattung) als sehr guten Speisepilz in einem Buch mit so wenigen Pilzarten benennen?
    Ich finde das unverantwortlich.


    Hoffe sehr, dass von euch ähnliche Erfahrungen hier eingestellt werden. Das ganze soll nicht dazu dienen, dass wir uns über jemanden lustig machen! Eher dazu, dass wir uns auf solche Fälle aufmerksam machen um besser gewappnet zu sein, falls mal wieder jemand nach Pilzarten fragt, die sonst eher nicht in Beratungen eine Rolle spielen...
    Falls ihr die Idee blöd findet, dann könn ihr das gern hier auch schreiben.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Nobi,


    schönes Bild. Was ich aber sagen kann ist, dass in der Dresdner Heide der Stachelbart sehr häufig vorkommt. Vor ein 3-4 Jahren am 3. Oktober hab ich mit Freunden eine Wanderung gemacht und der kam an sehr sehr häufig. Gerade in Heidenmühlennähe. ;)


    Ansonsten kann ich noch eine Stelle in der Dresdner Heide nennen, wo gerade die Heideschleimfüße wie Unkraut wachsen. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    (Riesen)Schirmlinge sollten gar keine dunklen Blätter haben, es sei denn
    1. Sie vergammeln
    oder 2. sie sind keine (Riesen)schirmlinge sondern gehören zu der Gattung der Egerlinge. ;) (immer vorrausgesetzt, dass die Lamellen nicht am Stiel angewachsen sind)


    Leider kann ich nichts genaues zu deiner Anfrage schreiben, denn wichtige Bestimmungsmerkmale, wie Stiel und Knolle hsat du ja leider abgeschnitten.
    Was ich aber definitiv sagen kann. Wenn sich die Trama (Pilzfleisch) bei Verletzung nicht orangerötlich verfärbte, hast du Riesenschirmlinge Macrolepiota spec. gefunden. Eine genauere Bestimmung so nicht möglich. Zu deinem Fund mit den braunen Lamellen fällt mir leider nichts gescheites ein.


    l.g.
    Stefan

    Hallo an alle,


    danke nochmal für die Hilfe. Wenn ich geahnt hätte, dass der Bolet sich so leicht bestimmen lässt, hätte ich wohl lieber doch den interessanten rötenden Risspilz von gestern mitnehmen sollen. ;) Den hab ich nämlich dort gelassen. ;(


    l.g.
    Stefan


    Hallo Dany,


    ich bin zwar nicht Oehrling; aber danach kannst du nicht gehen. Schleierlinge sind ein ziemlich kompliziertes Feld und nach Aussehen (insbesondere bei Fotos) kannst du da nicht gehen. Es können 2 Schleierlinge (insbesond. die hellvioletten) völlig gleich aussehen aber vollkommen unterschiedliche Arten sein. Ohne Angaben, wie Geruch, Habitat/Begleitbäume, Reaktionen auf chem. Stoffe, wie z.B. KOH, Hut- und Stielbeschaffenheit (beides schleimig, nur der Stiel oder gar keins von beiden) sind Schleierlingen nicht beizukommen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich denke, dass ich mit Toffel unlängst X. subtomentosum in einem Fichtenwald gefunden habe.
    Ich dachte ferrugineus kann nur mit Laubbäumen und meist mit Quercus? 8|8| Bringt bitte nicht mein schönes Röhrlingsweltbild durcheinander. :shy:


    l.g.
    Stefan



    P.S. Und wo ist bitte schön das gelbe Basalmycel? Kann ich auf den Fotos oben nicht erkennen. Ich bin für X. subtomentosum; obwohl ich gegen Jürgen einen schweren Stand habe; ist mir klar. Trotzdem würde mich das auch mal brennend interressieren, wie öklogischen Vorlieben der genannten Pilze aussehen.

    Hallo Gerd,


    kannst du mal bitte kurz noch was schreiben in welchen Habitaten die zu finden waren und ob die auf Holz wuchsen und wenn ja welches.
    Ramarien allg. sind ein schwieriges Thema. Ohne Mikroskop geht in der Gattung fast nichts.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Alex,


    Danke für die Antwort. Der ist mein 2. Gedanke gewesen. Allerdings stören mich da ein paar Sachen.


    1. Der Geruch
    2. schmeckte der nur leicht bitterlich nicht bitter
    3. Kenne ich den nicht so stark blauend.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    hätte nicht gedacht, dass ich mal mit einem Röhrling solche Probleme haben würde.
    Habe den heute gefunden im Großen Garten in Dresden.
    Hutduchmesser des Großen 13 cm; des kleinen 6 cm
    Stieldurchmesser des großen 2,5 cm; des kleinen 1 cm
    Auffällig war ein süßlicher medizinischer Geruch, der mich auf B. impolitus schließen ließ. Im Anschnitt und auf Druck blaute der aber und wie. 8|8| B. impolitus sollte eigentlich nicht blauen.
    Geschmack: leicht bitterlich am Anfang und "im Abgang" dann so wie er roch und mild.
    In der Nähe wuchsen Eichen, Linden, Buchen und Hainbuchen und weiterer mir unbekannter Laubbäume. Nadelbäume standen so in ca. 100 Entfernung vom Fundort.
    Hat jemand von euch ne Idee, was das ist? Boletus spec. kommt aufgrund des "strammen" Wuchses am nächsten. Dürfen auch Vertreter von Xerocomellus/Xerocomus so groß werden? Der größere von beiden hat immerhin eine Wuchshöhe von über 10 cm.
    Über den Kalkgehalt im Boden dort kann ich nicht viel sagen, außer, dass dort Inocybe erubescens und B. radicans dort schon in dem Park vereinzelt gefunden wurden.
    Über Vorschläge eurerseits wäre ich sehr dankbar.


    Hier die Bilder.






    l.g.
    Stefan

    Hallo Karen,


    für mich ist das keine Ziegenlippe. Das geht eher in Richtung Rotfuß. Vielleicht ist das sogar Xercomellus Chrysenteron; allerdings mit sehr schwachen/blasen Rottönen im Stielbereiches (Schnittbild). Gut möglcih, dass ich hier Mist schreibe, vielleicht schreibt noch jemand kompetenteres hier was dazu.


    l.g.
    Stefan